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Das «House» wird demokratisch, der Senat bleibt republikanisch. Was bedeutet das jetzt?



Die Demokraten erzielen bei den Midterms eine Mehrheit im Repräsentantenhaus, im «House». Im Senat hingegen verteidigten die Republikaner ihre Vormachtstellung – bauen diese sogar noch aus.

The House:

435 Sitze stehen zur Wahl.
Absolutes Mehr: 218

The Senate:

35 der 100 Sitze stehen zur Wahl.
Absolutes Mehr: 51

Was bedeutet das nun, dass die eine Partei in der einen Kammer und die andere Partei in der anderen Kammer die Mehrheit hält? Wir klären auf.

Die exklusiven Aufgaben des Senats

In this image from video provided by Senate TV, the Senate Chamber is shown during a procedural vote on Brett Kavanaugh's nomination to the Supreme Court, Friday morning, Oct. 5, 2018 at the Capitol in Washington. (Senate TV via AP)

Bild: AP/Senate TV

Senatoren werden für sechs Jahre gewählt. Alle zwei Jahre muss sich rund ein Drittel der Senatoren zur Wahl stellen. Ein Senator verdient 174'000 Dollar pro Jahr. Dem Senat fallen diverse Exklusivaufgaben zu:

Das Repräsentantenhaus

Image

bild: speaker.gov

Mitglieder des Repräsentantenhauses werden für zwei Jahre gewählt und verdienen wie Senatoren jährlich 174'000 Dollar. Mitglieder des Repräsentantenhauses, des «lower house», gelten als weniger mächtig als Senatoren – doch auch sie verfügen über Befugnisse, welche Senatoren nicht haben. 

Gemeinsame Aufgaben

Das politische System der USA

Image

Bild: wikipedia.com

(tog)

Vor den Midterm-Wahlen geben Trump und Obama nochmal alles

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Video: srf

Alles zu den Midterms

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    Alle Leser-Kommentare
  • jafa8 07.11.2018 13:33
    Highlight Highlight Ein so grosses und vielfältiges Land, multikulturell wie fast kein anderes auf der Welt... und mit einem politischen System, dass nur blau oder rot kennt??
    Die Polarisierung der Gesellschaft ist mit diesem System unumgänglich
    51 2 Melden
  • Kopold 07.11.2018 13:22
    Highlight Highlight "«Cloture» bezeichnet die endgültige Verhinderung einer Gesetzeseinführung."

    Falsch.
    Cloture bringt eine Debatte (mit Restzeit und geänderten Diskussionsregeln) zu Ende, wird also effektiv dazu verwendet, Filibuster zu beenden.
    21 1 Melden
    • Patrick Toggweiler 07.11.2018 13:54
      Highlight Highlight Absolut richtig. Vielen Dank für den Hinweis – es wurde geändert.
      15 3 Melden
  • Jockerman 07.11.2018 13:10
    Highlight Highlight Mit anderen Worten , viel Rauch um nichts.
    Es wird ein bisschen mehr Getrötzlet aber im grossen und ganzen läuft's so weiter.
    Die Reps. Können nur gestützt werden, wenn die Wirtschaft wegen Handelskrieg , Strafzölle und Sanktionen bergab geht. Das ganze läuft erst an und braucht noch seine Zeit . Leider
    17 12 Melden
    • Patrick Toggweiler 07.11.2018 13:20
      Highlight Highlight Hätte Trump beide Häuser erhalten, hätte er, so wird gemunkelt, Justizminister Sessions gefeuert und durch jemanden ersetzt, der Muellers Untersuchungen torpediert hätte. Mal sehen, was dieser aus dem Hut zaubert. Eine Vorladung für Trump? Politico glaubt, davon zu wissen. Es wird noch sehr interessant werden.
      22 7 Melden
    • JoJodeli 07.11.2018 13:44
      Highlight Highlight Die Wirtschaft wird bergab gehen, garantiert, aner erst in ein paar Jahren, man schätzt 6-8, und dann schieben sie es dem amtierenden Präsidenten zu, genau sonwie der Don jetzt die Lorbeeren von Obama ernet...
      36 8 Melden
    • _stefan 07.11.2018 14:05
      Highlight Highlight @Jockerman: Die Demokraten haben jetzt mehr Kontrolle über Trump. Er wird seine persönlichen Steuerbescheinigungen offenlegen müssen etc. In den nächsten zwei Jahren tut Trump gut daran, seriöser zu arbeiten und weniger rum zu lügen.

      @Patrick Toggweiler: Immerhin kann er jetzt Sarah Huckabee Sanders durch Sean Hannity ersetzen ;-D Die armen Journalisten...
      4 4 Melden
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  • Janis Joplin 07.11.2018 12:41
    Highlight Highlight Das Haus wird demokratisch, der Senat bleibt republikanisch. Was bedeutet das? Nun geht's weiter mit der gelenkten Demokratie.....denn dieser Kerl wird weder brav, noch schmeisst er sein Handtuch.
    10 15 Melden
    • Kyle C. 07.11.2018 12:55
      Highlight Highlight Nein, vermutlich nicht. Aber er wird es nun viel schwerer haben als bisher. Das ist schon einmal gut. Und wenn dieser Schiff seine Arbeit gewissenhaft macht, dürfte es sogar sehr unbequem werden für den Don. Im Grunde liegen alle nötigen Akten vor. Die darin stehenden Fakten (sofern es welche sind), müssen nur noch richtig genutzt werden. Das war bis anhin kaum möglich.
      19 5 Melden
  • Yakari9 07.11.2018 12:30
    Highlight Highlight Ich frage mich ein bisschen ab der 2-Jahres-Legislatur. Das ist ja saumässig kurz und wenn mit einbezogen wird, wieviel Wahlkapf da jeweils betrieben wird.... Da sind ja alle nur immer auf Stimmenfang und Wahlveranstaltungen?
    164 8 Melden
    • P.Rediger 07.11.2018 13:30
      Highlight Highlight Es sind 6 Jahre im Repräsentantenhaus, aber im Rhythmus von 2 Jahren wird immer ein Drittel neu gewählt.
      5 3 Melden
    • nick.jeker 07.11.2018 13:34
      Highlight Highlight Ich nehme an, sie sprechen vom Senat (und ich glaube, da liegen sie daneben)!
      Alle zwei Jahre wird 1/3 der Senatoren gewählt, resp. wiedergewählt, und das ergibt pro einzelnen Senator jeweils 6 Jahre im Amt (pro Amtsperiode).
      5 0 Melden
    • Yakari9 07.11.2018 14:35
      Highlight Highlight Sorry, hatte meinen Kommentar für diejenigen geschrieben, die auch den Beitrag gelesen haben.
      Für die Anderen zur Ergänzung:
      Ich spreche primär vom Repräsentantenhaus. Dort sinds 2 Jahre.
      Bei den Senatoren sinds 6, jedoch auch hier finden alle 2 Jahre grosse Wechsel statt. Und auch gehe ich davon aus, dass die Senatoren jeweils bei den Wahlen des Repräsentantenhauses miteinbezogen werden und von Wahlveranstaltung zu Wahlveranstaltung gehen um für die Kandidaten zu werben...
      2 2 Melden
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  • Fordia 07.11.2018 12:22
    Highlight Highlight Danke für diese einfache und ausführliche Erklärung.
    72 8 Melden
  • bcZcity 07.11.2018 11:47
    Highlight Highlight Eine undemokratische Politik der Extreme, es bleibt am Ende ein veraltetes System auf allen Seiten.
    214 25 Melden
    • pazüsen 07.11.2018 13:25
      Highlight Highlight 1787 war das System "state of the art", aber mir als unbeteiligtem Zuschauer stellt sich schon die Frage, ob die USA vielleicht nicht mal das schweizerische System genauer anschauen sollten. Die Schweiz hat 1848 das amerikanische System mit ein paar Änderungen kopiert, aber laufend angepasst, notabende mit der Einführung der direktdemokratischen Elemente und der Proporzwahl.
      10 3 Melden
    • MrGroberUnfug 07.11.2018 13:28
      Highlight Highlight Inwiefern ist das System veraltet und undemokratisch? Das politische System der USA ist am ehesten noch mit dem der Schweiz zu vergleichen und in keinen anderen Ländern der Welt hat das Volk so starke direktdemokratische Rechte wie in diesen zwei.
      8 15 Melden
    • pazüsen 07.11.2018 15:40
      Highlight Highlight Das System ist meines Erachtens insofern "veraltet", als dass es seit Ende des 18. Jahrhunderts nur partiell angepasst wurde. Gerade im Vergleich zur Schweiz sticht die Diskrepanz zwischen starkem Mehrheitswahlsystem (USA) und Verhältniswahlrecht (CH) ins Auge. Das führt in den USA zu schlaumeierischen Grenzziehungen bei Wahlkreisen (Gerrymandering) um Mehrheiten für die herrschende Partei zu generieren und lässt die unterlegenen Stimmen quasi wertlos werden. Ausserdem führt es systembedingt zu einem Zweiparteiensystem, da kleinere Drittparteien von vornherein keine Chance haben.
      4 0 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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