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Die 16 irrsten Zitate von Trumps angeheitertem Ex-Mitarbeiter 

Wer ihn vorher nicht kannte, kennt ihn jetzt: Sam Nunberg, Trumps ehemaliger Mitarbeiter, der reichlich angeheitert reichlich verwirrte Interviews gibt. 



Der ehemalige Trump-Mitarbeiter Sam Nunberg bekam eine Vorladung von Sonderermittler Robert Mueller. Er sollte im Fall der Russland-Affäre eine Aussage vor der Grand Jury machen  – doch er mag nicht.

Die Untersuchung

Sonderermittler Mueller untersucht eine Einflussnahme Russlands auf die Präsidentschaftswahl und mögliche Absprachen mit dem Trump-Team. Er hat seine Ermittlungen immer mehr ausgeweitet. Im August 2017 setzte er eine Grand Jury ein. Die Hauptaufgabe eines solchen Gremiums ist es, vorliegende Beweise in möglichen Verbrechensfällen zu prüfen und zu entscheiden, ob Anklage erhoben werden soll. (sda)

Das bekräftigt er mal mehr, mal weniger sicher in mehreren Interviews. In mutmasslich betrunkenem Zustand. CNN-Reporterin Erin Burnett riecht die Fahne ihres Interview-Partners und fragt den verwirrten Mann, ob er getrunken habe. Nunberg verneint.

Doch urteilt lieber selbst. Hier sind seine 16 irrsten Aussagen:

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«My lawyer does not know about the interviews.» bild: watson

Das kam jetzt wenig überraschend.

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«Screw that! Why do I have to go? Why? For what?» bild: watson

Ist im Grunde wirklich völlig überflüssig.

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«I'm going to be the first one in ‹history› to flat out say, I'm not going.» bild: watson

Ein Geschichtsbewusstsein, das Seinesgleichen sucht.

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«Jake, I'm definitely the first person to ever do this, right?» Die Frage richtete er an CNN-Reporter Jake Tapper. bild: watson

Klar.

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«I'm definitely the first person to do this.» bild: watson

Hundert Pro.

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«I'm not going to be sent to prison. ... Do you think Robert Mueller is going to send me to prison, Erin, for this?» Diese Frage richtete er an CNN-Reporterin Erin Burnnet. bild: watson

Wegen einer Aussageverweigerung? Niemals. Wer denkt denn da gleich an Gefängnis?!

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«Do you think should I cooperate?» Die Frage richtete Nunberg an Jake Tapper, der eine Kooperation für sinnvoll erachtete. bild: watson

Eventuell.

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«I'm not cooperating. Arrest me.» bild: watson

Standhaftigkeit zahlt sich aus. Manchmal.

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«All we were doing was trying to get Corey fired.» bild: watson

Will heissen: Nunberg hatte überhaupt keine Zeit mit den Russen zu konspirieren! Er war zu sehr damit beschäftigt, Trumps Kampagner-Manager Corey Lewandowski feuern zu lassen.

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«I came up with the wall, I came up with the Muslim ban, I came up with everything to attack Jeb Bush, all that stuff.» bild: watson

Womöglich hat Nunberg auch das Telefon erfunden. Oder war das Roger Schawinski?

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«Trump may very well have not done anything.» bild: watson

Unschuldsvermutung! 

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«Trump may have very well done something during the election with the Russians.» bild: watson

Schuldsvermutung!

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«Irregardless of whether or not he had money coming to him during the election, OK, during the general, he won that election and he doesn't get credit for it.» bild: watson

Genau. Bestechungsgelder hin oder her, gewonnen ist gewonnen. 

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«I'm not a Donald Trump fan, as I told you before, okay? He treated me like crap.» bild: watson

Sam Nunberg wurde wegen rassistischer Facebook-Postings durch das Trump-Team gefeuert. Deshalb mag er wahrscheinlich seinen Ex-Boss nicht mehr so.

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«I was told that that idiot had offered to send women up to Trump's room but Trump didn't want it. He's too smart for that.» Nunberg bezieht sich auf den Miss-Universe-Schönheitswettbewerb, an dem ein Mitarbeiter des russischen Popstars Emin Alagarov Trump angeblich anbot, Prostituierte auf sein Zimmer zu schicken. bild: watson

Trump weiss eben, was sich gehört. 

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«Granted, Donald Trump caused this because he's an idiot.» bild: watson

Zusammenfassend lässt sich Nunbergs Aussagen entnehmen:

(rofl)

Gefeuerter Trump-Mitarbeiter gibt verrücktes Interview

Video: watson

Donald Trump – sein Leben in Bildern:

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