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EU-Parlament gibt grünes Licht für Forderung nach höherem Klimaziel



Kompromisssuche im EU-Parlament: Nachdem sich die Staats- und Regierungschefs der EU auf einen Finanzrahmen geeinigt haben, geht das Ringen - ohne grossen Spielraum - im EU-Parlament weiter. (Archivbild)

Bild: sda

Das Europaparlament hat grünes Licht für die Forderung nach einem verschärften Klimaziel bis 2030 gegeben.

Die EU-Parlamentarier stimmten einem Gesamtentwurf zu, nach dem bis 2030 der Ausstoss von Treibhausgasen um 60 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 gesenkt werden soll. Das Ergebnis wurde am Donnerstag in Brüssel bekanntgegeben. 392 Abgeordnete sprachen sich demnach dafür aus, 161 dagegen. 142 Parlamentarier enthielten sich bei dem Votum. Die EU-Kommission hatte eine Minderung der Klimagase um mindestens 55 Prozent vorgeschlagen. Bisheriges Ziel sind minus 40 Prozent.

Mit dem 60-Prozent-Ziel wird das EU-Parlament nun in Verhandlungen mit den EU-Staaten treten. Deutschland vermittelt dabei, da es noch bis Ende des Jahres die EU-Ratspräsidentschaft inne hat. Die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze will eine Einigung aller EU-Institutionen bis Ende Dezember. Im EU-Parlament hatte es vor der Abstimmung Uneinigkeit über das 60-Prozent-Ziel gegeben. Gegner sahen dieses als zu hochgesteckt.

Das Klimaziel soll helfen, das Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten und die gefährliche Überhitzung der Erde zu stoppen. EU-Parlamentarier hatten kritisiert, dass im Vorschlag der EU-Kommission die CO2-Speicherkapazität von Wäldern und Böden in das Klimaziel angerechnet werden können. Sie sahen darin eine Verwässerung des Ziels und drehten nochmals an der Stellschraube. Die Position des EU-Parlaments sieht unter anderem auch Sanktionen bei der Nichterreichung des Ziels vor. (aeg/sda/dpa)

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