Fast jeder fünfte junge Mitarbeitende schätzt die Zusammenarbeit mit älteren Kolleginnen und Kollegen in Schweizer Unternehmen als mangelhaft ein. So sind 19 Prozent der Generation Z (Jahrgänge 1997 bis 2012) unzufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen den Generationen.
Ähnlich sieht es die älteste Arbeitnehmergeneration der Babyboomer (Jahrgänge 1946 bis 1964): Knapp ein Viertel beurteilt die Zusammenarbeit mit den jüngeren Kolleginnen und Kollegen als negativ. Das geht aus einer neuen Studie der Unternehmensberatung EY hervor.
Die Studie zeigt auch, dass Fachkräfte in der «mittleren Karrierephase» bei der Weiterbildung oft vernachlässigt werden. Diese Generationen stellen mit 70 Prozent die Mehrheit der Erwerbstätigen.
Mehr als ein Viertel der Generation X (geboren zwischen 1965 und 1980) und der Millennials (geboren zwischen 1981 und 1996) sind mit den angebotenen Entwicklungsmöglichkeiten unzufrieden. Laut EY könnte dies zu einem Mangel an Führungskräften führen, wenn erfahrene Manager in den Ruhestand gehen.
In den Führungsetagen hat man die Chancen der Altersdiversität erkannt: So verspricht sich eine deutliche Mehrheit (65 Prozent) der befragten Führungskräfte davon Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. «Die Fähigkeit, generationenübergreifende Perspektiven zu integrieren, hat direkte Auswirkungen auf die Innovationskraft von Unternehmen», so die EY-Experten.
Für die Studie wurden im ersten Quartal 2024 über 400 Fachkräfte aus verschiedenen Branchen und Hierarchiestufen in der Schweiz befragt. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Zertifizierungsunternehmen EDGE und der Ringier-Initiative EqualVoice durchgeführt. (rbu/awp/sda)
Arbeite öfters mit Gen Z und auch Boomer zusammen. Während die Boomer ihre Arbeit seit Jahrzehnten ausfphren und beherrschen, haben viele der Gen Z das Gefühl, sie beherrschen nach der Ausbildung bereits alles, ja dass sie sogar noch die älteren Generationen belehren wollen. Dass kann in einem Betrieb dann schnell zu Anspannungen führen.
Die lachenden Dritten quasi. Noch 😳.