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Former Florida Governor Jeb Bush reacts to a question by UNR Political Science major Ivy Ziedrich, 19, after Bush spoke at a town hall meeting in Reno, Nevada May 13, 2015.

Jeb Bush an einer Veranstaltung am Mittwoch. Bild: JAMES GLOVER/REUTERS

Jeb Bush mit potentiell folgenschwerem Versprecher «Ich kandidiere 2016 für die Präsidentschaft»



In den USA will der republikanische Politiker Jeb Bush ins Rennen um das Präsidentenamt einsteigen. Im Gespräch mit Journalisten rutschte dem früheren Gouverneur von Florida am Mittwoch eine entsprechende Bemerkung heraus.

«Ich kandidiere 2016 für die Präsidentschaft», sagte Bush in dem auf Video aufgezeichneten Wortwechsel. «Und der Fokus wird sein, wie wir, wenn ich kandidiere, ein lange andauerndes Wirtschaftswachstum schaffen können.»

Bislang hat der Bruder von Ex-Präsident George W. Bush seine Kandidatur noch nicht offiziell erklärt. Darauf wies er in dem Gespräch mit den Journalisten selbst hin. «Ich bin nicht offiziell Kandidat», sagte er laut Aufzeichnung eines Mitarbeiters. 

Er sei in den vergangenen drei Monaten durchs Land gereist, um seine Chancen einschätzen zu können. «Ich versuche herauszufinden, welche Unterstützung ich bekäme, wenn ich antreten sollte», sagte Jeb Bush.

Eine Kandidatur in Betracht zu ziehen und sie offiziell anzukünden hat wichtige rechtliche Implikationen. So kann ein inoffizieller Kandidat wie Bush ohne Einschränkungen mit sogenannten Super Pacs auftreten, die Geld sammeln und seine Kandidatur unterstützen. Sobald er sich offiziell ins Rennen begibt, darf er seine Aktionen nicht mehr mit diesen Organisationen koordinieren.

Im November 2016 wählen die Amerikaner den Nachfolger von Präsident Barack Obama. Bei Obamas Demokraten gilt Ex-Aussenministerin Hillary Clinton als Favoritin. 

Bei den Republikanern im Rennen sind bereits die Senatoren Marco Rubio, Ted Cruz und Rand Paul sowie der Neurochirurg Ben Carson und die ehemalige Chefin des IT-Konzerns Hewlett-Packard (HP), Carly Fiorina. (sda/reu)

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