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Alle lieben Joe Biden? Jetzt nicht mehr so sehr

Bis vor einer Woche war Joe Biden der unangefochtene Favorit im demokratischen Präsidentschaftsrennen. Nun scheint sich der Wind zu drehen.



Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden speaks during the I Will Vote Fundraising Gala Thursday, June 6, 2019, in Atlanta. (AP Photo/John Bazemore)

Aufpassen, Joe. Bild: AP/AP

Joe Biden hat sich lange geziert, seine Kandidatur für die US-Präsidentschaft bekannt zu geben. Bereits mehrere Partei-Hochkaräter hatten ihre Ambitionen auf das höchste Amt angemeldet, als er schliesslich doch noch Ja sagte.

Und Bidens Kampagne startete gleich richtig durch. In allen Umfragen setzte er sich sogleich an die Spitze - mit zum Teil astronomischem Vorsprung. Der ehemalige Vize unter Barack Obama war allseits beliebt und umjubelt. Seine liberale Haltung und seine kumpelhafte Art kamen sehr gut an.

Für ganze sechs Wochen.

Dann tauchten erste Wolken an «Uncle Joes» sonnigem Himmel auf. Wolken, die bald zu einem Gewitter werden könnten.

Es begann mit Bidens Umwelt-Plan, den er diese Woche der Öffentlichkeit präsentierte. Diversen Experten und Analysten fiel auf, dass sich darin haufenweise ziemlich plump kopierte Stellen befanden. Und noch schlimmer: Biden hat sich offenbar auch bei Publikationen der Öl-Lobby bedient.

Mehrere Stellen in seinem Plan fänden sich demnach in Zeitungsartikeln und Publikationen von Interessens- und Umweltverbänden wieder. Zu diesen gehörten auch Shell, Peabody Energy, Arch Coal und Cloud Peak Energy.

Schon alleine die Plagiat-Anschuldigung dürfte Biden weh getan haben. Die Verwunderung über seine ölig-kohligen Quellen aber wohl noch mehr.

Die Krux mit der Abtreibung

Später in der Woche flog ihm dann seine Unterstützung für das Hyde Amendment um die Ohren. Dieser Verfassungszusatz soll die Bundesfinanzierung für die meisten Abtreibungen verbieten. Ein rotes Tuch für die Liberalen in den USA.

Am Donnerstag sah sich Biden gezwungen, sich öffentlich davon zu distanzieren. Doch der Schaden war bereits angerichtet.

«Das ist nicht nur ein Rückwärts-Salto, das ist ein doppelter Rückwärts-Salto mit Schraube», polterte etwa Charles Chamberlain, Chef der progressiven «Democracy for America», gegenüber politico.com.

Und auch Bidens Konkurrenten begannen mit Angriffen. «Wir können nicht zurück zu den alten Vorgehensweisen», liess etwa Bernie Sanders verlauten. «Nur mit zwicken und stupsen können wir nichts verändern», sagte Elizabeth Warren. Und Pete Buttigieg liess sich im Hinblick auf Joe Biden mit den Worten zitieren: «Das riskanteste, was wir machen können, ist auf Nummer Sicher zu gehen.»

Democratic presidential candidate Pete Buttigieg speaks during a house party, Friday, June 7, 2019, in Winterset, Iowa. (AP Photo/Charlie Neibergall)

Pete Buttigieg. Bild: AP/AP

Der Lack beim Strahlemann Biden ist zumindest zum Teil also ab. Es dürften weitere Attacken folgen. Seine Befürwortung des Irak-Kriegs und sein mit 77 Jahren hohes Alter bieten weitere Angriffsflächen.

Und der Weg zu den Vorwahlen ist noch lang. Den Nimbus als Unantastbarer hat sich Biden zumindest schon mal verspielt – in nur einer Woche.

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Avenarius 09.06.2019 09:52
    Highlight Highlight Mir reicht schon alleine sein Gesicht, um ihn nicht zu wählen müssen. Mehr brauch ich nicht. War bei Trump genau gleich. Der konnte noch nie was und wird die USA in eine überdimensionale Schuldenkrise steuern.(Staatsschulden steigen immens unter Trump!) Er muss ja überall seine Bluthund-Militär-Pozilei hinschicken.
  • Der Rückbauer 09.06.2019 07:59
    Highlight Highlight Ein dann 78-jähriger als wichtigster Entscheidungsträger der USA? Entscheidungen, welche fast alle die Zukunft betreffen? In einer Zeit, wo so ziemlich alles drunter und drüber geht? Am Ende der Amtszeit wäre der Mann dann 83-jährig.
    Ich habe nichts gegen Alte, aber sie sollten besonders heute etwas in die zweite Reihe treten und eine Beratungsfunktion für jene übernehmen, welche noch eine Zukunft vor sich haben. Ein 80-jähriger hat eine grosse Vergangenheit, aber eine kleine Zukunft. Deshalb gehören heute wesentlich Jüngere ans Ruder.
  • Basti Spiesser 09.06.2019 03:19
    Highlight Highlight Niemand ausser den Medien liebte Joe Biden.
    • swisskiss 09.06.2019 08:16
      Highlight Highlight Basti Spiesser: Umfrage Iowa unte dem. Wählern Biden 24% Sanders 16%, Warren 15%.

      Umfrage Michigan, wo Trump mit 47,5% zu 47,26% gegen Clinton gewonnen hat. Biden 53% Trump 41%.

      Aber schön, dass Du wieder mal Deine fast schon beängstigende Kompetenz offenbarst, wenn es um Politik geht
    • Basti Spiesser 09.06.2019 09:14
      Highlight Highlight @swisskiss warten wir doch die Wahlen ab, lieber swisskiss.
  • AdvocatusDiaboli 09.06.2019 02:00
    Highlight Highlight Wenn es John Delaney nicht gelingt auf das Ticket der Demokraten zu kommen dann werde ich wohl Donald Trump wählen müssen.
  • Edel Weiss 09.06.2019 01:39
    Highlight Highlight Ich weiss, wen ich wählen würde. Absolut überzeugend, der Mann:
    • Edel Weiss 09.06.2019 02:55
      Highlight Highlight
      Play Icon
  • Peter von der Flue 09.06.2019 01:01
    Highlight Highlight Da gibt es sicher noch eine homosexuelle vegane Frau mit mexikanischen Wurzeln, die zum Islam konvertiert ist und ihr Vermögen in mit legalem Hanf in den letzten 12 Monaten erwirtschaftet hat, welche sich Donald stellen wird. IRONIE OFF.
  • Ludwig van 09.06.2019 00:44
    Highlight Highlight Genau deshalb wird Trump wieder gewinnen. Er liegt derzeit weit vorne. Der Grund: Die Demokraten zerfleischen sich gegenseitig, jeder der nicht "rein" genug ist wird fertig gemacht.
    • swisskiss 09.06.2019 08:34
      Highlight Highlight Ludwig van: Ah,ja. Woher hast Du diese Weisheit? Nicht EINE Umfrage sieht auf Bundesebene Trump vor Biden. In swing states, die Trump gewonen hat und selbst einigen rep. Bundestaaten ist Biden vor Trump. Sanders und Warren in weniger Staaten, aber immer noch mit besseren Werten als Clinton.

      Es ist nicht so, dass Trump vom Kleinkrieg zwischen den demokratischen Kandidaten profitieren kann, da aktuell 54% aller Wähler Trump auf alle Fälle nicht wählen würde.
    • Basti Spiesser 09.06.2019 09:39
      Highlight Highlight Ah ich vergass die achso zuverlässigen Umfragen..
  • Do not lie to mE 09.06.2019 00:28
    Highlight Highlight MATH
    Im verglich zu Biden mögen diese Floridia Demokraten Andrew Yang besser.
    Play Icon
  • LLewelyn 09.06.2019 00:18
    Highlight Highlight Ojee, was es vor allen Dingen braucht ist ein Kandidat, der in der Lage ist Trump aus dem Amt zu fegen. Und das erreicht man am besten mit einem Kandidat der so gut als möglich ein „Moderate“ ist (oder halt einfach „normal“) und bei den unabhängigen Wählern ankommt. Das erfüllt Biden, auch wenn er die (linken) Träumereien einer AOC oder Sanders - die möglicherweise Primaries gewinnen könnten - nicht teilen mag. Alles andere wäre einfach die Chance auf vier Jahre mehr Trump... und das wäre eine Plage.
    • WhatATimeToBeAlive 09.06.2019 01:55
      Highlight Highlight Ja, genau! Moderat zu sein ist das wichtigste, deshalb hat Hillary auch gewonnen. Oh wait.
    • Swisslord 09.06.2019 06:41
      Highlight Highlight Ja genau, versuchen wir einfach nochmal, was mit Clinton schon nicht funktioniert hat.
      Sie war eine moderate Politikerin. Für die USA gilt eben nicht, dass die Mitte von Dem und Rep am Besten ist, da alle Politiker sehr weit rechts sind. Die Bevölkerung ist viel weiter links und gegen das Etablishment. Nochmals eine Entäuschung wie Obama wird den übernächsten Präsidenten noch tausendmal schlimmer mache.
      Sanders hingegen würde Trump vernichtend schlagen und das Leben von vielen Amerikanern besser machen.
    • LLewelyn 09.06.2019 17:45
      Highlight Highlight @Swisslord, die USA sind nach wie vor ein moderat-bürgerliches (center-right) Land. Hillary hat nicht funktioniert, weil Hillary den Ruf einer sich überall anbiedernden Machtpolitikerin war. Und, was leider nicht zu unterschätzen ist - zu allem war Sie weiblich.

      Sollte Sanders Kandidat werden, die konservativeren Demokraten würden entweder nicht an die Urne oder verblieben wieder bei Trump. Nein, wer darauf setzt ein „revolutionärer Kandidat“ könne Trump schlagen, der erhöht mit seiner Spekulation die Chance auf „four more years“ des Resident Trumps.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 08.06.2019 22:32
    Highlight Highlight Wie ich schon früher schrieb - Biden wird aufgerieben und fertig gemacht 😎 Allerdings muss ich zugeben geschah dies früher als erwartet, ich dachte dass es erst ab September hässlich werden würde. Jetzt überbieten und übertrumpfen sich die Dems im nett und korrekt sein, auf dass der/die/das korrekteste und netteste übrig bleibt und sich für alles mögliche entschuldigt hat, wofür er/sie/es nicht mal was dafür kann.. Das wird noch richtig interessant werden 🍿
  • LeChef 08.06.2019 22:01
    Highlight Highlight Biden wäre wohl ein guter Präsident, aber er ist einfach zu alt. Warren ebenso. Ich bin für Pete.
    • Schlumpfinchen 08.06.2019 23:43
      Highlight Highlight Pete Buttigeig bietet nichts an ausser Plattitüden. Sobald sich der Wahlkampf intensiviert wird ihm seine Planlosigkeit um die Ohren fliegen. Viele seiner Konkurrenten haben konkrete Pläne in ihrem Portfolio. Deshalb werde ich Sanders, Warren und Gabbard weiterverfolgen und auf einen von ihnen hoffen.
  • tr3 08.06.2019 21:09
    Highlight Highlight Könnt Ihr mal Ojeda aus der Liste der Kandidaten streichen? Er hat seine Kandidatur schon vor Monaten zurückgezogen.
  • rudolf_k 08.06.2019 20:58
    Highlight Highlight Biden ist ein absolut schrecklicher Mensch, wer mehr wissen will empfehle ich das Buch ‚The Unwinding‘ von George Packer. 1:1 dasselbe wie Hillary, genau diese Art von Politiker treibt die Wähler den Populisten zu.
  • _stefan 08.06.2019 20:52
    Highlight Highlight Aktuell habe ich eher den Eindruck, dass sich die Dems gegenseitig schwächen. Die Partei ist inzwischen politisch viel zu breit gefächert.

    Wenn alle demokratischen Abgeordneten sich endlich auf einen Plan für den Klimaschutz, Infrastruktur-Erneuerung, etc. einigen könnten, würde dies der Partei und schlussendlich auch dem Präsidentschaftskandidaten den Rücken stärken. Gegen eine vereinte demokratische Partei mit Visionen wäre das populistische Geschwafel von Trump wirkungslos.
    • alessandro 08.06.2019 21:03
      Highlight Highlight Können sie aber nicht. Unmöglich, die big doners der Demokraten wolen das nicht. Sie zshlen Schumer, Pelosi und co viel Geld um den Status quo (Geld bestimmt alles) zu erhalten. Die Progressiven (justice democrats) wollen gerade eben dies verändern.
    • P. Silie 08.06.2019 22:34
      Highlight Highlight @ Alessandro: Pelosi ist die 'Progressive' - nicht die anderen.. zumindest gemäss Pelosi 🤫
      Play Icon
    • _stefan 09.06.2019 00:52
      Highlight Highlight @alessandro: Ich denke nicht, dass dies ein Widerspruch ist. Die Klimadebatte wird auch in den USA immer wichtiger. Grossspender wie Michael Bloomberg oder George Soros setzen sich bereits jetzt aktiv für den Klimaschutz ein. Auch Pelosi musste in den letzten Monaten anerkennen, dass ein Green New Deal kein Traum mehr ist, sondern der Wunsch von vielen Wählern und intellektuellen Meinungsmachern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Black Cat in a Sink 08.06.2019 20:14
    Highlight Highlight Wenn die Demokraten ganz sicher 2020 gegen Trump verlieren wollen, dann ist Biden der absolut beste Kandidat.
    Solange sich Madame Speaker Pelosi ziert, Trump in ein Impeachment-Verfahren zu verwickeln, wird die Situation auch nicht besser.
    Aber eben; America ist weit weg 😉
  • Dr. Unwichtig 08.06.2019 19:27
    Highlight Highlight Der Nibus als Unantastbarer - als hätte Biden diesen je besessen. Seine Vorliebe für Körperkontakt ist weit herum bekannt und er verkörpert unter dem Strich stärker als jeder andere Kandidat das "Establishment", das nicht nur Trump-Wählern höchst suspekt ist....
  • Heinzbond 08.06.2019 19:14
    Highlight Highlight Ihr glaubt also noch das trump eine weitere Wahl zulässt die nicht mehr als eine Farce ist?
    • Pana 08.06.2019 20:18
      Highlight Highlight Zulassen, ja. Eine allfällige Niederlage eingestehen? Niemals.
    • Selbst-Verantwortin 08.06.2019 20:26
      Highlight Highlight Das sind ziemlich heftige Anschuldigungen. Du kannst sicher Belege dafür vorweisen. Wir warten.
      Andernfalls sagt das viel über dich.
    • Heinzbond 08.06.2019 20:52
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, das trump nur mit den Füssen voraus das Weise Haus verlässt....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 08.06.2019 19:09
    Highlight Highlight Die erste Vorwahl der Demokraten findet am 3. Februar in Iowa statt - bis dahin werden noch so manche Kandidaten in Fettnäpfchen treten, fallen und wieder aufsteigen.
  • Selbst-Verantwortin 08.06.2019 19:00
    Highlight Highlight Ende der ersten 4 Jahre wäre er 82 alt.
    With all due respect: wenn das das Beste der Dems ist, dann gute Nacht.
    • Max Dick 08.06.2019 19:38
      Highlight Highlight Ich weiss noch, als sich bei den Repuplikanern fürs 2000 McCain gegen Bush das Rennen lieferten. Damals meinten schon einige Journalisten/Experten, dass das Alter für MCCain ein Handycap sei. Und der war damals erst 64!
    • LLewelyn 09.06.2019 00:25
      Highlight Highlight Biden sollte sich als „one-term-president“ und „healer“ anpreisen. Das gäbe ihm eine Möglichkeit, die radikaleren Wähler auch hinter sich zu scharen. Ziel der Demokraten müsste es sein, den schlimmsten Präsident aller Zeiten mit einer wuchtigen Abfuhr in Rente zu schicken. „Electebility“ für eine möglichst breite Wählerschicht wäre das vordringlichste Ziel - alles andere wäre ein gefährliches und Trump-stärkendes Experiment.
  • roger.schmid 08.06.2019 18:35
    Highlight Highlight Gut so. Es wäre äusserst ungünstig, den Establishment 'Corporate Democrat' Biden gegen Trump ins Rennen zu schicken. Wie gut solche Kandidaten geeignet sind, hat man ja bei Hillary Clinton gesehen..
    • opwulf 08.06.2019 19:22
      Highlight Highlight Absolut, aber schau dir an wie MSNBC & CNN die richtigen Progressiven wie Bernie oder Tulsi Gabbard schneiden! Wenn jemand wie Tulsi eingeladen wird, dann nageln sie sie auf 2 Themen fest, dass sie nach Syrien reiste & was ihre Position zur gleichgeschlechtlichen Ehe war als sie 19 Jahre alt war! Das Hillary erst ab 2012 für die Ehe für alle war, darüber wurde grosszügig hinweggesehen! Und wieso? Weil Bernie & Tulsi die einzigen Kandidaten sind, die den Militärisch Industriellen Komplex beschneiden möchten, während die anderen Kandidaten für jeden verd. Krieg votierten (ja auch Warren)!
    • opwulf 08.06.2019 19:26
      Highlight Highlight
      Play Icon
    • roger.schmid 08.06.2019 20:02
      Highlight Highlight @opwulf: richtig - umso besser, schwindet der Einfluss von CNN und MSNBC, zugunsten von TYT und Co.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sweeneytodd 08.06.2019 18:35
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach gehen die Demokraten schon falsch vor. Erstens müssen sie schauen dass Trump geschlagen wird, dafür ist Bernie oder Joe perfekt, weil sie beim Volk beliebt sind. Als zweitens müssen die Dems achten dass jene beiden Kandidaten bei einem Gewinn nicht erneut antretten, und dann mit Ihren guten Präsidentschaftskandidaten für 2024 kandidieren. Sie sollten wirklich schauen dass einfach irgend ein Dem Trump besiegt, egal wer.
    • Swisslord 08.06.2019 20:17
      Highlight Highlight Das ist eben genau falsch. Die Strategie darf nicht sein, Hauptsache nicht Trump. Obama versprach einen Change und und es änderte sich eben nichts. Darum verlor Clinton, weil sie nur "weiter so" sagt. Aber die Amerikaner sehnen sich nach echtem Change. Die Mehrheit versteht eben, dass es keine Unterschied macht ob Rep oder Demokrat. Die meisten Menschen geht es eben dennoch immer schlechter.
      Daher werden sie immer gegen das Etablishment wählen und darum wussten alle ausser CNN und MSNBC, dass Biden in den Umfragen sofort sinken wird. Siehe secular talk u.s.w.
    • Schlumpfinchen 08.06.2019 23:55
      Highlight Highlight Joe Biden wird Trump nicht schlagen können. Er ist ein noch konservativerer Centrist als Hillary Clinton. Trump kann ihn in den Debatten genauso links überholen wie Clinton und dann hat er verloren. Nur schon wegen seiner Gesetzesverschärfung gegen die Kriminalität und anderen Haltungen wird ihn Trump auseinandernehmen können, gerade auch bei der Krankenkasse. Da ist es auch egal, dass Trump nichts selbst hinkriegt. Die Amerikaner wollen Visionen und die bietet Biden so gar nicht.

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