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FBI ermittelt nach Schüssen auf Volksfest wegen Inlandsterrorismus

07.08.2019, 11:10
Bild: AP

Anderthalb Wochen nach den tödlichen Schüssen bei einem Volksfest in Nordkalifornien hat die US-Bundespolizei FBI Ermittlungen wegen Inlandsterrorismus eingeleitet. Der Schütze, der in Gilroy mit einem Sturmgewehr in die Menge geschossen hatte, habe eine Liste mit Zielen geführt, sagte der FBI-Sonderermittler John Bennett am Dienstag (Ortszeit).

Darunter hätten sich religiöse Einrichtungen, politische Gruppen sowie Regierungs- und Gerichtsgebäude befunden. Um welche Einrichtungen es sich konkret handelt, wollte der Beamte aus Sicherheitsgründen nicht sagen.

Der 19-jährige Angreifer hatte Ende Juli beim Knoblauch-Festival in der Kleinstadt Gilroy rund 120 Kilometer südlich von San Francisco das Feuer eröffnet und drei Menschen getötet, darunter einen sechsjährigen Jungen und ein 13 Jahre altes Mädchen. Mehr als ein Dutzend Menschen wurden verletzt. Der Schütze wurde von Polizisten am Tatort erschossen.

Bild: EPA

Das Motiv des Täters ist weiter unklar. Auch aus der Liste seiner Ziele lasse sich keine klare Richtung ableiten, sagte der FBI-Sonderermittler. Der Täter habe keine geschlossene Ideologie gehabt und sei mehreren «konkurrierenden» Gewaltideologien gefolgt.

Das FBI hatte am Wochenende bereits im Fall der Schüsse in einem Einkaufszentrum in der Stadt El Paso an der Grenze zu Mexiko Ermittlungen zu Inlandsterrorismus eingeleitet. Inländischer Terrorismus liegt nach Angaben des FBI dann vor, wenn eine Tat von Personen oder Gruppen ausgeführt wurde, die von extremistischen Ideologien beeinflusst sind, die auf heimische Bewegungen zurückgehen. (aeg/sda/dpa)

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So einfach kommt man zur Pistole

Video: srf

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