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Donald Trump setzt an Weihnachten mehr als 140 Posts ab

Donald Trump setzt an Weihnachten mehr als 140 Posts ab

Über 140 Posts an einem Tag, gespickt mit Hass und persönlichen Angriffen: US-Präsident Donald Trump hat Weihnachten genutzt, um auf Truth Social gegen politische Gegner:innen, Migrant:innen und die Medien auszuteilen.
26.12.2025, 10:4526.12.2025, 12:54
Anna Von Stefenelli / watson.de

Während für viele Menschen in den USA an den Weihnachtsfeiertagen das Fest mit ihren Liebsten im Vordergrund steht, kann US-Präsident Donald Trump offenbar nicht abschalten.

President Donald Trump sits during Christmas Eve dinner at his Mar-a-Lago club, Wednesday, Dec. 24, 2025, in Palm Beach, Fla. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump
Donald Trump an einem Weihnachtsevent in Palm Beach, Florida.Bild: keystone

Im Gegenteil: Mit über 140 Posts auf Truth Social ist das US-Staatsoberhaupt am 25. Dezember digital eskaliert. Während des Festes der Liebe verbreitete er dabei vor allem eines: Hass.

Donald Trump setzt fast 150 Hass-Posts an nur einem Tag ab

Schon in den frühen Morgenstunden begannen Trumps Postings auf Truth Social. In rascher Folge teilte der US-Präsident Inhalte, die grösstenteils auf längst widerlegten oder nicht belegbaren Behauptungen beruhen.

Wie unter anderem das US-Nachrichtenportal «Daily Beast» berichtet, verbreitete Trump etwa in kurzer Zeit eine Flut von alten Narrativen: Verschwörungserzählungen zur Wahl 2020, Verteidigung seines verurteilten Ex-Anwalts Rudy Giuliani, rassistische Polemik gegen somalische Einwanderer:innen. Auch ein Abschiebungsaufruf gegen eine demokratische Abgeordnete ist in der Flut der Posts zu finden.

Der 79-Jährige befand sich dabei in seinem privaten Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Ob Trump diese Beiträge selbst verfasste oder sie von Mitarbeitenden eingestellt wurden, blieb offen. Eine Anfrage des «Daily Beast» an das Weisse Haus blieb unbeantwortet. Doch die Beiträge passen in das Muster völliger verbaler Entgleisung des Präsidenten.

Donald Trump: Einsames Weihnachtsdinner mit der Familie

Schon am 24. Dezember verbrachte Trump den Heiligabend mit seiner Familie im Mar-a-Lago-Resort in Palm Beach. An seiner Seite waren bei einem opulenten Weihnachtsessen auch Ehefrau Melania und deren Vater Viktor Knavs. Dieser ist mit 81 Jahren nur zwei Jahre älter als der Präsident. Die Bilder von dem Dinner gingen viral.

Denn wie «Daily Beast» berichtet, war Knavs bei dem festlichen Dinner sichtlich lebhaft, sprach angeregt mit seiner Tochter, während Trump regungslos geradeaus blickte. Der US-Präsident war offenbar völlig von der Unterhaltung ausgeschlossen. Erst als er die Kamera bemerkte, reagierte er mit einem steifen Faustgruss.

Kritiker:innen des Präsidenten nutzten die Gelegenheit umgehend online und wiesen auf Melanias vermeintliches Desinteresse hin. «Könnte sie noch weiter weg sitzen?», witzelte ein User. «Trump kocht vor Wut und Scham, dass Melania nur mit ihrem Vater reden will», schrieb ein anderer in einem Beitrag, der 1,7 Millionen Mal aufgerufen wurde.

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