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FILE - In this Nov. 15, 2011, file photo former U.S. Rep. Joe Walsh, R-Ill., gestures during a news conference on Capitol Hill in Washington. Walsh, a former Illinois congressman, says he'll challenge President Donald Trump for the Republican nomination in 2020. The tea party favorite argues that Trump is unfit for the White House. (AP Photo/Carolyn Kaster, File)
Joe Walsh

Joe Walsh Bild: AP

Auch dieser Republikaner will bei Wahl gegen Trump antreten



Donald Trump hat im parteiinternen Rennen der Republikaner um die US-Präsidentschaftskandidatur einen weiteren Konkurrenten bekommen. Der konservative Radio-Moderator und frühere Kongressabgeordnete Joe Walsh kündigte am Sonntag an, er wolle Trump bei den parteiinternen Vorwahlen herausfordern.

Walsh sagte dem US-Fernsehsender ABC mit Blick auf Trump: «Ich trete an, weil er der Sache nicht gewachsen ist. Jemand muss etwas tun. Und es muss eine Alternative geben.» Walsh griff seinen Parteikollegen Trump scharf an. «Er lügt jedes Mal, wenn er den Mund aufmacht», sagte er. «Das Land hat genug von den Wutanfällen dieses Typen. Er ist ein Kind.»

Ist Walsh ein Rassist?

Trump will bei der Präsidentschaftswahl 2020 für eine zweite Amtszeit antreten. Bei den Republikanern gibt es bislang nur einen Gegenkandidaten: den früheren Gouverneur des US-Bundesstaates Massachusetts, Bill Weld. Ihm werden aber keine nennenswerten Chancen eingeräumt. Das gleiche dürfte für Walsh gelten.

Walsh gehörte zur populistischen Tea-Party-Bewegung und war 2011 für die Republikaner ins Repräsentantenhaus eingezogen. Er vertrat dort den US-Bundesstaat Illinois, verpasste bei der nächsten Wahl jedoch den Wiedereinzug in die Kammer. Walsh ist wegen früherer Äusserungen umstritten. Ihm wurde bei diversen politischen Attacken, etwa gegen den früheren US-Präsidenten Barack Obama, unter anderem Rassismus vorgeworfen.

«Ich fühle mich verantwortlich»

Walsh sagte, er habe «hässliche Dinge» über Obama gesagt, die er heute bereue. Er selbst habe mit der Bewegung damals dazu beigetragen, dass es Trump als Präsidenten überhaupt gebe. «Und ich fühle mich dafür verantwortlich.»

Walsh sagte, jeder in der Republikanischen Partei sei der Meinung, dass Trump als Präsident ungeeignet sei. Sie hielten aber alle still, weil sie extreme Angst hätten. Auch für ihn sei die Verkündung der Präsidentschaftsbewerbung nicht leicht. Er rechne fest mit Attacken von Trump und dessen Umfeld, wolle sich dem aber stellen. (tam/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fairness 26.08.2019 09:33
    Highlight Highlight Erdürfte recht haben. Gibt es tatsächlich fastnur Feiglinge bei den Republkanern?
  • AdvocatusDiaboli 26.08.2019 06:50
    Highlight Highlight Im Status Quo werden die einen "Primary" gegen Trump nicht bestehen. Unter Republikanern ist Trump sehr beliebt. Aber es zu versuchen ist sicher einmal keine schlechte Idee. Sollten auch mal echte Beweise zu den vielen Beschuldigungen die an Trump geworfen werden auftauchen, dann ist Trump erledigt.

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