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Erste private Rakete aus Deutschland kracht nach Start ins All auf Boden

Erste private Rakete aus Deutschland kracht kurz nach Start ins All auf den Boden

30.03.2025, 13:1330.03.2025, 14:51

Es wäre die erste private Rakete aus Deutschland im Weltall gewesen: Am Sonntag sollte die Spectrum-Rakete des bayerischen Start-ups Isar Aerospace ins All starten – zwar ist der Start geglückt, doch kurz darauf verliert die Rakete die Kontrolle und kracht auf den Boden.

Video: watson/X

Der Testlauf begann am Sonntag um 12.30 Uhr am norwegischen Raumhafen Andøy. Doch sehr schnell nach dem Start stürzte die Rakete wieder auf norwegischen Boden.

Eigentlich war der Testflug bereits für Samstag vorgesehen. Aufgrund der ungünstigen Wetterverhältnisse wurde er jedoch auf Sonntag verschoben.

Hätte es die Spectrum geschafft, im zweiten Anlauf die sogenannte Kármán-Linie zu überwinden und sich somit über 100 Kilometer von der Erde zu entfernen, wäre sie die erste private Rakete aus Deutschland, die es in den Weltraum schafft.

Das Start-up Sieben Isar Aerospace hat sieben Jahre für die Entwicklung gebraucht. Das gilt in der Raumfahrt als erstaunlich kurze Entwicklungszeit. (hkl)

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96 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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-C-
30.03.2025 13:26registriert Februar 2016
Aggregat 4 auch als V2 bekannt, war das erste von Menschen konzipierte Objekt, dass die Grenze zum Weltraum durchstiess.
Die Raketenprogramme der USA und der Sowjetunion basierten übrigens ebenfalls auf dieser Rakete und wurden auch massgeblich von deutschen Wissenschaftlern ermöglicht..
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Laborant
30.03.2025 13:57registriert November 2019
Ich bin überrascht, dass Norwegen überhaupt einen Raumbahnhof hat. Ich dachte, man versucht die Raketenstarts möglichst nah an den Äquator zu legen, um von der Erdrotation profitieren zu können. Weiss da jemand mehr?
Jedenfalls. Viel Erfolg für den nächsten Versuch :)
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Der Micha
30.03.2025 14:27registriert Februar 2021
Diese Mission war aber kein Misserfolg, wie dieser Artikel es impliziert. Schon vor dem Start hat man gesagt, dass es äußerst unwahrscheinlich ist, dass die Rakete den Orbit erreicht.

"Die Rakete darf explodieren, das ist im Rahmen des Testflugs sogar wahrscheinlich", sagte eine Sprecherin. "Jede Sekunde, die wir fliegen, ist gut, weil wir damit Daten und Erfahrung sammeln."

Dies wurde vor dem Start gesagt.
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