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Oliver Sturman an seinem Arbeitsplatz an der Universität Irchel: «Endlich kann ich Veganern sagen, sie sollen die Klappe halten.»

Interview

Oliver Sturman ernährt sich nur noch von Flüssignahrung: «Die Vorteile sind enorm.»



Der Campus der Universität Irchel. Fernab vom altehrwürdigen Mief des ETH-Hauptgebäudes riecht es hier nach Moderne, nach Zukunft, nach Aufbruch. Und es riecht an diesem Dienstag nach Pouletschenkelragout. Zürcher Art versteht sich, mit Tagliatelle und Broccoli. «Einfach gut», heisst es über dem Menuplan in der Mensa. Für Vegetarier gibt es karamellisiertes Auberginenragout mit Jasmin-Reis oder Glarner Zigerhörnli. Dazu einen Menusalat.

Nichts von all dem gönnt sich Oliver Sturman. Der PhD-Student (Stressforschung am Institut für Neurowissenschaften) aus Nottinghamshire ernährt sich ausschliesslich von Huel. Huel ist Flüssignahrung – Pulver, das mit Wasser angerührt werden kann. Huel und auch die Konkurrenzprodukte Soylent, Jimmy Joy, Ambronite usw. versprechen einen derart ausgeklügelten und gesunden Inhaltsmix, dass damit komplett auf Festnahrung verzichtet werden kann. Statt eines herzhaften Bisses in einen Apfel gibt es einen Schluck Flüssignahrung. Vitamine, Ballaststoffe, Proteine, Kohlenhydrate – laut den Herstellern fehlt es an nichts.

Doch wie ergeht es jemandem, der sich seit Monaten nur noch so ernährt? Oliver Sturman stellt seinen riesigen Schüttelbecher auf den Tisch und wartet mit listigen Äuglein auf unsere Fragen. Dem Mann sitzt der Schalk im Nacken.

Herr Sturman, wann haben Sie mit der Umstellung auf Flüssignahrung begonnen?
Oliver Sturman:
Ich glaube es war der 4. Juli – mein persönlicher Independence Day vom klassischen Lebensmittelkonsum. Aber wenn ich ehrlich bin, startete ich vermutlich erst am fünften oder sechsten.

Und wie oft haben Sie in diesen knapp zwei Monaten einen Cheat-Day eingezogen?
In dieser Zeit habe ich drei «normale» Malzeiten zu mir genommen – manchmal kann man es einfach nicht umgehen. Wir hatten einen Gastreferenten mit dem wir ins Restaurant gingen. Da kann ich nicht einfach daneben sitzen und einen Liter Schleim in einem Plastikbecher runterspülen.

Auf die sozialen Hürden kommen wir noch zu sprechen – zuerst möchte ich aber wissen, wie es Ihnen nach zwei Monaten «Schleim» geht.
Gut.

Besser als zuvor?
Das kann man wohl so sagen.

Auf einer Skala von 0 bis 10. Wenn Sie vorher eine Fünf waren …
... [lachend] ich war eher eine Zwei.

Und jetzt?
Knapp drei vielleicht. Eine Zweikommasiebenfünf – nein [lacht schon wieder]. Im Ernst: Früher genehmigte ich mir immer mal wieder grosse Menus. Danach fühlt man sich schlapp und erschlagen. Sowas hat man mit der Flüssignahrung natürlich nicht. Alle Mahlzeiten enthalten die gleiche Menge Kalorien.

Und Ihr Grundgefühl? Besser? Oder gibt es Mangelerscheinungen, die Sie an sich bemerkt hätten?
Nein, nichts. Ich fühle mich eher besser.

Keine ausfallenden Zähne, eigenartige Hautausschläge oder Verdauungsprobleme?
Nein, nichts. Ich habe mich im Vorfeld natürlich informiert und gelesen, dass einige Leute zu Beginn Probleme mit der Verdauung kriegten. Ich hatte Glück und wurde verschont.

Das ist für mich als Interviewer jetzt ein bisschen enttäuschend.
Ja. Ich weiss. Aber leider gibt es keine interessanten Stuhlgeschichten. Was viele Leute interessiert, ist die Konsistenz.

Ich wollte gerade fragen.
Der Stuhl ist immer noch fest. Genau wie vorher. Das ist zwar keine Magie, sondern einfache Biologie, aber dennoch für viele Menschen überraschend. Bei der Urinmenge gibt es aber tatsächlich Veränderungen: Ich mag meine Nahrung nicht zu dickflüssig und rühre das Pulver jeweils mit etwas mehr Wasser an. So nehme ich etwa vier bis fünf Liter Flüssigkeit am Tag zu mir. Das führt dazu, dass ich am Nachmittag öfters mal auf die Toilette sprinte.

Als ich meinen Kollegen in der Redaktion erzählte, dass ich jemanden interviewe, der nur noch Flüssignahrung zu sich nimmt, war die Reaktion durchs Band dieselbe: Unverständnis.
Ja, das ist so die normale Reaktion. Man kann sie niemandem verübeln – aber eigentlich ist sie unbegründet. Diese Form der Ernährung bietet sehr viele Vorteile.

Erstellen Sie eine Liste mit allen Vorteilen.
Zeit ist der wichtigste Faktor. Also:

  1. Zeit, die ich gewinne, weil ich keine Nahrungsmittel mehr kaufen muss.
  2. Zeitgewinn bei der Zubereitung.
  3. Zeitgewinn, weil die Reinigung von Geschirr und Kochutensilien wegfällt. Alles in allem kommt da einiges zusammen.
  4. Flüssignahrung ist viel günstiger. Eine Mahlzeit kostet mich plusminus einen Franken.
  5. Bessere Kontrolle darüber, was ich einnehme. Das ginge zwar auch mit normalem Essen, ist aber erheblich aufwändiger.
  6. Erheblich weniger Foodwaste.
  7. Erheblich weniger Plastik- und anderer Abfall.
  8. Geringerer Energieaufwand der Nahrungsmittelproduktion.
  9. Und nicht zuletzt ernähre ich mich jetzt gesünder.

Sie betonen den Zeitgewinn. Das tönt nach typisch urbaner Effizienzsteigerungsmanie. Zeitgewinn, um einfach noch mehr arbeiten zu können.
Sagen Sie das meinem Chef nicht, aber ich arbeite seither nicht mehr. Ich habe einfach mehr Zeit für andere Dinge. Dinge, die mir persönlich mehr Spass bereiten als Küchenarbeit und Besorgungsstress. Zu Beginn hatte ich so viel mehr Zeit, dass ich nicht wusste, wohin damit. Ich habe dann mein Kleiderwasch-Game auf Vordermann gebracht. Das ist in der Schweiz ja auch sehr viel wert. Aber ich habe zum Beispiel auch mehr Zeit, um Freunde zu treffen.

Aber es geht doch auch um den Genuss …
… es gibt wahnsinnig gutes Essen. Aber wahnsinnig gutes Essen bedingt in der Regel viel Zeitaufwand oder hohe Kosten … Es gibt Leute, die trinken Wein wegen des Geschmacks. Andere wegen des Effekts. Ich gehöre eher zur zweiten Sorte. Ich bin resultateorientiert. Auch beim Essen. Ich will danach einfach keinen Hunger mehr haben. Und Flüssignahrung ist der perfekte Weg dahin.

Waren Sie ein guter Koch?
Ich kochte recht gerne und ich habe recht viel gebacken. Kuchen in der Regel. Aber es ist so viel einfacher ohne. Was tut man, wenn man spät am Abend nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommt? Kochen? Oder einfach eine Pizza bestellen? Die Pizza ist nicht ausgewogen. Was ich zu mir nehme, ist sehr ausgewogen – und in der Zeit, in der ich kochen, essen und abwaschen würde, kann ich die Matrix-Trilogie schauen.

Vermissen Sie das Essen nicht? Ein Eis an einem heissen Sommertag?
Ich war nie grosser Fan von Glacé ...

Schokolade?
Schokolade ist gut. Aber es gibt eine Schokoladen-Geschmacksrichtung …

… Pringles?
Auch das. Ich mag Pringels, aber naja. In der ersten Woche habe ich sie vielleicht noch vermisst. Jetzt nicht mehr …

… Speck?
Oh, Speck. Speck ist gut. Der Duft von Speck in der Nase löst schon einiges aus. Vielleicht gibt es irgendwann einmal einen Speck-Shake.

Aber grundsätzlich kann man zusammenfassen, dass die meisten Bedürfnisse nach Festnahrung verschwunden sind?
Ja. Ungefähr so. Fleisch ist das Einzige, was ich vermutlich hin und wieder zu mir nehmen werde.

Könnten Sie denn zum Beispiel ein Steak überhaupt noch verdauen?
Nein. Mein letztes Cheat-Meal, es war ein schon lange versprochenes Abendessen, waren pikant gewürzte Chicken Wings. Was danach folgte, war eine Tortur. Aber glauben Sie mir, die Wings waren die Qual definitv wert [lacht]. Ich würde aber nicht empfehlen, mit pikanten Chicken Wings zur Festnahrung zurückzukehren.

In Ihrer Vorteilsliste erwähnen Sie den geringeren Abfall. Spielten beim Umstieg auch Gedanken an die Nachhaltigkeit eine Rolle?
Ich sorge mich um die Umwelt und das Klima – aber nicht genug, um deshalb meine Essgewohnheiten anzupassen. Ich bin definitiv kein Apostel. Aber jetzt kann ich es ja werden. Sogar vom moralischen Hochsitz eines Veganers herunter [lacht].

[Ernsthafter] Wenn man sich das heutige Modell der Nahrungsmittelverteilung anschaut, dann ist das doch verrückt. Der Aufwand, die Kosten, die Energie, die benötigt werden, um all die verschiedenen Nahrungsmittel aus all den verschiedenen Ländern und Orten an all die verschiedenen Verkaufsstellen zu transportieren – zum Teil tiefgekühlt. Es ist haarsträubend.

Ist Flüssignahrung effizienter?
Ich kenne den CO2-Fussabdruck von Huel nicht. Aber nur schon weil es vegan ist, ist es mit grosser Wahrscheinlichkeit effizienter. Huel muss nicht gekühlt werden und hat eine enorm lange Haltbarkeit. Ich zehre noch immer von meiner ersten Lieferung. Das ist effizient.

Das Produkt, das Sie einnehmen, ist vegan.
Ja. Jetzt besitze ich endlich die Legitimation, allen Veganern zu sagen, sie sollen die Klappe halten [lacht]. Auch hier gilt: Der Aufwand, den ich betreiben muss, ist viel geringer. Echte Veganer verbringen 120 Prozent ihres Lebens damit, Beeren zu jagen und Mandeln zu melken. Ich trinke einen Shake und weiss, dass ich mich ausgewogen ernähre.

Sind wissen es? Sind Sie sich da sicher?
Meine momentane Ernährung ist aus wissenschaftlicher Sicht ausgewogen. Die einzige Gefahr besteht darin, dass wir uns irren. Wissenschaft gibt keine 100 prozentige Sicherheit. Wir kennen die menschlichen Bedürfnisse nicht bis ins letzte Detail.

Wenn wir schon bei den Nachteilen sind. Erstellen Sie mir doch auch dazu eine Liste.

  1. [Lacht schallend] Der Geschmack.
  2. Die Konsistenz.

Der Geschmack?
Bei aller Fairness. Einige der Geschmacksrichtungen sind richtig, richtig … schlecht. Andere sind okay. Es gibt aber nur eine Geschmacksrichtung, die ich bisher nicht runter brachte. Aber ich verrate nicht welche.

Geben Sie uns einen Tip.
Nein, nein. Ich finde jeder hat das Recht, das selbst zu erleiden. Im Ernst: Ich habe natürlich die Tests gelesen im Internet. Jede Geschmacksrichtung hat ihre Fans und Feinde. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

Und die Konsistenz?
Es ist, als würde man Porridge trinken.

In ihrer Nachteileliste fehlen die sozialen Aspekte.
Ich würde mich jetzt nicht als super sozial bezeichnen, deshalb stört mich das vielleicht weniger. Aber es stimmt, es herrscht ein gewisser sozialer Druck. Von den zwei Fragen: «Setzt du dich heute mit mir ein bisschen auf die Parkbank» und «Kommst du heute Abend auf ein Bier in den Park» ist nur eine okay. Die andere macht dich verdächtig.

Essen und Trinken ist nun mal sehr tief in unserer Lebensweise verankert …
… ich kenne die Sprüche. Polemisch könnte man sagen, wenn Essen derart viel in deinem Leben bedeutet, dann ist dein Leben eventuell halt auch nicht ganz so interessant.

Zurück zum Bier. Wie steht es eigentlich um das Feierabendbier?
In meinem ersten Monat war ich strikt und trank gar keinen Alkohol. Da gab es nur Flüssignahrung. Jetzt trinke ich aus oben genanntem Grund hin und wieder ein Bier. Aber ich schätze, nicht einmal mehr die Hälfte wie zuvor.

Weshalb die Abnahme?
Ich bin mir nicht sicher. Ich schätze, das hat mit der Einnahme der grossen Mengen an Flüssigkeit zu tun. Viel Bier hat einfach keinen Platz mehr. Vielleicht sollte ich auf Whisky umsteigen.

Werden Sie bei der Flüssignahrung bleiben oder trifft man Sie schon bald wieder in der Mensa an?
In die Mensa gehe ich sowieso. Einfach mit meinem Schleim. Dann setze ich mich zu meinen Kollegen und es ist wie früher.
Im Moment glaube ich, dass ich wohl dabei bleiben werde. Kochen werde ich vielleicht irgendwann einmal wieder. Aber sicher nur, wenn ich sehr, sehr viel Zeit dafür habe.

Zahlen und Fakten zum Hunger

Wir haben veganes Poulet von der ETH gegessen

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160Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Abu Nid As Saasi 30.08.2019 14:09
    Highlight Highlight Fendant und Bourbon sind die beste Flüssignahrung
  • Dr no 29.08.2019 23:27
    Highlight Highlight Scheint ein sehr komischer typ zu sein, der nicht sehr viel vom sozialen leben hält. Wo bleibt der soziale und der genussaspekt vom essen? Und zeitersparnis? Was macht er mit der gesparten zeit? Tv gucken oder arbeiten? Da ist mir ein gutes essen mit guten freunden lieber....
  • Nurmalso 29.08.2019 22:51
    Highlight Highlight Als Nachtschichtler ersetze ich mein Mttagessen durch Mana oder Compleat.

    Denke das macht Sinn... Nur Pulver wär aber nix für mich.
  • Beyond Good & Evil 29.08.2019 20:15
    Highlight Highlight Wo bestellt der Typ sein Huel. Wenn man über die offizielle Seite bestellen möchte, bezahlt man Versandgebühren ohne Ende.
  • TheRealSnakePlissken 29.08.2019 18:57
    Highlight Highlight Früher hiess es immer „Karohemd und Samenstau - ich studier Maschinenbau“, dann kamen die Computernerds, die von einer Mauer aus leeren Pizzaschachteln umgeben waren und jetzt offenbar die Neurowissenschaftler, die auf dem Weg zum Nobelpreis das Essen auslassen - Partnersuche und Fortpflanzung fällt aus wegen Mundgeruch...
  • Burdleferin 29.08.2019 15:53
    Highlight Highlight Der Nachteil "Ich kann mein Essen nicht mehr geniessen" würde für mich sämtliche Vorzeile aufwiegen!
  • Watchdog2 29.08.2019 14:45
    Highlight Highlight Wenn ich *Schleim* lese, werd ich immer hungrig!
    Ihr auch?
  • Sonnenbankflavor 29.08.2019 13:58
    Highlight Highlight Und wieso erfahren wir nicht, ob er Zu-oder Abgenommen hat? Mir kommt das eher wie ein Paid Post rüber. Und btw: so gesund sieht er nicht aus! 😕
    • Patrick Toggweiler 30.08.2019 13:07
      Highlight Highlight Die Info schaffte es nicht mehr in den Text: Er hat abgenommen. Zu beginn ziemlich, danach hat es sich eingependelt.
  • Redback 29.08.2019 12:29
    Highlight Highlight Mache ich schon seit bald 3 Jahren... ok nicht ganz so krass.
    Ich mache mir immer zum Zmittag ein Smoothie. Hat alles drin was man so braucht. Aber ohne Fleisch..... Ich liebe Fleisch. Ab und zu. ICh mache das um nicht immer das ganze Futter mit ins Büro nehmen zu müssen. Auch auswärts essen gehen ist mir zu teuer.
    Habe dadurch in den ersten 4 Monaten rund 8 Kg abgenommen. Znacht und am Wochenende esse ich normal mit der Familie.
  • Natural Muster 29.08.2019 12:23
    Highlight Highlight Ob seine Bakterien ihn nicht schon bald zu anderem Essen "zwingen" werden?
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    Bin mir sicher die Vielfalt seines Darm-Bioms wird starkt reduziert. Da werden ganze Stämme aussterben, und neues Leben nimmt der so auch nicht in sich auf.

    Ein Hoch auf unsere Bakterien!
  • pusteherz 29.08.2019 09:53
    Highlight Highlight Der Ansatz der Idee ist durchaus interessant, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine ganz so radikale Umsetzung gesund sein kann. Angefangen bei den Zähnen...
  • Hieronymus Bosch 29.08.2019 09:32
    Highlight Highlight Keine Infos über Gewichtszunahme oder -Abnahme?
    • Patrick Toggweiler 30.08.2019 13:08
      Highlight Highlight Er hat abgenommen.
  • Thomas Oetjen 29.08.2019 09:25
    Highlight Highlight Soylent Green
    • THEOne 29.08.2019 12:20
      Highlight Highlight 😂😂mit ein bisschen soylent soda
  • Hayek1902 29.08.2019 09:17
    Highlight Highlight Ich finde das eine interessante Idee um das Frühstück zu ersetzen, dass ich nicht wirklich mag. Aber der gute Mann ist mir definitiv zu radikal mit seiner Idee.
  • Eh Doch 29.08.2019 09:04
    Highlight Highlight Speck-Shake
    HAHAHA
    • Lioness 29.08.2019 11:40
      Highlight Highlight In Amerika gibts ja einen Speckmilkshake. Ob er den meint?
  • Vasco Estermann 29.08.2019 09:03
    Highlight Highlight ich habe auch gleich an Matrix gedacht :)
    Play Icon
  • /dev/null 29.08.2019 08:54
    Highlight Highlight Der Freund meiner Mutter macht das schon seit Jahren so. 3 Bier = 1 Mahlzeit!
    • jimknopf 29.08.2019 11:47
      Highlight Highlight Denn du darfst nicht vergessen,
      drei Bier sind ein Essen.

      Lalalala
  • Triumvir 29.08.2019 08:44
    Highlight Highlight Na ja, zumindest auf seinen Haarwuchs scheint sich diese Ernährungsart nicht gerade positiv auszuwirken...Hat er auch schon seine Blutwerte analysieren lassen?
  • Cadinental 29.08.2019 08:35
    Highlight Highlight Die leckere Variante davon heisst Bierdiät
  • Menel 29.08.2019 08:30
    Highlight Highlight hahaha....ENDLICH jemand der mich versteht 😃 ...danke für diesen Artikel, muss mir das Zeug mal genauer anschauen ☺
  • Blaubar 29.08.2019 08:28
    Highlight Highlight Wenn konsequent, dann bitte nur noch intravenös, alles andere ist halbherzig!
  • sa5 29.08.2019 08:22
    Highlight Highlight Ich empfehle die Methoden Niklaus von der Flüe.
    Der hat gar nicht mehr gegessen und so nebenbei die alte Eidgenossenschaft auf Vordermann gebracht.

    Interessant wäre das Interview nach 20 Jahren konsequenter Ernährung mit Flüssignahrung .

    Alle die aufgezählten Vorteile hat man auch mit einem Hausgarten. Gemüse ist stets frisch, Beschaffungsaufwand beinahe nicht vorhanden, und weniger Abfall gibt es erst noch. Den Zeitaufwand für die Gartenarbeit kann man beim Fitnesskonto abbuchen.

    Zu eigenen Gemüseproduktion braucht es keinen Garten, ein Balkon genügt auch schon.
    • Maya Eldorado 29.08.2019 09:56
      Highlight Highlight Niklaus von Flüe nahm noch die Heilige Kommunion ein und trank Wasser. So steht es bei Google.
    • Goblin Johnson 29.08.2019 13:08
      Highlight Highlight 2 chüngeli und einen komposthaufen und du hast gar keinen abfall mehr!
      Bin voll auf deiner seite sa5👍
    • G-Man 29.08.2019 22:32
      Highlight Highlight Gemüsegarten beschaffungsaufwand nahezu 0? Dann frage ich mich warum ich im frühling / sommer täglich mehrere stunden im garten bin!
  • ch2mesro 29.08.2019 08:18
    Highlight Highlight hannibal lecter könnte man kaum dafür begeistern...🤔
    • sa5 29.08.2019 10:31
      Highlight Highlight Mit einem leistungsstarken Produkt aus dem Haus Turmix wäre Flüssignahrung auch für Hannibal Lecter ein Thema.
  • Luuki 29.08.2019 08:13
    Highlight Highlight Für mich ist Kochen die beste Art um nach einem Bürotag runterzufahren. Den Einkaufsstress spare ich mir aber gerne mit der wöchentlichen Gemüselieferung per Post.
  • Janis Joplin 29.08.2019 07:59
    Highlight Highlight Konsistenz und Geschmack sind Nachteile?
    Selbst wenn Essen für ihn nur Nahrungsaufnahme bedeutet - das hier ist kein Ding für die Ewigkeit...
  • Zappenduster 29.08.2019 07:43
    Highlight Highlight Mehr Zeit - Mehr Zeit zum TV schauen. Interessant. XD
  • Jo Blocher 29.08.2019 07:11
    Highlight Highlight Sobald sich dann das Zahnfleisch zurückbildet und sich die Zähne verabschieden, verfliegt auch noch die letzte Euphorie.
    • sa5 29.08.2019 10:33
      Highlight Highlight Mit Wirgley wäre auch das kein Thema.
    • Jo Blocher 29.08.2019 14:12
      Highlight Highlight Ah....ein bisschen Kaugummi chetschen soll den Aufbau und Erhalt des Zahnfleisches gewährleisten....träum doch🙄
  • lincoln_rhyme 29.08.2019 07:09
    Highlight Highlight Ich ernähre mich seit den 90ern ausschliesslich von HiPP Babynahrung. Um noch mehr Zeit zu sparen trage ich seit 5 Jahren Windeln.
    Mein Chef ist von meiner Produktivität begeistert. Habe sogar mein eigenes Büro erhalten.
    Kann ich jedem empfehlen. Dafür stehe ich mit meinem Namen.
    • dho 29.08.2019 07:48
      Highlight Highlight 🤣🤣🤣 good one 🍻🍻🍻
    • Blaubar 29.08.2019 08:29
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass du mit Windeln Zeit sparst!
  • runner 29.08.2019 07:03
    Highlight Highlight Nicht zum Nachmachen empfohlen. In Unserer Nahrung sind 1000e von Mikrostoffen, die bisher noch nicht einmal erforscht sind, die jedoch auf unseren Stoffwechsel einwirken.
    Die Kaumuskulatur wird sich zurück bilden, das dauert eine Zeit. Calcium wird sich aus den Zähnen heraus entfernen. Alles, was nicht gebraucht wird, bildet sich zurück. Wir Menschen sind nicht für alleinige Flüssignahrung geschaffen, wir sind Gemischtköstler.
  • nekka 29.08.2019 06:55
    Highlight Highlight Die schweizer Variante dazu: fresenius kabi!
  • nick11 29.08.2019 02:02
    Highlight Highlight Wieso muss es immer gleich die Extremvariante sein? Ich gehe z.B. 3-4x unter der Woche mittags nur rasch Quatschfood kaufen, damit ich was gegessen habe und möglichst bald wieder arbeiten kann. Abends und am Wochenende esse ich sehr gerne gut. Aber diese Mahlzeiten könnte ich gut mit sowas ersetzen. Sozusagen den FastFood mit was schlauerem ersetzen. Würden das alle tun hätten wir wohl schon viel an co2 gespart, dabei aber nichts verloren...
  • Hans Mueller 29.08.2019 01:43
    Highlight Highlight Puh. Schon irgendwie absurd, wenn ich bedenke, wie viele Menschen aus gesundheitlichen Grüden auf Flüssignahrung angewiesen sind.

    Weil sie nicht mehr die Kraft zum Kauen haben, oder nicht mehr gut schlucken können, oder weil ihnen Körperlich die Kraft zum Einkaufen und Zubereiten von Essen fehlt.

    Spätestens in solch einem Zustand lernt man Essen schätzen, als Genuss und auch als sozialen Akt.

    Wie jemand diese Art von Verzicht, auf einen so elementaren Teil des Lebens, seit jeher, als bereichernd empfinden kann, ist für mich sehr befremdlich...
  • Rabbi Jussuf 29.08.2019 00:45
    Highlight Highlight Schon schräg.
    Da heisst eines dieser Produkte "Soylent"!

    Einige werden vielleicht noch wissen, aus was "Soylent green" gemacht ist?
    • @schurt3r 29.08.2019 06:21
      Highlight Highlight 😳
    • türülüü 29.08.2019 07:19
      Highlight Highlight Mir ging der selbe Gedanke durch den Kopf. Dies wäre dann aber sicher eine nicht-vegane Version..😂
    • Dogbone 29.08.2019 07:31
      Highlight Highlight Das ist mir auch grad durch den Kopf, als ich den Namen gelesen habe😬
    Weitere Antworten anzeigen
  • Driver7 29.08.2019 00:16
    Highlight Highlight er hat dann mehr Zeit um Freude zu treffen.. das Problem ist, meisten ist das mit Essen verbunden ;)
  • HTWOMO 28.08.2019 23:39
    Highlight Highlight "Ich habe dann mein Kleiderwasch-Game auf Vordermann gebracht." Alle wissen wohl was damit gemeint ist - ich habe keinen Schimmer was Kleiderwasch-Game ist. Bitte um Aufklärung - Danke.
    • Patrick Toggweiler 28.08.2019 23:58
      Highlight Highlight Als Expat irritieren die hiesigen Waschvorschriften und Wasch-Pläne. Er hat sich dazu eine bessere Strategie ausgearbeitet und damit sein "Wasch-Game" verbessert.
    • HTWOMO 29.08.2019 09:37
      Highlight Highlight Danke für die Info.
      Er verwendet sicher Flüssigwaschmittel.
  • Ohniznachtisbett 28.08.2019 23:38
    Highlight Highlight Der Typ hat doch den Schuss nicht gehört. Hoffte bis zum Schluss des Artikels auf den Satire-Sticker. Dann schaute ich aufs Datum, kein 1.4... klar seit Fohrler live wissen wir: Jede cha mache was mer will.... aber gaga ist es. Ich au jeden Fall bin sehr zufrieden mit meinem "nicht ganz so interessanten" Leben, bei dem Essen, Trinken, Kochen, Gespräche übers Essen und gemütliche Runden Unmengen an Zeit und Geld verschlingen.
  • Toni.Stark 28.08.2019 23:37
    Highlight Highlight Ich habe mehr als zehn Jahre aus medizinischen Gründen mich ausschliesslich mit Flüssignahrung ernähren müssen. Es hat tatsächlich auch positive Aspekte, aber die Nachteile überwiegen schwer. Feines Essen ist zu geil, Zeitaspekt hin oder her. Was ist das für eine Gesellschaft, die aus Zeitgründen das Essen Flüssig konsumiert? Können sonst gleich intravenös alles einspeisen lassen und einen Katheter einschieben. Cheers!
  • Papierli-Tschingg 28.08.2019 22:50
    Highlight Highlight Wenn das nicht mal Probleme mit dem Kiefer und den Zähnen gibt... wir wissen dass Organe die nicht genügend genutzt werden, sich zurückbilden können.
  • Pascal91 28.08.2019 22:21
    Highlight Highlight Klingt nett, ist evtl. die Zukunft. Aber für mich nichts. Koche und Essen sind für mich Genuss, Ausgleich und Entspannung. Jeden Abend wird frisch, gesund und abwechslungsreich gekocht. Und das trotz 50h Arbeitswochen plus Weiterbildung in der Abendschule. Ernährung als reine Zwecktat würde mich wohl massiv depressiv verstimmen😬
  • Kruk 28.08.2019 22:15
    Highlight Highlight "und in der Zeit, in der ich kochen, essen und abwaschen würde, kann ich die Matrix-Trilogie schauen." kannst dit ja einen Fernseher in die Küche stellen.

    In der zeit wo er zum zwanzigsten mal diese Trilogie schaut kann man für eine ganze Woche kochen.
  • MGPC 28.08.2019 21:59
    Highlight Highlight Finde es etwas komisch dass viele Kommentare hier die Angst des gesellschaftlichen Kollapses beinhalten. Ich meine er sitzt ja trotzdem noch mit seinen Kollegen am Tisch und schlürft halt seinen Schleim.

    Spielt es eine Rolle was wir in Gesellschaft tun? Die Gesellschaft alleine sollte doch im Mittelpunkt stehen. Was für den Kollaps verantwortlich sein wird wissen wir ja schon. Social Media.

    Wer weis vielleicht schlürfen wir in 50 Jahren alle das Zeug. Der Erde und Tieren zuliebe.

    Jedem das seine.
    • Bene883 29.08.2019 00:00
      Highlight Highlight Naja mit unseren Essens-/Trinkgewohnheiten hängen wohl ca. 20% (genaue Zahl unbekannt, aber Gefühlsmässig) der Arbeitsplätze in der Schweiz zusammen (Produktion, Verarbeitung, Vertrieb, Gastronomie etc.). Im Ausland tend. mehr. Also hat es einen ziemlich hohen Einfluss auf die Gesellschaft.
  • Olf 28.08.2019 21:38
    Highlight Highlight Gibt es noch ein Foto wie er vorher ausgesehen hat?
  • Der sich dachte 28.08.2019 21:37
    Highlight Highlight Ein echtes Tatar-Beefsteak ist besser als alles andere. Und relativ schnell zubereitet.
    • sambeat 28.08.2019 23:03
      Highlight Highlight Jo, ich finde auch Spaghetti noch cool und gut! Ist auch schnell zubereitet. Sogar mit Sauce! Aber besser als alles andere? Hm, wie definiert man besser?
  • Glenn Quagmire 28.08.2019 21:29
    Highlight Highlight Erinnert mich an Ferien um die 20. Auch hauptsächlich flüssig ernährt.
    • Driver7 29.08.2019 00:17
      Highlight Highlight denn Rest konnte man eh nicht behalten... ;)
    • Bort? 29.08.2019 08:50
      Highlight Highlight 3 Bier sind auch eine Mahlzeit...hast einfach noch nichts getrunken :-D :-D
  • Tobi-wan 28.08.2019 21:15
    Highlight Highlight Wie sieht es mit Magen/Darm aus? Dieser ist ja darauf ausgelegt feste Nahrung zu verdauen und nicht nur Flüssigkeit? Was sind die Folgen von ausschliesslich flüssiger Nahrung?
    • Kruk 28.08.2019 21:55
      Highlight Highlight Arbeitslos...
    • Money Matter 28.08.2019 21:56
      Highlight Highlight auch fraglich wie sich das auf gebiss etc. auswirkt..
    • goschi 28.08.2019 23:36
      Highlight Highlight Der Darm kriegt nur flüssigen Brei, ein Grossteil unserer Därme dient der dehydrierung des Nahrunfsbreis, den er abkriegt.
      Und der Magen freut sich über weniger Arbeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 28.08.2019 21:11
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich das gefühl dies könnte einen blick in der zukunft sein: nur die es sich leisten können werden noch echtes essen kaufen können.
    • Kruk 28.08.2019 22:17
      Highlight Highlight Oh nein, ich habe nie gedacht dass ich es mal nötig haben werde reich zu sein. Hoffe diese Zukunft kommt nach meiner Zeit.
  • NikolaiZH 28.08.2019 21:10
    Highlight Highlight Universität Irchel?
  • solo31 28.08.2019 20:54
    Highlight Highlight 4. Juli bis Ende August.. fast 3 Monate, irgendwas passt da nicht ganz.
    Hab mich auch ca 3 Monate von Mana ernährt (Huel Konkurrenzprodukt) und muss sagen, es ist durchaus praktisch.
    Für immer kann ichs mir aber absolut nicht vorstellen, irgendwann kriegt man das Zeug kaum mehr runter. Zähle eigentlich auch zu Kategorie essen um satt zu werden, könnte ich wählen ohne Nahrung auszukommen, dafür nie wieder essen zu können, den Deal würde ich sofort eingehen. Ein Leben lang Flüssignahrung runterwürgen? No way.
    • Waseli 28.08.2019 21:36
      Highlight Highlight Aus reiner Neugier eine Frage an dich:
      Wie steht es mit der Kiefermuskulatur? Muss nicht eventuell mit einem Muskelabbau gerechnet weden? Oder genügt das tägliche Gespräch?
    • solo31 28.08.2019 23:18
      Highlight Highlight Kaugummi kauen empfiehlt sich. Ein Kollege hat ein längeres Flüssignahrungs-Experiment (6 Monate) mit ärztlicher Überwachung durchgeführt und laut Zahnarzt waren die Kaugummi ausreichend. Natürlich kann jetzt nicht abschliessend gesagt werden, dass dies auch über mehrere Jahre unproblematisch wäre.
  • Mimimimi 28.08.2019 20:53
    Highlight Highlight @watson: bitte ein tastingvideo mit unseren lieblingswatsons! 🤠
    • MonImago 28.08.2019 21:58
      Highlight Highlight Also dem Hund würde ich das nicht geben.
  • Randy Orton 28.08.2019 20:47
    Highlight Highlight Das Problem ist einfach, dass all diese Produkte nie alle wichtigen Inhaltsstoffe abdecken können. Wir kennen bisher schlichtweg nicht alle für uns essentiellen Nahrungsbestandteile neben den nekannten Vitaminen, Ballaststoffen und Mikronährstoffen.
    • Agnesse 28.08.2019 23:00
      Highlight Highlight Quelle?
    • Bartli, grad am moscht holä.. 29.08.2019 01:21
      Highlight Highlight Die quelle ist unser unwissen über die komplexen zusammenhänge des „lebens“, unseres körpers mit überhaupt allem auf dieser welt. Wir haben schon viel erforscht, aber bei weitem nicht alles und komplett.
    • Hans Mueller 29.08.2019 01:31
      Highlight Highlight Es gibt Quellen, Studien zu den bekannten Stoffen in Nahrungsmittel. Aber logischerweise keine, wo die unbekannten untersucht und aufgelistet werden. ;)
  • reactor 28.08.2019 20:43
    Highlight Highlight Spannende Geschichte, danke!
  • Fernrohr 28.08.2019 20:36
    Highlight Highlight Er wäre ein interessantes Objekt für eine Langzeitstudie. Ob er fünfzig wird? Hält sein Gedärm durch? Furzt er mehr als der Durchschnitt und was, wenn er nach 20 Jahren doch mal festen Ramsch reindrücken muss?
  • crik 28.08.2019 20:33
    Highlight Highlight Für mich ist es sehr viel befriedigender, ein gutes Essen zu kochen und zu geniessen, als die Matrix-Trilogie zu schauen. Und wenn man gerne kocht, fallen die Vorteile 1, 2, 3, 5, 6, teilweise 7 und 9 weg. Aber jedem das Seine.
    • Matrixx 28.08.2019 20:57
      Highlight Highlight Nein, sorry. Nichts geht über die Matrix-Trilogie.
  • Black Cat in a Sink 28.08.2019 20:30
    Highlight Highlight Bezeichnenderweise heisst eines dieser Produkte „Soylent“
    Schaut euch doch mal den Film Soylent Green an... aber eben, jedem so wie es ihm schmeckt! Mein Ding ist das nicht, dazu liebe ich den Wein viel zu sehr 🍷
  • Sarkasmusdetektor 28.08.2019 20:26
    Highlight Highlight Es stimmt schon wenn man mal überlegt, wie viel Zeit man mit Essen und was dazu gehört so verbringt... Mich würde aber ja vor allem interessieren, was in dem "Schleim" genau drin ist. Bin nicht so Fan von Fertigprodukten. Und der niedrige Preis klingt zumindest nicht gerade nach qualitativer Nahrung.
    • goschi 28.08.2019 21:01
      Highlight Highlight wenn man die reinen Nährstoffe braucht, ist das nicht teuer, die gibt es Tonnenweise iim Bigpack zu kaufen und man braucht je Mahlzeit effektiv nur eiinige gramm davon, das meiste sind Füllstoffe wie Kohlenhydrate, Proteine, usw.
    • lilie 29.08.2019 15:25
      Highlight Highlight @Sarkasmusdetektor: Das Pulver besteht aus Hafermehl, Erbsenprotein, Leinsamen, Reisprotein, Fetten aus der Kokosnuss, einem Multivitamingemisch, Verdickungsmitteln, Süssstoffen und Aromen.

      Daher auch seine Bemerkung, es habe einen ähnlichen Geschmack/Konsistenz wie Porridge (Haferbrei).

      Die Inhaltsliste findet man auf der Website des Herstellers:

      https://uk.huel.com/pages/the-huel-powder-formula-explained#ingredients
  • Evan 28.08.2019 20:25
    Highlight Highlight Ich hätte meine Bedenken, ob das wirklich gesünder ist.
  • Don Sinner 28.08.2019 20:23
    Highlight Highlight Breakfast of champions. En guete 🤢 🤣!
    Play Icon
  • Gawayn 28.08.2019 20:09
    Highlight Highlight Wir Menschen haben Zähne.
    Die sind zum beissen und zerteilen gedacht.

    Ich kann mir nicht vorstellen das es für die Zähne gut ist, wenn die ihre Funktionen nicht mehr wahrnehmen.

    Aber hey!
    Er braucht die Zähne ja gar nicht.
    Wenn er die entfernt,
    Spart er sich auch die Zeit fürs Zähne putzen.
    Da er ja wie er sagt, auch nicht sonderlich sozial ist, lächelt er sowieso seine Mitmenschen nicht an...

    Wer darin Ironie findet, darf sie behalten...
    • ströfzgi 28.08.2019 22:47
      Highlight Highlight [lacht]
  • Fumia Canero 28.08.2019 20:06
    Highlight Highlight Wir wurden alle mal über längere Zeit flüssig ernährt, haben uns dann aber weiter entwickelt.
    Aber ein weiterer Vorteil ist sicher, dass man sich nie mehr die Zähne putzen muss, weil es schliesslich egal ist, wenn diese ausfallen.


    NB:
    Ich bezweifle, dass Pouletschenkelragout irgendwie anders riecht als Ragout mit anderen Pouletbestandteilen.
    • Hans Mueller 29.08.2019 01:32
      Highlight Highlight Ich wurde flüssig ernährt, in einer Zeit wo ich noch keine Zähne und kaum Kaumuskulatur hatte...
      Für mich ist das kein Argument.
  • BoJack Horseman 28.08.2019 20:02
    Highlight Highlight Der Kenner trinkt Bertrand.bio

    Huel ist ultragruusig im Vergleich
    • Buff Rogene 28.08.2019 21:30
      Highlight Highlight Wird sofort bestellt, danke.
    • Markus K 28.08.2019 23:05
      Highlight Highlight Habs mir auch mal bestellt. Welches ist denn Ihr "Lieblingsmenu"?
    • solo31 28.08.2019 23:25
      Highlight Highlight Dann fällt aber leider einer der Hauptargumente, der sehr gute Preis, weg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 28.08.2019 20:00
    Highlight Highlight Finde die Pro-Argumente devinitiv vertretbar. Wenn die Produktion mit grüner Energie betrieben wird, ist solch eine Massenproduktion viel Ressourcenschonender als eine Pfanne auf dem Herd. Food Waste & Fussabdruck unschlagbar.
    Zudem werden keine vergessenen Zuccetis im Gemüsefach von Schimmelpilzen kompostiert...
    • Bartli, grad am moscht holä.. 29.08.2019 01:25
      Highlight Highlight aber man muss doch seinem hauspilz auch mal was gönnen..
  • Fly Baby 28.08.2019 20:00
    Highlight Highlight 🤦‍♂️
  • Coffeetime 28.08.2019 19:58
    Highlight Highlight Er kommt aus UK. Da kann es gut sein, dass er nicht schnell, günstig und regional kochen gelernt hat.... wenn man die Anzahl der Ready Jeans in den Shops sieht. 🤦🏻‍♀️

    UK schreibt die Esskultur nicht gross. Lunch vor dem PC, in den Kantinen fast keine Stühle und alles on the go mit dem entsprechenden Abfallberg. 🤷🏻‍♀️
    • Coffeetime 28.08.2019 22:13
      Highlight Highlight Uups... Ich meinnte Ready Meals 😂
  • Youri 28.08.2019 19:52
    Highlight Highlight Am 4. Juli angefangen und jetzt sind es 3 Monate? Wohl eher knapp 2
  • torpedo 28.08.2019 19:42
    Highlight Highlight Könnte bitte mal jemand nach Baroni schauen? Mache mir gerade etwas Sorgen....
    • es isch wies isch (Love & Peace Edition) 28.08.2019 20:08
      Highlight Highlight Muaaaaaah! Geilo!
    • Randy Orton 28.08.2019 20:56
      Highlight Highlight Ich wäre für ein #Baroniforhuel
    • maylander 28.08.2019 21:00
      Highlight Highlight Der hat gerade Herausgefunden, dass das Zeug viel besser schmeckt wenn man Wodka anstelle von Wasser verwendet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 28.08.2019 19:40
    Highlight Highlight Jedem das Seine.
    Es soll sogar Menschen geben, die von Lichtnahrung leben können.
    • goschi 28.08.2019 21:02
      Highlight Highlight nicht das gleiche, das eine ist Wissenschaft, das andere ist esoterischer Bullshit...
  • koalabear 28.08.2019 19:31
    Highlight Highlight Nichts für mich. Mir würden die verschiedenen Konsistenzen und Geschmäcker fehlen.
    Wie sieht es bezüglich der Kiefermuskulatur aus? Die wird gerade durchs Beissen härterer Nahrung trainiert. Entstehen langfristig Probleme bei Mundschluss?
    • goschi 28.08.2019 21:03
      Highlight Highlight mehr lachen als ausgleich, jetzt hat man ja mehr zeit dafür :D
  • Randalf 28.08.2019 19:30
    Highlight Highlight
    Geilä Siech.
    Und hat er ab und zu ein Date? Wenn ja, mit wem?🤣
    Zeit sparen, aha.
    Für mich sieht das aus wie "Lebensqualität" sparen, tchuligom🤷‍♂️
  • Stargoli 28.08.2019 19:29
    Highlight Highlight „wenn Essen derart viel in deinem Leben bedeutet, dann ist dein Leben eventuell halt auch nicht ganz so interessant.“

    Ich denke wenn man sich alleine mit seinem Schleim die Matrix Trilogie ansehen muss evtl. auch nicht:)
  • Unsinkbar 2 28.08.2019 19:28
    Highlight Highlight Erinnert mich irgendwie an die Nahrung, welche im Film “die Matrix” im realen Leben gegessen werden musste. Im Ernst, diese Nahrung funktioniert wohl nur mit Leuten aus dem angelsächsischen Raum. Möchte mal gerne einen Italiener kennenlernen, der Schleim der Pizza oder Pasta della Nonna bevorzugt...
  • Stargoli 28.08.2019 19:19
    Highlight Highlight Aufwändiger? ;)
  • Elephant Soup slow cooker recipes 28.08.2019 19:19
    Highlight Highlight *kopfschüttel*
  • Platon 28.08.2019 19:18
    Highlight Highlight Was ist ein Kleider-Wasch-Game?!
    • Til 28.08.2019 22:01
      Highlight Highlight Und wieso spart er sich nicht auch noch das Kleider waschen und läuft einfach nackt rum?
  • guby 28.08.2019 19:16
    Highlight Highlight Ich kann ihn irgendwie verstehen. Habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht mich nur noch so zu ernähren. VielenDank für den - für mich - spannenden Artikel.
    • El Vals del Obrero 28.08.2019 19:42
      Highlight Highlight Eigentlich würde ja nichts gegen einen Kompromiss sprechen:

      Im Alltag sich damit statt mit Junk-Food ernähren.

      Dafür am Wochenende ein Festessen zubereiten.
    • Tilia 28.08.2019 20:43
      Highlight Highlight Wär auch meine Idee. Jedoch bin ich ein total salziger Mensch und diese Shakerei ist immer süss. Da frag ich mich ob mich nicht der Salzjieper kriegen würd.
    • maylander 28.08.2019 21:07
      Highlight Highlight @Tilia

      Porridge kann man auch salzig zubereiten.
      Ich mach das mit der Timerfunktion des Reiskochers. Fällt wahrscheinlich schon unter Kochen.

  • Madison Pierce 28.08.2019 19:14
    Highlight Highlight Interessante Idee. Aber ich würde das nicht so strikt sehen: wenn man mal wirklich keine Zeit für ein anständiges Essen hat, ist Flüssignahrung sicher besser, als eine Fertigpizza rein zu würgen.

    Daraus eine Lebenseinstellung zu machen und jede normale Mahlzeit als "cheaten" zu bezeichnen finde ich hingegen übertrieben. Essen ist ja nicht nur Kalorienaufnahme, sondern Genuss und Gesellschaft.
    • guby 28.08.2019 19:21
      Highlight Highlight Das "cheaten" ist ja nur auf sein Ziel bezogen. Nicht für die Allgemeinheit. Zumindest verstehe ich das so.
    • Tomlate 28.08.2019 20:57
      Highlight Highlight Zudem ist Kauen sicher auch noch wichtig. Klar, die Enzyme werden so freigesetzt, um feste Nahrung besser verdauen zu können und er nimmt es schon als Brei zu sich. Aber ich denke, dass die selber produzierten Enzyme eine wichtige Rolle spielen und der Magen mit einer riesigen Ladung auf einmal auch überfordert ist. Auf längere Sicht. Aber das kann ein Arzt wohl besser beurteilen.
    • Firefly 29.08.2019 12:44
      Highlight Highlight Essen ist Kultur!
  • Ihre Dudeigkeit 28.08.2019 19:14
    Highlight Highlight Ehrlich, essen hat auch was gesellschaftliches und viel mit Genuss zu tun. Nicht mein Ding. Aber wenn es für ihn passt soll er sich von seinen Shakes ernähren. Da entgeht im viel.
  • dudette 28.08.2019 19:14
    Highlight Highlight Freut mich, wenn es für ihn stimmt. Nachteile 1 und 2 genügen mir allerdings vollkommen um zu wissen, dass ich das nicht einmal ausprobieren möchte. Und zwar auch wenn ich nicht immer mega viel Lust habe, etwas zu kochen. Ich liebe es in gutes Essen zu beissen!
  • Steimolo 28.08.2019 19:10
    Highlight Highlight puhh, was hab ich da gelesen?
  • El Vals del Obrero 28.08.2019 19:06
    Highlight Highlight Er könnte sich doch eine Infusion legen, wie bei Spitalpatienten, die nicht normal essen können. Das wäre noch effizienter.

    Wenn es für ihn so passt, absolut OK. Aber mir würde der Genussaspekt des Essens fehlen, mit der Gefahr, dass man das mit ungesünderen Sachen ausgleichen würde.
    • Butschina 28.08.2019 19:58
      Highlight Highlight Nur gibt es bisher keine IV Nahrung die wirklich alles beinhaltet. Zudem läuft die über 24h. Somit eher mühsam.
    • Debuschka 28.08.2019 21:15
      Highlight Highlight müsste er dann nicht an so einem "pfropfen" ding rumlaufen? das wäre ja dann schon wieder zeitverschwendung in seinen augen.oder?
    • Bartli, grad am moscht holä.. 29.08.2019 01:29
      Highlight Highlight Hihi im tram jeder mit seinem beutel am stängeli unterwegs...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Remo85 28.08.2019 19:03
    Highlight Highlight Kann man das Pulver auch mit Bier anrühren?
    • maylander 28.08.2019 21:03
      Highlight Highlight Nicht nötig. Einfach ein bisschen Hefe dazu und dann herumstehen lassen.
      Prost
  • Pümpernüssler 28.08.2019 18:52
    Highlight Highlight Wie sieht es mit den Zähnen aus? Wenn er das über Jahre so weiterführt, werden die Zähne nicht locker?
    • Patrick Toggweiler 28.08.2019 20:49
      Highlight Highlight Ich denke dafür braucht es eine Langzeitstudie. So viel ich weiss, läuft gerade eine.
  • purzelifyable 28.08.2019 18:51
    Highlight Highlight "Ich würde mich jetzt nicht als super sozial bezeichnen". Passt. Mit einem derart bornierten Typ möchte sich wohl kaum jemand abgeben.
    • mondbewohner 28.08.2019 19:10
      Highlight Highlight Na na, ob du mit deinem Kommentar jetzt sozialer dastehst... Der Typ ist doch geil! Pragmatisch und konsequent; macht sein Ding.
    • Deckardcain 28.08.2019 19:49
      Highlight Highlight Er scheint mir halb so ver­stockt wie Sie.
    • Patrick Toggweiler 28.08.2019 20:35
      Highlight Highlight Im Gegenteil im Fall. Er war sehr lustig und selbstironisch. Ich würde mit ihm auf die Parkbank sitzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrisdea 28.08.2019 18:50
    Highlight Highlight Öh... Nein.

«Ich will mich sterilisieren lassen» – warum Norah (25) keine Kinder möchte

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