International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bidens 700-Milliarden-Plan: So will er die US-Mittelschicht stärken – und Trump besiegen



Der designierte demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat die Bedeutung der Mittelschicht für die amerikanische Wirtschaft betont.

«Wir müssen Arbeit genauso belohnen, wie wir Wohlstand belohnt haben», sagte Biden am Donnerstag bei einer Rede in Dunmore (Pennsylvania) zu seinen Plänen für die Wirtschaft.

Eine Zusammenfassung von Bidens Rede:

abspielen

Video: YouTube/Washington Post

Er bekräftigte seine Unterstützung für eine Verdopplung des Mindestlohns auf 15 US-Dollar pro Stunde sowie einen besonderen Fokus auf systematisch benachteiligte Gesellschaftsschichten wie zum Beispiel Afroamerikaner.

Biden stellte einen Investitionsplan mit einem Volumen von 700 Milliarden Dollar vor. Dieser sieht vor, die staatlichen Ausgaben für in den USA hergestellte Produkte um 400 Milliarden Dollar zu erhöhen.

300 Milliarden Dollar sollen zudem zusätzlich für Forschung und die Entwicklung von Technologien wie Elektrofahrzeuge oder 5G-Mobilfunknetzwerke ausgegeben werden, um die heimische Hightech-Branche zu stärken. Der Plan kann auch als Antwort auf Präsident Donald Trumps «America-First»-Politik gewertet werden.

«Keine Zeit für spaltende Politik»

Biden griff Trump bei seiner Rede auch direkt an. Zur Linderung der Corona-Krise, der wirtschaftlichen Turbulenzen und landesweiten Unruhen wegen systematischer Benachteiligung von Schwarzen brauche es Einigkeit im Land.

«Wir alle wissen, dass der Wetteinsatz nicht höher sein könnte. Deshalb ist dies keine Zeit für spaltende Politik. Donald Trump mag daran glauben, Amerikaner gegen Amerikaner auszuspielen. Ich nicht.»

In der Pandemie hätten vor allem Geringverdiener etwa in Krankenhäusern oder Supermärkten gezeigt, wie wichtig sie seien, sagte Biden. «Es reicht nicht, diese Leute zu loben. Es ist an der Zeit, sie zu bezahlen.»

Zudem will der 77-Jährige eigenen Angaben zufolge fünf Millionen neue Arbeitsplätze schaffen und sprach sich für die Besteuerung von Grosskonzernen wie den Versandhändler Amazon auf Bundesebene aus. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Donald Trump vs Joe Biden: Wer hat noch mehr Saft in den Knochen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 10.07.2020 13:54
    Highlight Highlight Klingt gut!
  • DieFeuerlilie 10.07.2020 09:35
    Highlight Highlight «Wir müssen Arbeit genauso belohnen, wie wir Wohlstand belohnt haben»

    Ja. Das könnten wir uns in der Schweiz auch zu Herzen nehmen.

    42.5 Std. chrampfen für unter Fr. 4‘500.- müsste verboten sein.
  • Hades69 10.07.2020 08:52
    Highlight Highlight Unglaubhaft. So ein Theater, wir alle wissen wer in Wirklichkeit die Faeden zieht. Er ist nur eine Marionette. Wir haben die Wahrheit verdient.

Analyse

Donald Trump und Fox News – eine tödliche Ehe

Ob Covid-19 oder Klimaerwärmung: Der Präsident und Sean Hannity leugnen beides. Zehntausende von Toten sind die Folge.

Kürzlich war Donald Trump in einer sogenannten Town Hall beim TV-Sender ABC. In diesem Format dürfen gewöhnliche Bürgerinnen und Bürger dem Präsidenten ungeschminkte Fragen stellen. Trump versagte auf der ganzen Linie. Einmal mehr reihte er Lüge an Lüge und musste immer wieder von Moderator George Stephanopoulos angemahnt werden.

Besonders peinlich wurde es, als die Rede auf die Coronakrise kam. Trump sprach von einer «Herden-Mentalität», welche das Problem bald lösen werde. Gemeint war …

Artikel lesen
Link zum Artikel