International
USA

Obama leitet Kongress Iran-Vereinbarung zu

Obama leitet Kongress Iran-Vereinbarung zu

20.07.2015, 04:2220.07.2015, 10:14
John Boehner, Anführer der Republikaner im US-Repräsentantenhaus: Er will den Iran-Deal blockieren.
John Boehner, Anführer der Republikaner im US-Repräsentantenhaus: Er will den Iran-Deal blockieren.Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Die Zeit läuft. US-Präsident Barack Obama hat dem Kongress am Sonntag den Text der Atom-Vereinbarung mit dem Iran zugeleitet. Das Parlament hat nun 60 Tage Zeit, die Vereinbarung zu prüfen. Die Frist läuft am 17. September ab. 

Damit wurde einem gesetzlichen Beschluss entsprochen, der dem Weissen Haus nach dem Erreichen einer Übereinkunft fünf Tage Zeit gegeben hatte, dem Kongress die Vereinbarung vorzulegen, wie der Sprecher des US-Aussenministeriums, John Kirby, mitteilte.

Die Vereinbarung zwischen den fünf UNO-Vetomächten plus Deutschland mit dem Iran war am vergangenen Dienstag in Wien getroffen worden. Vor allem auf republikanischer Seite hagelt es Kritik am Deal, aber auch eine Reihe von Demokraten äusserte Skepsis.

Obama hat aber bereits sein Veto für den Fall angekündigt, dass der Kongress den Deal ablehnt. Dann wäre im Senat und Abgeordnetenhaus jeweils eine Zweidrittel-Mehrheit nötig, um Obama zu überstimmen. Dass diese zustande käme, gilt als eher unwahrscheinlich. (trs/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Fünf Tote bei zwei Lawinenabgängen in Österreich
In Österreich sind insgesamt fünf Menschen bei zwei Lawinenabgängen gestorben. Das teilte eine Sprecherin der Bergrettung Salzburg der Deutschen Presse-Agentur mit.
Zur Story