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Schüsse bei Eishockey-Spiel in USA: Vater tötete Ex-Frau und Sohn

Schüsse bei Eishockey-Spiel in USA: Vater tötete Ex-Frau und Sohn

Nach den tödlichen Schüssen bei einem Eishockeyspiel im US-Bundesstaat Rhode Island hat die Polizei einen 56-Jährigen als Verdächtigen identifiziert.
18.02.2026, 04:1418.02.2026, 04:14

Der mutmassliche Täter habe das Feuer eröffnet und seine Ex-Frau und seinen Sohn getötet, sagte die Polizeichefin der Stadt Pawtucket, Tina Goncalves, mit. Mehrere Personen hätten den mutmasslichen Schützen gerade überwältigt, als dieser dann eine zweite Waffe zog und sich damit selbst tödlich verletzte. Die Polizeichefin lobte den Einsatz der Menschen, die den Täter nach den abgegebenen Schüssen festgehalten hatten.

Police continue to tape off the Dennis M. Lynch arena a day after a deadly shooting during a youth hockey game on Tuesday, Feb. 17, 2026 in Pawtucket, R.I. (AP Photo/Rodrique Ngowi)
Ice Rink-Shooting
Ein Polizist vor der Eishalle in Pawtucket.Bild: keystone

Die Ex-Frau sei noch am Tatort gestorben, der Sohn später im Krankenhaus. Drei Verletzte sind demnach weiterhin in kritischem Zustand. Dabei handelt es sich um die Eltern der getöteten Ex-Frau und einen Familienfreund, sagte Goncalves. Die Familie sei am Montag (Ortszeit) gemeinsam in der Halle gewesen, um das Spiel der Highschool-Teams zu schauen.

Über das Motiv ist bisher noch nichts Genaues bekannt. Laut der Polizei habe der Täter zuvor schon viele Male Hockeyspiele besucht, wobei es nie zu Zwischenfällen gekommen sei. Gemäss den Behörden benutzte der 56-Jährige auch weibliche Namen. Wie CTV News schreibt, hat sich die getötete Ex-Frau unter anderem wegen der gewechselten Geschlechtsidentität von ihrem Mann 2020 nach 30 Ehejahren scheiden lassen.

Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, Hunderte Zeugen zu dem Vorfall befragt zu haben und Videomaterial auszuwerten. Der Vorfall sei Teil einer «nationalen Krise von Waffengewalt», sagte der Bürgermeister der Stadt Pawtucket, Donald Grebien. Die Polizei bat darum, Videos des Vorfalls nicht in den sozialen Medien zu teilen. Das Spiel war live gestreamt worden. (sda/dpa/con)

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