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TAIPEI, TAIWAN - JANUARY 25: A man walks on the Xiaoyoukeng as snowfall is seen at the background on Yangmungshan National Park on January 25, 2016 in Taipei, Taiwan. Local media reported at least 85 people died, mostly hypothermia and cardiovascular disease, in Taiwan following a sudden drop in temperature over the weekend.  (Photo by Billy H.C. Kwok/Getty Images)

Ein Mann im tief verschneiten Yangmungshan National-Park in der Nähe von Taipeh.
Bild: Getty Images AsiaPac

So kalt wie seit 44 Jahren nicht mehr: Kältewelle in Taiwan fordert mindestens 85 Tote



Eine unerwartet heftige Kältewelle in Ostasien hat Medien zufolge allein in Taiwan mindestens 85 Menschen am Wochenende das Leben gekostet. Ursache seien zumeist Unterkühlung sowie Herz-Kreislauf-Probleme gewesen.

Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur Central News Agency am Montag. In der Hauptstadt Taipeh war das Thermometer am Sonntag auf vier Grad gefallen. Nach Angaben des Wetterdienstes war das der niedrigste Wert seit 44 Jahren.

Die Durchschnittstemperatur in Taipeh liegt im Winter bei 16 Grad, im Süden bei 20 Grad. Viele Häuser verfügen daher über keine Heizung.

Auch in Südkorea hatten die Menschen mit den Folgen des Winters zu kämpfen. Nach Berichten der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap sassen über das Wochenende mehr als 80'000 Besucher auf der südlichen Ferieninsel Jeju wegen des heftigsten Schneefalls seit 32 Jahren fest.

Planes are seen on the snow covered landing strip at Jeju International Airport on Jeju island, South Korea, January 24, 2016.  REUTERS/Lee Seok-hyung/News1 ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVE. SOUTH KOREA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN SOUTH KOREA.

Am Flughafen in Jeju ging am Wochenende nichts mehr.
bild: reuters

Die Kältewarnung wie auch das vorübergehende Startverbot auf dem internationalen Flughafen von Jeju wurden mittlerweile aber wieder aufgehoben.

Auch Teile Chinas und Hongkong waren von der Kälte betroffen. Ungewöhnlich viel Schnee sorgte auch im Westen Japans für Probleme im Bahnverkehr. (sda/dpa)

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