Netflix-Doku zeigt: Das «Stranger Things»-Finale stand kurz vorm Scheitern
Am 1. Januar 2026 endete bei Netflix eine Ära: Die finale Folge von «Stranger Things» flimmerte über die Bildschirme in Millionen von Haushalten. Viele Fans trauern auch zwei Wochen später noch der Hawkins-Crew hinterher.
Umso grösser ist allerdings die Freude darüber, dass Netflix Nachschub hinterherschickt. Seit dem 12. Januar ist die Dokumentation «Ein letztes Abenteuer: Making Stranger Things 5» bei dem Streaming-Anbieter verfügbar.
Die exklusiven Behind-the-Scenes-Clips zeigen allerdings, dass vor allem bezüglich des Finales nicht alles so rund gelaufen ist, wie es sich die Macher der Serie gewünscht hätten.
«Stranger Things»: Skript für Finale war vor Dreh noch nicht fertig
Dass der Druck für das finale Ende einer so erfolgreichen Serie wie «Stranger Things» riesig ist, überrascht sicherlich nicht viele.
Tausende Fans haben sich schon Monate vor der fünften Staffel über ihre Sorge, dass das Ende nicht gefallen könnte, ausgetauscht.
Tatsächlich lief der Dreh für das Staffelfinale und das Ende der Serie extrem chaotisch ab, wie Matt und Ross Duffer in der «Stranger Things»-Doku verraten.
Die Macher hatten für die finale Folge zum Drehbeginn der fünften Staffel noch nicht einmal ein Skript – und das stand auch noch nicht, als es zur Produktion des Staffelfinales kam.
«Es ist nicht so, als wüssten wir das Ende nicht. Es ist alles geplant», so Matt Duffer zu seinen Teammitgliedern am Set. «Ich muss es nur noch schreiben, und wir haben nicht mehr viel Zeit.»
Chaos am Set von «Stranger Things»
In einer weiteren Szene der Dokumentation sieht man die Set-Produktionsassistentin Montana Maniscalco, die sich mit folgenden Worten an die Kamera wendet: «Wir drehen Folge 8, die noch nicht vollständig geschrieben ist – Spoiler-Alarm! Wir wissen also noch nicht genau, was passieren wird.»
Matt Duffer gibt in der Dokumentation zu, dass er nicht einmal Zeit hatte, sich das Skript für Episode acht durchzulesen:
In einem formellen Interview innerhalb der Dokumentation erklärt Matt Duffer, dass Netflix und das Produktionsteam die Brüder immer wieder bezüglich der achten Episode unter Druck gesetzt hätten. Er gesteht: «Es waren die schwierigsten Schreibbedingungen, in denen wir uns je befunden haben.»
