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Ölpreise geben nach – US-Eingriff in Venezuelas Ölindustrie

Erdöl
Trump will Einnahmen aus Ölverkauf selbst kontrollieren.Bild: Shutterstock

Ölpreise geben nach – US-Eingriff in Venezuelas Ölindustrie

07.01.2026, 10:4707.01.2026, 10:47

Der Eingriff von US-Präsident Donald Trump in die Ölindustrie Venezuelas lässt die Ölpreise weiter sinken.

Trump hatte auf seiner Plattform Truth Social angekündigt, das südamerikanische Land werde zwischen 30 und 50 Millionen Barrel (je 159 Liter) an die USA liefern. Das entspricht ungefähr der gesamten Produktion der venezolanischen Ölindustrie von ein bis zwei Monaten. Durch einen solchen Schritt würde das Ölangebot steigen.

Trump will Einnahmen aus Ölverkauf selbst kontrollieren

Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März verbilligte sich am Morgen um 56 Cent oder knapp ein Prozent auf 60,14 Dollar, nachdem der Preis bereits am Dienstag um knapp zwei Prozent gesunken war. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung im Februar sank um 73 Cent oder 1,3 Prozent auf 56,40 Dollar.

Trump kündigte an, er selbst werde die Einnahmen aus dem Verkauf des Öls kontrollieren. In welchem Zeitraum die von Trump genannte Menge Rohöl von Venezuela zur Verfügung gestellt werden soll, war zunächst unklar. Das Ölgeschäft ist für Venezuelas Regierung die wichtigste Einnahme- und Devisenquelle. Die neue Führung in Caracas äusserte sich nicht unmittelbar zu Trumps Ankündigung. (sda/awp/dpa)

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