International
USA

USA: So will Fox News Moderator Sean Hannity Bluttaten verhindern

FILE - In this March 4, 2016, file photo, Sean Hannity of Fox News appears at the Conservative Political Action Conference (CPAC) in National Harbor, Md. A decision by coffee maker manufacturer Keurig ...
Soll fast täglich mit Trump telefonieren: Fox-News-Moderator Sean Hannity.Bild: AP/AP

Mehr, nicht weniger Waffen – so will dieser Fox-News-Moderator Bluttaten verhindern

07.08.2019, 21:3007.08.2019, 22:05
Mehr «International»

Die USA stehen noch immer unter Schock. Am Wochenende töteten zwei Schützen in Ohio und Texas über 30 Menschen. Seither wird in den Staaten wieder vehement über das Waffenrecht diskutiert.

Demokraten fordern generell strengere Hintergrundchecks für Waffenkäufer. Sie versuchen seit Monaten, dies im Kongress durchzusetzen, Trumps Republikaner blockieren das Vorhaben jedoch im Senat.

Doch auch das republikanische Lager macht Vorschläge, wie solche Massaker in Zukunft verhindert werden könnten. Etwa Fox-News-Moderator Sean Hannity, einer der engsten Vertrauten von US-Präsident Trump.

Auf seinem Sender schlug er am Dienstag vor, dass ehemalige Polizisten, Mitglieder des Secret Service oder Armee-Mitglieder Schulen und Supermärkte überwachen sollten. Hannity: «Ein bewaffneter Wächter auf jeder Etage in jeder Schule. In und um jedes Einkaufscenter. Und innerhalb jeder Halle in jedem Einkaufscenter.»

Nicht weniger, sondern mehr Waffen, so also die Lösung von Hannity. Nur scheint er dabei zu vergessen, dass bei den vergangenen Shootings sehr wohl Wächter anwesend waren. Etwa bei der Bluttat in Las Vegas, als über 50 Menschen ums Leben kamen oder beim Amoklauf auf einem Knoblauch-Festival vor Wochenfrist.

Auch beim Shooting in Dayton war bewaffnete Polizei zugegen, welche auch sehr schnell handelte. Nur 30 Sekunden nachdem der Täter seinen ersten Schuss abfeuerte, wurde er von den Beamten bereits getötet. Doch diese kurze Zeitspanne reichte aus, um neun Menschen zu erschiessen. (cma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Exportschlager der Schweizer Rüstungsindustrie
1 / 17
Die Exportschlager der Schweizer Rüstungsindustrie
2017 exportierten Schweizer Firmen Waffen im Wert von 446,8 Mio. Fr. in 64 Staaten – 8% mehr als im Jahr zuvor. Diese Waffenexporte machten 0,15% der Schweizer Gesamtexporte aus. Wichtigstes Empfängerland war Deutschland vor Thailand, Brasilien und Südafrika. Im Bild: Schweizer Sturmgewehre auf dem Waffenplatz Thun.
quelle: keystone / christian beutler
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Über 200 Waffen sind in Neuseeland eingezogen worden
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
John Galt
07.08.2019 22:41registriert November 2014
Wie schon gesagt:
Thoughts and Prayers, ...and more guns....
443
Melden
Zum Kommentar
avatar
Baba ♀️
07.08.2019 23:47registriert Januar 2014
Dieser Sean Hannity ist wirklich im gleichen Spittel krank wie Trump 🙄*kopfschüttelohneende*
254
Melden
Zum Kommentar
avatar
Schlumpfieschen
07.08.2019 23:21registriert April 2015
Trump hat zwei Pressesprecher: seinen Twitterkanal und Sean Hannity. Keine Ahnung, welcher von beiden seinen Job besser macht.
222
Melden
Zum Kommentar
6
«Problemkrokodil» in Australien gefangen und verspeist

Es näherte sich Kindern und riss Berichten zufolge mehrere Hunde: In einer Gemeinde im Norden Australiens ist ein «Problemkrokodil» geschossen und gemeinschaftlich verspeist worden.

Zur Story