Kolumbien
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Colombia's President Juan Manuel Santos speaks during a Reuters interview at the presidential palace in Bogota April 7, 2015. The biggest hurdle to signing peace with Colombia's FARC rebels and ending a half century of war is getting the Marxist group to submit to transitional justice and face punishment, President Santos told Reuters. Picture taken April 7, 2015. REUTERS/Jose Miguel Gomez

Juan Manuel Santos, Präsident von Kolumbien. Bild: JOSE MIGUEL GOMEZ/REUTERS

Kolumbien will endlich Frieden und greift die Farc-Guerilla weiter nicht an



Die kolumbianische Armee will die Farc-Rebellen auch in den kommenden vier Wochen nicht attackieren. Das kündigte Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos an. Der Angriffsverzicht während des einseitigen Farc-Waffenstillstands soll die Friedensgespräche vorantreiben.

«Wir hoffen, dies bringt uns dem Frieden ein kleines Stück näher», sagte Präsident Juan Manuel Santos am Donnerstag in Bogotá. Er sei bereit, diese Frist auch in Zukunft zu verlängern, falls der Waffenstillstand weiter befolgt werde.

Die Farc-Rebellen hatten im Dezember einen einseitigen Waffenstillstand erklärt, der von der Regierung ohne ein umfassendes Friedensabkommen aber nicht akzeptiert wurde. Am 10. März ordnete Santos dann an, die Farc-Camps einen Monat lang nicht zu bombardieren, um den Konflikt mit der Guerilla zu «deeskalieren».

Seit November 2012 laufen in Havanna mit Unterbrechungen Friedensgespräche zwischen den Rebellen und Kolumbiens Regierung. Die Farc-Guerilla kämpft seit 1964 gegen Grossgrundbesitzer und die Regierung. Amtlichen Angaben zufolge wurden in dem längsten bewaffneten Konflikt Lateinamerikas etwa 220'000 Menschen getötet. (feb/sda/afp)

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