International
Wladimir Putin

Putin-Vertrauter dementiert Epstein-Verbindungen nach Moskau

Putin-Vertrauter dementiert Epstein-Verbindungen nach Moskau

04.02.2026, 16:2404.02.2026, 16:24

Der Vertraute von Kremlchef Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, hat Verdächtigungen einer Verstrickung des russischen Geheimdienstes in den Epstein-Skandal als Lüge zurückgewiesen. «Die verzweifelten, verkommenen und verlogenen linken Eliten verfallen in Panik und versuchen, in die Irre zu führen», schrieb er auf der Plattform X.

Die Welt sei der Lügen «satanistischer liberaler Eliten» aber überdrüssig und durchschaue sie. Damit kommentierte er Vermutungen des polnischen Regierungschefs Donald Tusk, dass der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Verbindungen zum russischen Geheimdienst hatte.

RUSSIA, MOSCOW - JANUARY 29, 2026: Russian Presidential Envoy on Foreign Investment and Economic Cooperation Kirill Dmitriyev attends a meeting between Vladimir Putin, President of Russia, and Mohamme ...
Putin-Vertrauter Kirill Dmitrijew.Bild: IMAGO / Anadolu Agency

Während Dmitrijew Vermutungen über eine Spur nach Russland zurückwies, spekulierte er in anderen Posts bei X über Verbindungen Epsteins unter anderem zum Nobelpreiskomitee. Der Mann, der dafür verantwortlich gewesen sei, dass US-Präsident Barack Obama 2009 überraschend den Friedensnobelpreis zuerkannt bekam, sei häufig Gast bei Epstein gewesen, behauptete er. Auch hinter dem Sturz des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch 2014 meint er eine Spur zu Epstein zu erkennen.

Epstein hatte über Jahre einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende Mädchen und junge Frauen zum Opfer fielen. 2019 starb er in Haft. Dmitrijew ist Russlands Chefunterhändler bei den Gesprächen mit den USA. Dem Vernehmen nach hat er gute Beziehungen zum Sondergesandten Donald Trumps, Steve Witkoff, aufgebaut. Der Epstein-Skandal belastet seit Monaten das Weisse Haus. (hkl/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Epstein-Files vom 30.01.2026
1 / 8
Epstein-Files vom 30.01.2026
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Trump pöbelt gegen CNN-Reporterin Kaitlan Collins
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
74 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Donny Drumpf
04.02.2026 16:38registriert November 2019
Der Kreml dementiert, also ist es wahr?!
1167
Melden
Zum Kommentar
avatar
rolf.iller
04.02.2026 16:42registriert Juli 2014
Korrektur: "Putin-Vertrauter BESTÄTIGT Epstein-Verbindungen nach Moskau".

Man soll keine Gerüchte glauben solange der Kremel sie nicht dementiert hat!
978
Melden
Zum Kommentar
avatar
Eckhardt
04.02.2026 16:38registriert Juni 2024
Gemäss der Aldrovandi-Ukraine-Website, mit der Sonderausgabe (vom 1.2.26) zu den bisher publizierten Epstein-Akten: „Der Name «Putin» erscheint in den Akten 1'056 Mal, das Wort «Kreml» mehr als zehntausend Mal“ und so weiter..
788
Melden
Zum Kommentar
74
Dschungelcamp 2026: Jetzt ist klar, weshalb Gil Ofarim nicht spricht
Auch nach 13 Tagen im Dschungelcamp wirkt Gil Ofarims Verhalten auf viele Zuschauer verwirrend. Sein Anwalt Alexander Stevens bringt Licht ins Dunkel.
Jetzt ist es endlich so weit, dachten sich viele Zuschauer am Dienstagabend. Gil Ofarim begab sich bei «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» in das sogenannte Dschungeltelefon und hob zu einer Erklärung an, die wirkte, als könne sie nun Klarheit in seinen Davidstern-Skandal bringen. «Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, hatte aber nie etwas mit der Stadt Leipzig, mit dem Bundesland Sachsen zu tun, führte Ofarim plötzlich aus. Und weiter: «Wenn das so rübergekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig.»
Zur Story