International
USA

Heute wird «Uhrmacher» Ahmed Mohamed (14) im Weissen Haus erwartet – vorher traf er sich mit dem Schlächter von Darfur

Heute wird «Uhrmacher» Ahmed Mohamed (14) im Weissen Haus erwartet – vorher traf er sich mit dem Schlächter von Darfur

18.10.2015, 08:5618.10.2015, 09:12

Der US-Teenager Ahmed Mohamed, dessen selbst gebastelte Uhr für eine Bombe gehalten wurde, wird heute von Präsident Barack Obama im Weissen Haus empfangen.

Mohameds Uhr.
Mohameds Uhr.
Bild: AP/Irving Police

Der 14-Jährige erlangte weltweite Bekanntheit, als er von Polizisten in seiner High School in Texas wegen der Uhr für einen Terroristen gehalten und verhaftet wurde.

Bild
Bild: AP/Eyman Mohamed

Obama twitterte umgehend seine Unterstützung und sprach eine Einladung aus.

Diese Woche nahm Mohamed bereits die Einladung eines anderen Präsidenten an: Omar Baschir, der vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen in Darfur gesucht wird. Laut Medienberichten sagte Mohamed bei dem Treffen in der sudanesischen Hauptstadt Khartum, dass er über das Treffen «sehr glücklich» sei und hoffte, nächstes Mal «eine neue Erfindung» präsentieren zu können.

Mohameds Eltern stammen aus dem Sudan. Sein Vater war bei zwei Präsidentschaftswahlen gegen Baschir angetreten. (kri)

Dir gefällt diese Story? Dann teile sie bitte auf Facebook. Dankeschön!👍💕🐥

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Trump rudert bei Iran-Abkommen erneut zurück – doch kein «rascher Abschluss»
Noch am Sonntag sprach der US-Präsident von «weitgehend» abgeschlossenen Verhandlungen mit dem Iran. Doch schon am Montag kommen bereits wieder andere Töne aus dem Weissen Haus.
Noch in der Nacht auf Sonntag (Schweizer Zeit) machte Donald Trump der Welt Hoffnungen, dass der Krieg der USA im Iran bald zu einem definitiven Ende kommen könnte. Er sprach von weit fortgeschrittenen Verhandlungen und einem «raschen Abschluss» in Reichweite. Doch nun kommen bereits wieder andere Töne aus Washington. Trump hat die Hoffnungen auf ein schnelles Abkommen zur Beendigung des Iran-Krieges gedämpft. Er will nun «nichts überstürzen». Bereits am Sonntag gab es Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Aussagen des US-Präsidenten, als die iranischen Machthaber eine Einigung bezüglich der Öffnung der Hormus-Strasse zu US-Bedingungen umgehend dementierten.
Zur Story