Öl-Not: USA erlauben wieder Geschäfte mit Venezuelas Staatskonzern
Alle Transaktionen seien unter bestimmten Bedingungen erlaubt, teilte das US-Finanzministerium mit.
Der Schritt erfolgt in einer Phase stark gestiegener Ölpreise infolge des Kriegs im Iran. Der Preis erreichte den höchsten Stand seit Jahren, auch weil der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus gestört ist – der wichtigsten Ölhandelsroute weltweit. Vor diesem Hintergrund rückt Venezuela mit seinen grossen Ölreserven wieder stärker in den Fokus.
Entsprechend dürfen US-Unternehmen nun wieder in grossem Umfang mit dem Staatskonzern und dessen Tochterfirmen Geschäfte machen. Ausgenommen bleiben unter anderem Transaktionen mit Bezug zu Ländern wie Russland, Iran oder Nordkorea. Zahlungen an staatliche Stellen sollen über von den USA kontrollierte Konten abgewickelt werden. (sda/dpa)
