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epa07147262 Democratic congressional candidate Mikie Sherrill talks to supporters at her election night event in the 2018 mid-term general election at the Parsippany Sheraton hotel in Parsippany, New Jersey, USA, 06 November 2018. Sherrill defeated Republican opponent Jay Webber in New Jersey's 11th congressional district.  EPA/JUSTIN LANE

Die Demokratin Mikie Sherrill hat den Republikanern in New Jersey einen Sitz abgenommen. Bild: EPA/EPA

Ein süss-saurer Erfolg der Demokraten – die Midterms in 7 Punkten

Die US-Demokraten haben die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobert. Sie mussten aber auch einige herbe Niederlagen einstecken. Donald Trumps Hasskampagne hat funktioniert.



Zu den Siegern der Kongresswahlen in den USA gehören die Prognostiker. Vor zwei Jahren hatten sie sich bei der Präsidentschaftswahl kräftig blamiert. Nun haben sie ins Schwarze getroffen: Die Demokraten haben die Mehrheit im Repräsentantenhaus errungen. Sie können Präsident Trump nun kräftig einheizen. Die Mehrheit im Senat aber war wie erwartet ausser Reichweite.

Mehr noch: Die Republikaner haben einige Mandate hinzugewonnen. Bei den Senats- und Gouverneurswahlen haben sie besser abgeschnitten als erwartet. Einige hoch gehandelte Demokraten sind hingegen abgestürzt. Das verleiht ihrem Erfolg in der Abgeordnetenkammer einen bitteren Nachgeschmack. Was ist davon zu halten?

Suburbs rule

Die Demokraten haben ihre Sitzgewinne im Repräsentantenhaus primär den Agglomerationen zu verdanken. Dort ist der Unmut über Präsident Donald Trump besonders gross, vor allem bei den Frauen (den ominösen Soccer Moms). Die Polarisierung in den USA hat sich nun auch zwischen urbanen und ländlichen Regionen verstärkt.

Midterms: Gewinner und Verlierer

Red States

Bei den Senats- und Gouverneurswahlen, die auf staatlicher Ebene stattfinden, haben die Republikaner hingegen einige teilweise unerwartete Erfolge errungen. Sie haben ihre Mehrheit im Senat sogar ausgebaut. Es gelang ihnen, ihre Anhänger besser zu mobilisieren, als die Demoskopen erwartet und errechnet haben.

It's the economy, stupid!

Spätestens seit Bill Clintons erfolgreicher Kampagne 1992 weiss man, wie wichtig die Wirtschaft für den Wahlausgang ist. Das hat den Republikanern geholfen, denn viele Amerikaner sind zufrieden mit ihrer persönlichen Einkommens- und Jobsituation. Davon profitiert in der Regel die Regierungspartei.

Hate and rage

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Video: srf

Donald Trump hat sich so stark wie kein Präsident zuvor in den Midterms engagiert. Seine Kampagne baute auf Angst und Hass. Das hat ihm in den Suburbs geschadet, aber insgesamt gelang es ihm erneut, die weissen Wutbürger zu mobilisieren. Das hat den Republikanern einige Erfolge beschert. Auch der Streit um Brett Kavanaugh, den neuen Richter am Supreme Court, scheint ihnen geholfen zu haben.

Crushed hope

Florida Democratic gubernatorial candidate Andrew Gillum gives his concession speech Tuesday, Nov. 6, 2018, in Tallahassee, Fla. Gillum lost to Republican former U.S. Rep. Ron DeSantis. (AP Photo/Chris O'Meara)

Andrew Gillum gesteht seine Niederlage ein. Bild: AP/AP

Besonders bitter für die Demokraten ist das Scheitern einiger Hoffnungsträger. Die Niederlage von Beto O'Rourke gegen dem republikanischen Senator Ted Cruz in Texas kommt nicht unerwartet, und er hat ein starkes Ergebnis erzielt. Weniger erwartet kam der Misserfolg des schwarzen Gouverneurskandidaten Andrew Gillum in Florida. Auch in Georgia muss die schwarze Bewerberin Stacey Abrams hart kämpfen. Das Rennen ist noch offen.

Female wave

Noch nie haben so viele Frauen für einen Sitz im Kongress kandidiert. Das hat sich ausgezahlt. Im Repräsentantenhaus dürften erstmals mehr als 100 Frauen vertreten sein. Darunter befinden sich einige bemerkenswerte Premieren: Je zwei Muslimas und Ureinwohnerinnen werden für die Demokraten im Abgeordnetenhaus Einsitz nehmen.

And now?

Die tiefe Spaltung der USA zeigt sich nun auch im Kongress, mit unterschiedlichen Mehrheiten in den beiden Kammern. Es droht eine neue Blockade in Washington. Mittel- bis langfristig sind die Aussichten für die Demokraten verheissungsvoll, nicht zuletzt wegen der sich wandelnden Demografie. Aber einmal mehr hat sich gezeigt: Man darf die Republikaner nie unterschätzen.

Trump vor den Midterms

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84
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84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • John Henry Eden 07.11.2018 11:40
    Highlight Highlight Warum interessiert sich hierzulande eigentlich jemand für die Midterms in den USA?

    Wen man Trump toll findet, kann es mit Fanverhalten erklärt werden. Hält man nicht allzu viel von Donald, ist es Energieverschwendung.

    Buddha sagte, dass man sich nicht mit Problemen beschäftigen sollte, die man nicht ändern kann. Eine sehr weise Aussage.
    9 10 Melden
    • Faktensindböse 07.11.2018 13:11
      Highlight Highlight Bei vielen ist es wohl Hass.
      Und wenn man sie fragt wieso kommen sie mit Halbwahrheiten hervor die sie irgendwo aufgeschnapt haben.
      Das was jeweils den "anderen" vorgeworfen wird.
      Ist wohl das was man gemeinhin Projektion nennt?
      1 9 Melden
    • Fabio74 07.11.2018 13:25
      Highlight Highlight Weil US-Politik globale Auswirkungen und weil es eben interessant ist was anderswo läuft
      16 2 Melden
  • Faktensindböse 07.11.2018 11:20
    Highlight Highlight Wo genau soll dieser Erfolg sein?
    Zum Vergleich: Obama verlor 65 Sitze im Repräsentantenhaus und 6 im Senat. Trump verliert ca. 30 Sitze im Haus und gewinnt 4-5 Sitze im Senat.
    Wenn man dann noch die extrem einseitige Berichtserstattung mit einbezieht, ist das mehr als ein schlechtes Ergebniss für die Dems. (angeblich sind ja Trump und die GOP an allem schlechten schuld was in den USA passiert und die Dems die einzige Rettung)
    Aber scheinbar leben da einige in einer Paralell-elt mit wenig Korrelation zur Realität...?
    13 19 Melden
    • Faktensindböse 07.11.2018 13:29
      Highlight Highlight https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_elections,_2014
      https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_elections,_2010
      Ich weiss, Fakten sind böse ;)
      7 3 Melden
    • Dominik Treier (1) 07.11.2018 14:10
      Highlight Highlight Tja am Wirtschaftswachtum und den Verbesserungen für die Bürger ist selten der aktuelle Präsident schuld. er profitiert aber von der besseren Stimmung im Volk... Ausserdem ist Trump ja nicht schlecht für die Kapitalisten, sondern nur längerfristig für den Normalbürger, welcher zu Gunsten der Reichsten verarmt...
      13 4 Melden
    • just sayin' 07.11.2018 15:42
      Highlight Highlight ja, das ist so eine sache mit fakten und meinungen...
      1 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • m. benedetti 07.11.2018 10:26
    Highlight Highlight Wenn man das Ergebnis rein statistisch anschaut und mit dem von Obama nach seinen ersten Midterms vergleicht (-63 im Rep, -6 im Senat) und dann nochmals -13 im Rep, -9 im Senat, dann kann man DT mit einem im mässigen Minus im Rep und einem Plus im Senat einen guten Leistungsausweis ausstellen. Ob das nun gut oder schlecht ist, wird die Geschichte dereinst zeigen.
    17 6 Melden
  • Antidope 07.11.2018 09:06
    Highlight Highlight ich würde ja gerne mal wissen welcher personal coach all den amerikanischen politikerinnen gesagt hat, dass sie diese weit aufgerissene lachmäuler zu machen haben.
    10 8 Melden
  • roger.schmid 07.11.2018 08:47
    Highlight Highlight Jetzt müssten unbedingt die "Corporate Democrats" (Clinton-Flügel) Schumer und Pelosi von der Macht bei den Demokraten verdrängt werden. Dann kommt's gut. Pelosis Umfragewerte sind (zu Recht) katastrophal.
    30 6 Melden
    • Slavoj Žižek 07.11.2018 09:14
      Highlight Highlight Bravo, merkst dus auch langsam.
      5 29 Melden
    • roger.schmid 07.11.2018 13:32
      Highlight Highlight Ähm, empty Slavoj, das schreibe ich hier schon seit Jahren immer wieder.
      13 3 Melden
    • Slavoj Žižek 07.11.2018 15:56
      Highlight Highlight Oh wow, hab ich nie gelesen. Dann sind wir uns ja sogar endlich mal einig :). Die Dems sind halt eher wie die FDP, echte Linke (siehe Bernie) haben da keine Chance, aber Amerika hätte die drigend nötig.
      4 3 Melden
  • ThePower 07.11.2018 08:42
    Highlight Highlight Immerhin ein bisschen besser als vorher
    24 11 Melden
  • Triumvir 07.11.2018 08:34
    Highlight Highlight Sehr gut. Hauptsache Trump und seine Speichellecker haben die absolute Mehrheit und somit die Macht zu einem guten Stück verloren. Checks and Balances funktioniert jetzt zum Glück wieder. Und das nun endlich auch die Vororte in den USA aufgewacht sind, lässt hoffen. Punkt.
    31 26 Melden
  • Feldwebel Schulz 07.11.2018 08:26
    Highlight Highlight Lustig, dass die in den USA als Sozis verrufenen Demokraten für unsere Verhältnisse oft weit rechts der Mitte positioniert sind.
    53 4 Melden
    • Dominik Treier (1) 07.11.2018 14:17
      Highlight Highlight Das ist eben so, man geht eben immer vom aktuellen Stand aus und wenn der miserabel egoistisch und kapitalistisch ist, dann ist jedes bischen sozialere Politik schon viel und jede Veränderung ist ohnehin schwerer, wenn man einfach nichts anderes kennt... Wo offener Rassismus auf dem Land, eine Veramende Mittelschicht zugunsten der Konzerne und ein Malloch an Obdachlosen in jeder Stadt, auf die nur verachtend herabgesehen wird normal sind, ist da schon eine Suppenküche Linksversiftes Teufelszeug...
      6 1 Melden
  • Bert der Geologe 07.11.2018 08:24
    Highlight Highlight Die US-Politik bleibt nun ohne Unterbruch im Wahlkampfmodus auf Bananenrepublikniveau. In zwei Jahren werden die Wirtschaftszahlen für die Republikaner wohl weniger schmeichelhaft werden, wenn die derzeitige Ueberhitzung, wie prognostiziert abkühlt. Erschreckend aus Sicht der Demokraten: Zugkräftige, mehrheitsfähige Hoffnungsträger sind nicht erkennbar.
    23 8 Melden
    • Hans der Dampfer 07.11.2018 09:24
      Highlight Highlight Wunschdenken. Momentan sprechen die Zahlen aber eher für Trump und wenn es beim Thema China wieder geregelt weiter geht, dürfte das auch in 2 Jahren noch so sein.
      8 11 Melden
    • Bert der Geologe 07.11.2018 11:18
      Highlight Highlight @Hans: die ökonomischen Gesetze sprechen nicht für Trump. Zyklisches investieren ist kein Erfolgsrezept. Ist schon mehr als Wunschdenken. Aber vielleicht kann er auch diese Gesetze aushebeln.
      7 2 Melden
    • Dominik Treier (1) 07.11.2018 14:22
      Highlight Highlight Es war doch schon immer das Gleiche... Die Republikaner haben unter ihrem Präsidenten eine, leicht stabilere Wirtschaft übernommen, die ein wenig regulierter war und dann alle Regulierungen gelockert oder gestrichen und damit die Wirtschaft auf hochtouren und in ungeahnte Spekulationshöhen gebracht und als dann die Blase platzte, die Geldsäcke ihr Vermögen schon in Sicherheit gebracht hatten und der einfache Bürger häufig vor dem Nichts stand, wurde ein Demokrat gewählt, der alles wieder ausbaden sollte, schlussendlich aber für die kaputte Wirtschaft abgestraft wurde...
      11 4 Melden
  • Waedliman 07.11.2018 08:22
    Highlight Highlight Dieses Repräsentantenhaus zeigt auf demokratischer Seite die Vielfalt eines Volkes. Dem gegenüber sitzen die meist frömmelnden, spiessigen und reaktionären Republikaner. Die Hoffnung, die man dabei entwickeln kann ist die, dass sich in den USA ENDLICH ein Umdenken breit macht, hin zu einer toleranteren Gesellschaft, in der auch die Schwachen eine Chance bekommen - nicht nur korrupte Familienclans oder Influencer auf Youtube.
    29 21 Melden
  • FrancoL 07.11.2018 08:21
    Highlight Highlight Resultat: Ein tief gespaltenes Amerika. Die weissen Wutwähler zusammen mit den "dankbaren" wirtschaftsfreundlichen Bürgern wählen Trump. Die Demokraten haben mit diesem "kleinen" Sieg eine mehr als schwere Zukunft vor sich. Die Blockade wird Trump helfen 2020 die Wahlen wieder zu gewinnen.

    Es ist an der Zeit dass die Demokraten sich wieder vermehrt auf das Gestalten ihrer Zukunft fokussieren und Trump Trump sein lassen. Die Trumpanhänger sind, gleich in wieviele Fettnäpfchen der Trumpel trampen mag, treu, blind, taub und ergeben, den Rest erledigt die brummende Wirtschaft.
    65 13 Melden
    • Feldwebel Schulz 07.11.2018 08:27
      Highlight Highlight Eine Wirtschaft, die Obama zum brummen brachte.... aber das vergessen leider viele.
      43 26 Melden
    • Snowy 07.11.2018 11:11
      Highlight Highlight Die brummende Wirtschaft ist va ein Strohfeuer - Steuersenkungen für Reiche sei dank!
      9 4 Melden
    • FrancoL 07.11.2018 13:20
      Highlight Highlight Richtig die Wirtschaft brummt nicht wegen Trump oder zum kleineren Teil wegen Trump, aber die Amis übersehen dies Geren, der Moment zählt.
      7 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • KenGuru 07.11.2018 08:11
    Highlight Highlight Wie traurig diese krasse Spaltung: Man wählt die Demokraten oder Republikaner, schaut dann CNN bzw. Fox News und lebt in seiner eigenen Bubble wo einem die eigene Meinung dann immer wieder bestätigt wird.

    Auch hier ist eine Polarisierung im Gange (natürlich weit weniger extrem), schauen wir besser, dass es nicht so weitergeht...
    61 8 Melden
    • Feldwebel Schulz 07.11.2018 08:28
      Highlight Highlight "Man wählt die Demokraten oder Republikaner, schaut dann CNN bzw. Fox News und lebt in seiner eigenen Bubble wo einem die eigene Meinung dann immer wieder bestätigt wird."

      Darum zahle ich lieber Bilag und habe ein neutrales, objektiv berichtendes Medienorgan.

      Zeitungen und Newsportale sind leider meinst rechts oder links lästig und kaum neutral.
      38 15 Melden
    • just sayin' 07.11.2018 08:31
      Highlight Highlight diese spaltung ist auch bei uns im vollen gange.

      welcome to the echo chamber
      23 5 Melden
    • Hans der Dampfer 07.11.2018 09:31
      Highlight Highlight @Feldwebel Schulz

      Zitat: "Darum zahle ich lieber Bilag und habe ein neutrales, objektiv berichtendes Medienorgan. "

      Selten so gelacht..

      Die öffentlich rechtlichen Medien sind heute die die Abstimmungen in der CH entscheiden. Das geht über un­ver­fro­rene Meinungsmache bis hin zu Meinungsinstituten und Politbeobachter die immer im entscheidenden Moment ihren Senf dazu geben und so Wahlen beeinflussen.
      10 23 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • cero 07.11.2018 08:06
    Highlight Highlight Nun wird es absehbar: Die beiden Lager blockieren einander - sie werden sich die Schuld für die Stagnation in die Schuhe schieben - die Demokraten werden einen Schuh voll herausziehen - schliesslich werden sie die tolle Agenda von Trump blockiert haben - und Trump wird in zwei Jahren mit Karacho wiedergewählt.

    Leider.
    34 9 Melden
  • My Senf 07.11.2018 08:01
    Highlight Highlight Und Trump ist immer noch Präsident!
    11 5 Melden
  • chandler 07.11.2018 07:52
    Highlight Highlight Also eigentlich nichts neues im Westen...
    37 4 Melden
  • Gawayn 07.11.2018 07:49
    Highlight Highlight So ist das dümmste aller Szenarien eingetreten.

    Die Demokraten haben jetzt mehr Sitze.
    Ihr Wort hat mehr Gewicht, aber wirklich Beschluss fähig sind sie nicht.

    Trumpel wird jetzt bei jeder möglichen Entscheidung sich quer stellen.
    Jede Verzögerung
    Jedes Problem, wird er den Dems die Schuld geben.

    Das bedeutet 2 Jahre Seil ziehen und Zank.
    Trumpel hat jetzt einen bequemen Sündenbock. Der für jeden Stuss Trumps aufkommen muss.
    Die Amis werden auch jedes Wort glauben...
    57 15 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 07.11.2018 07:41
    Highlight Highlight Gratuliere allen die auf die Demokraten gesetzt haben 👌

    Which party will control the House after 2018 U.S. Midterm Election? Augur predicts: 95% Democrats, with $1,291,068.50 at stake. https://predictions.global/augur-markets/which-party-will-control-the-house-after-2018-u-s-midterm-election-0xbbbc0a8baa03535e0a680ee2f057162aaaafd570

    Disclaimer: Ich habe keine Positionen im oben genannten Markt.
    7 25 Melden
  • Ataraksia Eudaimonia 07.11.2018 07:28
    Highlight Highlight Mein Eindruck: Hollywood-Gebären haben sich in das Öffentliche der Amis derart infiltriert dass man wahre, normale Menschen und authentisches Denken nur noch vermisst. Einfach unglaubwürdig was sie dort abziehen...
    30 30 Melden
    • Neyra Ćoralić 07.11.2018 07:43
      Highlight Highlight Nein, es ist schlicht rassismus. Leute sind bereit gegen ihre eigenen interessen zu wählen wenn sie dafür - im fall der USA - white and male machen können. Hauptsache sie dürfen wieder hassen und anderen die rechte wegnehmen.
      54 39 Melden
    • Jaromir 07.11.2018 09:21
      Highlight Highlight @Neyra
      Die Rassismuskeule wird zu häufig geschwungen. Wenn man sich mit dem amerikanischen Volk befasst und viele dieser runden Tische etc. anschaut, fällt auf, dass es immer um 3 Punkte geht. Wirtschaft, Steuern und Migration.
      Die Wirtschaft boomt (meiner Meinung nach nicht unbedingt wegen Trump), die reichen haben ihre Steuern bekommen und Trump geht die Angst (Angst ist nicht Rassismus) vieler Amerikaner bezüglich der Migration an. Finde ich Trump macht die Dinge gut? Nein. Trifft er den Nerv vieler Bürger? Leider ja.
      Genau die Aussagen, dass alle Rassisten sind, spaltet nur noch mehr.
      10 6 Melden
    • just sayin' 07.11.2018 15:58
      Highlight Highlight @Jaromir

      dieses vorgehen der extreme ist auch hier in den kommantarspalten zu beobachten.

      kommentierende (meist "links" eingestellt) zerreissen jeden kommentar, welcher nicht genau ihrer meinung (und den aktuellen slogans) entspricht in der luft, ohne eine diskussion zuzulassen.

      meist wird dies begleitet durch stumpfes namecalling, wie "herrliberger svp-jünger" (schmunzeln), oder "homophober rechtsnationalistischer-extrem-dingsda" (brüll-vor-lachen).

      spass beiseite...

      dieses verhalten spaltet auch hierzulande die bevölkerung nur und verhindert eine erwachsene diskussion.
      2 1 Melden
  • R. Peter 07.11.2018 07:16
    Highlight Highlight Aha, wenn mehr Frauen kandidieren werden auch mehr gewählt. Merkt euch das bei den nächsten Klagen wegen der Untervertretung im Bundesrat.
    62 23 Melden
    • Antidope 07.11.2018 08:04
      Highlight Highlight This!
      6 2 Melden
    • FrancoL 07.11.2018 08:32
      Highlight Highlight Schon mal etwas von den Listen gehört? Die sind mitentscheidend dass mitunter in der Schweiz zur Zeit eher weniger Frauen gewählt werden. Es ist nicht so einfach als Frau gerade bei den Bürgerlichen einen vernünftigen Platz auf den entsprechenden Listen zu bekommen.
      31 8 Melden
    • Besorgter Bürger 07.11.2018 09:45
      Highlight Highlight Bundesratskandidaten und Bundesratskandidatinnen werden von den Parteien aufgestellt und vorgeschlagen. Es ist ziemlich sinnlos, sich selbst aufzustellen.
      15 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ville_16 07.11.2018 07:16
    Highlight Highlight Wenn ich dieses Ergebnis mit den Midterms von Obama vergleiche, ist es tatsächlich als Erfolg von Trump zu werten.
    38 23 Melden
  • banda69 07.11.2018 07:02
    Highlight Highlight Angst und Hass. Und Lügen.

    Mit dem rechtspopulistischen Schlechtmenschen-Konzept der SVP lassen sich auch in den USA Wählerstimmen gewinnen bzw. Wähler über den Tisch ziehen.
    171 104 Melden
    • dan2016 07.11.2018 08:46
      Highlight Highlight ich finde es extrem problematisch, dass die US und etliche europäische Konzepte permanent mit der SVP verglichen werden. Die SVP beackert zwar sehr gruusig etliche Themen um von den wirklichen Themenschwerpunkten abzulenken. Die sind aber trotzdem sehr sehr weit weg von einer Tea Party, oder auch italienischem, osteuropäischen Populismus. Und mit diesen permanentem Gleichsetzen verharmlosen wir die Entwicklungen im Ausland.
      20 9 Melden
    • Hans der Dampfer 07.11.2018 09:22
      Highlight Highlight Was hat jetzt die SVP mit der USA zu tun? 🙄
      Btw: Eine neue Studie der ZHAW die in einer anderen Zeitung publiziert wurde sagt, dass unter Jugendlichen die linksextreme Seite viel mehr Zulauf hat als die Rechte. Zudem ist fast die Hälfte kapitalismusfeindlich eingestellt. Alles der SVP in die Schuhe schieben ist zwar einfach aber eben auch nicht richtig.
      9 10 Melden
    • banda69 07.11.2018 10:36
      Highlight Highlight @dan

      Nein. Und ja.

      Die SVP unter Blocher/Maurer war keinen Deut besser als Trump. Genau so hässlich.

      Heute fehlen der SVP die Köpfe um das umzusetzen. Blocher ist alt und müde, Mauere BR, Mörgeli weg vom Fenster, Köppel macht sich als Trump-Groupie lächerlich, Spuhler ist sich zu schade für den SVP-Müll, Glarner nimmt niemand ernst und Röstis weinerlichkeit ist zum fremdschämen. Zudem nehmen die Medien nicht mehr jeden Schwachsinn auf, den diese Partei von sich gibt.

      15 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Muselbert 07.11.2018 06:54
    Highlight Highlight Da muss man Trump wohl einmal mehr gratulieren!
    32 65 Melden
    • Vanessa_2107 07.11.2018 08:46
      Highlight Highlight @Musel - ja, Trumps Lügenund Angstgeschichten haben bei seinen Anhängern Wirkung gezeigt.
      18 11 Melden
    • Besorgter Bürger 07.11.2018 09:46
      Highlight Highlight @Vanessa

      "@Musel - ja, Trumps Lügenund Angstgeschichten haben bei seinen Anhängern Wirkung gezeigt."

      Erschreckend. Aber DAS IST Demokratie!
      8 1 Melden
    • sslider 07.11.2018 19:03
      Highlight Highlight Wozu?
      2 0 Melden
  • roger_dodger 07.11.2018 06:52
    Highlight Highlight In den Trigger-Happy States im Süden war wohl nichts anderes zu erwarten. Wenigstens haben die Republikaner jetzt im Repräsentantenhaus einen Gegenpol.
    48 2 Melden
  • wasps 07.11.2018 06:45
    Highlight Highlight Wenn die Demokraten jetzt nicht Gas geben, dann wird der Blonde acht Jahre durchziehen. Ich sehe schwarz für die Präsidentschaftswahlen in zwei Jahren.
    56 6 Melden
  • Magnum44 07.11.2018 06:42
    Highlight Highlight Also wenn das ein "Referendum" über Trump war, wird der Typ 2020 wiedergewählt. Jede Wette.
    63 5 Melden
  • Threadripper 07.11.2018 06:42
    Highlight Highlight Die blaue Welle war wohl eher ein Wellchen.
    46 12 Melden
  • Skater88 07.11.2018 06:40
    Highlight Highlight Naja, jetzt blocken die sich gegenseitig und schieben den anderen die Schuld zu?
    222 8 Melden
    • Lipwig 07.11.2018 06:56
      Highlight Highlight Ist das nicht der Grundpfeiler der amerikanischen Demokratie? 🤔
      51 1 Melden
    • Frank Morgan III 07.11.2018 07:05
      Highlight Highlight Falsch, diesmal werden beide seiten erwachsen und werden denn Dialog suchen um Kompromisse zu finden.
      6 40 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 07.11.2018 07:27
      Highlight Highlight Exactly, auf gut Englisch.
      4 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger.schmid 07.11.2018 06:37
    Highlight Highlight 8. Verurteilte in Florida erhalten ihr Wahlrecht zurück:

    In Historic Move, Florida Approves Automatically Restoring Voting Rights To Felons
    https://www.huffingtonpost.com/entry/florida-felon-disenfranchisement_us_5bdb2c8ae4b01abe6a1c370d
    15 2 Melden
  • Paddiesli 07.11.2018 06:36
    Highlight Highlight Und der Zirkus geht weiter.
    205 8 Melden
    • Markus86 07.11.2018 07:32
      Highlight Highlight Elect a clown. Expect a circus.
      62 7 Melden
  • Kong 07.11.2018 06:31
    Highlight Highlight Ein reines 2-Parteienystem erscheint mir zu kurz gedacht. Wenn wir in CH nur zwischen Flügel links oder rechts wählen könnten, wäre das doch sehr einschränkend. Erstaunlich in wievielen Ländern ein ähnliches System von s/w existiert. Demokratie und Wahlen mit gestutzten Flügeln?
    52 3 Melden
    • satyros 07.11.2018 11:18
      Highlight Highlight Nun, die USA funktionieren schon recht lange so. Die letzte neue Partei, die auf der nationalen Ebene auftauchte, waren die Republikaner anlässlich der Präsidentschaftswahl 1860, wohl auch weil die Whigs sich in der Sklavereifrage nicht mehr einigen konnten und so keine Position zum wichtigsten Problem der damaligen Zeit hatten. Ein solches System kann dazu führen, dass beide Parteien versuchen möglichst breit anschlussfähig zu sein und beide eine Politik des Ausgleichs verfolgen. Inzwischen ist es aber wichtiger die eigene Basis zum Wählen zu mobilisieren, was zur Polarisierung führt.
      3 0 Melden
    • Dominik Treier (1) 07.11.2018 16:48
      Highlight Highlight Nun ja das Zweiparteiensystem ist ja nicht so in Stein gemauert... Das Problem daran und der Grund, warum keine anderen Parteien Erfolge feiern, ist ja vor allem weil in den USA beide Parlamentskammern im Majorzsystem gewählt werden und das bedeutet nun mal, dass sowohl Links als auch Rechts wissen, dass sie ihre Position enorm schwächen würden, wenn sie mit einer neuen Partei anträten. Nicht besser wird es durch die, für die Republikaner oft vorteilhafte, Einteilung der Wahlkreise, was ihnen mehr Mandate beschehrt als sie proporzional haben dürften. So wird eine Änderung immer blockiert...
      2 0 Melden
  • J. 07.11.2018 06:31
    Highlight Highlight Nun das war tatsächlich eine der spannendsten Wahlen was die Legislative betrifft, die ich je erlebt habe. Ich bin gespannt was die Zukunft bringt.
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Vater der «Marvel»-Superhelden – Comicautoren-Legende Stan Lee gestorben

Gemäss US-Medienerichten ist der Comicautor Stan Lee im Alter von 95 Jahren in Los Angeles verstorben. Für den Comicbuchverlag Marvel erschuf er unter anderem die Superhelden Spider-Man, Hulk, Thor, Black Panther und Daredevil . Damit hatte er in den 60er Jahren das Comic-Genre revolutioniert.  Viele seiner Figuren dominierten jahrelang die Kino-Leinwände.

Lees Tochter Joan Celia bestätigte gegenüber dem Promi-Portal TMZ den Tod ihres Vaters. Er wurde am Montagmorgen ins Cedars-Sinai …

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