«Es ist anmassend, das zu sagen, aber ich denke ja», sagte Biden auf die entsprechende Frage in einem Interview von «USA Today».
Er stütze diese Ansicht auf Umfragen, die er überprüft habe. Öffentliche Meinungsumfragen sahen Biden damals allerdings mehrheitlich hinter Trump.
Auf die Frage, ob er die Kraft gehabt hätte, weitere vier Jahre im Amt zu bleiben, zeigte Biden sich allerdings nicht so zuversichtlich. «Ich weiss es nicht», antwortete er.
Biden hatte sich nach einer für ihn desaströsen Fernsehdebatte mit Trump im Wahlkampf auf Druck seiner Partei hin aus dem Präsidentschaftsrennen zurückgezogen und unterstützte dann seine Vizepräsidentin Kamala Harris als Kandidatin. Viele Experten allerdings bezweifeln, dass Biden die Wahl hätte gewinnen können.
Biden sagte weiter:
Er hoffe, die Geschichte werde sagen, dass er angetreten sei und einen Plan gehabt habe, wie man die Wirtschaft und Amerikas Führung in der Welt wiederherstellen könne.
Als seine grösste Enttäuschung bezeichnete Biden sein Versagen, wirksam gegen Fehlinformationen vorzugehen, auch gegen die von Trump. (sda/apa/dpa)
Dieser Mangel an Selbstreflexion ist traurig für ein Mann seiner „Grösse“
Ich glaube nicht, dass er gesiegt hätte.
Biden hätte schon nach zwei Jahren einen Nachfolger aufbauen müssen damit er als Übergangspräsident seine volle Unterstützung gezeigt hätte (so wie er es ursprünglich versprochen hatte).
Aber seien wir ehrlich, in der USA (noch stärker als bei uns) entscheiden die Emotionen und nicht die Fakten.