Wo einst der Luxus zu Hause war, sind nun nur noch rauchender Schutt und Asche übrig: Der Lottosieger Edwin Castro hat bei den verheerenden Waldbränden von Los Angeles mindestens eines seiner Häuser verloren.
Castro hatte 2023 bei der US-Lotterie Powerball einen Rekord-Jackpot geknackt und zwei Milliarden Dollar gewonnen. Anschliessend kaufte er sich diverse Immobilien im Los Angeles County. Grundbuchunterlagen belegen laut «Los Angeles Times», dass Castro in Malibu, in Altadena und in den Hollywood Hills zuschlug.
Das Haus in Malibu sei nun dem im Nobelviertel Pacific Palisades ausgebrochenen Brand zum Opfer gefallen, berichteten mehrere Medien. Das Haus habe zwei Schlafzimmer und drei Bäder sowie einen direkten Zugang zum Strand gehabt, hiess es. Der Preis für das Anwesen betrug demnach 3,8 Millionen Dollar (3,7 Millionen Euro). Fotos offenbaren, dass die Villa völlig dem Erdboden gleichgemacht wurde.
Auch weitere Häuser von Castro waren den Berichten zufolge zumindest zeitweise bedroht. Sein besonders grosszügiges Anwesen in den Hollywood Hills befand sich in einer der Evakuierungszonen, berichtete die «Los Angeles Times». Für den Bau aus Holz, Glas und Beton hatte Castro 2023 25,5 Millionen Dollar (24,8 Millionen Euro) gezahlt. Dafür erhielt er fünf Schlafzimmer, sechs Badezimmer, ein Kino, einen Wellness-Bereich mit Sauna und Fitnessraum, grosszügige Wohnräume, einen Aussenpool in einer Terrassenlandschaft sowie einen weitreichenden Blick über die Stadt.
Bisher ebenfalls noch verschont blieben ein von den Flammen bedrohtes Haus in Altadena sowie die Tankstelle, in der Castro einst sein Gewinnerlos gekauft hatte – und die heute auch ihm gehört.
Die Feuer lodern allerdings immer noch: Das «Palisades Fire», das am Westrand von Los Angeles grosse Teile von Pacific Palisades in Schutt und Asche legte, sei erst zu 14 Prozent eingedämmt, meldeten die Behörden am Dienstag. Die Flammen haben hier innerhalb einer Woche eine Fläche von knapp 96 Quadratkilometern verkohlt – das ist mehr als ein Zehntel der Fläche von Berlin.
Das «Eaton Fire» nahe Pasadena und Altadena nordöstlich von Los Angeles ist auch erst zu 33 Prozent unter Kontrolle. Und die Leiterin der Feuerwehr von Los Angeles, Kristin Crowley, mahnte mit Blick auf die Wetterlage: «Die Gefahr ist noch nicht vorbei.» Für grosse Teile Südkaliforniens gilt eine sogenannte «Red Flag»-Warnung für starke Winde. Die Zahl der bestätigten Todesfälle stieg unterdessen auf 24, weitere Menschen werden noch vermisst.
Verwendete Quellen:
Einerseits sind die Häuser ziemlich sicher versichert, andererseits stellen sie nur einen Bruchteil des Gesamtwerts dar. Das Teure ist das Grundstück und die Aussicht.
Zudem sind viele Prominente für die Verschleuderung von Wasser verantwortlich, da fast jeder ein olympisches Schwimmbecken im Garten hat (völlig übertrieben) und den Garten auch bei Trockenheit stets wässert – trotz Verbot.