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USA verhängen Strafzölle auf weitere Stahl- und Aluminium-Produkte



Das Produktionsvolumen der 45 Schweizer Giessereien ist 2019 um rund neun Prozent zurückgegangen. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Die USA haben ihre Strafzölle auf Stahl- und Aluminium-Importe aus aller Welt ausgeweitet. Seit Samstag sind Sonderabgaben auf Produkte wie Stahlnägel, Heftklammern, Draht und Kabel in Kraft. Von den neuen Zöllen auf Stahlprodukte sind Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, Mexiko und Südkorea ausgenommen, von den Abgaben auf Aluminium-Erzeugnisse Argentinien, Australien, Kanada und Mexiko.

Unter dem Vorwand, damit die nationale Sicherheit zu schützen, überzog US-Präsident Donald Trump im Frühjahr 2018 die ganze Welt mit Sonderzöllen auf Stahl und Aluminium. Die US-Regierung begründete Ende Januar die Ausweitung damit, dass Hersteller die verhängten Strafzölle umgangen hätten, indem sie mehr von jenen Alu- und Stahlprodukte geliefert hätten, die nicht auf der Strafzollliste standen.

Trump stört sich daran, dass die Handelsbilanz der USA seit Jahren im Minus ist. Er sieht den enormen Saldo als Folge der Politik anderer Länder, die aus seiner Sicht mit unfairen Methoden ihre Exportwirtschaften fördern. Trump macht Druck auf grosse Handelspartner, damit diese mehr aus den USA importieren.

epa06573240 US President Donald J. Trump attends a meeting with leaders from the steel and aluminum manufacturing industries in the cabinet Room of the White House in Washington, DC, USA, 01 March 2018. The President announced that he will impose stiff tariffs on steep tariffs on imported steel and aluminum beginning next week.  EPA/JIM LO SCALZO

Bild: EPA/EPA

Die Stahlproduktion in Deutschland fiel im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise 2009. Die Hüttenwerke produzierten 39.7 Millionen Tonnen Rohstahl, das waren 6.5 Prozent weniger als 2018.

Unabhängig vom Handelskonflikt mit den USA leidet die Stahlindustrie nach Branchenangaben derzeit unter der schwachen Nachfrage etwa aus der Automobilindustrie und einem übergrossen Angebot an Stahl. (aeg/sda/dpa)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Berner_in 09.02.2020 20:31
    Highlight Highlight Lese ich das richtig? Trump ist auf Stahlimporte aus Mexiko angewiesen, um seine Mauer zu bauen?
  • stumpi 09.02.2020 20:00
    Highlight Highlight Die Amis sollen erstmal lernen Produkte herzustellen, die auch der gewohnten Qualität bei uns entsprechen.
  • Raphael Stein 09.02.2020 13:54
    Highlight Highlight Trump stört sich daran, dass die Handelsbilanz der USA seit Jahren im Minus...

    Dann produziert doch endlich mal auch was anderes als Bomber, Jagdflugzeuge und weiteres Kriegsmaterial.
  • Goon (34) 09.02.2020 11:31
    Highlight Highlight Oh die Overlords der Weltwährung haben wieder eine super Idee! Strafzölle und Sanktionen in Kombination mit dem unlimitiertem Potenzial der Notenpresse, momoll das chunt sicher guet.
  • ravendark 09.02.2020 10:44
    Highlight Highlight Die anderen Länder machen keine unfairen Praktiken.
    Sie sind einfach intelligenter als die strohdummen US-Politiker. Wenn schon der Präsident für Strohdumm und Blond 100% kriegt, jagt es mir einen Schauer durch die Wirbelsäule, wie ultradoof die anderen erst sein müssen.
    Nicht umsonst !! ... ist die USA das höchstverschuldete Land.
    Mehr Bildung statt Kriegstreiberei würde dem Land gut tun. Mit Idioten wie Trump, wird in 10 Jahren die USA wirtschaftlich keine Rolle mehr spielen.
    Die ganze Welt lacht doch über diesen Komödianten-Stadl voller Idioten!
    Unglaublich.
    • El Mac 09.02.2020 21:22
      Highlight Highlight Also ehrlichgesagt lacht die Welt auch ein bisschen über ihr Kommentar. Da stecken doch mehr Emotionen drin, als Wahrheiten?
    • schn wiedr 10.02.2020 08:49
      Highlight Highlight würde eher etwas vorsichtiger sein bevor man trump und den amis sagt sie seien idioten. es wird sich erst noch zeigen ob ihre strategie aufgeht oder nicht.
    • swisskiss 10.02.2020 13:11
      Highlight Highlight ravendark: Der Verschuldugsgrad eines Landes, wird durch den Vegleich des Staatsdefizit mit dem Bruttosozialprodukt errechnet. Da sind die USA hinter Ländern wie Japan, Griechenland oder Italien.

      Diese Schulden werden "expilzite Schulden" benannt.
      Viel wichtiger aber für einen Staat sind nicht genwärtige Schulden, sondern finanzielle Belastungen in der Zukunft, wie Rentenzahlungen, Versicherungsleistungen etc. Diese "explizite Schulden" sind die wahren Zeitbomben.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Schattenverschuldung#International
      Da sind die Europäer weit vorne!
  • rburri68 09.02.2020 10:37
    Highlight Highlight Können wir endlich Strafzölle auf Services aus den USA verhängen?
    • ravendark 09.02.2020 10:49
      Highlight Highlight Am besten keine Produkte aus den USA kaufen, solange die der halben Welt ihr Waffenarsenal zeigt.
      Stiller aber wirkungsvoller Boykott.
      Die USA sanktionieren ja gerade ca. 18 Länder, um ihre "Belangen" durchzubringen.
      So haben sich dann übrigens die Japaner 1941 gewehrt. Weil die Sanktionen auf Stahl und Öl etc. keine andere Wahl liessen als sich zu befreien. Der Atomabwurf über Nagasaki und Hiroshima war nicht nötig. Die Japaner hätten sich eh ergeben. Für die USA was dies ein langersehnter "Test", um zu sehen, ob sich die Milliarden Dollars gelohnt haben. *uck USA !
    • Ueli der Knecht 09.02.2020 13:56
      Highlight Highlight Frankreich wollte eine Digitalsteuer einführen, ist dann aber eingeknickt, nachdem die USA mit Strafzöllen gedroht haben.

      https://netzpolitik.org/2019/frankreich-usa-digitalsteuer-wie-kann-man-ein-land-bestrafen-das-246-kaesesorten-hat/

      https://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-digitalsteuer-usa-103.html
    • Wurst Hans 09.02.2020 18:08
      Highlight Highlight Strafzölle auf Starbucks Kaffee würde ich unterstützen 👍, den sollte man bereits auf Grund der miserablen Qualität mit Strafzölle belegen.

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