Leben
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Kinder als Karrierekiller – so hoch sind die finanziellen Einbussen für Mütter

Eine neue Studie der Universität Neuenburg zeigt, dass Mütter durch einen beruflichen Unterbruch hohe finanzielle Einbussen verkraften müssen. Besonders schwer betroffen sind Mütter mit Hochschulabschluss.



Kinder sind teuer. Bereits vor der Geburt müssen etliche Dinge angeschafft werden: Vom Kinderwagen über die ersten Kleider bis hin zum Wickeltisch. Doch nach der Geburt steigen die Ausgaben für ein Kind nur noch mehr. Als Beispiel sei die Investition in einen Krippenplatz genannt. Dieser kostet mindestens 100 Franken pro Tag – in vielen Fällen sogar noch mehr. Hinzu kommen die kostspieligen Hobbys der Kinder und Kosten für Schule und Nachhilfe etc.

Wie die «NZZ am Sonntag» schreibt, kostet ein Kind durchschnittlich 819 Franken pro Monat. Rechnet man das bis zum 20. Lebensjahr hoch, kommt man auf sagenhafte 200'000 Franken. Die Zahlen stammen von vor 10 Jahren, neuere Erhebungen gibt es nicht. Es ist anzunehmen, dass die Ausgaben heute noch höher sind.

mutter kind

Das Aufziehen der Kinder ist nach wie vor meist Sache der Mutter. Dafür opfert sie Karriere und nimmt Einkommenseinbussen in Kauf. Bild: shutterstock

Teurer Karriereunterbruch

Doch was am Meisten ins Gewicht fällt, sind Einkommenseinbussen. Und diese betreffen vor allem die Mütter. Die Universität Neuenburg hat dazu eine Studie in Zusammenarbeit mit der Organisation Pro Familia durchgeführt. Demnach kostet eine Frau der Unterbruch ihrer Karriere für das Kind ganze 900'000 Franken Lohneinbusse.

In der Schweiz nehmen sich gemäss «NZZ am Sonntag» rund die Hälfte aller 270'000 Mütter mit Kindern im Vorschulalter eine berufliche Auszeit. Sind die Kinder 10 Jahre alt, sind noch 25 Prozent in einer Auszeit. Die durchschnittliche Dauer einer Babypause beträgt 9,2 Jahre oder 6,7 Jahre bei Frauen mit Hochschulabschluss. Diese 6,7 Jahre kosten eine Mutter zwischen 400'000 bis 450'000 Franken.

Wiedereinstieg mit schlechteren Karten

Doch die finanziellen Verluste hören auch nach der Rückkehr ins Berufsleben nicht auf: Mütter haben schlechtere Karrierechancen und dadurch auch ein tieferes Salär. Gemäss der «NZZ am Sonntag» sinkt das Einkommen pro Jahr des beruflichen Unterbruchs um 3,2 Prozent. Für eine Mutter mit Hochschulabschluss, die einen beruflichen Unterbruch von 6,7 Jahren hat, verschlechtert sich das Einkommen um 22 Prozent. In Zahlen ausgedrückt sind das 480'000 Franken – unberücksichtigt ist dabei noch der Rückgang der beruflichen Vorsorge.

«Junge Mütter sollten sich bewusst sein, dass eine Babypause erhebliche finanzielle Folgen hat.»

Alexandra Kis von der Universität Neuenburg findet gemäss «NZZ am Sonntag» klare Worte: «Junge Mütter sollten sich bewusst sein, dass eine Babypause erhebliche finanzielle Folgen hat.» Es sei rein ökonomisch gesehen deutlich sinnvoller, bei reduziertem Pensum weiterzuarbeiten. Derzeit ist es jedoch noch so, dass viele Frauen unfreiwillig aus dem Berufsleben scheiden. Kis dazu: «Es braucht bessere Rahmenbedingungen, damit jede Frau völlig frei entscheiden kann, ob sie nach der Geburt weiterarbeiten will oder nicht.»

Der Bund stuft die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Schweiz aufgrund einer Analyse als ungenügend ein. Aus dieser Untersuchung geht zudem hervor, dass sieben von zehn Frauen damit rechnen, dass sich eine Geburt negativ auf die Karriere auswirkt.

Reduzierte Pensen als Problem

Neben dem Bund fordert auch der Schweizerische Arbeitgeberverband eine Verbesserung der beruflichen Unterstützung von Müttern. Der Chefökonom Simon Wey erklärt in der «NZZ am Sonntag»: «Bei den Frauen besteht nach wie vor ein grosses ungenutztes Potenzial an gut qualifizierten Arbeitskräften. Andere Länder sind uns hier deutlich voraus.» Weiter sagt Wey, dass durchaus ein Interesse der Wirtschaft besteht, dass es weniger Karriereunterbrüche bei Müttern gebe.

«Solche Mini-Pensen sind zu stark verbreitet, eine Erhöhung wäre sowohl für die Beschäftigten wie auch für die Firmen von Vorteil.»

Auch Jahre nach der Geburt arbeiten viele Frauen noch bei reduziertem Pensum, teilweise sogar bei weniger als 50 Prozent. Es sollte gemäss Wey daher daran gearbeitet werden, dass eine Erhöhung des Pensums attraktiver gestaltet wird: «Solche Mini-Pensen sind zu stark verbreitet, eine Erhöhung wäre sowohl für die Beschäftigten wie auch für die Firmen von Vorteil.»

Gesellschaftliches Umdenken

Wey fordert ausserdem die Männer dazu auf, sich mehr zu engagieren, sei dies im Haushalt oder der Erziehung. «Viele Väter erhöhen ihr Pensum sogar, statt eine Teilzeitstelle zu prüfen. Das steigert den Druck auf die Frauen», wie er in der «NZZ am Sonntag» sagt. In anderen Worten: Es muss ein gesellschaftliches Umdenken stattfinden.

Ein Ausbau der Betreuungsangebote ist eine weitere wichtige Voraussetzung dafür, dass Mütter die Babypause kurz halten können. Simon Wey spricht sich für eine Einführung von Tagesschulen aus. Besonders in grossen Städten ist die Nachfrage nach solchen Angeboten hoch – in ländlichen Gebieten ist sie deutlich tiefer.

Unterstützung bei Wiedereinstieg

Mütter sind gemäss Patricia Widmer – sie leitet das Program «Women Back to Business» von der Universität St.Gallen (HSG) – mit weiteren Nachteilen konfrontiert: «Ein Problem sind zum Beispiel computerisierte Bewerbungsprozesse, welche Frauen mit Berufsunterbruch automatisch aussortieren.»

Die Universität St. Gallen (HSG) zieht Konsequenzen aus der vor einem Jahr aufgedeckten Spesen-Affäre. (Archivbild)

Die Universität St.Gallen bietet Frauen ein Programm für den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Bild: KEYSTONE

Das Programm der HSG soll Frauen helfen, nicht irgendwelche Teilzeitjobs mit tiefem Arbeitspensum anzunehmen. Durch Coachings und einem Praktikum werden die Mütter gezielt gefördert. «Nebst dem fachlichen Know-how geht es darum, das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen zu stärken. Zudem können sie ein Kontaktnetz in die Firmenwelt aufbauen.»

Das Angebot ist jedoch kostspielig: Ganze 24'000 Franken kostet das Förderprogramm. Widmer ist jedoch überzeugt, dass sich die Investition durchaus lohnt. Die Zahlen sprechen für sich – 75 Prozent der Absolventinnen finden nach Abschluss eine Stelle. «Auch hier haben Mütter, die nicht arbeiten, ein Handicap: Während sie ihre Schulung selber finanzieren müssen, profitieren viele Angestellte von einer kostenlosen Weiterbildung.»

Wunsch nach höheren Pensen

Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen, ist eine enorm grosse Herausforderung, wie die 140'000 Frauen beweisen, die den Wiedereinstieg ins Berufsleben suchen. Die Analyse des Bundes deckte ausserdem auf, dass weitere 260'000 Frauen zwar in einem Arbeitsverhältnis sind, jedoch gerne in einem höheren Pensum arbeiten würden.

Die Gleichstellung hinkt noch in vielen Punkten hinterher. Besonders bei der Kinderbetreuung und -erziehung dominieren noch alte gesellschaftliche Muster. Sehr zum Leid etlicher Frauen und Familien, die hohe finanzielle Einbussen verkraften müssen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • ThinkPad 11.11.2019 07:17
    Highlight Highlight Dessen sollte man sich aber bewusst sein. Der Otto Normalverbraucher kann nicht immer alles im Leben haben und muss sich an dieser Stelle nun mal entscheiden. Ich bin selbst eine Frau und genervt vom Egoismus und der Naivität mancher Mütter. Und zu den Akademikerinnen: Alleine in meinen Bekanntenkreis sind 3 Frauen die 8-10 Jahre studiert haben nur um dann direkt ein Kind zu bekommen (weil es ja bis zum 30. Lebensjahr da sein muss). Sie haben nie vorgesorgt oder ein Know-How aufgebaut, dass ihnen die Tür in die Arbeitswelt wieder öffnen kann. Das ist so naiv und egoistisch, dass es schmerzt...
    • Pitefli 11.11.2019 10:10
      Highlight Highlight In der Schweiz muss man sich immer entscheiden. Genau das ist das Problem. Egal wie man es macht, es ist immer falsch.
    • ThinkPad 11.11.2019 22:14
      Highlight Highlight Auch im Rest der Welt muss man sich entscheiden und wenn man meint Kinder müssen sein, bevor man sich eine vernünftige Grundlage dafür geschaffen hat, dann muss man sich der Konsequenzen eben bewusst sein. Und ein Studium alleine ist leider keine Grundlage...
  • imposselbee 10.11.2019 19:01
    Highlight Highlight Hatte grad kürzlich ein Date, sie 38, Doktor in Chemie, Einzelkind, narzisstische Tendenzen, (Helikopter-) Eltern Akademiker, wird schon seit Jahren von den Eltern drangsaliert Kinder zu haben, da ja die top Gene weitergegeben werden müssen. Sie hatte nie wirklich Freude an Chemie und würde lieber Sprachen unterrichten. Top Figur und Kleider, sportlich ohne ende und Freunde bis zum abwinken - aber innerlich komplett zerrissen und von den Eltern praktisch gebrochen und sucht nun einfach (irgend) einen Mann der sie noch kurz schwängert (am liebsten 10x wie sie aus Spass sagte). Top Gene, naja!
    • Macke 10.11.2019 22:08
      Highlight Highlight Was möchtest du mit dieser Anekdote zu den finanziellen Einbussen von Müttern beitragen?
    • imposselbee 11.11.2019 01:59
      Highlight Highlight @Macke: dass es heutzutage auch andere Möglichkeiten gibt, seine Anekdoten zu verteilen.... (als durch Kinder, duh) 😂
      Nein im Ernst, habe fast ein bisschen Mitleid mit dieser (Super)Frau, aber deswegen gleich Kinder zu machen und für wen? Für ihre Eltern, für sie oder den Staat? ... diesen ‚Fehler‘ hat mein Bruder schon gemacht (2x) und lebt jetzt getrennt. Am Geld würde es nicht fehlen, lebe bescheiden und verdiene gut, aber bei drei Geschwistern und bereits 6 Nichten/Neffen und dieser Überbevölkerung? phuh. Okay, wenn die Kinder 30ig wären, werden die Baby-Boomer auch verstorben sein.🤷‍♂️
  • Ökonometriker 10.11.2019 17:09
    Highlight Highlight Ich bin zwar Ökonom aber muss trotzdem mahnen: Geld ist eben nicht alles im Leben. Am Ende arbeiten wir um zu leben und nicht umgekehrt. Wenn jemand seine Erfüllung an anderen Orten als im Beruf oder im Konsum sucht, soll ihm das auch gegönnt sein.
    Es ist aber gut, dass klar aufgezeigt wird, was die Wahl eines bestimmten Lebensmodelles kostet. So weiss man woran man ist. Zumindest, wenn man in der glücklichen Lage ist, dass beide Partner eine Stelle haben und man wirklich wählen kann, ob einer reduzieren oder die Stelle aufgeben will. Viele Leute haben diese Wahl gar nicht erst.
    • wintergrün 11.11.2019 07:15
      Highlight Highlight Kein Problem solang frau vermögend ist oder auf die soziale Unterstützung ihres Umfeldes zurück greifen kann.
      Allen anderen würde ich dringend zur finanziellen Vorsicht raten.
  • Migtow Freeman 10.11.2019 16:35
    Highlight Highlight Mal zu den Fakten: 30% aller Frauen und 40% aller Akademikerinnen bleiben Kinder los. Bei 1.4 Kinder pro Frau 10 Männer + 10 Frauen= 14 Kinder =macht 14:20 = 0.70 heisst Bevölkerungs Reduktion von 30% all Generation von 25-35 Jahren. Syrische durchschnittsfrau in mitteleuropa hat 4-5 Kinder macht 200-250% Bevölkerungszuwachs! Dazu noch die schweizer Männer psychologisch Kastrieren und zu Walachen erziehen und die Frauen zu gut funktionierenten Systemlinge machen die Ihre Kinder in die Kitas schicken und keine Mutter-Kind beziehung mehr kennen---> gibt was für ein Mitteleuropa?
    • Pitefli 10.11.2019 19:28
      Highlight Highlight Hoffentlich gibt es nicht noch mehr solche wie dich
    • Migtow Freeman 10.11.2019 21:12
      Highlight Highlight Warum Probleme mit Fakten und Realität? Lass mich Raten Kognitive Dissonanz musst Du wohl noch Googlen!
    • Macke 10.11.2019 22:36
      Highlight Highlight @Migtow: Ich empfehle dir, die Statistiken des BfS zu googeln (Fakten). Dann müsste dir auffallen, dass über 90% der Akademikerinnen Kinder möchten und 30% keine haben (nicht 40%, wie du behauptest). Es liegt nicht am Wunsch, sondern an den Umständen. Und bei den 609 Personen aus Nordafrika, die sich zur Zeit im Asylverfahren befinden, wird es ziemlich lange dauern, bis sich das Szenario mit einer Bevölkerungsübernahme erfüllt. Chill mal ein bisschen, nutze die Zeit zu googlen (z. B. Katzenvideos oder Aluhüte).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noach 10.11.2019 16:23
    Highlight Highlight Schade das man bei den Kindern nur das Geld sieht haben wir nie getan und bei unseren Enkelkindern machen wir das auch nicht ,wenn man Kinder will muss man auch auf gewisse Dinge verzichten können und die Kinder aber auch!
    • nickname* 11.11.2019 18:44
      Highlight Highlight richtig, aber beide elternteile gleichermassen sprich mann UND frau...
  • Maya Eldorado 10.11.2019 13:14
    Highlight Highlight 2)
    Ich verlor dann die Stelle. Ich ging dann für einen Bauern auf dem Feld arbeiten. Die Kinder konnte ich mitnehmen. Was ich fürs Essen bei ihm fand, konnte ich mich bei ihm bedienen. Das waren Grünspargeln, Erdbeeren, Himbeeren, Bohnen und noch einiges anderes.
    Da ich die Kinder mitnehmen konnte, brauchte ich kein Geld mehr für die Tagesmutter. Obwohl ich viel weniger arbeitete, hatte ich unter dem Strich doch einiges mehr an Geld zur Verfügung, auch wenn ich nur zweidrittel Stundenlohn von vorher hatte.

  • Maya Eldorado 10.11.2019 13:08
    Highlight Highlight 1)
    Meine beiden Töchter sind jetzt um die 40.
    Ich hab damals als alleinerziehende Mutter gut die Hälfte für die Tagesmutter gebraucht Ich bekam einen grosszügigen Rabatt, sonst hätte ich fast den ganzen Lohn an die Tagesmutter weitergereicht. Es war eine Halbtagsstelle. Bei Ganztags hätte ich weniger Geld gehabt, weil der Rabatt grösstenteils weggefallen wäre.
    So blieb mir, nach Bezahlen der Rechnungen, etwa 650 Franken im Monat - für alles Essen, Kleider Freizeit, Velo (für OeV blieb kein Geld).
  • ZEWA Wisch und Weg 10.11.2019 12:45
    Highlight Highlight ja, ja... die reichen akademiker...
    eine kindergärtnerin ist heutzutage auch eine akademikerin... bachelor abschluss...
    manchmal wird vergessen, dass es nicht nur ökonomen, mediziner und juristen mit studium gibt.
  • momo.. 10.11.2019 11:32
    Highlight Highlight Ich verstehe echt nicht, weshalb die "Wirtschaft" die ganze Zeit danach schreit, Frauen mit Kindern müssten hochprozentig arbeiten & damit dies gelinge, müsse man nur die Rahmenbedingungen verbessern. Mit Kindern im Vorschulalter sind Pensen über 60% einfach ein Riesenstress. Kita ist super, aber die Care Work ist damit nicht getan, geschweige denn der Haushalt, der sich nur teilweise delegieren lässt (welche Reinigungskraft erledigt Einkaufen & Kochen?).
    Ich habe in meinem Bekanntenkreis eine Handvoll Mütter, die 80 & mehr Prozent arbeitet und JEDE einzelne von ihnen würde gerne reduzieren!
    • nur Ich 11.11.2019 10:29
      Highlight Highlight Wenn allerdings beide Eltern ihr Pensum reduzieren und sich Haus- und Carearbeit tatsächlich teilen, wird es schon weniger stressig für die Mütter. Wobei ich Dir Recht gebe, dass mehr als 60% Pensen bei Vorschulkindern auch bei beiden Eltern stressig werden. Erschwerend kommt hinzu, dass tatsächlich viele Arbeitgeber niemals einem Pensum unter 80% zustimmen, gerade bei akademischen Berufen.
  • Michele80 10.11.2019 10:30
    Highlight Highlight @watson: habt ihr einen Link zu der Studie, sprich ist die bereits einsehbar? Ich schreib gerade eine Seminararbeit zu dem Thema und könnte noch eine aktuelle Quelle gebrauchen :)
  • Ironiker 10.11.2019 09:52
    Highlight Highlight Ich möchte noch einwerfen, dass nicht nur die Frau, sondern die Familie Lohneinbusse hat. Dies ist jedenfalls bei uns so. Wir haben ein gemeinsames Konto. Jeder Franken der dort weniger ist trifft und gleichermassen.
  • NiSpy 10.11.2019 09:52
    Highlight Highlight "Es sei rein ökonomisch gesehen deutlich sinnvoller, bei reduziertem Pensum weiterzuarbeiten."

    Das ist schön und gut, aber einen Teilzeitjob zu finden, ist etwas sehr schwieriges da auf dem freien Arbeitsmarkt praktisch keine solchen Jobs angeboten werden. Kann man also nicht beim bisherigen Arbeitgeber weiterarbeiten wird es relativ schwierig. Ich rede da aus eigener Erfahrung.

    • nur Ich 11.11.2019 10:34
      Highlight Highlight Danke NiSpy. Genau das ist uns auch passiert. Mein AG war nicht gewillt einem Pensum von unter 80% zuzustimmen, bei meinem Mann wurde auf Minimum 90% bestanden. Und einen Job in meiner Branche mit tiefem Pensum zu finden, ist nahezu unmöglich.
  • F.U.G.T. 10.11.2019 09:41
    Highlight Highlight Aber Kinder geben sooooo viel zurück.......
    • Migtow Freeman 11.11.2019 10:36
      Highlight Highlight Ich sehe es bei der Kolegin mit Ihren Kindern: Rotzfrech machen nichts helfen nichts fordern nur provozieren beleidigen und sind mit einem A4 Blatt von der Schule nach Haus gekommen worin die Kinder Informiert wurden was Eltern dürfen und was nicht sonst können Sie es den Lehrern sagen: Wieviel Taschen Geld, Hausarest nicht erlaubt, Zimmer bleiben, ohne Nachtessen ins Bett schicken und noch mehr forderungen
      Benutzer Bild
  • WID 10.11.2019 09:34
    Highlight Highlight Ziemlich ähnlich ist es übrigens für Väter welche die Kinder nicht nur nebenbei mitbetreuen wollen.
  • Allion88 10.11.2019 09:31
    Highlight Highlight Vollzeit kita würde bei uns für beide kinder 4300 monatlich kosten. Plus KK für die familie wären wir bei bereits über 5000 kosten.
    Dazu kommt die ehe-steuerprogression bei 2 einkommen. Rein finanziell müsste die frau mind. 7500+ brutto verdienen, dass es sinn macht.

    Die restlichen kosten (windeln, essen etc) sind dagegen fast nichts.
  • arty the pug 10.11.2019 09:21
    Highlight Highlight Finde den Artikel etwas flach: Natürlich kosten Kinder. Aber sich aus Kostengründe gegen ein Kind zu entscheiden fände ich kläglich. Warum alles durchrechnen..

    Zudem finde ich die Vorstellung dass immer die Mutter zu Hause bleiben soll tendenziös und veraltet. Jedes Paar darf und soll das selber entscheiden. Wenn die Mutter Karriere machen ‚will‘ dann kann sie nach dem Mutterschutz zurück auf ihren Job. Der Knackpunkt der Diskussion ist, dass Mütter vom Arbeitgeber oft diskriminiert oder umgangen werden, auch wenn sie Karriere machen wollen.
  • Saerd neute 10.11.2019 09:15
    Highlight Highlight Ja und?

    Das Leben bringt Entscheide mit sich. Alles kann man nicht haben. Wem Kinder zu teuer sind kann sich absolut für ein Leben ohne Kinder entscheiden. Dass die Schweiz nicht sehr kinderfreundlich ist weiss man. Aber jammern hilft hier nicht.
  • hanvan 10.11.2019 09:11
    Highlight Highlight Kinder sind keine sache von der frau. Hier in der schweiz entscheiden 2 personen, als paar und als eltern, kinder zu empfangen und gross zu bringen
    Die wirtschaftlichen konsequenzen ist auch eine sache von beide.
    • pachifig 11.11.2019 13:29
      Highlight Highlight Leider geht das nur solange gut, wie das Paar zusammen ist.
      Bei einer Scheidung gehen die Kinder meist zur Mutter, welche dann nicht mehr 2 Einkommen zur Verfügung hat und die Ausgaben auch nicht mehr /2 teilen kann.
      Nicht zu vergessen die Einbusse in der AHV.
      Wenn man bei vielen Diskussionen liest, wie Männer dagegen sind, der Ex-Frau (mit Kind) unter die Arme zu greifen, finde ich das ein ziemliches Armutszeugnis und hoffe, diese Männer werden nie Kinder zeugen.
  • GetReal 10.11.2019 09:01
    Highlight Highlight Kinder sind unbezahlbar! Wenn jemand finanzielle Einbussen deswegen beklagt, setzt den Fokus aus meiner Sicht völlig falsch.

    Wenn ich weniger arbeite, verdiene ich weniger. Zudem: Wenn ich länger vom Job weg bin, wird der Wiedereinstieg schwieriger. Das ist logisch und gilt unabhängig davon, ob es sich dabei um eine Frau oder einen Mann handelt.
    • Firefly 10.11.2019 09:14
      Highlight Highlight Unabhängig davon dass Kinder unbezahlbar sind, kostet das Leben immer mehr.
    • Zat 10.11.2019 09:18
      Highlight Highlight Das ist richtig. Trotzdem ist so ein Artikel wichtig für das Bewusstwerden. In meiner Region hören viele Mütter mit der Geburt auf zu arbeiten und denken, sie könnten dann einfach später wieder einsteigen. Dann sind die Kinder in der Schule, und sie suchen den Wiedereinstieg. Viele Berufe haben sich aber verändert, in den letzten Jahren wurde viel elektronisiert. Arbeitgeber wollen Leute, welche sich schon mit den Geräten auskennen, z.B. Lehrabgänger. Durch den Unterbruch fehlt das Geld für Nachschulungen. Der Wiedereinstieg wird schwieriger als gedacht, und die Vorsorgelücke wird erst erkannt
    • Pitefli 10.11.2019 09:27
      Highlight Highlight Mit dem feinen Unterschied dass die wenigsten Männer wiedereinsteigen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zat 10.11.2019 08:56
    Highlight Highlight Ich hatte keinen Arbeitsunterbruch, sondern immer in einem kleinen Pensum weitergearbeitet. Die Betreuung war innerhalb der Familie organisiert - dank einer Grossmutter, die selbst nicht arbeitet. Mein Problem ist die Lücke in der beruflichen Vorsorge. Bitte Herr Berset, setzen Sie die Schwelle für die Pensionskasse herunter, damit auch ich eine 2. Säule haben kann. Für die 3. Säule alleine kann ich nicht genug ansparen. Auch eine Erhöhung des Pensums kommt momentan nicht infrage. Abgesehen vom zeitlichen Stress, wären die Kosten (Steuern etc) dafür höher als der zusätzliche Lohn.
    • ingmarbergman 10.11.2019 09:49
      Highlight Highlight Man kann auch privat vorsorgen. Wenn die Grenze der PK auf 0 gesetzt wirf, dann hast du so um did 150-250 chf weniger Lohn.
      Wenn du jeden Monat 300.- in einen ETF auf Welt-Aktien anlegst, dann kommt dabei mehr heraus als bei der 2. Säule, wo die Zinsen miserabel ist und der Umwandlungssatz in Zukunft noch tiefer wird.
  • Miicha 10.11.2019 08:50
    Highlight Highlight Solange Frauen nicht weiterarbeiten können nach dem Mutterschaftsurlaub und dann bei jedem Bewerbungsgespräch erläutern müssen, wie sie sich organisieren, wenn das Kind mal krank ist, muss sich die Wirtschaft nicht wundern. Die wollen doch gar keine Mütter einstellen!
  • Gubbe 10.11.2019 08:45
    Highlight Highlight Von Zeit zu Zeit braucht es solche Nonsensartikel. Das Kind soll monatlich 819 Franken kosten. Also geht die Mutter arbeiten. Das Kind kostet immer noch 819 Franken und die Nanny, oder die Kita 2000 - 4000 Franken. Wenn man dann das Mittel nimmt, ~3'000 Franken plus das Kind, 3'819.- muss die Mutter schon richtig gut verdienen, denn die Steuern kommen sicher auch.
    Man sollte auch den Mutter-Kind-Faktor einrechnen. Der soziale Aspekt beim Kinderwagenlauf mit Kontakten. Das ist mehr Wert, als alles Rechnen. Das ist das Leben.
    • who cares? 10.11.2019 08:57
      Highlight Highlight Und wo ist der Vater-Kind Faktor in deiner Rechnung?
    • Saerd neute 10.11.2019 09:18
      Highlight Highlight Bin gleicher Meinung!
    • Antinatalist 10.11.2019 09:25
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      Das sieht Zwanzigneunzehn so aus:
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  • Näthu Fäldi 10.11.2019 08:40
    Highlight Highlight Hä? Doch ganz normal als moderner Mann, Pensum auch reduzieren um Frau Karriere nicht allzu sehr zu verbauen... Kindereziehung ist auch Männersache, definitiv. Natürlich darf hier nicht vergessen werden, dass es viele Familien gibt die es so planen nach dem herkömmlichen Prinzip, somit relativiert sich die ganze. Dennoch ist die Kinderbetreung vielerorts echt dürftig. Aber kein Problem, wir kaufen besser Kriegszeug bei 300 Jahre Frieden, warum Geld verschwenden für unsere Kinder, Väter und Mütter?
    • Zat 10.11.2019 09:09
      Highlight Highlight So ganz normal ist das dann doch nicht, denn viele Männer haben noch immer nicht die Möglichkeit, zu reduzieren.
    • Allion88 10.11.2019 12:38
      Highlight Highlight Coole therie. Bitte unbedingt meinem chef erklären.
      Bei uns heissts bei jobs mit kundenbetruung gibts keine teilzeit
  • fools garden 10.11.2019 08:38
    Highlight Highlight Eine Gesellschaft muss wissen wieviele Kinder sie will oder tragen kann.
    In Frankreich sind zwei bis drei Kinder die Norm und für die Frauen eher ein finanzieller Garant denn ein Risiko.
    • _kokolorix 10.11.2019 10:00
      Highlight Highlight Wir hier tun lieber die Migranten verteufeln und lassen die Familien selber schauen wie sie über die Runden kommen. Wer es sich nicht leisten kann soll halt keine Kinder machen.
      So denken gut die Hälfte der Schweizer und bewundern die Millionäre und ihren verschwenderischen Lebensstil und wünschen sich nichts sehnlicher als auch zu denen zu gehören. Und dann möchte man natürlich möglichst wenig Steuern zahlen, damit man sich neben dem SUV für den Alltag auch noch ein schickes Cabrio für den Sonntag leisten kann.
      Das in Frankreich sind eher Altlasten aus der sozialistischen Vergangenheit..
  • Freethinker 10.11.2019 08:28
    Highlight Highlight Zitat: Man muss ja keine Kinder haben.
    Viel Glück, wenn eine Gesellschaft keine Jungen mehr hat. Und wenn alle aus dem Ausland kommen müssen, wirds übrigens auch nicht günstiger.
    Meine Frau und ich haben uns das Pensum aufgeteilt. Die Kinder einfach in die KITA zu stecken, ist für uns keine Option.
    • Miicha 10.11.2019 08:47
      Highlight Highlight Schön wenn sie Jobs, Chefs und ein Einkommen haben, wo das geht. Das ist ein Privileg und andere wären froh, diese Überheblichkeit ist nicht nötig.
    • Freethinker 10.11.2019 08:59
      Highlight Highlight Ähm sorry... Hier ist von Akademikern die Rede. Wir sind es und haben einen entsprechenden Lohn. Ich möchte damit ausdrücken, dass mir die Karriere nicht wichtiger ist als unsere Kinder. Dies ist sicherlich nicht überheblich. Bei Leuten mit tieferen Einkommen kanm ich es verstehen, wenn die Kinder in der KITA sind. Natürlich muss dies auch bezahlbar sein. Ich persönlich bin in sehr einfachen Verhältnissen aufgewachsen und ich war ein sogenanntes "Schlüsselkind".
    • Firefly 10.11.2019 09:17
      Highlight Highlight @Freethinker mir ist die Karriere auch nicht wichtiger, aber es gibt in meinem Breich und in demjenigen meiner Frau keine Job unter 80%. Da wäre der Arbeitsmarkt zu reformieren.
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  • Biindli 10.11.2019 08:23
    Highlight Highlight Wenn man mehrere Jahre zu Hause bleibt ist es unmöglich am Ball zu bleiben und Lohneinbussen sind unvermeidbar.

    Mein Mann und ich arbeiten beide je 80% und die damit einhergehenden Lohneinbussen sind uns schon ziemlich egal.

    Geld ist doch nicht das Einzige dass zählt. Hauptsache man hat genug davon um sich keine Gedanken darüber zu machen.
    • Zat 10.11.2019 09:06
      Highlight Highlight Wie organisieren Sie die Kinderbetreuung, wenn ich fragen darf? Arbeitet einer von Ihnen auch am Wochenende?
    • Biindli 10.11.2019 09:36
      Highlight Highlight @Zat 2 Tage Kita, 1 Tag Grosi
    • pachifig 11.11.2019 13:17
      Highlight Highlight Der letzte Satz ist der entscheidende. Vielen geht es finanziell nicht so gut, dass sie sich keine Gedanken machen müssen. Daher verstehe ich auch Frauen, welche keinen Mann möchten, der fast nichts verdient.
  • N. Y. P. 10.11.2019 08:16
    Highlight Highlight Wir reden hier von Frauen mit akademischem Hintergrund, die hohe finanzielle Einbussen erleiden. Und von Familien, wo der Mann (meist auch Akademiker) ein ein 100% - Salär heimträgt.

    Das Jammern hat durchaus seine Berechtigung. Einverstanden. Es sind hihe finanzielle Einbussen.

    Aber es gibt noch unzählige Familien, in der Schweiz, wo sie und er (ohne Aka - Hintergrund) , sich und die Kinder imit miesen Jobs durchbringen müssen. Beide krüppeln 100% und Ende Monat ist alles Geld aufgebraucht.
    Nix HSG - Weiterbildung für 24'000.-
    • Antinatalist 10.11.2019 08:51
      Highlight Highlight Wunschberuf oder Wunschkind? Manchmal muss man sich entscheiden.

      Was das Kind will, fragt keiner. Ob es dann in die Krippe will oder nicht, hat es nicht zu entscheiden. Es ist eine Ware, die man leicht hin und her schieben kann. Kompensiert wird dann mit materiellen Geschenken.

      Entweder Karriere oder Kind. Gilt für beide Elternteile gleichermassen.
    • who cares? 10.11.2019 09:04
      Highlight Highlight Wenn wir das Potenzial der Akademikerfrauen aber nicht einfach so verschwenden würden, würde der Staat mehr Steuern einnehmen und könnte damit ärmere Familien unterstützen. Es geht nicht nur um Individuen.
    • N. Y. P. 10.11.2019 13:13
      Highlight Highlight @who cares?

      Gut weitergedacht !
  • Kurt von Tippelskirch 10.11.2019 08:01
    Highlight Highlight Zwei Dinge:

    1) Unbedingt nach dem Mutterschaftsurlaub weiterarbeiten. Wenn auch nur 1 Tag, aber so bleibt man am Ball und verliert keine lohnrelevante Berufserfahrung. Und Akademikerinnen verdienen weit mehr als sie (auch für 2 Kinder) an Krippenkosten bezahlen.

    2) 100 Franken für einen Krippentag, das muss man suchen. 110 - 130 sind die Regel!

    Und übrigens spreche ich bei all diesen Angaben aus eigener Erfahrung.
    • Krise 10.11.2019 08:19
      Highlight Highlight 😂 weiterarbeiten; wie wenn man gekündigt wird und keine neue Stelle findet? Das geht nämlich vielen Müttern so.
    • Ueli_DeSchwert 10.11.2019 08:47
      Highlight Highlight @Krise in welcher Branche, wenn ich fragen darf?
    • Zat 10.11.2019 09:03
      Highlight Highlight "Wenn auch nur einen Tag..." Sie meinen wohl einen Tag pro Woche, oder sowas? Solche Pensen sucht man oft vergeblich.
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  • Lucas29 10.11.2019 07:57
    Highlight Highlight Man wird nicht gezwungen Kinder zu haben...
    • Krise 10.11.2019 08:19
      Highlight Highlight Und Mann leider nicht gezwungen sich um bestehenden Nachwuchs zu kümmern.
    • Toerpe Zwerg 10.11.2019 08:31
      Highlight Highlight Irgendjemand muss die Kinder haben.
    • Bowell 10.11.2019 09:23
      Highlight Highlight @Krise, aber Frau sucht sich ja auch den Mann aus, mit dems dan !inder gibt, oder?
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  • Antinatalist 10.11.2019 07:40
    Highlight Highlight Mein Mitleid hält sich wahrlich in Grenzen, zumal ja niemand gezwungen wird, Eltern zu werden. Bedenkt man erst einmal, welchen riesigen Umweltschaden durch die Neuanschaffung solcher Babyartikel entsteht, sollte man auch im Hinblick auf die Zukunft des eigenen Nachwuchses überlegen, ob es Gebrauchtware, die man auch von Fremden oft gratis weitergereicht bekommt, nicht tun.
    Falls ein Kind zu teuer ist, einfach darauf verzichten. Das ist auch für das Kind besser. Ein Kind im Wohlstandsstaat muss man sich leisten können, ansonsten die eigenen Ansprüche auf Null reduzieren.
    • Krise 10.11.2019 08:19
      Highlight Highlight Geh doch einfach was anderes lesen, ok?
    • Toerpe Zwerg 10.11.2019 08:32
      Highlight Highlight "Falls ein Kind zu teuer ist, einfach darauf verzichten. Das ist auch für das Kind besser."

      Welches Kind?
    • N. Y. P. 10.11.2019 08:33
      Highlight Highlight ..sollte man auch im Hinblick auf die Zukunft des eigenen Nachwuchses überlegen, ob es Gebrauchtware,.

      Zuerst dachte ich an ein Occasionskind, bzw. an ein adoptiertes Kind.

      Ich glaube,
      ich brauche jetzt ☕☕☕☕
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  • Scaros_2 10.11.2019 07:18
    Highlight Highlight Bereits vor der Geburt müssen etliche Dinge angeschafft werden: Vom Kinderwagen über die ersten Kleider bis hin zum Wickeltisch.

    Dem möchte ich per se widersprechen. Wenn man eine Grossfamilie und Verwandschaft hat und guten Kontakt zu diesen hat, dann bekommt man immer von Leuten gebrauchte Ware. Bei uns gibt es kleider die sind von den 1. Eltern danach allen durchgereiht worden. Den ehrlich. Babys brauchen warme kleidung und kein Style.
    • Gender Bender 10.11.2019 07:31
      Highlight Highlight Dieser Text ist für Ottonormalverbraucherin, nicht für "the chosen few". Die Schlussfolgerung ist ja unglaublich. Weniger arbeiten gleich weniger Geld! Wow.
    • papaya 10.11.2019 08:30
      Highlight Highlight Dem stimme ich voll und ganz zu! Unser Sohn ist 5 Monate und wir haben fast die ganze Kinderausstattung aus 2ter Hand. Übrigens nicht nur gut fürs Portemonnaie, sondern auch für die Umwelt!
    • Spirulina 10.11.2019 09:04
      Highlight Highlight Glück für dich, ich war weit und breit die erste im Familien- und Freundeskreis mit Kindern. Weder Wagen, Hochstuhl, Trage, Autositz, Kleider, noch Wickeltisch konnte ich ausleihen. Vieles davon habe ich aus Börsen und gebraucht gekauft, trotzdem sind das hunderte von Franken und es ist erst der Anfang.
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