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Hugh Grant wollte nicht tanzen: 12 Fun Facts zu 20 Jahre «Love Actually»

Tatsächlich Liebe
20 Jahre später läuft «Love Actually» immer noch jedes Weihnachten im TV.Bild: United International Pictures GmbH

«Love Actually» wird 20 (!): Hier gibt's 12 Fun Facts zum ultimativen Weihnachtsfilm

05.12.2023, 05:40
Corina Mühle
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Schon 20 Jahre ist es her, seit die Liebeskomödie «Love Actually» herausgekommen ist. Inzwischen ist der Film zum Weihnachtsklassiker geworden und läuft jeden Dezember unzählige Male im Fernseher.

Vermutlich kennst auch du den Film auswendig. Doch diese 12 Fun Facts kanntest du vermutlich nicht:

Am Flughafen wurde mit versteckter Kamera gefilmt

Der Anfang sowie das Ende von «Love Actually» spielen am Flughafen Heathrow in London. Zu sehen sind Menschen, die ihre Liebsten umarmen. All diese Leute sind aber keine Schauspieler, sondern es wurde mit versteckten Kameras gefilmt. Wenn die Filmcrew es schaffte, einen schönen Moment einzufangen, musste sie schnell reagieren und den Leuten mit einer Einverständniserklärung hinterherrennen.

Hugh Grant wollte nicht tanzen

Hugh Grant und Regisseur Richard Curtis waren sich lange uneinig, wie der Premierminister gespielt werden soll. Grant wollte eine bodenständige Darstellung, Curtis hingegen wollte die Rolle etwas skurriler gestalten.

Erst am allerletzten Drehtag filmten sie die ikonische Tanzszene dann doch. Das Lied hätte eigentlich ein Jackson-5-Song sein sollen, aber dazu bekamen sie die Rechte nicht.

Andrew Lincoln schrieb die Schilder selbst

Zuerst machte das Designteam die Schilder, Andrew Lincoln fragte dann aber, ob er sie auch selbst schreiben darf. «Am Ende musste ich die Handschrift der Grafikabteilung sozusagen nachzeichnen, sodass es meine Handschrift ist, aber mit einer Art Bleistiftschablone darunter», sagte er gegenüber «Entertainment Weekly».

love actually
Bild: universal studios

Vier Handlungsstränge wurden gestrichen

Ursprünglich sollten 14 statt 10 Liebesgeschichten im Film vorkommen. Zwei Storys wurden bereits beim Schreiben des Drehbuchs gekürzt, die anderen beiden wurden abgedreht und erst in der Postproduktion herausgestrichen.

Eine der Geschichten handelte von einem Mädchen im Rollstuhl. In einer anderen nimmt ein Junge ein ganzes Album für ein Mädchen in seiner Klasse auf, diese hat dann allerdings eine Affäre mit seinem Schlagzeuger. Die dritte Story war nur kurz und erzählte von einem afrikanischen Paar, das sich während einer Hungersnot unterstützt. Diese Story wurde aus Zeitgründen gestrichen. Die letzte Story, die gestrichen wurde, handelte von einer Schulleiterin und ihrer kranken Partnerin.

Olivia Olsons Performance war zu gut

Die damals neunjährige Olivia Olson bekam die Rolle von Joanna. Da der Charakter singen muss, hat sie mit ihrer Stimme die Castingdirektoren umgehauen. Aber: sie sang «All I Want For Christmas» so makellos, dass Curtis befürchtete, dass es künstlich klingen würde. Er bat die Tontechniker, bei den Aufnahmen Atemzüge hinzuzufügen, um es glaubwürdiger zu machen.

Rowan Atkinsons Figur sollte ein Engel sein

Der Charakter, der von Rowan Atkinson gespielt wurde, solte ursprünglich nicht bloss ein barmherziger und übereifriger Kaufhausangestellter sein. Ursprünglich war Rufus als himmlischer Helfer gedacht. Es wurde sogar eine Szene gedreht, in der er sich in Luft auflöst, nachdem er Sam geholfen hat, die Sicherheitskontrolle am Heathrow zu passieren.

«Aber am Ende wurde der Film so vielschichtig, dass die Idee, eine zusätzliche Ebene von übernatürlichen Wesen einzuführen, zu viel war», so Curtis in einem Kommentar auf der Extra-DVD.

Bernard ist ein Running Gag und basiert auf einer wahren Person

In jedem Film von Curtis kommt ein Charakter namens Bernard vor und ist immer eine Witzfigur. In «Love Actually» ist er der «schreckliche» Sohn von Emma Thompsons Figur. Das alles geht auf eine Dreiecksbeziehung zurück, in der ein Mann namens Bernard das Herz von Curtis' Schwarm Anne gewann. In Wirklichkeit heisst er Bernard Jenkin, ist ein erfolgreicher Politiker und immer noch mit Anne verheiratet.

Curtis benannte auch Colin Firths Figur absichtlich nach seinem eigenen Bruder, nur damit die Kinder sagen konnten: «Ich hasse Onkel Jamie!»

Emma Thompson and Regisseur Richard Curtis in Love Actually (2003)
Richard Curtis und Emma Thompson am Set von «Love Actually».Bild: universal pictures

Der See war nur einen halben Meter tief

Der See, in den Jamie und Aurelia springen, um seine Texte zu retten, war in Wirklichkeit nur 45 Zentimeter tief. Colin Firth und Lúcia Moniz taten nur so, als ob sie schwimmen würden, sie waren aber die ganze Zeit auf den Knien.

love actually
Bild: universal pictures

So oft wurde das Wort «Actually» gesagt

Und zwar ganze 23 Mal.

Thomas Brodie Sangster lernte, Schlagzeug zu spielen

Für seine Rolle als Sam musste Thomas Brodie Sangster lernen, Schlagzeug zu spielen. Sein Vater brachte es ihm damals bei und er spielt das Instrument bis heute.

Thomas Brodie-Sangster in Love Actually (2003)
Bild: universal pictures

Es gibt ein Sequel

Zumindest ein kurzes. Für den Red Nose Day, eine Spendenaktion für bedürftige Kinder und Jugendliche in der UK, wurde 2017 eine 15-minütige Fortsetzung produziert. Darin wird gezeigt, was aus den Charakteren geworden ist und was sie viele Jahre später machen.

Es war nicht als Weihnachtsfilm gedacht

Laut Curtis war «Love Actually» zuerst nicht als Weihnachtsfilm gedacht. Auch sollten zuerst zwei Filme daraus werden, einer, der die Geschichte von Hugh Grant erzählt und der andere über den Charakter von Colin Firth.

Dass «Love Actually» einer dieser Weihnachtsfilme wird, der jedes Jahr wieder geschaut wird, hätte er allerdings nicht gedacht.

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48 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rikki-Tiki-Tavi
03.12.2023 20:33registriert April 2020
Ich bekenne mich schuldig: schaue den Film jedes Jahr sehr gerne mit meiner Frau; ursprünglich ihr zuliebe, seit langem aber liebe ich den Film ebenfalls. Tut einfach gut und unterhält köstlich. Danke für die Fun Facts.
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Algernon Moncreiff
03.12.2023 20:45registriert April 2018
Ich kenne den Film praktisch auswendig. So viele ikonische Szenen. Wie Bill Nighy als alternder Rockstar: hey Kids, don't buy drugs. Become a Rockstar, then you can have 'em for free.
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vayiaelanor
03.12.2023 20:19registriert August 2018
Vor 22 Jahren wurden meine Frau und ich (damals 17 und 15) ein Paar. Seit der Film draussen ist liebt meine Frau ihn (und ich gucke ihn auch gerne), er gehört für uns in der Weihnachtszeit einfach dazu. Danke für alles Müsli <3
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