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US-Studentin ruft Uber und steigt ins falsche Auto ein – ihr Tod hat Folgen



Der Mord an einer Studentin in den USA hat dort eine Debatte über die Sicherheit von Fahrdienst-Vermittlern wie Uber oder Lyft ausgelöst. US-Sender verbreiteten am Dienstag Sicherheitstipps für Fahrten mit den in den USA extrem beliebten Anbietern - unter anderem riefen sie Passagiere dazu auf, sicherzustellen, dass sie ins richtige Auto steigen.

Die 21-jährige Studentin war in der Nacht zu Freitag in Columbia im Bundesstaat South Carolina in ein Fahrzeug eingestiegen, das sie nach Überzeugung der Polizei fälschlicherweise für den Uber-Wagen hielt, den sie gerufen hatte. Später wurde ihre Leiche gefunden.

Die Polizei nahm den Fahrer des Wagens fest und teilte mit, er werde wegen Mordes und Entführung angeklagt. Columbias Polizeichef William Holbrook sagte, Ermittler hätten «grosse Mengen Blut» in dem Fahrzeug gefunden.

Auf der Aufzeichnung einer Überwachungskamera ist zu sehen, wie die Studentin in der Nähe einer Menschenmenge steht und ein schwarzer Chevrolet Impala vor ihr auf einen Parkplatz fährt. Die junge Frau steigt dann hinten in den Wagen ein. Später fanden Jäger die Leiche der Studentin in einem abgelegenen Wald.

Polizeichef Holbrook sagte nach dem Fund der Leiche, die Studentin habe über die Uber-App einen Wagen bestellt. «Wir glauben, dass sie irrtümlicherweise in dieses Auto eingestiegen ist und meinte, das sei eine Uber-Fahrt.»

Die Zeitung «USA Today» berichtete, die 21-Jährige hätte im kommenden Monat ihre College-Ausbildung abschliessen sollen. Sie habe dann Jura an der Drexel-Universität in Philadelphia studieren wollen. (aeg/sda/dpa)

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • el fuego 03.04.2019 11:40
    Highlight Highlight Was ist dass nur für ein Land in dem Menschen umgebracht werden,weil man in ein falsches Auto steigen kann! Früher gab es Autos da stand Taxi drauf! Dafür wird die ganze Welt von den Amis mit Waffenunterstützung missioniert und man will grosse Mauern bauen! Die eigenen Probleme bekomnen Sie nicht in den Griff!
    Mein herzliches Beileid!
  • cada momento 03.04.2019 04:51
    Highlight Highlight Das ihre Freunde sie um diese Uhrzeit alleine nach Hause gehen lassen, war wohl der grosse Fehler. Ich habe es schon selber öfters gesehen, dass beim Feiern, weder Solidarität noch Vorsicht von Bedeutung sind. Klar kann man problemlos Uber oder Taxis benutzen. Aber warum alleine? Wo bleiben die alten Weisheiten, nie jemanden alleine gehen zu lassen?
    • el fuego 03.04.2019 11:43
      Highlight Highlight Danke für den wertvollen und herzlichen Beitrag!
  • Unicron 02.04.2019 22:40
    Highlight Highlight Was ist denn das bitte für ein Typ der eine Frau umbringt, nur weil sich zufällig die Gelegenheit dazu ergeben hat!?
    Fahren so viele Leute in der Gegend rum, oder war das einfach ein EXTREM unglücklicher Zufall?

    Ich denke ich könnte in einem Stau in JEDES EINZELNE AUTO einsteigen und würde nicht einfach so umgebracht.
  • dave1771 02.04.2019 20:43
    Highlight Highlight Uber und Lyft zeigen dir Marke, Modell, Farbe, Nummernschild und Name. Taxilizenz sollte vorne kleben. Der Fahrer soll dir deinen Namen nennen.
  • fireboltfrog 02.04.2019 19:13
    Highlight Highlight Wenn man die Komentare liest müsste man ja damit rechnen umgebracht zu werden, wenn man in ein fremdes Auto einsteigt. Unter den Umständen, wie es im Video gezeigt wird, kann das ja jedem einmal passieren.
    • TheOnlyZeus 02.04.2019 22:55
      Highlight Highlight Dem stimme ich zu, Mir ist es auch schon passiert, als ich (eher betrunken) einen UBER bestellte und dann ein Auto vor mir hielt, da einsteigen wollte, der Typ meinte was ich denn will, er sei kein Taxi...

      Nun, bin ich halt männlich und vorallem nicht in den US of A... aber da der Dame eine Teilschuld geben zu wollen ist völlig daneben.
  • Reudiger 02.04.2019 18:44
    Highlight Highlight Sorry aber wieso steigen die blind in ein Auto ein..
  • rodolofo 02.04.2019 18:22
    Highlight Highlight "Billig" kann tödlich sein.
    Das gilt auch für Billig-Fluglinien (übermüdete Piloten stürzen öfters ab, als ausgeruhte, überhastet gewartete Maschinen stürzen häufiger ab, als sorgfältig gewartete Maschinen) und mit billigem Junk-Food (voll mit krebserregenden Pestizid-Rückständen und Hormonen) so.
    Das soll den Tod dieser Studentin in keinster Weise relativieren!
    Dieser Mord bleibt schrecklich und jeder solche Tod ist grausam, insbesondere auch für die Angehörigen und Freunde, die so etwas verkraften müssen...
    • annego 02.04.2019 23:30
      Highlight Highlight Wieso erwähnen Sie dann all dies wenn es den Tode von der Studentin nicht relativieren soll? Och stimme Ihnen zu bei billig kann tödlich sein, jedoch muss es nicht und ist es ganz sicher nicht so bei Billig-Airlines!
    • Bruno S.1988 03.04.2019 07:54
      Highlight Highlight Weil es in einem Taxi nie zu einem Übergriff gekommen ist? Weil in einer Luxus Airline noch nie ein Flugzeug abgestürzt ist? Weil sich in einem teuren Restaurant noch nie jemand eine Lebensmittelvergiftung gehollt hat? Der teure Preis bei einem Produkt kann auch durch hohe Marketing kosten entstehen. Das Produkt ist dann trotzdem nicht besser!
  • mycredo 02.04.2019 17:53
    Highlight Highlight Äxgüsi, aber hier wird das Opfer zum Mittäter gemacht!
    Wenn bei mir versehentlich jemand im Fond einsteigt, gibt mir das ja nicht das Recht diese Person umzubringen...
    • Tonkatsu 02.04.2019 21:05
      Highlight Highlight Dem kann ich nur zustimmen. Das ist systematisch bei solchen Artikeln. Sei es bei Mord, Vergewaltigung oder Betrug, zuerst wird ein Fehlverhalten beim Opfer gesucht.
    • TheOnlyZeus 02.04.2019 22:58
      Highlight Highlight Exakt, danke. Gebe recht.
  • Buri Erich 02.04.2019 17:40
    Highlight Highlight Ins falsche Auto eingestiegen: Tot!

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    • Markus K 03.04.2019 08:05
      Highlight Highlight Danke für diesen coolen Song!
  • bisch debii 02.04.2019 17:30
    Highlight Highlight Und wenn der richtige Uber-Fahrer mich auch umbringen will, was dann? Dann bin ich trotzdem geliefert.. 😕 ich glaube gegen gewisse Dinge kann man sich einfach nicht schützen ☹️
  • pnao 02.04.2019 17:20
    Highlight Highlight Wie in der einen „Elementary“ Folge 🙈
  • Pana 02.04.2019 17:07
    Highlight Highlight Was ist denn das für eine Diskussion? Natürlich muss man schauen, dass man in das richtige Auto einsteigt.. Auf Uber sieht man Marke, Farbe und Nummerschild. Wäre ja sonst genug peinlich, wenn man sich ständig in falsche Autos setzt.
    • Max Dick 02.04.2019 17:28
      Highlight Highlight Schaden tuts trotzdem nicht, wenn weltweit daran erinnert wird. Ich persönlich bin wahrscheinlich nicht so ein Ziel für irgendwelche Kidnapper wie eben z.b. eine junge Frau, aber ich überprüfe eigentlich nie das Kennzeichen des Ubers. Sondern öffne mal die Tür und frage einfach "Uber?", sobald das App-Navi meldet, dass das Uber kommt, und ein einigermassen passendes Auto vor mir hält.
    • H. L. 02.04.2019 17:39
      Highlight Highlight Pana: Zustimmung. Wer das Denken dem Smartphone überlässt, ist selbst schuld, wenn ihm so was passiert.
    • Garp 02.04.2019 17:40
      Highlight Highlight Man muss nicht, aber gut wenn man es macht. Der Tod dieser jungen Frau ist sehr tragisch! Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich zu einem Mörder ins Auto setzt, ist nun auch nicht sooo gross, wenn man das Nummernschild mal nicht überprüft. Die meisten würden fragen, was wollen sie in meinem Auto.
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  • rüpelpilzchen 02.04.2019 16:59
    Highlight Highlight Schleichwerbung für Massenüberwachung. (Downvotes incoming...)
    • BigE 02.04.2019 17:21
      Highlight Highlight Immerhin konnte man so den Mord aufklären, wenn er schon nicht verhindert werden konnte....
    • Alphonse Graf Zwickmühle 02.04.2019 17:31
      Highlight Highlight Schau dich mal besser um, ist ja nicht so, dass du nicht bereits vielerorts überwacht würdest.
    • Chriguchris 02.04.2019 17:37
      Highlight Highlight Was der jungen Frau passiert hätte nicht passieren sollen, nichtsdestotrotz ist es eher Schleichwerbung für Selbstverantwortung und dass man mit offenen Augen durch den Alltag soll.
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