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Seine Schwestern planten bereits seine Beerdigung: Alfonso Bennett. Bild: screenshot cbs chicago

Behördenverwechslung in den USA – vermeintlich toter Mann taucht bei Grillparty auf



Totgeglaubte leben länger: In den USA hat ein vermeintlich auf einer Palliativstation verstorbener Mann durch sein Erscheinen bei einer Grillparty für Erstaunen gesorgt.

Freunde und Familie waren davon ausgegangen, dass Alfonso Bennett nach einem Verkehrsunfall in Chicago Ende April verstorben sei. Doch dann stellte sich heraus, dass Polizei und Spital ein folgenschwerer Fehler bei der Identitätsfeststellung unterlaufen war. Die Familien Bennetts und des tatsächlich Verstorbenen, des 69-jährigen Elisha Brittman, reichten diese Woche Klage wegen Fahrlässigkeit ein.

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Starb nach einem Verkehrsunfall: Elisha Brittmann. Bild: screenshot cbs chicago

Ende April hatten Rettungskräfte einen nackten und schwer verletzten Mann unter einem Auto in Chicago gefunden und in das dortige Mercy-Spital eingeliefert. Die Polizei hielt den Verletzten für Alfonso Bennett und verständigte dessen zwei Schwestern. Zwar hatten diese Zweifel, ob es sich bei dem Mann tatsächlich um ihren Bruder handelt. Doch als keine Hoffnung mehr auf Genesung bestand, willigten die beiden Frauen ein, die lebenserhaltenden Massnahmen zu stoppen. Drei Tage später war der Mann tot.

Der totgeglaubte Alfonso Bennett im Video

Mitten in die Vorbereitungen für die Beerdigung platzte dann der Anruf einer Freundin des vermeintlich Verstorbenen - weil dieser bei ihrer Grillparty aufgetaucht war. «Sie sagte: Er ist hier! Er lebt», erinnerte sich Yolanda Harvey, eine der Schwestern Bennetts, bei einer Pressekonferenz diese Woche. Die wahre Identität des Toten wurde daraufhin anhand von Fingerabdrücken festgestellt. Die Polizei erklärte, sie habe eine interne Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. (sda/afp)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Olmabrotwurst 06.07.2019 10:58
    Highlight Highlight Was für ein Schock das ist, wenn man tot geglaubt scheint.
  • miggtre 06.07.2019 10:14
    Highlight Highlight Hauptsache nach dem Artikel eine Bilderstrecke und ein Video über "Untote".. 🙈
  • T13 06.07.2019 10:09
    Highlight Highlight Jaja und gleich klagen.
    MURICA 💪
    • lilie 06.07.2019 16:58
      Highlight Highlight @T13: Die vermeintlichen Verwandten wiederholten immer wieder, sie seien nicht sicher, ob es sich bei dem komatösen Patienten um ihren Familienangehörigen handle. Sein Gesicht war ja auch durch den Unfall entstellt.

      Bereits die Identifikation verlief ziemlich wirr, gestützt auf eine Zeugenaussage, die zumindest ungenau war. Ein Fingerabdruck wurde schliesslich aber erst nach dem Tod genommen.

      Da ist wohl einiges schief gelaufen. In diesem Artikel sind die Details nachzulesen:

      https://www.theroot.com/man-gets-taken-off-life-support-by-wrong-family-after-c-1836138009
  • Imfall 06.07.2019 09:40
    Highlight Highlight und wo war der totgeglaubte seit april? war seitdem nie jemand bei ihm zuhause?
  • Kritiker1337 06.07.2019 09:04
    Highlight Highlight Schlimmer muss es ja für die Verwandten des tatsächlich verstorbenen sein.

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