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epa08468182 Democratic Party presidential candidate Joe Biden (R), accompanied by his wife Jill Biden (L), speaks at a primary night event at the National Constitution Center in Philadelphia, Pennsylvania, USA, 10 March 2020 (reissued 06 June 2020). According to media reports on 06 June 2020, Biden officially secured the Democratic Party presidential nomination after receiving the required number of delegates via state primaries. Biden has campaigned mainly from his home due to the ongoing coronavirus pandemic.  EPA/TRACIE VAN AUKEN

Biden erklärte, er habe sich mehr als die nötigen 1991 Delegiertenstimmen gesichert. Bild: keystone

Biden sichert sich offiziell Nominierung der US-Demokraten



Der Demokrat Joe Biden hat sich nach eigenen Angaben die nötigen Stimmen für die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei gesichert. Damit ist es sicher, dass er bei der Wahl am 3. November gegen den Republikaner Donald Trump antreten wird.

Biden erklärte in der Nacht zum Samstag, mit den Erfolgen bei den jüngsten Vorwahlen habe er sich nun mehr als die nötigen 1991 Delegiertenstimmen für die Nominierung der Partei gesichert.

Er werde sich als US-Präsident darum bemühen, das Land nach den polarisierenden Jahren unter Trump zu einen, versprach Biden. Er werde die Wirtschaft stärken und für Chancengleichheit kämpfen, erklärte der 77-Jährige weiter. Biden war zuletzt unter Präsident Barack Obama US-Vizepräsident gewesen.

Biden galt nach dem Ausscheiden seiner Mitbewerber bereits als designierter Kandidat der Demokraten. Nun hat er auch die nötigen Stimmen für die Nominierung – und dürfte bei den noch ausstehenden Vorwahlen sicher noch dazugewinnen.

Am Dienstag hatten die Bundesstaaten Indiana, Maryland, Montana, New Mexico, Pennsylvania, Rhode Island und South Dakota sowie die US-Hauptstadt Washington Vorwahlen abgehalten – mitten in der Coronavirus-Pandemie und der anhaltenden Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt im Land. Biden konnte sich dabei erwartungsgemäss überall durchsetzen. Die nächsten Vorwahlen stehen nach bisheriger Planung am 9. Juni in Georgia und West Virginia an. (viw/sda/dpa)

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