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FILE - In this March 13, 2019, file photo, Jessie Royer passes icebergs in open water on Norton Sound as she approaches Nome, Alaska, in the Iditarod trail sled dog race. When a Feb. 22 storm pounded Norton Sound, water surged up the Yukon River and into Kotlik, flooding low-lying homes. The Bering Sea last winter saw record-low sea ice. Climate models predicted less ice, but not this soon, said Seth Danielson, a physical oceanographer at the University of Alaska Fairbanks. (Marc Lester/Anchorage Daily News via AP, File)

Bild: AP/Anchorage Daily News

Eine Reportage aus Alaska für alle, die glauben, dass der Klimawandel eine Erfindung ist



Der Friedhof musste schon zwei Mal verlegt werden. Die alte Schule steht unter Wasser. Und das neue Schulgebäude kann auch bald nicht mehr genutzt werden. In Napakiak, einem kleinen Dorf im Südwesten Alaskas, sind die Auswirkungen der Erderwärmung unmittelbar zu spüren.

Der Anstieg der Durchschnittstemperaturen, der in dem US-Bundesstaat viel deutlicher ausfällt als sonst auf der Erde, sorgt für Landerosion und ein Auftauen der Permafrostböden. Für die Bewohner Alaskas bedeutet dies drastische Veränderungen in ihrem Leben.

«Hier haben wir es täglich mit dem Klimawandel zu tun», sagt Walter Nelson vom Gemeinderat des 350-Seelen-Ortes Napakiak, in dem vornehmlich Yupik-Inuit leben. «Die Küste erodiert schneller als vorhergesagt, und wir müssen uns vom Fluss immer weiter in höher gelegene Gebiete zurückziehen.»

Wettlauf gegen die Zeit

Nelson deutet auf Bauten, die meisten auf den für die Region typischen Stelzen, die von der Küstenerosoion und dem Auftauen der Permafrostböden betroffen sind.

«Es ist ein ständiger Wettlauf gegen die Zeit. Jetzt gerade stehen der Lebensmittelladen, die Feuerwache und ein Verwaltungsgebäude ganz oben auf der Liste für einen Standortwechsel», sagt der Kommunalpolitiker. «Als nächstes ist die Schule dran, aber die können wir nicht verlegen. Wir werden sie abreissen müssen und eine neue bauen.»

Den anderen Gemeinden an Alaskas Küste geht es ebenso. Die Erderwärmung führt zudem dazu, dass die entlegenen Dörfer sowie Fisch- und Jagdgründe der Inuit noch schwerer zugänglich werden. Denn wegen der höheren Temperaturen können bislang als Verkehrswege genutzte vereiste Flüsse nicht mehr gefahrlos befahren werden, das Eis hält nicht mehr.

Sonnenaufgang in Napakiak, Alaska. bild: wikimedia / MB298

Mehrmals umgesiedelt

Die rund 350 Bewohner von Newtok müssen diesen Sommer sogar umgesiedelt werden. Sie gründen in etwa 15 Kilometern Entfernung ein neues Dorf. Auch in Quinhagak an der Beringsee unweit der Mündung des Flusses Kuskokwim denken die Gemeindevorsteher darüber nach, alle 700 Einwohner in ein sichereres Gebiet umzusiedeln.

«Wir sind schon zwei Mal umgesiedelt, zuletzt 1979», sagt Warren Jones, Präsident der örtlichen Yupik-Organisation Qanirtuuq. Der Landverlust vollziehe sich so schnell, dass eine dritte Umsiedlung wohl unausweichlich sei.

Wissenschaftlern zufolge hat sich Alaska doppelt so stark erwärmt wie der globale Durchschnitt. In den restlichen USA sei die Durchschnittstemperatur von 1901 bis 2016 um ein Grad Celsius gestiegen, in Alaska hingegen um 2.7 Grad, sagt Rick Thoman, Klimaexperte des Alaska Center for Climate Assessment and Policy.

Ein Sturm von Unbewohnbarkeit entfernt

Insbesondere für die ländlichen Gemeinden in Alaska bedeute dies «langfristige existenzielle Bedrohungen», warnt Thoman. «Einige Gemeinden sind nur einen Sturm von der Unbewohnbarkeit entfernt.»

In Napakiak kämpft seit einem Jahrzehnt Harold Ilmar in Vollzeit dafür, den inmitten einer endlos scheinenden Tundra liegenden Ort vor Schäden durch Stürme, Hochwasser und Erosion zu schützen. Durchschnittlich fünf Bauten jährlich verlegt er in höher gelegene Gebiete. Mit spärlichen Mitteln wie Sandsäcken und Plastikfolien versucht er ausserdem, die Schäden durch die Fluten des Flusses einzudämmen.

Wie die Vertreter anderer Inuit-Dörfer in Alaska reisten in den vergangenen Jahren auch Vertreter aus Napakiak zu Konferenzen im gesamten Land, um die konkreten Gefahren durch den Klimawandel zu schildern. «Wir sagen den Leuten immer wieder, dass sie hierher kommen sollen, weil sie es erst dann glauben können», sagt Nelson. «Am Telefon werden sie nicht verstehen, was hier passiert.»

Bild

Der «Flughafen» von Napakiak. bild: street view

In diesem Frühling stieg das Thermometer in Alaska auf bis zu 17 Grad - für die Region eine Hitzewelle. Angesichts solcher Entwicklungen kann sich Nelson mittlerweile vorstellen, dass die Bewohner seines Dorfes zu Klimaflüchtlingen werden. «Wir dachten, dass 2016 und 2018 die wärmsten Jahre hier waren, aber 2019 bricht alle Rekorde», sagt er. «Wer weiss, womit wir es in den nächsten zehn Jahren zu tun bekommen.»

Uno mahnt zum Handeln gegen Klimaerwärmung

Uno-Generalsekretär Antonio Guterres hat die Staatengemeinschaft in einem dringenden Appell zum Handeln gegen den Klimawandel aufgerufen. Die Welt sei auf «keinem guten Weg», um die Erderwärmung zu begrenzen.

Bei einem Besuch in Neuseelands Hauptstadt Wellington sagte er am Sonntag weiter, das politische Engagement der Staaten nehme ab. Darunter hätten insbesondere die kleinen Inselstaaten zu leiden - sie stünden an «vorderster Front». «Wir sehen überall deutliche Anzeichen, dass wir auf keinem guten Weg sind, um die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele zu erreichen», sagte Guterres auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der neuseeländischen Regierungschefin Jacinda Ardern.

Mit dem Pariser Abkommen von 2015 wurde beschlossen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen.«Das Paradoxe ist: In dem Mass, wie sich die Dinge vor Ort verschlechtern, scheint das politische Handeln abzunehmen», sagte Guterres. Er zollte der neuseeländischen Regierung Respekt für ihr Vorhaben, das Land bis zum Jahr 2050 CO2-neutral zu machen. Treibhausgase, die durch die Landwirtschaft ausgestossen werden, fallen jedoch nicht unter die Vorgabe. Neuseelands Regierungschefin Ardern bezeichnete den Klimawandel als die «grösste Herausforderung» der internationalen Staatengemeinschaft. Es wäre «grob fahrlässig», das Thema zu ignorieren, sagte sie.

Guterres besucht im Vorfeld des Klimagipfels im September in New York mehrere Südpazifik-Staaten. Nach einer dreitägigen Station in Neuseeland reist er weiter auf die Fidschi-Inseln, nach Tuvalu und Vanuatu. Die Inselstaaten werden durch den steigenden Meeresspiegel bedroht. (sda/afp)

(sda/afp)

Faktencheck: Die 9 beliebtesten Aussagen der Klimaskeptiker

3 häufige Argumente der Klimawandelskeptiker im Faktencheck

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Switch_on 14.05.2019 08:57
    Highlight Highlight Ich bin schokiert wieviele Kommentare hier immer noch den Mensch gemachten Klimawandel leugnen.
    • Basti Spiesser 14.05.2019 10:22
      Highlight Highlight Warum? Bewiesen ist er auch nicht wirklich.
    • Switch_on 14.05.2019 14:35
      Highlight Highlight Ok, ich muss genau bleiben: Der Klimawandel ist grösstenteils menschengemacht.

      Dies sagen auch 97 % der Wissenschaftler.

      Hier noch etwas Lektüre: https://www.de-ipcc.de/128.php
  • davej 13.05.2019 13:09
    Highlight Highlight Als ich in Nepal in Urlaub war, sprach ich mit einer Einheimische. Sie sagte, dass die Dörfer mit Absicht so weit oben gebaut wurden. Weil es dort kühl ist und sie somit keine Probleme mit den Moskitos haben und den Krankheiten die sie verbreiten. Jetzt wo es immer Wärmer wird, steigen die Moskitos immer höher. Jetzt müssen die Dörfer weiter nach oben verlegt werden. Wer glaubt den heute nicht an die Wissenschaftler? Verschwörungstheoretiker? Stimmt, gibt ja auch Menschen die glauben, die Erde sei Flach. Was Konzerne mit ihrer "Klimawandel existiert nicht" Propaganda anrichten können..
  • fexder 13.05.2019 12:55
    Highlight Highlight Ich habe die Hoffnung das der Klimawandel auch etwas gutes bringen wird. Die Menschen werden gezwungen sein endlich miteinander etwas zu bewirken und dies auch über Grenzen hinaus. Es muss ein kollektives Umdenken stattfinden, wenn wir so weitermachen werden bald wirtschaftliche und territoriale Ansprüche zur Nebensache.
    Ich habe die Hoffnung an den Menschen nicht aufgegeben. ✌🏼
    • Swissjoy 13.05.2019 15:46
      Highlight Highlight Genau auf den Punkt!
  • Mutbürgerin 13.05.2019 09:41
    Highlight Highlight Sorry, es gibt andere Kontinente, wo es noch wärmer ist und man prima leben kann. Die können sich doch ein wenig anpassen und sich freuen, dass das Klima bald wie in der Schweiz ist.
    • Drbueb 13.05.2019 23:45
      Highlight Highlight Toll. Die Erwärmung hat halt je nach Zone andere Auswirkungen. Nicht der Temperaturanstieg alleine ist das Problem sondern alles was sich sonst noch ändert. Abe rich denke, dass weisst du auch.
    • MacB 14.05.2019 08:46
      Highlight Highlight @Mutbürgerin: Ich hoffe sehr, dass du dir einen Spass draus machst, solche Kommentare abzusetzen und das nicht ernst meinst.

      Falls nicht, hier einige Probleme der Erwärmung:
      - Schmelzen der Pole
      - Überschwemmung von Küstengebieten
      -Höhere Wassertemperatur = mehr Dunst = mehr Regen = mehr STurm
      - Verdünnung des Salzgehalts im Meer (durch Gletscherschmelze) kann Strömungen stoppen. Kein GOofstrom = MASSIVE Auswirkungen auf Europa
      - und und und... die Liste kann um 100 Argumente verlängert werden. Beschäftige dich doch mal damit.
      - Dürren und Hungersnöte
    • Switch_on 14.05.2019 08:50
      Highlight Highlight @Mutbürgerin: Ich hoffe jetzt ganz fest sie meinen das ironisch.
  • wolge 13.05.2019 08:12
    Highlight Highlight Nun ja, dass der Mensch unter der Klimaerwärmung leidet ist grundsätzlich ja eigentlich egal. Er ist ja auch verantwortlich dafür...

    Ok, warsch. leiden die einen während die anderen eher dafür verantwortlich sind...

    Viel schlimmer ist jedoch dass die Tiere leiden. Sie können gar nix dafür was wir mit ihrer Welt anstellen.
  • LCT 13.05.2019 08:08
    Highlight Highlight Die Frage des Klimawandels ist bei den Skeptikern nicht, ob er existiert, denn ein Klimawandel gab es schon immer.

    Die Frage in der sich die Lager spalten ist; ob der menschenverursachte Ausstoss von CO2 etwas damit zu tun hat.

    Und nun da man anhand von der Annahme des anthropologischen Klimawandels ausgeht (IPCC), versucht man politische Handlungen durchzuführen.

    Darum entsteht ja überhaupt die Diskussion.
  • Lexxus0025 13.05.2019 00:34
    Highlight Highlight Dass der klimawandel realität ist lässt sich nicht leugnen. dass co2 dafür verantwortlich ist hingegen teilweise schon, auch wenn co2 einen teil dazu beiträgt. H2o ist viel klimaaktiver als co2. Wenn wir also alles abholzen und zu betonieren sowie nutzpflanzen kultivieren, so verdunstet (mehr) wasser schneller und es wird wärmer und wolkiger. Und nein das ist eben kein widerspruch zu wärmeren klima. Co2 is nicht unser alleiniges problem. Aber mit der reduktion von co2 lässt sich halt aktuell einfach besser geld verdienen. übrigens war früher viel mehr co2 in der atmosphäre als heute.
    • Hzwo 13.05.2019 02:44
      Highlight Highlight Heute co2 450ppm vor 200 jahren bis 800000 jahren max. 200ppm. Sie erzählen schlicht eine Lüge.
    • Oh Dae-su 13.05.2019 03:46
      Highlight Highlight Früher? Du meinst vor über 400'000 Jahren? In der Zwischenzeit war die Konzentration von CO2 nämlich nie höher als 300ppm. Mittlerweile sind wir bei 400ppm...
      Und nein mit CO2 lässt sich nicht besser Geld verdienen, sondern es ist einfach der beste Hebel den wir haben. Dass man nicht einfach alles abholzt und zubetoniert spielt dabei auch für die Speicherung von CO2 eine wichtige Rolle.
    • ChlyklassSFI 13.05.2019 07:38
      Highlight Highlight Hzwo:
      <<Dass der klimawandel realität ist lässt sich nicht leugnen. dass co2 dafür verantwortlich ist hingegen teilweise schon, auch wenn co2 einen teil dazu beiträgt.>>

      Lexxus0025 kündigt die Lüge sogar an. Es lässt sich etwas leugnen? 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • manhunt 12.05.2019 23:42
    Highlight Highlight vor ein paar jahren waren die aussagen der klimawandelleugner noch: „den klimawandel gibt es nicht! das ist bloss eine erfindung der grünen und gutmenschen!“
    heute tönt es so: „klar gibt es den klimawandel! den gabs schon immer! aber der mensch hat keinen einfluss darauf!“
    in ein paar jahren, wenn die auswirkungen auch in der ersten welt spürbar werden: „klar gibt es den klimawandel! der ist von menschen gemacht! daran sind die flüchtlinge schuld, die mit schiffen übers mittelmeer nach europa kommen und dann mit lastwagen durch den halben kontinent fahren!“
    • Döst 14.05.2019 06:56
      Highlight Highlight In der Schweiz, also 1. Welt, haben wir die "bedrohlichen" +2% (gg. vorindustriell) übrigens schon erreicht. Gemäss IPCC, Uno, IGOs usw. leben wir jetzt also seit Jahren in einem dieser heraufbeschworenen Klimakatastrophengebiete und wären wohl sogar als Klimaflüchtlinge anerkannt.
      Ich erfreue mich jedenfalls an den längeren und üppigeren Vegetationszeiten in der Natur, etwas mehr Sonnenschein und Wärme.
  • Matrixx 12.05.2019 22:58
    Highlight Highlight Das wird ein noch grösseres Problem.
    Je weniger Eis auf der Erde vorhanden ist, umso schneller wärmt sich die Erde auf.
    Wenn die dortigen Bewohner also sagen, dass das Eis schneller schmilzt als angenommen, sind wir noch viel tiefer in der Scheisse als bisher gedacht!
  • DrFreeze 12.05.2019 22:51
    Highlight Highlight Ja der Klima Wandel ist real, aber in Alaska schert man sich keinen Deut darum. Die würden den letzten Tropfen Öl rauspressen, die Wälder abholzen, den letzten Bären erschiessen und das ganze Land für ein nugget Gold umgraben. Und natürlich nur republikanisch wählen. Ursache und Folge kommen hier wunderbar zusammen.
    • Eh Doch 13.05.2019 08:43
      Highlight Highlight Okay, und darum haben sie es halt verdient
    • Döst 14.05.2019 07:04
      Highlight Highlight Ohne Klimawandel wäre die Besiedelung Amerikas von Sibirien aus über die natürliche Bering Landbrücke nie möglich gewesen.
      Was lernen wir: Klimawandel gabs schon immer und nicht zum Nachteil des Menschen.
    • Forest 14.05.2019 10:07
      Highlight Highlight @DrFreeze

      So wie sie es formulieren klingt es so, als ob Alaska alleine für die Klimaerwärmung verantwortlich ist. Ich bin schon seit vielen Jahren Veganer. Jedes mal als ich die Umwelt als Argument nahm wurde ich ausgelacht. Das Auto ist bei mir auch ein Hobby obwohl es zu meiner Einstellung nicht sonderlich gut passt. Jetzt kommt noch der entscheidende Punkt. Genau so wenig wie du Veganer wirst, werde ich genau so wenig mein Hobby aufgeben mit dem ich gross geworden bin. Statt mit dem Finger immer auf andere zu zeigen, sollte man sich fragen was kann ich selbst für die Welt tun :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mooncat 12.05.2019 22:36
    Highlight Highlight Mitten in den Tatsachen leben, Konsequenzen direkt vor Augen sehen - und doch ist Alaska einer der Staaten, die fast nur Republikaner gewählt haben. Trump haben sie auch gewählt. Werden sie nächstes Mal ‚den anderen‘ wählen?
    Leider habe ich da meine Zweifel.
    Und fleissig mehr Öl aus Alaska fördern. Hilft sicher auch im Kampf gegen Landverlust und auftauendem Permafrost.
    • Posersalami 13.05.2019 00:03
      Highlight Highlight Es sind ja nicht nur die Amis, die weit mehr Ressourcen verbrauchen als es gesund wäre.

      Es bringt überhaupt nichts, mit dem Finger auf ein Land zu zeigen, so lange man selbst es kein Bisschen besser macht.
    • Nick Name 13.05.2019 09:12
      Highlight Highlight Es bringt immer etwas, auf Missstände hinzuweisen bzw. sie zu kommunizieren. Ohne Erkenntnis und Verstehen gibt es kein oder nur zufälliges Handeln.
      Zwingend ist es natürlich, auch selbst zu handeln ...
  • Cosmopolitikus 12.05.2019 22:28
    Highlight Highlight Anstelle Fakten nicht zu akzeptieren, würde ich beliebt machen, Lösungsansätze zur Behebung des Problems zu generieren. Falls es noch nicht bekannt ist, wir haben nur diese eine Erde...
  • Hiker 12.05.2019 22:00
    Highlight Highlight Hey Leute der Sommer 2019 war doch toll! So schön warm und es soll noch mehr Sonne geben in Zukunft. Was ist daran falsch? Genau so wird an Stammtischen diskutiert. Was soll man da noch sagen? Es ist hoffnungslos, solange bis uns das ganze um die Ohren fliegt wird es die Mehrheit der Menschen leider nicht wahrhaben wollen. Die paar Inuit interessieren hier kaum jemanden. Die SVP hat es ja gesagt und was die sagen ist die absolute Wahrheit, Punkt.
    • Sherlock_Holmes 13.05.2019 00:08
      Highlight Highlight Habe ich etwas verpasst? – Ich wusste nicht, dass uns Alaska ein halbes Jahr voraus ist. 😉

      Wie wäre es, wenn Trump nach Alaska und die Inuit ins Weisse Haus, bzw. Washington, umgesiedelt würden?

      Ich würde mich auf den ersten Tweet von Donald freuen:
      It‘s all good and great!
    • Döst 14.05.2019 07:09
      Highlight Highlight Und was sagst Du jenen, die Dank Klimaerwärmung und global greening Land bestellen können, welches vorher nur Ödland war. Sorry, aber wir müssen den Thermostat jetzt wieder zurückdrehen, weil wir das so wollen.
      Die Mehrheit der Menschen hat wegen Klimaerwärmung weltweit profitiert, denn global greening heisst höhere Ernteerträge (=weniger Hungernde). Aber das ist Dir wohl egal...
    • Hiker 14.05.2019 12:45
      Highlight Highlight @ Döst, ja klar, Klimawandel ist ja sooo positiv! Erstaunliche Aussage und echt fantasievoll erdacht. Zwar strunzfalsch und abgrundtief zynisch aber auch immerhin nicht ohne Fantasie. 🤮
  • Kubod 12.05.2019 21:59
    Highlight Highlight Klar gibt es Klimawandel. Schon seit es Klima gibt. Das ist nicht die Frage.
    Die Frage ist: wieviel davon ist menschgemacht und geht es wirklich nur um das pöse durch Verbrennung entstehende CO2. Und ändert sich das Klima wirklich so stark, wenn wir statt 0.04 Prozent 0,045 Prozent davon hätten.
    Andere Faktoren haben sehr viel mehr Einfluss. Trotzdem erleben wir die Macht der CO2 Religion und deren Einfluss auf die Politik.
    Der Co2 Ablasshandel ist so wirksam, wie ein an einen Baum genageltes Schild mit der Aufschrift: "Waldsterben verboten".
    Andererseits ist der Naturschutzgedanke erfreulich.
    • DemonCore 12.05.2019 22:36
      Highlight Highlight Bullshit. Neben CO2, welches wir von 200 ppm auf 400 ppm gepumpt haben gibt es noch Methan, Lachgas und div andere Treibhausgase. Verkehr ist nur ein Teil des Problems. Heizung (bzw. fehlende Gebäudeisolation), Fleischkonsum, sonstiger Konsum, Transport unseres allgemeinen Überkonsums, das alles trägt zur beschleunigten Klimaerwärmung bei. Du kannst es leugnen. Du kannst Ausreden finden. Er wird nicht weggehen. Arten werden aussterben. Lebensraum geht kaputt. Menschen werden vor Extremwetterereignissen fliehen. Auch in die Schweiz. Trotz allen Ausreden und Verdrängungstaktiken.
    • Kubod 12.05.2019 22:59
      Highlight Highlight @DemonCore und RichPurnell

      Eine Erwärmung hätte durchaus kein grosses Artensterben zur Folge. Die artenreichsten Gegenden sind warm. Um den Äquator herum zum Beispiel.
      Habt Ihr schon mal ausgerechnet, wieviel Co2 die steigende Zahl von Menschen auf dem Planeten rein schon durch Atmung produziert?
      Wär sinnvoller, die Co2 Ablasse in Aufklärung und Familienplanung zu investieren.
    • redneon 12.05.2019 23:26
      Highlight Highlight 😂😂😂 @Kubod: fuck the planet! du hast echt nichts Begriffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeitgeist 12.05.2019 21:54
    Highlight Highlight Wenn die Yupik-Inuit Veganer wären und keine Fisch- und Jagdgründe nutzen würden, könnte man vielleicht das weitere Auftauen des Permafrosts in Alaska verhindern. Oder auch nicht.
    • Nerthu 12.05.2019 23:09
      Highlight Highlight was sollen sie den dort oben anbauen? vom kalorienverbrauch der inuit reden wir noch gar nicht. mit einer normalen ernährungkommst du dortnicht weit.
  • 01vinc09 12.05.2019 21:50
    Highlight Highlight @watson: könntet ihr mal eine Liste mit allen Argumenten der Klimaskeptiker bringen, und nebenbei einen Text der das aktuelle Klimamodell erklärt. Also u.a. warum CO2 überhaupt Klimaschädlich ist, was wärmere Luft für die Luft und Meeresströmungen bedeutet, welche finanziellen Kosten durch entsprechende Schäden entstehen. Die NZZ hat einmal sowas gebracht, da fehlte meines Erachtens aber ein (schein) Argument, nämlich dass früher die Luft zuerst warm wurde und dann die CO2 Konzentration stieg, es also gar nicht Ursache ist. Diese Bilder mit den Argumenten hier fand ich deutlich zu kurz
    • Menel 12.05.2019 22:20
      Highlight Highlight Früher wurde durch das Kippen der Erdachse und der Sonnenaktivität zuerst die Erde und Erdatmosphäre wärmer; die dadurch erwärmten Meere konnten das in ihnen "gelöste" CO2 nicht mehr "halten" und gaben es an die Atmosphäre ab, dadurch folgte eine weitere, stärkere Erwärmung. Heute pusten wir zuerst CO2 in die Atmosphäre, dadurch kommts zur Erderwärmung und danach kommt noch das CO2 aus den Meeren dazu.
  • Muselbert Qrate 12.05.2019 21:46
    Highlight Highlight Wer sagt denn, dass es den Klimawandel nicht gibt?? Die Frage ist, ob der Mensch tatsächlich einen geringen Einfluss darauf hat.. Nüchtern betrachtet wohl kaum.
    • Pafeld 12.05.2019 22:09
      Highlight Highlight Ach. Und die Korrelation mit dem menschengemachten CO2-Ausstoss ist also nur Zufall, während alle möglichen Alternativen als Auslöser eindeutig widerlegt wurden? Nüchtern betrachtet ist deine Aussage etwa gleich ignorant wie "Ich bin Impfskeptiker, nicht -leugner. Denn ich glaube nicht an deren Wirkung."
    • Menel 12.05.2019 22:20
      Highlight Highlight Was sollte es sonst sein?
    • Oigen 13.05.2019 07:24
      Highlight Highlight @Muselbert Qrate

      Stimmt das waren bestimmt die bösen Ameisenbären die 50% unserer wälder in den letzten 200 Jahren gerodet haben, und vermutlich Weisse Haie die den co2 wert fast verdoppelt haben,

      Wie kann man nur auf die Idee kommen der Mensch sei schuld?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 12.05.2019 21:08
    Highlight Highlight Weiss das auch der Typ in DC? Is ja sein Land.
    • Jacky Treehorn 12.05.2019 21:21
      Highlight Highlight Wissen das auch diejenigen bei uns, die völlig sinnlos 12000 Chinesen aufs Mal um den Globus zu uns karren?
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 12.05.2019 21:26
      Highlight Highlight Du weisst schon das die ihr 10 Tagen striktes Urlaub Programm haben übermorgen steht Genf auf dem Plan und am Mittwoch dann Frankreich bis Paris dann zurück..
    • Jacky Treehorn 12.05.2019 21:55
      Highlight Highlight und? das machts jetzt besser und sinnvoller?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rerruf 12.05.2019 20:58
    Highlight Highlight Was sagt Trump? - Eine chinesische Erfindung, um seine 'korrupte' Wirtschaft zu schwächen!
  • Samuel Wüest 12.05.2019 20:55
    Highlight Highlight Das ist der beste Beleg. Aber das war auch schon vorher klar, da brauchte es keine solcher Affirmative. Nur irgendwelche rechtsgerichteten Utopisten kann das in Zweifel ziehen.
    • balabala 14.05.2019 17:00
      Highlight Highlight Beleg für was? Es zweifelt ja keiner an, dass sich da Klima verändert. Die Streitfrage ist wie gross der Anteil des Menschen an der momentanen Erwärmung ist.
  • Denk nach 12.05.2019 20:54
    Highlight Highlight War vor ein paar Jahren da, war ein sehr warmer Sommer mit viel Sonne! Auf dem einen Gletscher kam das Schmelzwasser an der Oberfläche in ganzen Bächen heruntergeflossen...
    • mondbewohner 12.05.2019 22:02
      Highlight Highlight Echt? Mit dem Flugi? Du bist schuld! 🙈🙉🙊 Ok ok, bitterböse, kenn dich nicht, mir steht kein Urteil zu, sry ✌️
    • Manfred Hauptreif 12.05.2019 22:37
      Highlight Highlight Dieser Mai ist der kälteste seit dem 18. Jahrhundert. Schneefälle im Mai, die Apfelblüte erfriert an den Bäumen. Und was beweist das? Nix!
      Welchen Anteil hat der Mensch an der globalen Erwärmung? Hand heben wer es weiss! Ist CO2 allein Schuld? Naaa? Wieviel CO2 muß Deutschland einsparen, damit die globale Erwärmung aufgehalten wird? Antwort: Geht nicht! Das was wir einsparen können, zum Beispiel mal ALLES, geht im Grundrauschen chinesischer Emissionen unter. Macht aber nix, weil am CO2 hängt NICHT der Fortbestand der Erde!
    • Basti Spiesser 12.05.2019 23:27
      Highlight Highlight Wetter ist nicht gleich Klima.
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  • DemonCore 12.05.2019 20:53
    Highlight Highlight Guter Artikel. Vermutlich geht es aber noch 20-30 Jahre bis auch der hinterletzte Fossilkopf das Problem begreift. Andere Dinge die eine Weile dauerten bis die Allgemeinheit die wissenschaftlichen Fakten anerkannte:
    1 Hexerei ist nicht real.
    2 Die Erde ist rund.
    3 Die Erde ist nicht der Mittelpunkt des Universums.
    4 Händewaschen rettet Leben.
    5 Rauchen ist nicht gesund.
    etc.

    Hoffentlich geht es mit weniger Analphabeten und Internet etwas schneller als zu der Zeit wo die meisten Leute nicht mal wussten, was eine Toilette ist.
    • DemonCore 13.05.2019 01:51
      Highlight Highlight 57 Leute haben versucht die Klimadebatte weg zu hexen

      hex, hex!

      xD
    • Dani B. 13.05.2019 02:10
      Highlight Highlight Mittelpunkt des Universums ist der Beobachter.
    • DemonCore 13.05.2019 05:24
      Highlight Highlight Dani B. ... des beobachtbaren Universums, dann hättest du recht. Hex, hex!
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  • banda69 12.05.2019 20:48
    Highlight Highlight Sehr zu empfehlen ist die Netflix-Serie 'Unser Planet, Eiswelten'. Sollten sich die Klimaleugner von der SVP ansehen.
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    • Aurum 12.05.2019 21:29
      Highlight Highlight Wird nichts bringen. Die halten das nur für propaganda, da ihr geistiges Oberhaupt, Roger Köppel, den Klimawandel für Humbug haltet.
    • Queen C 12.05.2019 21:45
      Highlight Highlight Banda, du bist köstlich! Deine Welt ist so unkompliziert. Die SVP ist einfach für alles verantwortlich👍🏻
    • 01vinc09 12.05.2019 21:55
      Highlight Highlight Und Albert Rösti finanziell gut ausgestattete Argumente direkt von der Öllobby bringt, die sagen: Scheisse, die haben zwar völlig Recht, aber... Das ist alles Quatsch, Schwarze Leute absorbieren mehr Licht als weisse und schwarzes Öl ebenfalls, deshalb müssen wir gegen Flüchtlinge vorgehen und Erdöl verbrennen, dann ist es ja nicht mehr da und kann die Erde nichtmehr erwärmen, ah stimmt es gibt ja keinen Klimawandel, Lügenpresse!
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In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus …

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