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«Selbstverteidigung»: US-Militär greift wieder Stellungen im Iran an

«Selbstverteidigung»: US-Militär greift wieder Stellungen im Iran an

Das US-Militär hat trotz der Waffenruhe im Süden des Irans Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der Strasse von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen wollten.
26.05.2026, 02:3126.05.2026, 02:31

Die «Angriffe zur Selbstverteidigung» dienten dem Schutz der Truppen vor Bedrohungen durch das iranische Militär, erklärte ein Sprecher des zuständigen Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom). Das US-Militär übe sich im Rahmen der aktuellen Waffenruhe in Zurückhaltung, verteidige aber seine eigenen Verbände.

epa12798064 United States Central Command's Brad Cooper speaks during a press conference at CENTCOM headquarters at MacDill Air Force Base in Tampa, Florida, USA, 05 March 2026. Cooper, alongside ...
Admiral Brad Cooper vom Centcom.Bild: keystone

Iranische Medien berichteten, es habe nach einem US-Angriff im Bereich der Insel Larak in der Strasse von Hormus mehrere Tote gegeben. Das US-Militär machte zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern und nannte keine weiteren Details zu den Angriffen auf die iranischen Ziele.

Obwohl die Waffenruhe im Iran-Krieg weitestgehend hält, hat es rund um die Strasse von Hormus schon mehrere gegenseitige Angriffe gegeben. Anfang Mai etwa attackierte der Iran US-Militärschiffe in der Meerenge mit Raketen und Schnellbooten, die USA griffen Ziele auf dem iranischen Festland an. (sda/dpa)

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