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Stranger Things verliert Platz 1 auf Netflix nach nur wenigen Tagen

Kurz nach Finale: «Stranger Things» verliert Spitzenposition nach wenigen Tagen

«Stranger Things» zählt zu den erfolgreichsten Serien überhaupt. Umso überraschender ist es, dass nur drei Tage nach dem grossen Staffelfinale die Produktion von Platz eins der Netflix-Charts verdrängt wird.
05.01.2026, 09:25
Imke Gerriets / watson.de

Am 1. Januar 2026 wurde die finale Folge von «Stranger Things» auf Netflix veröffentlicht. Ein erbitterter Kampf zwischen Eleven (Millie Bobby Brown) und Vecna (Jamie Campbell Bower) wurde noch einmal ausgetragen. Die letzte Episode der fünften Staffel wurde besonders auf Social Media diskutiert. Kritik wurde nicht nur am finalen Kampf laut, sondern auch an diversen Logiklöchern.

Damit wurden viele Fans enttäuscht zurückgelassen, die sich nach drei Jahren Pause auf ein episches Finale freuten. Inmitten dessen verliert «Stranger Things» nach nur wenigen Tagen auch noch Platz eins der Serien-Charts. Dort befindet sich jetzt nämlich die Thriller-Serie «Run Away» aus der Harlan-Coben-Reihe.

«Run Away»: Darum geht es

Die Miniserie von «Run Away» umfasst insgesamt acht Folgen, die im Durchschnitt 45 Minuten gehen. Gezeigt wird auf den ersten Blick eine intakte Familie. Simon Greene (James Nesbitt) hat einen tollen Job und erfreut sich an seinem schönen Zuhause.

Minnie Driver, Alfred Enoch, Ruth Jones, and James Nesbitt in Run Away (2026)
«Run Away» mit Minnie Driver, Alfred Enoch, Ruth Jones und James Nesbitt.Bild: netflix

Seine heile Welt stürzt allerdings ein, als seine älteste Tochter Paige (Ellie de Lange) wegläuft. In einem Stadtpark kann er sie aufspüren und findet sie in einem desolaten Zustand vor. Einer der Folgen ihres Drogenkonsums. Es kommt zu einem erbitterten Streit, der böse Konsequenzen hat. Die Suche nach seiner Tochter beginnt erneut.

Harlan Cobens Erfolgsgeschichte geht mit neuer Thriller-Serie weiter

Harlan Coben zählt zu den erfolgreichsten Thriller-Autoren überhaupt. Seine Bücher werden immer wieder Bestseller. Der Roman «Run Away», welcher in der Schweiz 2020 unter dem Titel «Suche mich nicht» erschien, ist einer von vielen Werken, die für Netflix verfilmt wurden.

Harlan Coben ging mit dem Streamingdienst eine umfassende Zusammenarbeit ein. «Deadline» berichtete davon schon im Jahr 2018. Dazu hiess es: «Coben wird bei allen Projekten als ausführender Produzent fungieren und auf Netflix weltweit Premiere feiern.» Im Rahmen des Multimillionen-Vertrags werde Netflix mit Coben 14 bestehende Titel und zukünftige Projekte entwickeln.

Mit «Run Away» erschien nun die neueste Adaption, die genau wie «Stranger Things» an Neujahr auf Netflix veröffentlicht wurde. Auf der Online-Datenbank IMDb kommt die Miniserie bisher auf 7,0 von 10 möglichen Sternen.

Bei der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes gibt es von den professionellen Kritikerstimmen Stand jetzt 75 Prozent, das Publikum kommt derweil auf einen weniger guten Score von 48 Prozent.

Seit dem 1. Januar kann «Suche mich nicht» bei Netflix in der Flatrate gestreamt werden.

Trailer:

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quelle: netflix
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