International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Blick auf das Hauptgebaeude der ETH (Eidgenoessische Technische Hochschule) an der Raemistrasse in Zuerich, aufgenommen am 28. April 2004. (KEYSTONE/Gaetan Bally) === ,  === : DIA, Mittelformat]

Hierhin fliessen sehr viele Gelder der US-Regierung: ETH Zürich.  Bild: KEYSTONE

Trump steckt Millionen in Schweizer Hochschulen – doch eine der grossen geht leer aus

Hiesige Universitäten forschen im Dienst amerikanischer Streitkräfte: Das US-Militär finanziert unterschiedliche Projekte – und interessiert sich besonders für die ETH.

Yannick Nock / ch media



Die US Air Force macht keinen Hehl daraus, wofür sie das Geld einsetzt: «Wir müssen unsere technologische Überlegenheit bewahren, die Nation schützen – und unsere Gegner überrumpeln.» So begründet das US-Militär die knapp 200'000 Dollar, die es zur Bewahrung seiner Dominanz in ein Forschungsprojekt steckt. Der Empfänger des Geldes sitzt allerdings nicht in den USA, sondern in der Schweiz: Es ist die ETH Zürich. Die Eidgenössische Technische Hochschule forscht im Dienste der amerikanischen Streitkräfte.

FILE - This March 27, 2008, file photo, shows the Pentagon in Washington .The Pentagon on Friday, Oct. 12, 2018 said there has been a cyber breach of Defense Department travel records that compromised the personal information and credit card data of U.S. military and civilian personnel. (AP Photo/Charles Dharapak, File)

Das Pentagon investiert viel Geld in Schweizer Universitäten.  Bild: AP/AP

Der 200'000-Dollar-Deal läuft bis September 2020. Das geht aus einer von der US-Regierung betriebenen Website für Staatsausgaben hervor. Die ETH selbst weist den Geldgeber öffentlich nicht aus. Und es existieren weitere Projekte mit US-Beteiligung. Die Trump-Regierung steckte in den vergangen zwei Jahren 600'000 Dollar in die Hochschule. Noch mehr erhielt die Schwester-Universität: Fast 1.4 Millionen kassierte die ETH Lausanne (EPFL). Ein Rekord. Den Grossteil bezahlt das Pentagon. Die Air Force und die Navy beteiligen sich an den Kosten.

Staenderaetin Anita Fetz, Praesidentin der Finanzkommission Staenderat (FK-S), informiert ueber die Beschluesse ihrer Kommission zum Stabilisierungsprogramm 2017-19 am Dienstag, 23. August 2016 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Anita Fetz (SP/BS) Bild: KEYSTONE

Darf eine vom Bund finanzierte Hochschule für ausländische Regierungen forschen oder verstossen die Projekte gegen die Neutralitätsklausel? «Dass die US-Armee Forschungen der ETH bezahlt, ist grenzwertig», sagt Ständerätin Anita Fetz (SP/BS). Auch wenn es sich nicht um riesige Beträge handle, müsse das Engagement hinterfragt werden. «Die Air Force möchte die Erkenntnisse für ihre Zwecke nutzen, ansonsten würde sie kein Geld in die Projekte stecken», sagt Fetz.

Das sind die besten Universitäten der Welt:

Die ETH Zürich widerspricht. Es handle sich dabei um Grundlagenforschung, sagt ein Sprecher auf Anfrage. Im Fall der 200'000 Dollar ginge es konkret um die Optimierung von Algorithmen. «Die US Air Force unterstützt auch nichtmilitärische Forschung.» Zudem würden alle Ergebnisse publiziert. Die Erkenntnisse stehen damit allen Interessierten offen, nicht nur dem Pentagon. Die Zahlung sei – abgesehen von jährlichen Rapporten – an keinerlei Bedingungen geknüpft.

Bild

Bild: zvg az

Doch manchmal geht es um mehr als Algorithmen. 2014 investierte die Air Force 140'000 Franken in die ETH. Im Gegenzug tüftelten die Wissenschafter an neuen Flügelmodellen, um Tragflächen von Flugzeugen oder Rotorblätter von Helikoptern zu verbessern. Auch damals stellte sich die ETH auf den Standpunkt der Grundlagenforschung. Was die Air Force aus den Erkenntnissen machte, bleibt offen. Das US-Militär dürfte sich allerdings Vorteile aus den neuen Technologien erhofft haben.

Diese selbst-steuernde Drohne lernt durch Algorithmen:

abspielen

Video: srf

Mag Trump Zürich nicht?

Seit Jahren steckt die US-Regierung Geld in Schweizer Universitäten. Über die Zeit haben sich Millionenbeträge angehäuft (siehe Tabelle). Während sich das Pentagon vor allem für Projekte der beiden ETH interessiert, kommt das Geld für andere Hochschulen meistens von weniger heikler Stelle. Oft unterstützt das amerikanische Gesundheitsdepartement die hiesigen Forscher. Dabei geht es um den Kampf gegen Krebs, Entwicklung neuer Medikamente oder komplexe Bioanalysen.

epa06763008 US President Donald J. Trump delivers remarks during the United States Naval Academy Graduation and Commissioning Ceremony, at Navy-Marine Corps Memorial Stadium in Annapolis, Maryland, USA, 25 May 2018. The Naval Academy is graduating more than one thousand midshipmen in the Class of 2018.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Die Trump-Regierung steckte in den vergangen zwei Jahren 600'000 Dollar in die ETH Zürich. © Key/Montage:kob Bild: EPA/EPA

In der Trump-Ära haben sich die Investitionen allerdings verschoben. Einige Universitäten wie die EPFL, die Universität Lausanne (800'000 Dollar) oder die Hochschule St. Gallen (600'000) bekamen seit Trumps Amtsantritt deutlich mehr Geld als zuvor, manche so viel wie nie. Trumps liebstes Kind scheint die Universität Bern zu sein. Knapp drei Millionen investierte die Regierung alleine in den vergangenen Monaten.

Bei anderen Instituten sind die Gelder hingegen eingebrochen. So erhielt die Universität Zürich gemäss Datenbank in diesem Jahr keinen Cent, 2017 waren es lediglich 8800 Dollar. In der Obama-Ära bezog die Hochschule jährlich bis zu 800'000 Dollar.

Michael Hengartner, Rektor der Universitaet Zuerich, spricht an der Jahresmedienkonferenz der Universitaet Zueich USZ, am Freitag, 25. April 2014, in Zuerich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich Bild: KEYSTONE

Mag Trump die Universität Zürich nicht? «Das denke ich nicht», sagt Rektor Michael Hengartner mit einem Schmunzeln. Die Gelder seien meist projektgebunden und könnten sich deshalb von Jahr zu Jahr unterscheiden. Er sieht die US-Finanzierung positiv. «Die Doktrin ‹America first› gilt auch in der Forschung», sagt Hengartner. Wenn also Schweizer Wissenschafter im Wettbewerbsverfahren Gelder erhielten, sei das eine Auszeichnung – und der Beweis, dass amerikanische Institute nicht das Gleiche leisten könnten. «Man muss fast einzigartig auf der Welt sein, um Geld von der US-Regierung zu erhalten», sagt er. Allerdings sei es legitim zu fragen, warum sich das Verteidigungsdepartement für die hiesige Forschung interessiert.

Für Hengartner ist entscheidend, dass die Forschungsfreiheit gewährleistet bleibt und die Ergebnisse für die Allgemeinheit veröffentlicht werden. Meistens erhalten die Universitäten sogenannte Grants. Forscher beantragen Gelder, damit sie ihre eigenen Projekte umsetzen können, nicht Auftragsarbeit ausländischer Regierungen. Trotzdem bleibt das Engagement umstritten. Ständerätin Anita Fetz reagiert nun und will die Finanzierung durch das Pentagon in der Bildungskommission des Ständerats einbringen. «Wir müssen erfahren, wie die Gelder eingesetzt werden und welchem Zweck sie dienen.» (aargauerzeitung.ch)

Mehr zum Thema Tierforschung:

ETH-Präsident Lino Guzzella: «Ich steh' dazu, die ETH ist für die Eliteausbildung zuständig»

Link zum Artikel

In Zürich sollen wieder Versuche mit Affen stattfinden: Ist das in Ordnung oder nicht?

Link zum Artikel

682'000 Lebewesen im Labor – Zahl der Tierversuche in der Schweiz steigt um über 12 Prozent

Link zum Artikel

Dritter Platz für ETH Lausanne an Hyperloop-Wettbewerb

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

41
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Leider Geil 25.11.2018 13:55
    Highlight Highlight Einige Forschungsgelder an der ETH kommen aus dem militärischen Umfeld und es werden auch viele Papers als Geheim eingestuft, scheint sonst kaum jemand zu interessieren.
  • Hackphresse 25.11.2018 13:42
    Highlight Highlight 200'000$ das sind bei 610 Mia/Jahr also fast 11 Sekunden des Jährlichen Militärbudges der USA.

    Ein Schnäppchen kann man da sagen.
  • 7immi 25.11.2018 12:20
    Highlight Highlight 1. hat dies rein gar nichts mit trump zu tun sondern mit international ausgeschriebenen arbeiten in der schweiz. ausserdem gabs das ganze schon weit vor trump (und vor obama).
    2. sind die beiträge sehr gering, diverse schweizer unternehmen investieren ein vielfaches.
    3. ist es sehr schwierig, rüstung von nicht rüstung zu unterscheiden. die forschung im ultraschallschweissen zb nutzt die verpackungsindustrie, aber auch in der rüstungsindustrie wirds genutzt. oder auch das wissen vom crashverhalten von composite-strukturen (luftfahrt, Automobilbau) kann z.b. für panzerungen genutzt werden...
  • Erster-Offizier 25.11.2018 11:49
    Highlight Highlight Solange wir nicht noch effektivere Streubomben oder sowas für Amerika erforschen, ist mir das ziemlich egal.
  • Froggr 25.11.2018 10:55
    Highlight Highlight Die Unis sollten das Geld eifenrlich ablehnen vom pösen Trump. Dort wo die „Intellektuellen“ sitzen ist Trump nicht sehr beliebt. Einfach heuchlerisch wiedermal.
    • äti 25.11.2018 11:24
      Highlight Highlight .. Lesen ist auch so ein Problem.
    • swisskiss 25.11.2018 11:43
      Highlight Highlight Froggr: Ist das nun nach den "alternativen Fakten" die neue "alternative Sachlichkeit?"

      Wie wenn Trump für solche Projektzahlungen auf Ebene Grundlagenforschung verantwortlich ist, oder solche Projekte absegnet.

      Abgesehen davon, sind Intellektuelle durchaus in der Lage zwischen professioneller Haltung und politischer Meinung unterscheiden zu können, was Du offensichtlich nicht kannst.

      Das ist dann wohl der wesentliche Unterschied zwischen Intellektuellen und Emotionalen.
  • walsi 25.11.2018 09:49
    Highlight Highlight Es wirkt an den Haaren herangezogen wie man versucht aus der Geschichte eine Zusammenhang zu Trump zu konstruieren.
    • Froggr 25.11.2018 10:53
      Highlight Highlight Watson versucht sicher nicht Trump gut dastehen zu lassen.
    • Neruda 25.11.2018 11:11
      Highlight Highlight Warum da umbedingt Trump beigezogen werden muss, frage ich mich auch. Journaltisch nicht erklär. Höchstens wenn der Journalist seine eigene Agenda verfolgt. Was nicht gerade für ihn spricht.
  • Natürlich 25.11.2018 09:45
    Highlight Highlight Wenn ich mir so die Kommentare ansehe:
    Bei anderen Trump ubd USA Artikelb wird jewils gebasht was das Zeug hält.
    Jetzt, da es wohl viele direkt betrifft (da selbst Studenten) ist es völlig normal und ok, dass die USA 100‘000e von Franken „spendet“
    Komische Heuchelei wie mir scheint...
    Das Geld nimmt man halt wohl doch immer gerne.
    • äti 25.11.2018 11:27
      Highlight Highlight ... richtig, man sollte auch Lesen fördern ...
    • Natürlich 25.11.2018 14:36
      Highlight Highlight Warum wird hier kommentarlos geblitzt?
      Habe ich den Artikel nicht verstanden?
    • Roman h 25.11.2018 16:14
      Highlight Highlight Es ist schon etwas heuchlerisch.
      Riesen gejammer wenn Schweizer Unternehmen Munition, Waffen oder sonstige Ausrüstung ins Ausland verkaufen.
      Gejammer weil der Westen die armen Länder ausbluten lässt
      Aver wieso regt sich jetzt niemand auf wenn Schweizer Unis die grössten kriegstreiber unterstützen.
      Klebt jetzt kein Blut an den Händen der ETH
  • MJ3 25.11.2018 08:55
    Highlight Highlight Und die Uni Basel ist kein Thema?
    • The oder ich 25.11.2018 11:19
      Highlight Highlight Vielleicht beurteilt das Frau Fetz deshalb etwas kritisch, weil ihre Heimuni nichts erhält
  • Kronrod 25.11.2018 08:51
    Highlight Highlight Wichtig ist, dass die Forschungsergebnisse veröffentlicht werden. Solange dies der Fall ist, sehe ich kein Problem.
    • manhunt 25.11.2018 10:51
      Highlight Highlight ebenso wichtig wäre es auch, die geldquellen offenzulegen.
  • wiisi 25.11.2018 07:50
    Highlight Highlight Handlanger des Imperiums.... wird mit dem Geldfluss nur weiter bestätigt.
    • IchSageNichts 25.11.2018 09:49
      Highlight Highlight Die Chinesen dürfen ja auch... Frage ist nur ob das chinesische Militär solche Programme hat wo Forscher Geld beantragen können.
  • redeye70 25.11.2018 07:44
    Highlight Highlight Das passiert eben wenn für Grundlagenforschung das Geld fehlt. Die amerikanische Regierung sieht das Potenzial, unsere offenbar nicht. Man kann sich wirklich kaputt sparen.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 25.11.2018 08:49
      Highlight Highlight Es wurde noch nie in der CHsoviel für Forschung und Bildung ausgegeben wie heute.
      „Kaputt sparen“ wird nicht wahr, nur weil es dauernd wiederholt wird - schlicht eine Lüge oder „Fake News“.
    • Hierundjetzt 25.11.2018 10:48
      Highlight Highlight Klar, 18% (!) des CH BIP gehen in die Bildung, die ETH erhält fast 2 Mrd vom Staat aaaaaber wir sparen uns kaputt. Du... nein.
    • efrain 25.11.2018 11:27
      Highlight Highlight @Hierundjetzt Bitte? So ein Quatsch. Das wären ggf eher 18% der durchschnittlichen Staatsausgaben. Woher hast du denn diese Zahl?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alice36 25.11.2018 07:34
    Highlight Highlight Nach 27 Jahren beruflicher Einblicke in die Arbeitswelt von ETH und UNI stellt sich mir die Frage ob weniger nicht doch mehr sein könnte.
    Das sich die Hochschulen vom US Militär unterstützen lassen war mir bisher unbekannt. Das sich die Hochschulen im Gegenzug jede Zusammenarbeit mit bestimmten Forschern oder Ländern von Uncle Sam bestätigen und bewilligen lassen müssen wird von den jeweiligen Rechtsabteilungen immer wieder betont. Der Mythos der neutralen, unabhängigen CH ist nicht nur im Bereich der Wirtschaft ein Witz, nein auch bei Forschung und Bildung sind wir abhängig vom „Big Brother“
    • Karoon 25.11.2018 10:03
      Highlight Highlight 27 Jahre: Warst du Forscher oder Fensterputzer? Ich tippe auf letzteres, denn was du sagst, ist merkwürdig. Spitzenforschung ist immer international und in der Schweiz fliessen verhältnismässig viele Forschungsgelder.
    • Hierundjetzt 25.11.2018 10:50
      Highlight Highlight Alice ...aber das die ETH 1 Mrd von der EU erhält haben wir jetzt vergessen oder was?
    • äti 25.11.2018 11:32
      Highlight Highlight Hier, Horizon?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stichelei 25.11.2018 07:05
    Highlight Highlight „Weiterhin fliessten sehr viele Gelder . . .“ Korrektor schon im Weihnachtsgeschenkestress?
  • Gummibär 25.11.2018 06:55
    Highlight Highlight Pecunia non olet .

    "Geld stinkt nicht" sagte Kaiser Vespasian zu seinem Sohn Titus, als dieser sich über die ekelige Herkunft der neu eingeführten Urin-Steuer beklagte.

    Zudem handelt es sich hier sozusagen um Trinkgelder.Die Air Force hat im Vergleich in drei Jahren $326'785.00 für den Ersatz von Kaffeebechern ausgelegt.
  • TimHonks 25.11.2018 05:45
    Highlight Highlight 200'000, euer Ernst?
    Das ist doch echt nicht der Rede wert.
    Oder seh ich die Dimensionen nicht?
    • lebrn 25.11.2018 10:44
      Highlight Highlight Es geht hier wohl eher ums Prinzip und nicht ums Ausmass. Aber das ist leider nicht so sensationell spannend. Also ruhig umdrehen und weitermachen. Der nächste grosse und laute Skandal kommt bestimmt...
    • DomKi 25.11.2018 15:01
      Highlight Highlight Schau den seit 2008 Betrag an
  • crik 25.11.2018 03:42
    Highlight Highlight Mit Trump hat das herzlich wenig zu tun. Wissenschafter reichen Projektvorschläge ein, also eigene Ideen im Rahmen eines breit vorgegeben Themas. Man forscht deswegen aber nicht 'in Diensten' von jemandem. Gesuche werden zB in der Schweiz eingereicht (SNF), in Europa (Horizon), oder auch in den USA. Dort zB bei den National Institutes of Health (NIH), oder bei DARPA (darpa.mil), dem Forschungsarm des Militärs.

    Grants der NIH kann man unter projectreporter.nih.gov nachschauen (zB im Feld 'City' 'Zurich' eingeben.

    Ich bin erstaunt, dass NR Fetz offenbar dieses System nicht im Detail kennt.
    • Jein 25.11.2018 08:35
      Highlight Highlight Viel Lärm um nichts dieser Artikel, fragte mich auch schon weshalb nicht erwähnt wird dass zumeist die Forscher einfach bei jensten Behörden und Stiftungen Gelder anfragen.

      Bei den meisten dieser Projekte sind wahrscheinlich neben den USA auch die Schweiz (zumeist SNF) und EU (Horizon 2020) mit wesentlich höheren Beträgen beteiligt.
    • DerUnsichtbare 25.11.2018 10:11
      Highlight Highlight Ganz am Ende steht ja, das dies bei den Amerikanischen Geldern nicht der Fall ist. Da kommen die Amis bringen Geld und sagen forscht bitte für uns an dem und dem, so versteh ich diesen ganzen Text zumindest🤷🏻‍♂️
  • Juliet Bravo 25.11.2018 02:56
    Highlight Highlight Normale Leute: Vorsicht, es geht um Investitionen in die Forschung für Algorithmen! Fetz hat Recht.
    • The IT Guy 25.11.2018 07:25
      Highlight Highlight Ich verstehe den Zusammenhang nicht...
    • EvilBetty 25.11.2018 08:22
      Highlight Highlight Algorithmen, auf deren Basis autonome Waffensysteme entscheiden werden ob sie jemanden erschiessen?

Hier soll «El Chapo» bis ans Lebensende schmoren – 8 Fakten zum sichersten US-Gefängnis

Jetzt ist es fix. Joaquin El «Chapo» Guzman, einst Chef des mächtigen Sinaloa-Kartells, muss für den Rest seines Lebens plus 30 Jahre ins Gefängnis. Doch was passiert eigentlich mit einem Verbrecher solchen Kalibers?

Momentan sitzt er noch in einem Hochsicherheits-Gefängnis in Manhattan ein. Martin Horn, ein Professor für Strafvollzug, sagte schon im Februar gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass «El Chapo» in Zukunft wohl ins Bundesgefängnis ADX Florence im Bundesstaat Colorado verschoben wird. Nur dort sei eine angemessene Sicherheitsstufe für einen Verbrecher des Kalibers von «El Chapo» gegeben.

Auch «El Chapos» Anwalt Jeffrey Lichtman sagte: «Ich bin mir sicher, dass er ins Supermax nach …

Artikel lesen
Link zum Artikel