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US-Militär: Schiesserei in kalifornischem Militärspital war ein Fehlalarm



Die Warnung vor einem Schützen in einem US-Militärspital hat sich offenbar als Fehlalarm herausgestellt. Bei einer ersten Durchsuchung des Gebäudekomplexes der US-Marine im kalifornischen San Diego seien keine Hinweise gefunden, dass Schüsse gefallen seien.

Dies teilte das US-Militär mit. Das Naval Medical Center hatte Angestellte und Patienten zuvor aufgerufen, sich vor einem «aktiven Schützen» in Sicherheit zu bringen.

Militärsprecher Kevin Dixon sagte dem Nachrichtensender CNN, ein Zeuge habe drei Schüsse im Keller eines Gebäudes gehört, in dem ein Fitnesscenter und Soldatenunterkünfte untergebracht sind. Die Aussage liess sich später aber nicht erhärten. Die Einsatzkräfte wollten das Spital allerdings noch ein zweites Mal durchsuchen, um ganz sicher zu gehen.

In den vergangenen Jahren hatte es auf US-Militäreinrichtungen mehrere Zwischenfälle gegeben. Im September 2013 hatte ein Marine-Reservist auf der Militärbasis Navy Yard in Washington zwölf Menschen erschossen. Der offenbar psychisch kranke Mann wurde anschliessend bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

Im November 2009 hatte ein Militärpsychiater auf dem Stützpunkt Fort Hood in Texas 13 Menschen erschossen, angeblich aus radikalislamischen Motiven. Der Schütze wurde zum Tod verurteilt. (jas/sda/afp)

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