Justiz
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A group of members from various committees for the Abolition of the Death Penalty carry placards, featuring Hong Kong drug offenders who had been executed in mainland China, demonstrate in front of the China Liaison Office in Hong Kong on Thursday July 14, 2005. Protesters urge the Chinese government abolition of the dealth penalty. (AP Photo/Kin Cheung)

Demonstration in Hongkong gegen die Todesstrafe. archivbild 2004: AP

Todesstrafe

2013 wurden in China 2400 Menschen hingerichtet – im Rest der Welt waren es 778

China bleibt das Land mit den meisten Exekutionen. Immerhin, die Zahl der Hingerichteten nimmt ab. Vor zehn Jahren waren es noch fünfmal mehr als 2013.

In China sind im vergangenen Jahr einer US-Menschenrechtsgruppe zufolge 2400 Menschen hingerichtet worden, das waren 20 Prozent weniger als 2012. Dennoch bleibe China das Land mit den meisten Exekutionen, erklärte die Stiftung Dui Hua am Dienstag.

2002 lag die Zahl Menschenrechtsgruppen zufolge noch bei 12'000. Im vergangenen Jahr wurden einer Zählung von Amnesty International zufolge ausserhalb Chinas zusammen 778 Menschen hingerichtet.

Peking hütet Informationen über Hinrichtungen wie ein Staatsgeheimnis. Daher machte die Regierung auch nicht bekannt, dass seit Beginn des Jahrtausends deutlich weniger verurteilte Strafträter exekutiert werden.

2014 dürfte die Zahl wieder zunehmen

Dui Hua erklärte, ihre Zahlen stammten von einem Vertreter der Justizbehörden, der nicht genannt wurde. Die in San Francisco ansässige Stiftung geht davon aus, dass in diesem Jahr wieder mehr Menschen hingerichtet werden. Einer der Gründe sei das harte Durchgreifen der Sicherheitsbehörden in der überwiegend von muslimischen Uiguren bewohnten Provinz Xinjiang.

Hunderte Menschen wurden dort wegen Terrorvorwürfen schuldig gesprochen. In der vergangenen Woche waren zwölf Menschen wegen eines Anschlags im Juli zum Tode verurteilt worden. (whr/sda/afp)



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