DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Obama stellt sich im US-Präsidentschaftsrennen hinter Biden



President Barack Obama laughs with Vice President Joe Biden during a ceremony in the State Dining Room of the White House in Washington, Thursday, Jan. 12, 2017. Obama presented Biden with the Presidential Medal of Freedom. (AP Photo/Susan Walsh)

Empfiehlt seinen damaligen Vize als Kandidat: Ex-US-Präsident Barack Obama. Bild: AP/AP

Ex-US-Präsident Barack Obama hat seinem früheren Stellvertreter Joe Biden offiziell seine Unterstützung im US-Präsidentschaftsrennen zugesichert. Er sei stolz, seinen Freund Biden als Präsident zu empfehlen, sagte Obama in einer am Dienstag auf Twitter verbreiteten Videobotschaft.

Das dürfte Biden, dem einzig verbliebenen demokratischen Präsidentschaftsbewerber, einen weiteren Schub geben. Nach dem Rückzug des linken Senators Bernie Sanders vor einigen Tagen steht der 77-Jährige quasi schon als Herausforderer von Amtsinhaber Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl Anfang November fest – lange vor dem Ende der Vorwahlen.

Biden war von 2009 bis 2017 US-Vizepräsident unter Obama gewesen. Bislang hatte sich Obama mit Blick auf das interne Rennen der Demokraten öffentlich zurückgehalten und sich hinter keinen Bewerber gestellt. Die Demokraten bemühen sich inzwischen aber intensiv darum, die Reihen zu schliessen und alle Kräfte hinter Biden zu versammeln, um Trump im November zu schlagen. Am Montag hatte bereits Sanders seinem bisherigen Konkurrenten Biden öffentlich seine Unterstützung zugesichert. (wst/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Wie links ist Joe Biden wirklich?

Der US-Präsident ist nicht über Nacht zum Revolutionär mutiert. Er passt sich pragmatisch den neuen Umständen an.

Auf der Meinungsseite des «Wall Street Journal» werden einmal mehr konservative Krokodils-Tränen vergossen. «Er hat uns Normalität verkauft – Mr. Biden werde ein kompetenter, beruhigender, überparteilicher Moderater sein, der einen Kampf ‹um die Seele der Nation› führen werde», klagt das Blatt. «Das war damals. Nun entpuppt er sich als radikaler, aggressiver Parteipolitiker, der eine Art politische Revolution vorantreibt, welche er noch in den Primärwahlen verurteilt hat.»

In der «Financial …

Artikel lesen
Link zum Artikel