Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weltweiter Rückruf – Mercedes' erstes Elektroauto muss bereits wieder in die Werkstatt



Erst in diesem Jahr ist Mercedes mit dem vollelektrischen Modell EQC in den Markt für Elektroautos eingestiegen. Für den europäischen Markt wird das Fahrzeug seit Mai in Deutschland gebaut. Doch nun ruft Daimler weltweit knapp 1700 EQC in die Werkstätten zurück – aus Sicherheitsgründen.

Anlass für den Rückruf ist die eingeschränkte Haltbarkeit von Bolzen im Differenzialgetriebe. Dadurch besteht das Risiko, dass einer dieser Bolzen bricht und im schlimmsten Fall die Vorderräder blockiert werden. Ausserdem besteht die Gefahr, dass das Getriebe beschädigt wird und dadurch Öl auf die Fahrbahn gelangt.

Aus diesem Grund hat Mercedes nun entschieden, vorsorglich den Antriebsstrang der Vorderachse auszutauschen. Dazu muss das Elektroauto etwa einen Tag in die Werkstatt. Ein Mercedes-Sprecher betonte in einer offiziellen Stellungnahme, dass man den Rückruf nicht zu negativ bewerten solle. Vielmehr soll man darüber erfreut sein, dass dem Automobilhersteller die Sicherheit seiner Kunden am Herzen liege.

(pls)

Und so sieht VWs erste Eigenentwicklung im e-Auto-Bereicha us: VW ID.3

Sich selber ein Elektroauto bauen?

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

36
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 7immi 05.11.2019 08:38
    Highlight Highlight Damit man das etwas einordnen kann: 1700 entspricht ziemlich genau einer Losgrösse solcher Bolzen. Diese können durch Herstellungsfehler (Verunreinigungen, Vorschädigung, etc) problematisch sein. Das sieht man ihnen aber nicht an. Dann kommt ein Fahrzeug in die Werkstatt und es sind diese Bolzen beschädigt, obschon sie sonst nie beschädigt sind. Dies leitet die Werkstatt weiter. Dann entscheidet Mercedes, dass man dies bei allen repariert, obschon vielleicht nur eine Handvoll betroffen waren. Also lediglich eine Sicherheitsmassnahme, die übrigens nichts mit dem Elektroantrieb zu tun hat...
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 05.11.2019 01:14
    Highlight Highlight Das kommt davon, wenn man ein amerikanisches Auto mit unausgereifter Technik von einem Start-Up mit einem Spinner als CEO kauft!

    Oh, was? Es betrifft nicht Tesla? Es geht gar um Mercedes Benz? Einer Firma mit über 100 Jahren Erfahrung im Automobilbau? Na dann ist es natürlich kein Problem! Toll, dass die in Stuttgart so um unsere Sicherheit besorgt sind. Ist sicher nur eine Kleinigkeit.

    Spass beiseite: Alle kochen mit Wasser und machen Fehler. Passiert auch den Besten.
    Wünsche allseits gute und sichere Fahrt!
    • Inspector Callahan 06.11.2019 10:13
      Highlight Highlight Korrekt. Wäre es ein Tesla gewesen würden sich grad schon wieder Leute mit Heugabeln und Fakeln zusammenrotten.
  • Andre Buchheim 04.11.2019 18:21
    Highlight Highlight Aber kann man nicht von Anfang auf Qualität setzen. So etwas dürfte gar nicht passieren. Ein Witz, und zwar ein sehr, sehr schlechter.
    • 7immi 05.11.2019 07:44
      Highlight Highlight Das Langzeitverhalten eines Bauteils abzuschätzen ist nicht ganz trivial. Ich vermute mal, dass man dieses Problem in der Werkstatt erkannte nach einigen km. Die knapp 2000 Wagen dürften einer Losgrösse von Schrauben entsprechen. Verunreinigungen im Material bei diesem Zulieferer kann zb eine Ursache sein. Dies kann jedem Hersteller passieren...
  • rolf.iller 04.11.2019 17:42
    Highlight Highlight Getriebe? Warum braucht ein Elektroauto überhaupt ein Getriebe?
    • sveed 05.11.2019 06:13
      Highlight Highlight Jedes Auto braucht ein Differenzialgetriebe...
    • Ana Lysis (1) 05.11.2019 06:59
      Highlight Highlight Jedes E-Auto hat ein Getriebe. Die meisten haben einfach nur 1 Gang im Getriebe. Es braucht eine geeignete Übersetztung welche das Drehzahlband des E-Motors sinvoll auf die Räder überträgt.
    • 7immi 05.11.2019 07:45
      Highlight Highlight Weil auch bei einem Elektroauto die Räder in der Kurve verschiedene Drehzahlen haben und dies ausgeglichen werden muss...
  • Stichelei 04.11.2019 17:27
    Highlight Highlight Wären Teslas davon betroffen gewesen, hätte schon wieder die halbe Fachpresse und die Autobauerkonkurrenten den Grabgesang auf die Firma angestimmt.
  • Der Rückbauer 04.11.2019 16:13
    Highlight Highlight Die Deutschen Autobauer wissen immer lange Zeit im voraus, wie es geht, aber sie können es leider einfach nicht.
  • fidget 04.11.2019 15:46
    Highlight Highlight Eine Glanzleistung des Unternehmenssprechers. Man solle sich vielmehr darüber freuen, dass ihnen die Sicherheit ihrer Kunden am Herzen liege. Grundsätzlich ist es ja gut, dass sie das Problem beseitigen und nicht vertuschen. Allerdings hätte ich als Kunde einer Premiummarke die Anspruchshaltung, dass so etwas gar nicht erst vorkommt. Man bezahlt schliesslich nicht umsonst einen relativ hohen Preis für Autos mit einem Stern.
  • ujay 04.11.2019 14:19
    Highlight Highlight Kann passieren, hat aber nichts mit der Tatsache zu tun, dass es E Fahrzeuge betrifft. Unheimlicher sind mir Hersteller, die um Probleme wissen, aber keine Rückrufaktion starten und dann das Problem bestenfalls beim nächsten Service klammheimlich beheben.
  • Toerpe Zwerg 04.11.2019 12:57
    Highlight Highlight Hat aber super Spaltmasse das Deutsche Spitzenprodukt ...
  • Unicron 04.11.2019 12:25
    Highlight Highlight Warum wird hier so intensiv darauf hingewiesen dass es sich um ein Elektroauto handelt, obwohl das Problem rein gar nichts damit zutun hat?
    Hätte man das auch gemacht wenn es sich um einen Benziner gehandelt hätte?
    • Bruuslii 04.11.2019 15:44
      Highlight Highlight ja
  • Knut Knallmann 04.11.2019 12:01
    Highlight Highlight „Ein Mercedes-Sprecher betonte in einem offiziellen Stellungsnahme, dass man den Rückruf nicht zu negativ bewerten solle. Vielmehr soll man darüber erfreut sein, dass dem Automobilhersteller die Sicherheit ihrer Kunden am Herzen liege.„ - Bei Mercedes hat man‘s mit der Kunst des Schönredens weit gebracht - Fehlt nur noch dass man für diesen „Service“ bezahlen muss... Ernsthaft: Sagt doch einfach: „Wir haben einen Fehler gemacht und es tut uns Leid...“ - Alles Andere kann man sich sparen...
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 04.11.2019 11:57
    Highlight Highlight ...Mercedes' erstes Elektroauto ...

    Gab's von Mercedes nicht schon vorher die B-Klasse. Zwar mit bescheidener Reichweite, aber rein elektrisch.
    • The Real Deadpool 04.11.2019 14:04
      Highlight Highlight Die B-Klasse war doch nur wieder ein "umgerüsteter" Verbrenner und keine komplette Eigenentwicklung. Du konntest also auch Verbrenner dieser Modelle kaufen.

      Daher wohl die Bezeichnung "erstes vollelektrisches Auto".
    • Cityslicker 04.11.2019 14:41
      Highlight Highlight Und der Antriebsstrang kam damals direkt von Tesla (deshalb war die Reichweite für damalige Verhältnisse auch aussergewöhnlich gut).
    • Fabiubi 04.11.2019 23:36
      Highlight Highlight Der Antrieb und Batterie dieser B-Klasse wurde 2016 bei Tesla zugekauft. Der Antrieb hatte keine Rückrufe oder Mängel. Tesla wird in der Qualität unterschätzt! Audi (E-Tron) und Mercedes (EQC) haben beide ernsthafte Rückrufaktionen. Katastrophaler Start in die E-Mobilität von den deutschen. Zudem Produziert Tesla seit 2018 ein elektroAntrieb der in Langzeittests 1,6 Milionen km gehalten hat. Hier mal wahre fakten zur Qualität...
    Weitere Antworten anzeigen
  • mutorintemporibus 04.11.2019 11:33
    Highlight Highlight (Nur nebenbei: Auch Audi e-tron und Jaguar i-Pace waren von Rückrufaktionen betroffen). Als überzeugter Befürworter der E-mobilität freue ich mich, wenn die Sache unaufgeregt eingeordnet werden kann, anders wäre es vermutungsweise nur, wenn Tesla betroffen wäre.
    • Unicron 04.11.2019 12:27
      Highlight Highlight Trotzdem wird unnötig intentiv darauf hingewiesen dass es sich um einen Elektroauto handelt, obwohl das Problem überhaupt nichts damit zutun hatte.
      Totaler Clickbate Titel.
    • EinePrieseR 04.11.2019 13:15
      Highlight Highlight Tesla hatte doch auch schon diverse Rückrufaktionen. So was wird es immer wieder geben.
      Ich bin was die E-Autos angeht noch immer hin- und her gerissen. Ich glaube nicht dass die unter dem Strich wirklich viel besser sind in der Umweltbilanz. Wer was für die Umwelt tun will soll weniger fahren. Etwas woran auch ich selber noch arbeiten muss..
    • Inspector Callahan 06.11.2019 10:24
      Highlight Highlight @ EinePrieseR; sobald der initiale CO2 Rucksack der Batterie egalisiert ist, gewinnt das EV kummulierend mit jedem Km.
      Es gibt natürlich diverse Quellen im Umfeld der big Oil/MotorIndustrie, die das EV bar jeder Sinnhaftigkeit schlechtrechnen (Lebensdauer Batterie, z.B) und für den Verbrenner Märchenwerte nach NEFZ etc annehmen. Beliebter Trick, um zu behaupten, Gleichstand trete gar nie ein.
  • EvilBetty 04.11.2019 11:01
    Highlight Highlight «Vielmehr soll man darüber erfreut sein, dass dem Automobilhersteller die Sicherheit ihrer Kunden am Herzen liege.»

    Aber wohl doch nicht so sehr, dass man das nicht schon vorher ausschliessen könnte (und man nun einfach Angst hat den Arsch weggeklagt zu bekommen)...

    Soviel zur viel gelobten «Deutschen Wertarbeit» 😂
    • Pafeld 04.11.2019 11:56
      Highlight Highlight Naja, Mercedes ist berühmt-berüchtigt für seine komplizierte Übertechnologisierung gepaart mit Sollbruchstellen. Ein vollelektrisches Auto wird da bestimmt keine Ausnahme sein.
    • Domino 04.11.2019 12:53
      Highlight Highlight Meist handelt sich es um Zulieferer die im Rapenbereich sparen möchten und billigeren Stahl verwenden als von Daimler vorgeschrieben. Das war bei meinem m272 bei der Ausgleichswelle auch so. Fast 10‘000 für ne Reperatur war mir aber zu teuer, darum habe ich mir nen Lift gekauft und das Ganze selbst gemacht.
    • EinePrieseR 04.11.2019 13:10
      Highlight Highlight Weltweit sind sage und schreibe 1700 Autos betroffen. Das ist ja ein Riesenskandal..
    Weitere Antworten anzeigen

Meilenstein und Rekord: Tesla hat 1 Million Elektroautos produziert

Via Twitter hat Elon Musk in der Nacht auf Dienstag seinem Unternehmen zur Produktion von 1 Million Elektroautos gratuliert. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und sorgte für zahlreiche begeisterte Reaktionen.

Was mit Fahrzeug Nummer 1'000'000, einem roten Model Y, passieren soll, wurde noch nicht kommuniziert.

Kein anderer Autohersteller habe ein solches Volumen erreicht, wenn es um die Produktion von Elektro-Personenwagen mit grosser Reichweite gehe, schreibt Electrek.co. Der neue …

Artikel lesen
Link zum Artikel