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Woody Harrelson: «Ich bin kein Marxist, ich bin Anarchist»

22.05.2022, 13:5922.05.2022, 14:31

US-Schauspieler Woody Harrelson (60) hat bei den Filmfestspielen in Cannes Einblick in seine politische Haltung gegeben. Im Film «Triangle of Sadness», der auf dem Festival seine Premiere feierte, spielt er einen marxistischen Kapitän.

Darauf angesprochen sagte er am Sonntag: «Ich bin kein Marxist, ich bin Anarchist, also in diesem Sinne unterscheiden wir uns.» Nach einigem Gelächter aus dem Publikum fügte er hinzu:

«Ich bin die Art von Typ, die einfach denkt, es ist widerwärtig, wenn eine Supermacht mit aller militärischen Kraft ohne Provokation ein Land wie den Irak, äh, sorry, Afghan..., äh, sorry, Viet..., Korea, nein, sorry, die Ukraine attackiert!»

Er liebe jedenfalls seinen Charakter im Film, fügte Harrelson hinzu.

Influencer und Superreiche im Visier

«Triangle of Sadness» ist der neue Film vom früheren Goldene-Palme-Gewinner Ruben Östlund – eine Satire auf die Welt von Influencern und Superreichen.

Er spielt unter anderem auf einer Luxusjacht. Nachdem diese verunglückt, stranden ein paar der Schiffsreisenden auf einer Insel, wo die Hierarchien umgekehrt werden. Denn eine Angestellte, die sich auf der Jacht um die Toiletten kümmerte, ist die einzige, die Fische fangen, Feuer machen und somit das Überleben der Menschen sichern kann.

Ein erster Trailer:

Der Film, der im Wettbewerb läuft, erhielt am Samstagabend viel Applaus und minutenlange Standing Ovations. Die Deutsche Iris Berben ist in einer Nebenrolle zu sehen.

(dsc/sda/dpa)

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Prometheus Disk
22.05.2022 16:09registriert Dezember 2020
Finde Woody Harrelson einen sympathischen und guten Schauspieler. Gern gesehen u.a. in «True Detective»
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Tschüss, Sommergrippe! Mit diesen Tipps beugst du vor
Im Sommer kann ein grippaler Infekt, im Volksmund Erkältung, fast schwerer zu ertragen sein als im Winter. Schüttelfrost und heisser Tee bei 30 Grad – wäh! Umso besser ist's zu wissen, wie man eine Sommergrippe vermeidet, denn während der warmen Jahreszeit steckt man sich anders an als in der kalten.

Vergangenes Wochenende bin ich total flachgelegen. Husten, Schnupfen, Halsweh, Kopfweh. Das ganze Programm. Und das bei über 30 Grad. Eine typische Sommergrippe. Also eine Erkältung. Diese ist, der irreführenden Bezeichnung zum Trotz, nicht an die kalte Jahreszeit gebunden. Erkältungsviren gibt es auch im Sommer. Dann handelt es sich aber meist um andere Erreger als im Winter, auch wenn die Symptome mehr oder weniger gleich sind.

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