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Trotz dramatischer Corona-Zahlen – so begrüsst Rio den Sommer

22.12.2020, 14:5522.12.2020, 17:15

Auch wenn die Corona-Zahlen weiter steigen, bevölkern die Bewohner Rio de Janeiros die weltbekannten Strände der Stadt.

Tausende Menschen drängten sich etwa am Strand von Leblon, der mit bunten Sonnenschirmen und Besuchern dicht an dicht gefüllt war. Die meisten Strandbesucher trugen keine Schutzmaske.

Sonnenschirme so weit das Auge reicht. Der Strand von Leblon am 20. Dezember.
Sonnenschirme so weit das Auge reicht. Der Strand von Leblon am 20. Dezember.Bild: keystone

Brasilien ist eines der am meisten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder. In dem grössten Land Lateinamerikas sind inzwischen mehr als sieben Millionen Menschen infiziert. Der 210-Millionen-Einwohner-Staat steuert auf 200 000 Tote zu und meldet nahezu täglich weitere Höchstwerte.

Unter anderem verzeichneten die Stadt und der Bundesstaat Rio de Janeiro wieder steigende Corona-Zahlen, die Belegungsquote der öffentlichen und privaten Intensivbetten für Covid-19-Patienten nahm zu. Dennoch wollten Gouverneur Cláudio Castro und Bürgermeister Marcelo Crivella kaum einen Schritt zurück zu einschränkenden Massnahmen machen. So wurden zwar der Karneval im Sambodrom verschoben und die offizielle Silvesterparty am Strand von Copacabana abgesagt, aber Kioske und Hotels bieten etwa weiter Feiern zum Jahreswechsel an. (nfr/sda/dpa)

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29 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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du_bist_du
22.12.2020 15:08registriert Mai 2020
Naja, schlussendlich hat ein Land die Wahl wie es die Krise meistert. Vielleicht nicht die einzelnen Bürger. Wenn allerdings solche Massen die Strände bevölkern, darf man durchaus sagen, die Bevölkerung nimmt ihr Schicksal in die Hand. Wenn es gut ausgeht ist das wirklich schön. Wenn nicht und es wird schlimmer, so denke ich, ist zwar keine Häme, aber auch kein Mitleid angebracht.
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my_comment
22.12.2020 15:12registriert März 2018
Ich bin aktuell in Kolumbien auf Familienbesuch. Hier wird in jedem Laden die Temperatur gemessen, die Anzahl Leute am Strand sind limitiert, auch da wird Temperatur gemessen. Die Leute tragen die Masken (und zwar grösstenteils über der Nase). Kolumbien war auch der einzige Flughafen wo Temperatur gemessen wurde und Mitarbeiter kontrollieren das der Abstand eingehalten wird. In Zürich machte eine Mitarbeiterin den Checkin, in Madrid ein Chaos beim einsteigen.
Ein anderes Land, aber es schadet nicht das Bild ein bisschen zu erweitern.
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inVain
22.12.2020 16:09registriert Mai 2017
Ein schöner Freud'scher Verschreiber in der Bildlegende: Der Strand von 'Leblos' statt 'Leblon'.
:P
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