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Kevin Spacey soll Hauptrolle in Kriegsdrama übernehmen

FILE - Actor Kevin Spacey leaves Southwark Crown Court in London, June 28, 2023. (AP Photo/Frank Augstein, File)
Kevin Spacey
Kevin Spacey vor einem Gericht in London im Sommer 2023.Bild: keystone

Kevin Spacey soll Hauptrolle in Kriegsdrama übernehmen

05.05.2026, 12:5205.05.2026, 12:52

Kevin Spacey (66) soll laut einem Medienbericht die Hauptrolle in einem Drama über den Zweiten Weltkrieg übernehmen.

Das Projekt «Melodies in the Forest» soll auf dem Filmmarkt in Cannes während der Filmfestspiele vermarktet werden, wie das US-Branchenmagazin «Deadline» berichtet. Es handelt sich dabei um eine kleinere Produktion des Regisseurs Roberto Lippolis.

Die Dreharbeiten sollen im Oktober in Italien und der Tschechischen Republik starten. Spacey soll «Deadline» zufolge einen Dirigenten spielen, dessen verdrängte Kriegsvergangenheit auf brutale Weise wieder zum Vorschein komme.

2025 war er am Rande der Filmfestspiele in Cannes mit einem Preis für sein Lebenswerk geehrt worden. Damals hatte er auf dem Filmmarkt den Thriller «The Awakening» vermarktet. Möglich ist, dass er auch dieses Jahr sein neues Projekt in Cannes vorstellt. In Hollywood oder grösseren Filmen wurde der zweifache Oscar-Preisträger («American Beauty», «Die üblichen Verdächtigen») bislang nicht wieder engagiert.

Spacey 2022 und 2023 nach Vorwürfen freigesprochen

Mehrere Männer hatten Spacey in den vergangenen Jahren sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Die 2017 im Zuge der MeToo-Debatte erstmals mit Nachdruck öffentlich gemachten Vorwürfe des Schauspielers Anthony Rapp gegen den Schauspieler hatten weitere Anschuldigungen nach sich gezogen. Spacey bestritt die Vorwürfe und eine New Yorker Jury sprach den Star 2022 frei.

Andere Klagen wurden zurückgezogen oder wegen Verjährung abgewiesen. In einem Prozess vor einem Londoner Gericht, in dem ihm vier Männer sexuelle Übergriffe vorgeworfen hatten, gab es 2023 einen Freispruch für Spacey. Ein für Oktober geplanter Prozess gegen Spacey wegen mutmasslicher sexueller Übergriffe wurde nach einer aussergerichtlichen Einigung ausgesetzt, wie die Nachrichtenagentur PA im März berichtet hatte. (sda/dpa)

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