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7 Stars, die den Oscar gewonnen haben – und ihn (absichtlich) nicht abholten



In der Nacht auf den 26. April findet in den USA die 93. Oscarverleihung statt. Der Gewinn eines Oscars ist wohl der Karrierehöhepunkt jedes Filmstars. Doch nicht immer holen diese ihre goldene Statuette persönlich ab. Die Gründe sind dabei vielfältig, wie unsere Liste zeigt.

Eminem

epa04432305 US rapper Eminem performs at the 2014 Austin City Limits music festival at Zilker Park in Austin, Texas, USA, 04 October 2014.  EPA/ASHLEY LANDIS

Bild: EPA/EPA

Moment? Eminem hat einen Oscar gewonnen? Jap! 2003 spielt er im Film «8 Mile» mit und lieferte mit «Lose Yourself» auch gleich einen Song dazu. Dafür erhielt er den Oscar in der Kategorie «Bester Filmsong». Zur Zeremonie ist er aber nie erschienen. Tatsächlich lag er, während sein Sieg verkündet wurde, zu Hause im Bett und schlief. In einem Interview sagte er später, dass er dachte, er habe sowieso keine Chance und deshalb zu Hause blieb. Eminem hatte sich in der Kategorie unter anderem gegen Bono von U2 durchgesetzt.

Katharine Hepburn

Katharine Hepburn

Bild: Wikimedia

Hepburn ist bis heute die Schauspielerin, die am meisten Oscars gewonnen hat. Vier Goldstatuetten darf sie ihr Eigen nennen. Tatsächlich ist sie aber bei keiner der vier Zeremonien, bei denen sie gewonnen hat, aufgetaucht, um den Oscar entgegenzunehmen. Als Grund nannte sie immer, dass sie sich nichts aus Preisen mache. Ihr Preis sei die Arbeit, die sie macht.

Marlon Brando

Actor Marlon Brando, shown in this undated handouot picture in a scene from his 1972 film

Marlon Brando als Vito Corleone. Bild: EPA

Marlon Brando hat 1973 den Oscar für seine legendäre Rolle als Vito Corleone in «Der Pate» erhalten. Zur Zeremonie ist er aber nicht erschienen, da er diese boykottiert hat. An seiner Stelle schickte er die Ureinwohnerin und Aktivistin Sacheen Littlefeather. Sie ging auf die Bühne und lehnte den Oscar in Brandos Namen dankend ab. Littlefeather trug eine kurze Rede vor, in der sie sagte, Brando wolle mit seinem Boykott auf die schlimme Behandlung, die Ureinwohner von der Filmindustrie erfahren würden, aufmerksam machen. Dabei ging es vor allem auch um die Darstellung dieser im TV und in Filmwiederholungen.

Die Rede im Video:

abspielen

Video: YouTube/Oscars

Paul Newman

Paul Newman

Paul Newman 1963. Bild: Wikimedia

Bevor es Leonardo DiCaprio gab, war da Paul Newman. Ganze sechsmal war er für den Oscar nominiert und ging trotzdem leer aus. Die beiden Ehren-Oscars, die er bekam, waren da wohl nur ein kleiner Trost. Schliesslich, 1987, klappte es doch noch: Für «Die Farbe des Geldes» gewann er den Oscar als bester Hauptdarsteller. Doch ausgerechnet da war Newman nicht anwesend, um den Oscar zu akzeptieren. Der Grund: Er hatte keine Lust mehr. Gegenüber der Associated Press sagte er:

«Es ist, als würde man einer schönen Frau 80 Jahre lang hinterherlaufen. Schliesslich gibt sie nach und du sagst: Es tut mir furchtbar leid. Ich bin müde.»

Woody Allen

FILE - Director Woody Allen attends a special screening of

Bild: keystone

Preise gewinnen tut Allen für seine Filme andauernd. Bloss taucht er an den Zeremonien nie auf. Weshalb? Der Regisseur macht sich nichts aus Preisen. Selbst als er 1978 gleich drei Oscars auf einmal gewann (bester Schauspieler, bestes Originaldrehbuch und bester Film), war er nicht da, um die Preise abzuholen. Darauf angesprochen sagte er einmal gegenüber «Business Insider»:

«Das ganze Konzept von Auszeichnungen ist albern. Ich kann mich nicht an das Urteil anderer Leute halten, denn wenn man es akzeptiert, wenn sie sagen, dass man eine Auszeichnung verdient hat, dann muss man es auch akzeptieren, wenn sie sagen, dass man keine verdient hat.»

Michael Caine

In this Monday, Nov. 16, 2015 photo, actor Michael Caine poses for a portrait during press day for the upcoming film

Bild: Casey Curry/Invision/AP/Invision

Er gilt als einer der erfolgreichsten Schauspieler und ist vor allem als Charakterdarsteller gefragt: Michael Caine. Als er 1987 seinen ersten Oscar für den Film «Hannah und ihre Schwestern» bekam, konnte er diesen aber nicht abholen. Der etwas unrühmliche Grund: Er war gerade mit den Dreharbeiten für «Der weisse Hai - Die Abrechnung» beschäftigt. Die dritte Fortsetzung von Steven Spielbergs Original ist so schlecht wie sie klingt: Auf der Kritikerplattform Rotten Tomatoes hat der Film eine Publikumswertung von 15 Prozent, basierend auf 50'000 Bewertungen. Caine sagte später einmal, er habe den Film nur gedreht, weil man ihm für sieben Drehtage 1,5 Millionen Dollar offeriert habe, die er gut für den Bau seines Hauses gebrauchen konnte:

«Ich habe den Film nie gesehen, aber nach allem, was man hört, war er schrecklich. Allerdings habe ich das Haus gesehen, das er ermöglicht hat und es ist grandios.»

George C. Scott

Patton

Geroge C. Scott als General Patton. Bild: 20th Century Fox

1971 gewann der Film Patton ganze sieben Oscars. Eine der Goldstatuetten hätte auch Hauptdarsteller George C. Scott erhalten sollen - doch dieser lehnte ab. Er hatte bereits im Vorfeld die Nominierung zurückgewiesen und der Academy mitgeteilt, dass er den Oscar im Falle eines Sieges ablehnen würde. Vermutlich hat das niemand wirklich ernst genommen, denn bis dahin hatte das noch kein anderer Schauspieler getan. Er gewann trotzdem und lehnte den Oscar tatsächlich ab. Angeblich soll er die Oscars als zweistündige Fleischparade betitelt haben, die nur aus wirtschaftlichen Gründen veranstaltet würde.

Offiziell fand Scott es daneben, mit anderen Schauspielern in einen Wettstreit treten zu müssen. Seine spätere Frau sagte gegenüber der Washington Post, dass der eigentliche Grund aber ein anderer war: 1959 war Scott erstmals für den Oscar für «Anatomie eines Mordes» nominiert. Er gewann nicht und sei darüber so enttäuscht gewesen, dass er 21 Jahre später den Oscar ablehnte.

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