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Nach den jüngsten Schiessereien in den USA hat Präsident Donald Trump (r.) zur Ablehnung von Rassismus und Fanatismus aufgerufen.

Donald Trump liess die Kritik Obamas nicht unbeantwortet. Bild: EPA Consolidated News Photos POOL

Obama kritisiert Trump ziemlich direkt – nun kontert der US-Präsident

Barack Obama hat sich nach den Bluttaten in den USA zu Wort gemeldet. Nun hat Donald Trump darauf reagiert.



Nach der offenbar rassistisch motivierten Bluttat in Texas hat der frühere US-Präsident Barack Obama eine von manchen Politikern genutzte Sprache der Angst und des Hasses verurteilt.

Die Stellungnahme Obamas konnte nicht anders als auch als Kritik an seinen Nachfolger Donald Trump verstanden werden, dessen Aussagen in den vergangenen Wochen mehrfach als rassistisch kritisiert worden waren. Obama erwähnte Trump zwar nicht namentlich, doch die Aussagen zielten eindeutig auch auf den amtierenden US-Präsidenten ab.

Obama sagte am Montag: «Wir müssen eine Sprache gründlich ablehnen, die aus den Mündern unserer Anführer kommt und ein Klima aus Angst und Hass schürt oder rassistische Vorurteile normalisiert.»

Obama forderte zudem ein entschlossenes Handeln für eine restriktivere Waffengesetzgebung. Er räumte ein, dass kein Gesetz alle Gewalttaten verhindern könne. «Aber es gibt Belege dafür, dass sie einige der Tötungen verhindern können. Sie können einigen Familien ein gebrochenes Herz ersparen», schrieb Obama.

Alle Amerikaner sollten von ihren Politikern eine Änderung der Waffengesetze verlangen. Sonst werde es immer wieder solche Tragödien wie zuletzt im texanischen El Paso geben.

So reagiert Trump

Nach der ziemlich offensichtlichen Kritik Obamas an Trumps Sprache reagierte der Präsident seinerseits mit zwei Tweets. Er zitierte zwei Quotes seines Lieblingssenders Fox News. Sie machen deutlich, dass Trump es für nicht angebracht hält, dass sich ein Ex-Präsident einmischt.

«Hat George Bush nach Sandy Hook jemals Präsident Obama verurteilt», heisst es in Trumps Tweets. Auch unter Obama habe es bereits Shootings gegeben. «Nicht wenige Leute sagten, Obama ist ausser Kontrolle.» Trump wiederholte in seinen Tweets zudem seine Aussage, dass er die am wenigsten rassistische Person sei.

Am Samstag hatte ein 21-jähriger Weisser in einem Einkaufszentrum in El Paso das Feuer eröffnet. Er tötete 22 Menschen, darunter mehrere Mexikaner. Der mutmassliche Täter stellte sich der Polizei. Die Ermittler gehen von einem rassistischen Tathintergrund aus.

Die Motive des mutmasslichen Täters von Dayton (Ohio) – der erschossen wurde – sind weiter unklar. Bei dieser Tat starben neun Menschen. Der Schütze hatte laut Polizeiangaben bis zu 250 Schuss Munition bei sich. (cma/sda/dpa)

Die besten Bilder von Barack Obama

Obama teilt gegen Trump und die Republikaner aus

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62Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 07.08.2019 07:01
    Highlight Highlight Danke Barak Obama!
    Very nice to have you here!
    DAS ist unser Präsident, wie wir ihn lieben, auch nach seiner Pensionierung, besonders wenn er sich in Freiwilligenarbeit weiter nützlich macht, als wortgewaltiges und charismatisches "Gewissen der Nation" sozusagen.
    Seine zurückhaltende, diplomatische Art ist wieder mal typisch! Denn Barak Obama versucht, die auseinander driftenden Lager der US-Gesellschaft, die einander immer feindseliger gegenüber stehen, zusammenzubringen, so dass sie Kompromisse schliessen können.
    Trump tut das Gegenteil.
    Er führt Kriege, auch Handelskriege und Bürgerkrieg.
  • Goldjunge Krater 07.08.2019 06:11
    Highlight Highlight Da muss man Trump wohl recht geben. 👍
    • rodolofo 07.08.2019 07:58
      Highlight Highlight Nein, das muss man nicht.
      Jedenfalls NOCH nicht.
      Hoffentlich nie!
    • Tjuck 07.08.2019 09:09
      Highlight Highlight Trump ist eine Schande für die einst so stolze Nation. Bald ertrinkt er noch im Selbstmitleid.
    • Tjuck 07.08.2019 12:23
      Highlight Highlight @rodolofo

      Wenn Trump Recht hat, dann darf man ihm das ruhig zugestehen. Allerdings überwiegt bei ihm das Gegenteil, da gebe ich dir Recht. Aber ich bin da vorbehaltlos. Mich würde es sogar freuen, wenn er mal etwas Gutes für sein Land oder für die Welt tun würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vanessa_2107 07.08.2019 02:08
    Highlight Highlight Einer der ersten Taten von Trump war er unterschrieb ein Dekret um Widerruf aus der Obama Aera "Waffenkontrollen für Menschen mit psychischen Erkrankungen"
  • balabala 06.08.2019 22:27
    Highlight Highlight Obama ist ja schuld daran dass Trump überhaupt kandidiert hat... nun plagt ihn wohl das schlechte Gewissen.
  • lilie 06.08.2019 22:17
    Highlight Highlight Bin ich die einzige, die den Typen einfach nur verschroben und absurd findet? 🤔

    Es gibt kaum einen Satz, den er sagt oder schreibt, der für mich irgendeinen Sinn ergibt. Zumal er sich meist noch im gleichen Abschnitt selber widerspricht.

    Es wird mir ein ständiges Rätsel bleiben, wie Leute auf so jemanden reinfallen können. Ok, im kleinen Rahmen, aber ein substanzieller Anteil einer ganzen Nation? Hirnrissig!
    • Saraina 06.08.2019 22:58
      Highlight Highlight Wenn du lange genug US-Fersehserien und reality tv guckst, kommt dir Trump völlig ausgeglichen vor. Tatsächlich hat er sich ja auch dort einen Namen gemacht. Zudem ist Trump ja nicht der einzige Freak, der gewählt wurde, nur twittert er halt am meisten.
    • lilas 06.08.2019 23:02
      Highlight Highlight Du bist nicht die Einzige! Er ist unsäglich unerträglich!
    • rodolofo 07.08.2019 08:07
      Highlight Highlight Du bist NICHT die Einzige.
      Aber diese vom "Black Mirror" schauen paranoid und verdreht gewordenen Amis glauben, dass der offensichtlich Böse der am wenigsten böse sein müsse, da ja die offensichtlich Liebsten am Ende immer die abgründig Bösen sind.
      Stichwort: Missbrausfälle in der Katholischen Kirche und ihre systematische Duldung und Vertuschung. Da haben also diese paranoid gewordenen Amis gar nicht mal so unrecht...
      Und Russland weisst alle Vorwürfe betreffend Staatsdoping kategorisch zurück, obwohl die Beweise erdrückend sind.
      Die tun das, WEIL SIE'S KÖNNEN, so wie Trump...
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilas 06.08.2019 22:03
    Highlight Highlight Der Mensch ist einfach unerträglich. Ich mag nix mehr hören sehen lesen von und über ihn aber er ist überall Thema. Ich wünschte ich wäre ein Straussenvogel!!!
  • Walter Sahli 06.08.2019 21:43
    Highlight Highlight "Not many people said Obama is out of Control." hätte ich jetzt nicht mit "Nicht wenige Leute sagten, Obama ist ausser Kontrolle." übersetzt.

    Na, da habe ich heute was gelernt.
    • Spooky 07.08.2019 07:43
      Highlight Highlight Komm wir essen jetzt Opa!
  • Input 06.08.2019 21:06
    Highlight Highlight Auszug einer Rede vom Melania 2016, bei der es darum ging den Leuten zu sagen dass ihr Mann Frauen respektiert (nicht der von Michelle Obama abgeschriebe Teil):
    «Er schlägt zehnmal härter zurück, wenn er angegriffen wird. Egal wer Sie sind, ein Mann oder eine Frau, er behandelt alle gleich.»
    Da hat sie der Welt schon angedeutet dass ihr Mann jähzornig und dünnhäutig wie ein Primarschüler ist (abgesehen vom gleichen Wortschatz).
    • Tomlate 06.08.2019 23:36
      Highlight Highlight Primarschüler sind also jähzornig und dünnhäutig?
    • Saraina 07.08.2019 10:27
      Highlight Highlight Primarschüler haben Probleme mit der Kontrolle von Emotionen und Impulsen. Das ist in dem Alter normal, und wächst sich später aus. Bei fast allen Leuten...
  • Rumbel the Sumbel 06.08.2019 20:58
    Highlight Highlight Warum gab es schon bei Obama kein entsprechendes Waffengesetz?
    • Vanessa_2107 06.08.2019 21:49
      Highlight Highlight Vermutlich weil es zu wenig Stimmen hatte und er nicht durchkam damit, nehme ich an?
    • RicoH 06.08.2019 21:53
      Highlight Highlight Weil es von den Republikanern blockiert wurde.
    • Klaus07 06.08.2019 21:59
      Highlight Highlight @Rumbel the Sumbel.

      Obama versuchte 2013, 2015 und 2016 ein verschärftes Waffenrecht durchzubringen.
      Jedesmal wurde das Vorhaben von der GOP abgelehnt.

      Hier ein Artikel von 2013 zum nachlesen.

      https://www.sueddeutsche.de/politik/amerikas-unreformierbares-waffenrecht-obamas-wut-ist-nicht-genug-1.1652047
    Weitere Antworten anzeigen
  • _kokolorix 06.08.2019 20:43
    Highlight Highlight Man muss nur die beiden Texte vergleichen, um zu erkennen was für ein simpel gestrickter Hohlkopf Trump doch ist. Wahrscheinlich müsste man nur ein bisschen nach oben scrollen um die letzten eindeutig rassistischen Tweets zu lesen...
  • Sapere Aude 06.08.2019 20:43
    Highlight Highlight Trump hat mehr oder weniger jede ungeschriebene Regel gebrochen bezüglich politischer Gepflogenheiten. Jetzt beklagt er sich darüber, wenn andere sich auch nicht mehr daran halten. Genau mein Humor.
  • meglo 06.08.2019 20:39
    Highlight Highlight Das Glaubensbekenntnis von Rassisten beginnt immer mit dem Satz, ich bin kein Rassist ...
  • locogoa 06.08.2019 20:24
    Highlight Highlight Wenn Trump aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote von Einwanderern kein rassist sein kann, dann kann ich ja auch keiner sein, weil ich gern mal ne Havanna paffe....😂😂
    Die Frage bleibt ist Trump wirklich so dumm oder spielt er nur den Dummen 🤔
  • Brett-vorm-Kopf 06.08.2019 20:23
    Highlight Highlight Wie bescheiden der Trumpel doch ist.
    Er hat noch nicht das Kindergartensuperlativ eingesetzt...

    "Ich bin die am wenigsten rassistische Lebensform im Universum, welche jemals lebte oder leben wird."
  • Karl Marx 06.08.2019 20:13
    Highlight Highlight Wem will man die Schuld am anderen Amoklauf zuschieben?

    https://edition-m.cnn.com/2019/08/05/us/connor-betts-dayton-shooting-profile/index.html
  • Tjuck 06.08.2019 20:10
    Highlight Highlight Bush kritisierte vielleicht Obama nicht. Aber Trump hat er schon kritisiert, in einem offenen Brief, wenn ich mich richtig erinnere. Und zwar ziemlich deutlich und meines Erachtens zu Recht.
  • Tjuck 06.08.2019 20:06
    Highlight Highlight Er mag es halt nicht so, wenn man ihn kritisiert. Ist halt gar ein Sensibler.

    Er teilt lieber aus.
    • max julen 06.08.2019 20:10
      Highlight Highlight so sind leider kinder! 🤡
    • ninolino 06.08.2019 23:25
      Highlight Highlight @Max: Shame on you, du verunglimpfst massiv die überwiegende Mehrheit aller Kinder.
  • pamayer 06.08.2019 19:59
    Highlight Highlight geht langsam schon richtung psychotischer debilität.
  • NumeIch 06.08.2019 19:58
    Highlight Highlight Nur Rassisten müssen ständig sagen, sie sind keine Rassisten.
    Es ist wie wenn jemand den Satz mit Fakt ist anfängt, darauf folgen auch nie Fakten.
  • darkshadow 06.08.2019 19:55
    Highlight Highlight Präsident Bush hatte gar nichts auszusetzen. Bush war nämlich mit Michelle oft “um die Häuser am ziehen“. Denke daher, dass Bush den Barack auch sehr gut kennt und das Verhältnis zwischen den beiden
    ziemlich gut ist? Ein enormer Unterschied zwischen Trump und den Obamas. Das ist der Grund.
  • Maracuja 06.08.2019 19:43
    Highlight Highlight Wenn Trump sich für die am wenigsten rassistische Person hält, wieso fühlt er sich denn von Obamas Stellungnahme betroffen und reagiert darauf?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 06.08.2019 20:05
      Highlight Highlight Weil Kritik für ihn etwas weitaus schlimmeres als Hochverrat ist. Kritik ist für Trump eine persönliche Beleidigung.
    • Saraina 06.08.2019 23:03
      Highlight Highlight Und Obama hat ihn vor Jahren an einen öffentlichen Anlass durch den Kakao gezogen. Die Situation war in einer Dokumentation über Trump zu sehen. Das war keine gute Idee, sowas verdauen solche Charaktere ganz schlecht.
  • chraebu 06.08.2019 19:41
    Highlight Highlight Das Trump bei dem Ausdruck "tiefste Arbeitslosigkeit" in Klammern und CAPS ergänzen muss, dass das gut ist, sagt so ziemlich alles über seine Wählerbasis aus
    🤷‍♂️🙄
    • Chase Insteadman 06.08.2019 20:02
      Highlight Highlight Habe ich auch gedacht.
  • Firefly 06.08.2019 19:35
    Highlight Highlight "seine Aussage, dass er die am wenigsten rassistische Person sei"

    Nur ein Hochstapler kann so eine Aussage machen. Woher will er wissen ob gerade er die am wenigsten rassistische Person ist. Ausserdem genügt es schon ganz einfach nicht rassistisch zu sein.
    • rodolofo 07.08.2019 07:09
      Highlight Highlight Hahaa, köstlich!
      Warum nicht mal ganz seriös analysieren und bewerten, was dieser raffinierte Volltrottel sagt?
      Es könnte ja -theoretisch- Spuren von Sinn enthalten!
      Aber Du meinst dieses "Ernst nehmen" nicht wirklich ernst, oder?
      Mit Trump und seiner "Vollpfosten-Fraktion" zu verhandeln und zu sprechen ist Zeitverschwendung und kostet nur Unmengen an Energie und Nerven.
      Nachdem gesagt wurde, was gesagt werden musste, könnten wir zum Thema "Trump" ab sofort schweigen und uns Erfreulicherem zuwenden.
      Einen Stalker musst Du total ignorieren!
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