International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
The White House Chief of Staff Denis McDonough attends a ceremony to light the U.S. National Chanukah (Hanukkah) Menorah on the Ellipse in Washington, December 6, 2015. REUTERS/Sait Serkan Gurbuz

Einer der wichtigsten Mitarbeiter von US-Präsident Obama, Denis McDonough, hat sich kritisch zu Sean Penns Interview mit dem mächtigsten Drogenboss Mexikos geäussert.
Bild: SAIT SERKAN GURBUZ/REUTERS

«El Chapo»-Interview: Obamas Stabschef hat «interessante Fragen» an Sean Penn 



Hollywood-Star Sean Penn ist für sein Interview mit dem mexikanischen Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán in den USA scharf kritisiert worden. Das «sogenannte Interview» werfe einige «interessante Fragen» an Penn und andere Beteiligte auf, sagte der Stabschef von Präsident Barack Obama, Denis McDonough, dem Fernsehsender CNN. Es sei «unerträglich», wie Guzmán mit seinen Verbrechen geprahlt habe.

Drei Monate bevor der meistgesuchte Verbrecher Amerikas am Freitag vom mexikanischen Militär geschnappt wurde, hatte er den US-Schauspieler Penn im Dschungel empfangen und einen Tequila mit ihm getrunken. Das US-Magazin «Rolling Stone» berichtete am Samstag in allen Einzelheiten über die konspirative Begegnung.

Schauspieler Sean Penn und der flüchtige Drogenboss El Chapo Joaquin Guzman. Bild vom Twitteraccout von Rolling Stone.

Beweisstück: Penn hat den Drogenboss getroffen.
Bild: Rolling Stone

Penn schrieb im «Rolling Stone», er habe sich am 2. Oktober sieben Stunden lang mit Guzmán auf einer Dschungellichtung getroffen. Das Magazin druckte ein Foto, auf dem Penn Guzmán die Hand gibt. Bei einem Tequila habe «El Chapo» dann mit seinen Verbrechen geprahlt: «Ich liefere mehr Heroin, Methamphetamin, Kokain und Marihuana als irgend jemand sonst in der Welt», gab ihn Penn wieder. «Ich habe eine Flotte aus U-Booten, Flugzeugen, Lastwagen und Schiffen.»

Mexikos Generalstaatsanwältin Arely Gómez hatte am Freitag berichtet, die Behörden seien über Treffen Guzmáns mit Regisseuren und Schauspielern im Bilde gewesen, und diese hätten bei seiner Ortung geholfen. Der Drogenboss habe offenbar gehofft, es werde ein Film über ihn gedreht. Ein mexikanischer Regierungsmitarbeiter präzisierte am Samstag: «Wir wussten von diesem Treffen.»

Mexiko will Penn vernehmen

Am Sonntag verlautete aus Ermittlerkreisen, Penn und del Castillo sollten vernommen werden. Nach Angaben eines mexikanischen Regierungsvertreters ist noch unklar, ob die Schauspieler mit dem Interview gegen Gesetze verstossen haben. Zwar könne ein Reporter einen mutmasslichen Drogenhändler interviewen. Penn und del Castillo seien aber «keine Journalisten», sagte der Regierungsvertreter. Das Weisse Haus wollte sich nicht dazu äussern.

U.S. Republican presidential candidate Marco Rubio speaks at a campaign rally in Raleigh, North Carolina January 9, 2016. Rubio is making a stop in the North Carolina capital ahead of the state's March 15 primary.   REUTERS/Jonathan Drake

«Grotesk» sei das Interview, sagte der republikanische Präsidentschaftskandidat Marco Rubio.
Bild: JONATHAN DRAKE/REUTERS

Scharfe Kritik kam auch von dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber Marco Rubio. Ein Schauspieler, der den Vereinigten Staaten seine Karriere verdanke, habe natürlich das «verfassungsmässige Recht, sich bei einem Verbrecher und Drogenhändler einzuschleimen», sagte der Senator. «Ich finde das aber grotesk.» (trs/sda/afp)

Durch diesen Tunnel brach Drogenboss El Chapo aus dem Gefängnis aus

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

42
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

57
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

48
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

25
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

95
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

43
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

157
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

46
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

42
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

57
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

48
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

25
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

95
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

43
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

157
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

46
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

In diesen grünen Kisten sind keine Bananen – sondern Italiens Rekord-Kokain-Fund

In grünen Packungen zwischen Bananen findet die Polizei in Italien Kokain im Wert von Hunderten Millionen Euro. Der teure Stoff sollte nach Deutschland. Der Fundort ist ein von der Mafia durchzogener, berüchtigter Ort.

Kokain in Rekordmengen mit dem Ziel Deutschland hat die Polizei in Italien beschlagnahmt. Fast 1200 Kilo mit einem Marktwert von mehr als 250 Millionen Euro seien im Hafen Gioia Tauro in der süditalienischen Region Kalabrien in Bananenkisten entdeckt worden, teilte die Polizei am …

Artikel lesen
Link zum Artikel