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Mehr Abwechslung auf deinem Teller – probier diese 15 Rezepte aus der nordischen Küche

Bild: shutterstock
Wir kennen alle die italienische, japanische oder mexikanische Küche. Doch was hat eigentlich Nordeuropa kulinarisch so zu bieten? Zeit, es herauszufinden.
28.10.2021, 10:5229.10.2021, 06:32

Als man mich fragte, ob ich eine Story mit Rezepten aus der nordischen Küche machen kann, musste ich erst einmal überlegen. Kenne ich überhaupt Rezepte aus Skandinavien und Finnland? Klar, Köttbullar sind mittlerweile bestens bekannt. Smørrebrød hat man schon einmal gehört und der albtraumhafte Gestank von Surströmming wurde auch schon überliefert. Aber sonst …?

So habe ich mir mal überlegt, womit die Nordeuropäer denn wohl so kochen: Fisch. Viel Wurzelgemüse. Kartoffeln. Winterharte Getreide. Pilze. Beeren. Daraus kann man durchaus etwas machen. Also machte ich mich an eine Recherche und präsentiere hier nun 15 Rezepte aus der nordischen Küche, die es sich durchaus mal auszuprobieren lohnt.

Anmerkung: Die Bilder sind nicht immer eine exakte Repräsentation des Rezepts. Es war schwierig, auf Shutterstock immer passende Bilder zu finden.

Köttbullar

Bild: shutterstock

Wir fangen mit dem Klassiker an. Köttbullar hast du vielleicht schon einmal in der IKEA gegessen. Doch hast du die schwedischen Fleischbällchen auch schon einmal selbst gemacht? Das geht nämlich ziemlich einfach.

Zutaten:

  • 600g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 50ml Rahm
  • 3 EL Paniermehl
  • 1 TL Salz
  • 0,5 TL gemahlener Pfeffer
  • 1 TL gemahlener Piment
  • 1 Ei
  • Öl zum Braten
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 500ml Bouillon
  • 100ml Rahm
  • 2 TL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Zwiebeln fein hacken und mit dem Hackfleisch vermischen.
  • Rahm mit Paniermehl und Gewürzen vermischen, für einige Minuten quellen lassen.
  • Ei und Paniermehl-Mischung vermischen und verkneten.
  • Ca. 3 Zentimeter grosse Bällchen formen.
  • Butter in einer Pfanne schmelzen, Mehl dazugeben und anschwitzen.
  • Bouillon nach und nach dazugiessen, aufkochen und einige Minuten köcheln lassen.
  • Rahm dazugeben, mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Fleischbällchen für mehrere Minuten auf allen Seiten anbraten, zur Sauce geben, servieren.

Dazu passt: Kartoffelstock, Preiselbeeren

Fischpastete

Bild: shutterstock

Kalapiirakka heisst Fischpastete auf Finnisch. Welcher Fisch dafür verwendet wird, wird nicht genauer spezifiziert. Was immer gerade verfügbar und frisch ist.

Zutaten:

  • 250g Mehl
  • 250g Quark
  • 250g Butter
  • 0,5 TL Salz
  • 350g fettreicher Fisch (z.B. Lachs, Hering, Makrele)
  • 100g Rollgerste
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Butter
  • 3 hartgekochte Eier
  • Salz, Pfeffer
  • 1 verrührtes Ei

Zubereitung:

  • Quark mit Salz und Mehl verrühren.
  • Butter in kleine Stückchen schneiden und rasch unter die Mehl-Mischung kneten. Teig rund 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Rollgerste weich kochen, etwas auskühlen lassen.
  • Zwiebeln fein hacken, in Butter andünsten.
  • Fisch in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Eier schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Gerste, Zwiebeln, Fisch und Eier vermischen, abschmecken.
  • Wähenform (26 cm) gut buttern.
  • Teig in zwei Stücke teilen und auswallen. Der Boden soll dabei etwas grösser sein als der Deckel, da er auch den Rand bedecken soll.
  • Boden in die Form legen, mit Füllung belegen. Deckel darüberlegen, gut verschliessen. Mit Ei bepinseln.
  • 30-40 Minuten bei 225 Grad backen.

Dazu passt: Sauerrahm-Dip mit Dill

Rentiergeschnetzeltes

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Während gerade im Herbst Reh und Hirsch in Mitteleuropa vielerorts auf den Tisch kommen, kennt man Rentier hier weniger. Zugegeben, es ist auch eher schwer erhältlich. Aber falls du fündig wirst, wäre das ein traditionelles Rezept aus dem hohen Norden.

Zutaten:

  • 500g Rentierfleisch
  • 150g Speckwürfel
  • 0,5 TL Salz
  • Pfeffer
  • 2-3 Wacholderbeeren
  • 1 TL Wildfond-Konzentrat
  • 2dl Bier

Zubereitung:

  • Speck in einer Pfanne anbraten.
  • Rentiergeschnetzeltes dazugeben, scharf anbraten.
  • Mit Bier aufgiessen, Gewürze dazugeben, für ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Dazu passt: Kartoffelstock, Rotkraut, Preiselbeeren

Shrimpbrot

Bild: shutterstock

Smörgås nennt man in Schweden reich belegte Butterbrote, das Räksmörgås ist eine beliebte Variante, die mit Shrimps belegt ist.

Zutaten:

  • 4 Scheiben Roggenbrot
  • 600g geschälte Garnelen
  • 1/2 Zitrone
  • 8 EL Sauerrahm
  • einige Scheiben Gurken
  • einige Salatblätter
  • 4 Dillstängel
  • Etwas Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Einige Dillzweige als Deko zur Seite legen, restlichen Dill hacken, mit Sauerrahm und Zitronensaft vermischen, abschmecken.
  • Brotscheiben mit Butter leicht bestreichen.
  • Sauerrahm auf die Brotscheiben streichen.
  • Mit Gurken und Salatblättern belegen.
  • Garnelen auf dem Brot verteilen.
  • Mit Dill dekorieren.

Hasselback-Kartoffeln

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Der Klassiker aus Schweden erlebte in den letzten Jahren eine Art Renaissance als Alternative zu klassischen Bratkartoffeln oder Pommes.

Zutaten:

  • 8-12 Kartoffeln
  • 4-6 Esslöffel Butter oder Olivenöl
  • 3 Esslöffel Paniermehl
  • 3-4 Zweige frischer Thymian oder Rosmarin

Zubereitung:

  • Kartoffeln evtl. schälen und fein einschneiden. Im Abstand von 3-5 Millimetern einschneiden, aber nicht komplett durchschneiden.
  • Kartoffeln mit Butter/Öl bepinseln, Kräuter in die Einschnitte stecken, würzen.
  • In eine gefettete Form geben, für 25 Minuten bei 200 °C backen.
  • Herausnehmen, nochmals mit Butter/Öl bepinseln, Paniermehl darüberstreuen.
  • Nochmals rund 25 Minuten backen.

Lachs-Kartoffelauflauf

Bild: shutterstock

Schwedische husmanskost. Währschaft, wohlig, perfekt für einen kalten Herbst- oder Wintertag. Wer mag, kann den Auflauf auch noch mit Gemüse nach Wunsch ergänzen – etwa mit vorgekochten Schwarzwurzeln.

Zutaten:

  • 1kg festkochende Kartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Esslöffel Butter
  • 450g Lachs
  • 50g Dill
  • 3 Eier
  • 300ml Milch
  • 120ml Doppelrahm
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Kartoffeln für 10 bis 20 Minuten kochen. Sie sollen noch nicht komplett gar sein. Etwas abkühlen lassen, in feine Scheiben schneiden.
  • Zwiebel fein hacken, in Butter andünsten.
  • Lachs in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Dill fein hacken.
  • Ofenfeste Form einfetten.
  • Zuerst die Hälfte der Kartoffeln einschichten, dann Zwiebeln, Lachs und Dill. Wiederholen.
  • Eier, Milch und Doppelrahm mit Salz und Pfeffer würzen, über den Auflauf giessen.
  • Im Ofen bei 200 °C für ca. 45 Minuten backen.

Cepelinai

Bild: Shutterstock

Wir machen einen Abstecher ins Baltikum, genauer gesagt nach Litauen. Dort gibt es eine Spezialität namens Cepelinai – gefüllte Kartoffelklösschen.

Zutaten:

  • 1kg mehligkochende Kartoffeln
  • 50g geschmolzene Butter
  • 80g Maizena
  • 3 Eigelb
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 400g Mischpilze (z.B. Eierschwämmli, Steinpilze, Champignons, Austernpilze)
  • 1 EL Butter
  • Thymian
  • 2 Esslöffel Parmesan
  • 50g Paniermehl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Kartoffeln kochen, schälen und trocknen lassen.
  • Kartoffeln pressen, Butter, Maizena, Eigelb und Gewürze untermischen, zu einem Teig verkneten.
  • Schalotte und Knoblauch hacken, Pilze etwas klein schneiden.
  • Schalotten und Knoblauch in der Butter andünsten, Pilze dazugeben, kurz mitdünsten. Thymian dazugeben, etwas auskühlen lassen.
  • Parmesan, Paniermehl untermischen, Füllung abschmecken.
  • Klossteig in Kugeln formen, flach drücken.
  • Einen Esslöffel der Füllung in die Mitte geben, Teig darüber klappen, zu einer ovalen Kugel formen.
  • Klösse in kochendes Salzwasser geben, bei kleiner Hitze rund 15 Minuten ziehen lassen.

Dazu passt: Sauerrahm, Salat

Wirzrollen

Gefüllten Kohlsorten sind für uns Mitteleuropäer ja nichts Neues. Die Schweden servieren ihre Kåldomar gerne mit Hackfleisch und Reis – unter anderem auch an Weihnachten.

Zutaten:

  • 75g Langkornreis
  • 240ml Milch
  • 2 grosse Wirze (ca. 1kg insgesamt)
  • 4 Esslöffel Butter
  • 1 grosse Zwiebel
  • 300g Hackfleisch
  • 0,5 Teelöffel gehackter Thymian
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Melasse

Zubereitung

  • Reis und Milch in eine Pfanne geben, weichkochen und etwas auskühlen lassen.
  • Wirz rüsten, Blätter auslösen und zähe Stängel entfernen.
  • Die Blätter im kochenden Salzwasser für rund eine Minute blanchieren, gut abtropfen lassen.
  • Zwiebel in etwas Butter andünsten.
  • Reis, Zwiebeln, Hackfleisch, Thymian und Ei vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Rund 2 Esslöffel der Füllung auf jeweils ein Wirzblatt geben, einrollen und in eine ofenfeste Form geben.
  • Melasse darüberträufeln und restliche Butter darauf platzieren. Bei 170 °C rund 40 Minuten backen.

Dazu passt: Kartoffeln, Preiselbeeren. Mann kann die Fleischfüllung auch durch eine Pilz-Gemüsefüllung ersetzen.

Kabeljau auf Erbsenpüree

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Im Winter gibt es in Norwegen den Skrej, den Wanderkabeljau, der nur zwischen Januar und April gefischt wird. Er gilt als besonders fettarm.

Zutaten:

  • 4 Kabeljaufilets
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum Braten
  • 1 EL Butter
  • 400g Erbsen
  • 2 EL Butter
  • Etwas Sauerrahm
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  • Kabeljau abtupfen und auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Auf der Hautseite scharf anbraten, Hitze reduzieren, Butter dazugeben und ca. 3 Minuten fertig braten.
  • Wenden, Pfanne vom Herd nehmen und ca. 3 Minuten nachgaren lassen.
  • In der Zwischenzeit Erbsen in Salzwasser weichkochen, abgiessen.
  • Butter dazugeben, pürieren.
  • Mit Sauerrahm, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Kabeljau auf auf dem Püree servieren.

Dazu passt: Bratkartoffeln.

Gerstotto mit Schwarzwurzeln und Erbsen

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Getreide wie Roggen, Hafer und Gerste spielen in der nordeuropäischen Landwirtschaft und Küche eine grosse Rolle. In diesem eher winterlichen Gericht werden Gersten und Schwarzwurzeln kombiniert. Wer will, kann dem Gerstotto auch noch Pilze hinzufügen.

Zutaten:

  • 1 gehackte Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 250g Rollgerste
  • 9 dl Gemüsebouillon
  • 250g tiefgekühlte Erbsen
  • 200g tiefgekühlte Schwarzwurzeln
  • 100g geriebener Parmesan
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  • Zwiebel im Öl andünsten.
  • Gerste dazugeben, mitdünsten, mit Bouillon auffüllen, aufkochen.
  • Rund 20 Minuten unter Rühren köcheln lassen, Erbsen und Schwarzwurzeln dazugeben.
  • Ca. 10 bis 20 Minuten fertig köcheln lassen.
  • Reibkäse dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Graved Lachs

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Der gravlaks wird oft mit Norwegen in Verbindung gebracht, ist aber in ganz Skandinavien verbreitet. Man kann ihn in der Schweiz problemlos schon fertig zubereitet kaufen. Aber vielleicht willst du Gäste ja mal mit selber gebeiztem Fisch überraschen.

Zutaten:

  • 800g Lachs mit Haut
  • 20g Pfefferkörner
  • 10 Pimentkörner
  • 10g Wacholderbeeren
  • 6 Esslöffel grobkörniges Salz
  • 4 Esslöffel Zucker
  • 2 Bund Dill

Zubereitung:

  • Den Lachs auf mögliche Gräten abtasten und, sofern nötig, diese mit einer Pinzette herausziehen.
  • Lachsseite längs halbieren.
  • Pfeffer, Piment, Wacholder im Mörser zerstossen, mit Salz und Zucker mischen.
  • 1 Bund Dill hacken.
  • Arbeitsfläche mit Klarsichtfolie auslegen. Eine Lachshälfte mit der Haut nach unten darauf legen.
  • Lachs mit Hälfte der Gewürzmischung belegen, mit Dill bedecken, restliche Gewürzmischung darauf verteilen.
  • Zweite Lachshälfte mit der Hautseite nach oben darauf legen. Dieses Lachs-Gewürz-Sandwich gut in Folie einwickeln.
  • Auf eine Platte geben und beschweren, im Kühlschrank rund 36 bis 48 Stunden marinieren lassen. Alle 10 bis 12 Stunden wenden.
  • Den fertig gebeizten Lachs kalt abspülen und trockentupfen. 1 Bund Dill hacken und darüber verteilen.
  • Lachs in möglichst dünne Scheiben schneiden.

Dazu passt: Dill-Senf-Sauce, Toast.

Lammeintopf mit Weisskohl

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Wir sind wieder in Finnland und machen Lammas-kaalikeitto – einen Lammeintopf mit Weisskohl oder wörtlich übersetzt Lamm-Kraut-Suppe. Ganz der finnischen Küche entsprechend wird der Eintopf nicht stark gewürzt. Lamm soll auch nach Lamm schmecken.

Zutaten:

  • 500g Lammschulter
  • 4 Markbeine
  • 1l milde Bouillon
  • 1 Lorbeerblatt
  • 10 schwarze Pfefferkörner
  • 2 Zwiebeln
  • ca. 800g Weisskohl
  • 3 Karotten
  • 5 festkochende Kartoffeln
  • Petersilie
  • Salz

Zubereitung:

  • Das Fleisch in 2-3 cm grosse Würfel schneiden.
  • Mit kalter Bouillon und den Gewürzen ansetzen und aufkochen.
  • Zwiebeln in Scheiben schneiden, hinzufügen.
  • Fleisch und Zwiebeln rund eine Stunde knapp unter dem Siedepunkt köcheln lassen.
  • Zwischenzeitlich die Karotten schälen und schneiden, zudem den Kohl rüsten und in dicke Scheiben schneiden.
  • Kartoffeln schälen und in regelmässige Würfel schneiden.
  • Wenn das Fleisch eine Stunde gegart hat, Karotten und Kohl dazugeben, nach weiteren 15 Minuten die Kartoffeln dazugeben.
  • Köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.

Dazu passt: Roggenbrot

Randen-Zwiebel-Quiche

Bild: shutterstock

Dann soll in dieser Auflistung natürlich auch eine Piirakka nicht fehlen – eine in diesem Fall salzige Wähe mit Randen.

Zutaten:

  • 200g Vollkornmehl
  • 70g Roggenmehl
  • 0,5 TL Salz
  • 150g Butter
  • ca. 50ml Wasser
  • 2 kleine, rote Zwiebeln
  • 3 Randen
  • 1 EL frischer Thymian
  • 200ml Vollrahm
  • 2 Eier
  • 100g Reibkäse
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Alle Zutaten für den Teig (bis und mit Wasser) verkneten und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Zwiebeln in feine Ringe schneiden.
  • Randen grob raspeln.
  • Thymian fein hacken.
  • Gemüse und Thymian mit Rahm, Eiern und Käse vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Wähenform (32 cm) drücken,
  • Füllung auf dem Boden verteilen.
  • Ca. 35 Minuten in der unteren Hälfte des auf 200 °C vorgeheizten Ofens backen.

Schwedische Zimtschnecken

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Keine Liste mit nordischen Rezepten ist komplett ohne Kanelbullar – die leckeren Zimtschnecken aus Hefeteig.

Zutaten:

  • 75g Butter oder Margarine
  • 250ml Milch
  • 25g Frischhefe
  • 75g Zucker
  • 0,5 TL Salz
  • 0,5 TL Kardamompulver
  • 500g Weissmehl
  • Füllung:
    40g Butter oder Margarine, Raumtemperatur
  • 50g Zucker
  • 0,5 EL Zimt
  • 1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung:

  • Die Milch lauwarm erwärmen. Ein paar Esslöffel warme Milch mit der Hefe, 1 Esslöffel Zucker und 2 Esslöffel des Mehls verrühren. Rund 10 Minuten zu einem Vorteig aufgehen lassen.
  • In der Zwischenzeit Butter/Margarine schmelzen, mit restlicher Milch, Zucker, Salz und Kardamom vermischen.
  • Vorteig in die Mischung einarbeiten.
  • Mehl dazugeben, zu einem geschmeidigen Hefeteig kneten.
  • Teig mit einem feuchten Tuch bedecken, 30-40 Minuten aufgehen lassen.
  • Aufgegangenen Teig auf einer mehligen Arbeitsfläche durchkneten, in zwei Stücke aufteilen und beide in eine dünne, rechteckige Fläche ausrollen.
  • Teig mit weicher Butter/Margarine bestreichen, Zucker und Zimt mischen, grosszügig über den Teig streuen.
  • Teigfläche zu einer Rolle aufwickeln, in 3-4 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Stücke mit Schnittseite nach unten auf ein Backblech mit Backpapier geben, noch einmal ca. 30 Minuten aufgehen lassen. Die Grösse der Schnecken verdoppelt sich.
  • Zimtschnecken mit Ei bepinseln.
  • Bei 180 °C für rund 15 Minuten backen.

Tipp: Rollen und Scheiben schneiden ist die einfachere Variante für Zimtschnecken. Wer die klassischen Knoten möchte, bestreicht das Teig-Rechteck mit der Füllung, faltet es einmal, sodass oben und unten Teig ist. Danach schneidet man den Teig in Streifen und formt die Knoten so wie hier.

Dänische Rumkugeln

Bild: shutterstock

Was machen, wenn man einen Haufen Kuchen hat, aber niemanden, der ihn isst? Die Dänen wissen es: Romkugler.

Zutaten:

  • 500g Kuchenresten (z.B. Abschnitte von Tortenböden etc.)
  • 3 EL Himbeerkonfitüre
  • 2 EL Kakaopulver
  • 3 TL Rum
  • Kokosflocken oder Schokostreusel

Zubereitung:

  • Kuchenresten in einen Bechermixer geben und zu einer Paniermehl-Konsistenz mixen.
  • Konfitüre, Kakaopulver und Rum dazugeben, zu einer homogenen Masse formen.
  • Kugeln formen, in Kokosflocken oder Schokostreusel rollen.
  • Im Kühlschrank lagern.
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Liebe Schweizer, lasst euch gesagt sein: Toastbrot ist nicht gleich «Toast»!

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