Kuba: Vier Tote auf US-Schnellboot nach Schusswechsel
Sechs weitere Menschen seien verletzt und medizinisch versorgt worden, teilte Kubas Botschaft in den USA unter Berufung auf das Innenministerium mit.
Grenztruppen hatten das Boot demnach am Mittwochmorgen (Ortszeit) in kubanischen Territorialgewässern entdeckt. Das Schnellboot habe sich bis auf etwa eine Seemeile vor der Nordküste Kubas in der Provinz Villa Clara genähert. Als eine Einheit der Grenztruppen zur Identifizierung herangefahren sei, habe die Besatzung des Schnellboots das Feuer eröffnet. Den Angaben zufolge wurde der Kommandant des kubanischen Patrouillenboots verletzt.
Note from the Ministry of the Interior:
— Cuban Embassy in US (@EmbaCubaUS) February 25, 2026
On the morning of February 25, 2026, a violating speedboat was detected within Cuban territorial waters. The vessel, registered in Florida, United States, with registration number FL7726SH, approached up to 1 nautical mile northeast of the… pic.twitter.com/AEmwtAZ4lO
Kubas Regierung: Schutz der eigenen Hoheitsgewässer
«Kuba bekräftigt seinen Willen, die Territorialgewässer zu schützen, wobei die nationale Verteidigung eine grundlegende Säule für den kubanischen Staat zum Schutz seiner Souveränität und der Stabilität in der Region ist», teile die kubanische Präsidentschaft auf X mit.
Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba sind seit der Revolution von 1959 unter Fidel Castro angespannt. Zuletzt hat Washington den Druck auf Havanna unter anderem mit einer Ölblockade erhöht, was die schwere Energie- und Wirtschaftskrise in dem Karibikstaat verschärfte. (sda/dpa)
