DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

CNN-Reporter im Clinch mit «nutzlosem» Trump-Sprecher – sind Spicers Tage gezählt?



CNN Senior White House Correspondent Jim Acosta arrives at the White House Correspondents' Dinner in Washington, Saturday, April 29, 2017. (AP Photo/Cliff Owen)

Jim Acosta Bild: AP/FR170079 AP

Im Dauerstreit zwischen Medienvertretern und dem Weissen Haus hat CNN-Starreporter Jim Acosta den US-Regierungssprecher Sean Spicer als «nutzlos» bezeichnet. «Der Pressesprecher gelangt an einen Punkt, wo er regelrecht nutzlos ist», sagte Acosta im CNN-Fernsehen.

Spicer beantworte Journalistenfragen unzulänglich, aber das sei längst nicht alles. Acosta reagierte auch auf die Praxis des Weissen Hauses, für einen Teil der täglichen Presse-Briefings keine Kameras oder professionellen Tonaufnahmen mehr zuzulassen. Bisher war ein grosser Teil der Briefings frei zugänglich in alle Welt übertragen worden. Spicer macht jetzt einen Teil der Informationen aber nur noch einem kleinen Kreis von Reportern zugänglich.

«Nutzlos»: Klare Worte auf CNN

abspielen

Video: YouTube/AmericaThinkAgain

Anscheinend etabliere sich zunehmend als neue Norm, «dass dem Präsidenten der Vereinigten Staaten ermöglicht wird, sich zu isolieren und keine harten Fragen zu beantworten», sagte der Reporter. «Er hat seit Februar keine richtige Pressekonferenz mehr abgehalten.»

Ob Spicer auch künftig die täglichen Termine mit der Presse durchführen wird, ist aber fraglich. Die Nachrichtenagenturen Reuters und AP berichten, dass im Weissen Haus darüber nachgedacht wird, den 45-Jährigen auf einen höheren Posten im Kommunikationsbereich zu befördern. Er wäre damit nicht mehr mit dem Tagesgeschäft, sondern mit der strategischen Planung betraut.

epa06013686 White House Press Secretary Sean Spicer holds a news conference in the James Brady Press Briefing Room at the White House in Washington, DC, USA, 06 June 2017.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Sean Spicer wie man ihn kennt. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Bereits seit Wochen gibt es Gerüchte darüber, dass Spicer als Pressesprecher abberufen wird. Wiederholt soll Trump unzufrieden mit ihm gewesen sein. Ob die mögliche neue Rolle wirklich eine Beförderung darstellt, ist daher unklar.

Bald gibt's mehr davon: Die besten Tweets von Trump

1 / 24
Bald gibt's mehr davon: Die besten Tweets von Trump
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Trump steht seit Beginn seines Wahlkampfes auf Kriegsfuss mit den Medien. Interviews gibt er mit Vorliebe seinem Haussender Fox News aus dem Imperium des konservativen Medienzaren Rupert Murdoch, der in aller Regel wohlwollend über den Präsidenten berichtet. Berichte, in denen Trump und seine Arbeit als Präsident kritisch beleuchtet werden, bezeichnet der Republikaner oft als «Fake News». (sda/dpa)

Wie in Nordkorea: Trump lässt sich von seinen Top-Mitarbeitern loben

1 / 5
Wie in Nordkorea: Trump lässt sich von seinen Top-Mitarbeitern loben
quelle: epa/sipa pool / olivier douliery / pool
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Trumpisierung der Politik

Michael Moore zeigt, wie Trump zu schlagen ist – aber will der überhaupt Präsident werden?

Link zum Artikel

Putin und Trump haben je einen Neuen – und mit denen wird's jetzt richtig gefährlich

Link zum Artikel

Tötet Trump Tesla?

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Liveticker

Google verhängt Impfpflicht fürs Büro ++ Berset: «Gute Situation, aber negative Dynamik»

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.

Artikel lesen
Link zum Artikel