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Baby isst Gemüse

Die strikt vegane Ernährung von Kleinkindern ist umstritten. Bild: Shutterstock

Kinder vegan ernähren – geht das gut?



Vegane Ernährung liegt im Trend. Schätzungsweise 80'000 Menschen leben heute in der Schweiz vegan, Tendenz steigend. Manche von ihnen ernähren auch ihre kleinen Kinder ausschliesslich vegan – und das kann zu Problemen führen.

Wie bei einem Elternpaar aus Australien, das in Sydney von einem Gericht zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt wurde, weil es seine Tochter falsch ernährt hatte.

In den ersten anderthalb Lebensjahren hatte das Mädchen keinerlei Nahrungsmittel tierischer Herkunft erhalten. Es war mit 19 Monaten erst so weit entwickelt wie normale Kleinkinder im Alter von drei Monaten – es wog nicht einmal fünf Kilogramm und hatte noch keine Zähne.

Ist vegane Ernährung also für Kinder – insbesondere Babys – prinzipiell ungeeignet? Eine nüchterne Antwort auf diese Frage scheint vor allem deshalb schwierig, weil aus Ernährungsfragen gemeinhin schnell Glaubenskriege werden, in denen unversöhnliche Ideologen sich in den Schützengräben ihrer Dogmen verschanzen.

Glossar der Ernährungsweisen

• Omnivoren:
Allesesser
• Flexitarier:
gelegentlicher Verzehr von Fleisch
• Pescetarier:
Verzicht auf Fleisch und Geflügel, nicht aber auf Fisch
• Ovo-Lacto-Vegetarier:
Verzicht auf Fleisch und Fisch
• Lacto-Vegetarier:
Verzicht auf Fleisch, Fisch und Eier
• Ovo-Vegetarier:
Verzicht auf Fleisch, Fisch und Milch
• Veganer:
Verzicht auf alle tierischen Lebensmittel und Erzeugnisse (Fleisch, Fisch, Milch, Ei, Honig)
Frutarier (Fruitaner, Fruganer):
Verzicht auf alle tierischen Lebensmittel und Erzeugnisse sowie auf Pflanzen, die beim Verzehr vernichtet werden
• Rohköstler:
Verzehr von roher Kost

Sicher ist, dass halboffizielle und offizielle Instanzen wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) klar davon abraten, Kinder strikt vegan zu ernähren. Der deutsche Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) empfehlen vegan lebenden Eltern dringend, sich bei Ernährungsexperten Rat zu holen, damit die Kinder und Jugendlichen keine Mangelerscheinungen entwickeln und ihnen keine dadurch verursachten irreparablen Schäden drohen.

«Das Risiko eines Nährstoffmangels ist umso grösser, je restriktiver die Ernährung ist und je mehr Lebensmittelgruppen aus der Ernährung ausgeschlossen werden.»

Prof. Dr. Berthold Koletzko, DGKJ-Ernährungskommission

Mangelerscheinungen drohen nicht nur Kindern, die streng vegan ernährt werden, sondern auch Erwachsenen, die konsequent alle tierischen Lebensmittel meiden.

Hauptgrund dafür ist, dass man bei dieser Ernährungsweise kein Vitamin B12 (Cobalamin) aufnimmt, das nahezu ausschliesslich in Lebensmitteln tierischer Herkunft enthalten ist. Es muss daher bei einer veganen Lebensweise ergänzt werden, beispielsweise in Tablettenform.

Alle übrigen Nährstoffe kann man durch pflanzliche Produkte aufnehmen – allerdings muss dabei genau darauf geachtet werden, was auf den Teller kommt. Pflanzliche Proteine weisen nämlich eine geringere Verwertbarkeit auf als tierische Eiweisse, zudem ist die Zusammensetzung ihrer Aminosäuren beschränkter. Kalzium ist in rein pflanzlicher Nahrung nur in kleinen Mengen enthalten und Eisen, Jod sowie Zink werden schlechter absorbiert.

In this Thursday, Oct. 20, 2016 photo, vegan mother Fulvia Serra holds her 1-year-old son, Sebastiano, at home in Fort Collins, Colo. Serra, originally from Italy, and her husband, Scott, are raising their son vegan. Despite criticism and innuendo from some circles, pediatricians and nutritionists agree it's perfectly healthy to feed babies a vegan diet. However, parents need to be well-informed about the nutritional elements different foods offer, and work closely with their doctor or health care provider. (AP Photo/Brennan Linsley)

Dieser kleine Junge wird vegan ernährt. Bild: AP/AP

Hier eine Übersicht über problematische Nährstoffe bei veganer Ernährung:

Tipp

Um eine ausreichende Versorgung mit all diesen Stoffen zu gewährleisten, ist es empfehlenswert, Nährstoff-Tabellen zu führen.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die strikt vegane Ernährung bei Kleinkindern zu schwerwiegenden Problemen führen kann. Dies ist umso mehr der Fall, wenn die Eltern sich in Ernährungsfragen nicht auskennen. Pommes frites und Ketchup zum Beispiel sind sehr wohl vegan, aber nicht unbedingt gesund.

Eine nicht dogmatische vegane Ernährung, die Mangelerscheinungen vermeidet, hat aber auch positive gesundheitliche Auswirkungen. So gibt es Hinweise, dass vegan ernährte Kinder später weniger anfällig für Übergewicht sind. Ohnehin geht eine vegetarische Ernährung mit einer niedrigeren Prävalenz von Übergewicht einher; möglicherweise ist auch die Mortalität infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen niedriger. Diese Befunde können allerdings auch damit zu tun haben, dass Vegetarier tendenziell eher auf einen gesunden Lebensstil achten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tod durch Proteinmangel 24.08.2019 15:26
    Highlight Highlight Stimmt nicht: Veganer bekommen doch gar keine Kinder sondern Sprösslinge.
  • Aussie 24.08.2019 13:53
    Highlight Highlight Lasst die Veganer doch einfach. Und sie sollen auch ihre Kinder Vegan ernähren. In 50 Jahren schreit kein Hahn mehr danach und Darvin hats gerichtet.
    • grünergutmensch 24.08.2019 20:25
      Highlight Highlight Darwin ist tot, der richtet nix und hat noch nie was gerichtet🤦🏻‍♂️
  • Ha End 24.08.2019 12:56
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Buerps 24.08.2019 12:23
    Highlight Highlight Beim Kindeswohl hört die Toleranz gegenüber verschrobenen Ideologien auf.
  • Renolus 24.08.2019 10:38
    Highlight Highlight Gopf Watson.
    Dass diese Familie ihr Kind nicht mit Muttermilch (oder Ersatz) ernährt hat, wird nicht mal in einem Nebensatz erwähnt. Muttermilch in den ersten Monaten ist in ALLEN Ernährungsformen das A und O. Sonst kommts bitter. Dass diese Eltern ihr Kind vegan ernährt haben spielt dabei keine Rolle. Selbst wenn dabei noch Eier und Steaks gewesen wären. Ein Baby braucht Muttermilch, fertig!
    Sehr unfundierter Artikel. Für die, die das Thema ersthaft interessiert, hier der NZZ Artikel dazu: https://www.nzz.ch/panorama/eltern-wegen-streng-veganer-ernaehrung-der-tochter-verurteilt-ld.1503475
    • Smeyers 25.08.2019 08:44
      Highlight Highlight Das die Muttermilch oder der Ersatz fehlte zeigt wie krank die ganze Geschichte ist. Ausserdem ab 6 Monaten und zum Teil schon früher gibt man Brei.
  • sa5 24.08.2019 10:23
    Highlight Highlight Bei der Aufzählung der überlebenswichtigen Stoffe wurde das Salz vergessen.
    Salzmangel hat ernsthafte Auswirkungen auf die Psyche. Salzmangel kann Psychosen verursachen, diese können zum Glück relativ einfach mit Infusionen angegangen werden .

    Zu Salzmangel kommt es insbesondere dann, wenn Medikamente genommen werden müssen die Salz aus dem Körper waschen. Eine salzige Mahlzeit im Tag kann nicht schaden. Wenn es auch nur Salzgurken sind.
    • Leichterbär 24.08.2019 16:23
      Highlight Highlight Was sind Salzgurken🧐
    • sa5 24.08.2019 22:43
      Highlight Highlight Milchsäure in Salzwasser eingelegte Einlegegurken. Ist in Osteuropa weit verbreitet. Beim polnischen Frühstück gehören Salzgurken dazu .

      Schmecken extrem lecker. Machen satt ohne auf zuliegen.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Salzgurke

  • Butzdi 24.08.2019 09:21
    Highlight Highlight Eigentlich sollte das der kürzeste Watson Artikel aller Zeiten sein:
    Kinder vegan ernähren – geht das gut?
    Nein!
  • runner 24.08.2019 08:44
    Highlight Highlight vegane Ernährung für Kinder ist Körperverletzung. Es ist in einigen Ländern, z.B. den Niederlanden, strafbar. Solche Kinder wachsen retardiert auf, ob sie das je wieder aufholen werden, ist die Frage. Da diese Kinder sich nicht wehren können, sind Pflichtuntersuchungen beim Kinderarzt sehr wichtig.
    • Tod durch Proteinmangel 24.08.2019 14:58
      Highlight Highlight Wieso denkst du vegan wäre ungesünder ?
    • Aussie 24.08.2019 18:22
      Highlight Highlight @Tod durch Proteinmangel
      Weil der Mensch als Omnivore auch auf tierisches Eiweiss angewiesen ist vielleicht? Aber als versierter Veganer weisst du das ja bestimmt (warum fragst du dann eigentlich?)
    • Tod durch Proteinmangel 24.08.2019 21:24
      Highlight Highlight @Aussie
      Das dachte ich auch mal aber das ist nicht wahr. Die ADA, die grösste Fachgeselschaft von Ernährungsberater, sagt in einem wissenschaftlichen Positionspapier, von einigen Experten und mit vielen Referenzen, ausdrücklich, dass eine gut geplante (wie bei jeder anderen auch) vegane Ernährung für alle Lebenslagen geeignet ist, inklusive Schwangerschaft und Stillzeit. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/19562864/

      Ich habe die Fakten nicht geändert um vegan zu werden sondern wurde vegan weil ich die Fakten nicht ignorieren konnte. Ich bin versiert auf Fakten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stirling 24.08.2019 08:06
    Highlight Highlight Deswegen lese ich gerne Watson, gut lesbare, sehr informative Beiträge, die gut recherchiert worden sind.
    Um Weiten eingehender als bei anderen Medien.
    Gute Arbeit, weiter so!
  • BuddySpence 24.08.2019 07:21
    Highlight Highlight Vegane Ernährung ist schlicht und einfach nicht in der Natur des Menschen. U fertig.
    • Tod durch Proteinmangel 24.08.2019 14:59
      Highlight Highlight Das Internet ist auch nicht in der Natur des Menschen, trozdem hast du damit kein Problem.

      Wss du machst ist ein Naturheitsapell, was ein logischer Fehlschluss ist.
  • Nony 24.08.2019 07:12
    Highlight Highlight Nachdem ich mir zu allen Kommentaren, bei denen ich darauf hingewiesen habe, dass vegane Ernährung nicht natürlich ist, sondern nur deshalb überhaupt möglich, weil wir entweder Lebensmittel um die ganze Welt karren müssen oder irgendetwas industriell kompensieren müssen, ständig einen Shitstorm zugezogen habe, ist es doch schön, auch mal so etwas zu lesen. Fakt bleibt somit: Die vegane Lebensform ist ein Luxusproblem unserer Gesellschaft.
    • Tod durch Proteinmangel 24.08.2019 15:03
      Highlight Highlight Es ist egal ob etwas natürlich ist oder nicht, das wäre nämlich ein logischer Fehlschluss.

      Man kann sich vegan ganz gut lokal ernähren, bei Tierprodukten funktioniert das nicht wenn es jeder Versucht. Den die brauchen mehr Platz und das zwingt uns dazu Futter zu importieren. Daneben bemerkt sind vegane Produkte viel viel billiger: 1kg Haferflocken bekommst du für 1.80 CHF.

      Das Recht auf Leben darf kein Luxus sein.
    • Globidobi 24.08.2019 21:31
      Highlight Highlight Wenn nicht jeder nur das Filet will und der Fleischkonsum auf 1-2 Mal die Woche verringert wird, sollte es möglich sein, alle Menschen so Regional wie möglich zu ernähren. Wenn eine halbe Kuh pro Familie pro Jahr verwertet wird, sollte dies reichen.
  • loquito 23.08.2019 18:15
    Highlight Highlight Was soll sas Ganze. Ich hab 18 Monate nur Püppi genommen und dann Früchtebrei... Also Vegan. Was soll ein Baby denn essen müssen? Fleisch? Sry aber wer Muttermilch bekommt und ein Mami hat, welches sich ausgewogen ernährt (geht auhv Vegan) sollte sich erst nahc dem Abstillen solche Gedanken maxhen mússen.... Das Kind hatte wohl ganz andere Ernährungsprobleme als der Veganismus....
    • Annebääbi 24.08.2019 01:11
      Highlight Highlight Püppi ist nicht vegan.
    • Aussie 24.08.2019 08:06
      Highlight Highlight nein, der Mensch kann sich vegan nicht ausgewogen ernähren.
    • PeteZahad 24.08.2019 10:02
      Highlight Highlight Es ging um die Ernährung eines Kleinkindes nicht um ein Baby.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 17:37
    Highlight Highlight Sorry, aber ich muss sagen der Artikel ist sehr einseitig. All die Probleme die Omnivore haben und all die Kinder die wegen einer schlechten omnivoren Ernährung Probleme hatten wurden einfach so ignoriert.
    Beispielsweise wird nicht erwähnt, dass in Deutschland 1000 ! Babies pro Jahr tod oder behindert auf die Welt gebracht, wegen Folsäuremangel [1]. Folsäuremangel ist ein Problem das die meisten Omnivore betrifft aber 4 mal weniger Veganer [2].

    Sorry Watson, aber der Artikel ist mehr anti-vegane Propaganda als sachliche Information.
    • Forest 23.08.2019 18:04
      Highlight Highlight Dazu kommen noch Tausende andere Kinder, die NICHT Vegan ernährt werden und trotzdem eine Mangelernährung haben.
    • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 23:20
      Highlight Highlight An die 76 Blitzer: Habt ihr sachliche Argumente oder regt ihr euch nur auf das es keine Ausrede gibt von wegen "vegan ist ungesund/riskant" und damit keine Entschuldigung habt Tiere abzuschlachten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 17:21
    Highlight Highlight Die ADA, die grösste Fachgeselschaft von Ernährungsberater, sagt in einem wissenschaftlichen Positionspapier, von einigen Experten und mit vielen Referenzen, ausdrücklich, dass eine gut geplante (wie bei jeder anderen auch) vegane Ernährung für alle Lebenslagen geeignet ist, inklusive Schwangerschaft und Stillzeit [1] . Das sagen auch viele andere, nur im deutschsprachigem Raum ist das anders, liegt vielleicht daran das die Lebensmittelindustrie Sitze in der DGE hat.

    Fand ich schon einseitig von Watson dass dies nicht erwähnt wurde.

    [1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/19562864/
    • DanielaK 24.08.2019 05:38
      Highlight Highlight Kann sein, dass es möglich ist, aber wie viele davon sind fähig und gewillt, so abwechslungsreich zu kochen? Viele haben ja schon so Mühe damit. A la: "Mag ich nicht, schmeckt mir nicht..." Mit ich ess jetzt mal vegan ist es nicht getan,, da sind wir uns einig, oder?
    • Tod durch Proteinmangel 24.08.2019 15:24
      Highlight Highlight @DanielaK
      So viel Abwechslung braucht man auch wieder nicht.

      Vegan hat nur andere Regeln auf die man achten sollte, aber die sind nicht schwerer als die Regeln die man als Omniovre beachten sollte.

      "Mit ich ess jetzt mal vegan ist es nicht getan,, da sind wir uns einig, oder?"
      Ja. Wir sind uns aber auch einig das mit "ich ess einfach ein bischen Hackfleisch und Käse" es nicht getan ist, oder?
  • DerewigeSchweizer 23.08.2019 16:28
    Highlight Highlight Also da war noch was, ...
    das in diesem sehr guten Artikel fehlt:

    30% der Inder/innen, 300 Millionen, leben vegetarisch.
    Wie geht das?
    Deren Baby's auch?
    Haben die alle diese Tabletten, oder getrocknete Algen aus Japan, oder wie machen die das?

    Und dann leben weitere hunderte Millionen Menschen auf der Welt ganz ohne Fleisch. Die haben eine Ziege für Milch, zwei Hühner für Eier, aber schlachten tun sie ihre Tiere nicht.

    Diesen Aspekt habe ich bisher nicht verstanden, in unserer europäischen Vegetarier Debatte.
    • gintonicohneeis 23.08.2019 18:09
      Highlight Highlight Die Debatte dreht sich aber nicht um die Vegetarier sondern um Veganer.
    • Shura 23.08.2019 18:10
      Highlight Highlight Es gibt einen Unterschied zwischen vegan und vegetarisch. Einen riesigen. Viele Babys werden vegetarisch ernährt, was kein Problem ist, da sie Eier und Milchprodukte konsumieren.
    • Phrosch 23.08.2019 20:02
      Highlight Highlight Schweizer, das ist ja genau der Unterschied zwischen vegetarisch und vegan. Bei veganer Ernährung gibt es nur Pflanzen (und Pilze), also keine Milch, keinen Käse, weder Eier nich Honig, etc. Vegane Ernährung ist viel stärker eingeschränkt als vegetarische.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 23.08.2019 15:43
    Highlight Highlight Guter, sachlicher Text. Ausgewogene Ernährung bei abgestillten Säuglingen und Kleinkindern braucht ein gewisses Wissen über Lebensmittel, bei veganer Ernährung benötigt es offensichtlich noch mehr Information. Gut gibt es in CH Mütterberatungsstellen, wo man Gewicht und Gedeihen der Babys gratis kontrollieren kann, bei veganer Ernährung scheint zudem häufigere ärztliche Kontrolle als bei konventioneller Kost sinnvoll. Wer nicht bereit ist, Mehraufwand zu betreiben, sollte Kinder nicht vegan ernähren. Völlig offen sind die langfristigen Folgen veganer Ernährung, d.h. über mehrere Generationen.
    • Waldtyp 23.08.2019 15:56
      Highlight Highlight @Maracuja: Vegane Ernährung über mehrere Generationen hinweg würde zusammengefasst eine um einiges bessere Welt mit sich ziehen, davon bin ich überzeugt. Es ist schade das wir Menschen nur an uns denken. Dann sind halt gewisse Menschen mangelernährt, wenn es den Massenmord an Tieren stoppt ist mir das Wurscht 😂
    • FrancoL 23.08.2019 22:11
      Highlight Highlight @Waldtyp; Eigenartig für was Du wirbst und dann dieser Schlusssatz? Nicht mehr als eine läppische Vereinfachung des Themas und dann noch das überhebliche "ist mir Wurst".
      Das ist alles was Du zum Thema hinkriegst?
      Es scheint mir nicht dass mit Menschen die sich so ausdrücken wie Du die Welt um einiges besser wäre.

      @Maracuja; Gut geschrieben mit der nötigen Durchsicht zum Thema. Ich denke, dass man sich bei jeder Ernährung viel mehr Gedanken zu den möglichen Mangelerscheinungen und Beeinträchtigungen machen sollte. Wer blind an eine Ernährungsart glaubt hat die falsche Einstellung.
  • Waldtyp 23.08.2019 14:56
    Highlight Highlight Leute, bitte denkt doch mal weiter als nur bis zu eurer Nasenspitze. Wenn wir unser Konsumverhalten in der nächsten Zeit nicht drastisch ändern, sind all diese Diskussionen hinfällig. Wie wir alle wissen erreicht man mit einem leicht angepassten Konsumverhalten nichts.. erst wenn die Fleischregale dauerhaft voll bleiben (weil niemand mehr kauft) passiert etwas. Und diese Ausreden wie „beim Metzger nebenan“ und „Fleisch nur ab und zu“ ziehen einfach nicht mehr sorry.
    • Hierundjetzt 23.08.2019 15:49
      Highlight Highlight 100% Vegane Ernährung muss man sich aber zuerst mal leisten können und Zeit dafür haben Menupläne zu erstellen sowie Einkaufslisten anzufertigen.

      Kauf mal für eine 4 köpfige Familie vegan ein....

    • DER Baron 23.08.2019 16:04
      Highlight Highlight Sicher zieht "Fleisch nur ab und zu".
      Ich kenn nicht wenig Menschen die 2x pro Tag Fleisch essen. Macht 14x die Woche. Stell Dir vor die würden aus 14x die Woche 14x im Monat machen. Wäre immer noch viel aber deutlich weniger als 56x...

      Und die Kosten sind auch ein guter Grund. Wenn ich bezahlbare vegane Produkte gekauft habe, hatten die meist einige Flugmeilen auf dem Buckel.
    • wintergrün 23.08.2019 16:19
      Highlight Highlight Da hast Du recht - aber ich würde nicht gerade bei Kleinkindern Anfangen.
      Da sind die Risiken klar am höchsten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DER Baron 23.08.2019 14:42
    Highlight Highlight Ich habs vegan probiert, aber nach ca 2 Monaten musste ich sagen vegan ist nichts für mich.
    Einerseits zu umständlich und andererseits nehme ich damit extrem ab.

    Weitgehend vegi (2-3x im Monat Fleisch) passt für mich besser. Und wenn Fleisch fast immer von einem befreundeten Jäger oder von einem Bauernhof in der Umgebung.
    • stabiler 23.08.2019 16:16
      Highlight Highlight Aus Perspektive des Tierwohles durchaus erfreulich! Die grössten Effekte existieren ja zwischen "ich esse mehrfach täglich Fleisch" und deinem Ansatz (wenige Male pro Monat) - vorausgesetzt du isst nicht ständig Eier/Milchprodukte.

      Zum Abnehmen: Dann hast du wahrscheinlich einfach zu wenig Kalorien gefuttert. Ich ess' wie ein Mähdräscher und durchaus kalorienhaltige Lebensmittel (Brot, Peanutbutter, Reis, Pasta, Bohnen, Kichererbsen, Tempeh, Tofu, Kokosmilch...). Hab seit den drei veganen Jahren die gleichen Gewichtsschwankungen, wie zuvor.
    • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 17:23
      Highlight Highlight "nehme ich damit extrem ab."
      Tut mir leid zu hören dass du solche Probleme hattest. Klingt als hast du zu wenig Kalorien gegessen. Einfach mehr Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse essen. Erdnussbutter ist sonst ein toller Kalorienlieferant. Ansonsten könntest du auch eine Fachperson aufsuchen.
  • BratmirnenStorch 23.08.2019 14:36
    Highlight Highlight Ist Muttermilch ein veganes Lebensmittel? Man kann auch die Form der Ernährung als Religion leben.
    • Hierundjetzt 23.08.2019 15:50
      Highlight Highlight Per Definition nicht, da wir ja Tiere sind
    • stabiler 23.08.2019 16:05
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Muttermilch ist natürlich vegan.

      Veganismus ist der Versuch, mit seinen Handlungen so wenig Tierleid wie möglich zu verursachen, indem man Tiere nicht isst, noch sonstwie ausbeutet (Eier, Milch, Tierversuche etc.) und "verarbeitet" (Kleidung, Möbel, etc.).

      Es spielt also keine Rolle, ob die menschliche Muttermilch "tierisch" ist oder nicht, sondern dass sie von der stillenden Mutter aus freiem Willen ihrem Kind gegeben wird.
    • loquito 23.08.2019 19:04
      Highlight Highlight So viel Unwissenheit, natürlich regen sich einige auf. Vegan heisst doch nicht, dass ich ein Kind nicht stillen kann. Wer das denkt, sollte Veganismus eigentlich nicht kritisieren, denn er weiss schlichtweg nicht was es bedeutet....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabenau84 23.08.2019 14:35
    Highlight Highlight Meine Schwester arbeitet in einer der grössten Kita-Ketten. Nachdem viele Kita-Leiter erschrocken sind wegen der z.T. massiv hinterherhinkenden, kognitiven Fähigkeiten und allgemeinem Entwicklungsstand bei vegan ernährten Kindern, hat die Trägerschaft diese bei allen deren Kitas verboten. Sprich, die veganen Eltern werden darauf hingewiesen, dass die Kinder in der Kita nicht vegan ernährt werden. Wenn die Eltern darauf bestehen, müssen sie die Kita wechseln. Zudem: Wenn das Kind unterentwickelt ist, machen sie darauf aufmerksam und allenfalls Meldung bei den Behörden. Richtig und wichtig!
    • Arthur Philip Dent 23.08.2019 17:40
      Highlight Highlight Kannst du mir da Kontaktdaten vermitteln? Die Zahlen und Hintergründe wären hochinteressant. Habe bisher noch nie von einer wissenschaftlicher Auswertung diesbezüglich gelesen.
    • loquito 23.08.2019 19:05
      Highlight Highlight Kann ich kaum glauben. Ich ernähre meine Kinder und auch mich nichtVegan. Die veganen Eltern, welche ich kenne, und das sind eimige, schauen extrem auf die Ernährung ihret tiptop gesunden Kinder....
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 23.08.2019 14:34
    Highlight Highlight Ich finde, das geht ganz gut. Solange das Baby aber gestillt werden kann, wäre das besser, weil natürlicher.
    Und wenn man schaut, dass es später genügend Vitamin B12 zu sich nimmt und die Ernährung ausgewogen ist (Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Vitamine, Mineralien), sollte eine vegane Ernährung vollkommen okay sein.
    Kein Kind braucht Milch, Fischstäbchen oder Chicken Nuggets, um gesund zu wachsen.
    • Smiley 23.08.2019 17:30
      Highlight Highlight Mit dem letzten Satz hast du's dir versaut..
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 23.08.2019 18:01
      Highlight Highlight Is aba so!
    • loquito 23.08.2019 19:07
      Highlight Highlight STILLEN IST VEGAN! GENAU SO WIE SPERMIEN ÜBRIGENS AUCH 😋😘
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zerschmetterling 23.08.2019 14:30
    Highlight Highlight Aha, um ein Tier vor dem Schlachten zu retten lassen sie ihr Kind verkümmern... Gute Idee
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 23.08.2019 17:36
      Highlight Highlight Um das jetzt zuzuspitzen: einige Veganer so: Tierbefreiung - geil. Baby ernähren - mööp.
  • Butschina 23.08.2019 14:18
    Highlight Highlight Ich esse zwar gerne zwischendurch mal vegan. Wie ich allerdings zu genügend Eiweiss käme ohne gleichzeitig zuviel Kohlenhydrate zumir zu nehmen wüsste ich nicht.
    Der Artikel ist sehr interessant und lehrreich.
    • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 17:29
      Highlight Highlight Hast du Type 1 Diabetes? Ansonsten ist dieses denken an Makronährstoffe nicht nur sinnlos sondern führt auch zu falschen Schlussfolgerungen, auch unter Experten. Es gibt keine Anzeichen dafür das kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Vollkornorodukte, Hülsenfrüchte, Kartoffeln oder Obst schlecht wären, im Gegenteil [1]. Auch bekommt man genug Proteine wenn man genug isst und sich nicht extra dumm anstellt.


      [1] https://academic.oup.com/ajcn/article/105/6/1462/4569801
    • Butschina 23.08.2019 23:32
      Highlight Highlight Ich darf pro Hauptmahlzeit z. B. 40g Kichererbsen oder 30g Teigwaren essen. Mir fehlt die Bewegung da ich im Rollstuhl sitze. Übergewichtig bin ich leider auch, was zu einem hohen Risiko für Typ2 Diabetes führt. Wenn ich da auf tierisches Protein verzichte würde ich zuwenig Protein erhalten. Ernährung ist ein komplexes Thema. Danke trotzdem für deine Rückmeldung.
    • Tod durch Proteinmangel 24.08.2019 00:09
      Highlight Highlight Ist dir bewusst, das gerade Veganer das niedrigste Risiko für T2D und Übergewicht haben? [1] Das Diabetesrisiko bleibt selbst dann kleiner wenn man für den Gewichtsunterschied korrigiert.

      Es ist ein Mythos das Kohlenhydrate T2D verursachen. Das gegenteil ist nämlich der Fall [2], jedenfalls wenn es Obst [3] und Getreide ist. Menschen die mehr Fleisch essen haben mehr T2D [4].

      [1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2671114/
      [2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/23880355/
      [3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/28397016/
      [4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/28878172/
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  • Hummingbird 23.08.2019 14:09
    Highlight Highlight Sehr informativer Artikel. Zum Vitamin B12: https://www.vitaminb12.de/vegan/ d.h. Vitamin B12 nehmen sowohl Mensch als auch Tier über de Verzehr von pflanzlicher Nahrung auf. So wäre es in gesunder Umgebung. Da die Böden zerstört sind, ist zuwenig B12 darin enthalten, auch in Nutztiernahrung. Deshalb erhalten auch Nutztiere ihr B12 per Vitaminpräparaten. Wieso also nicht gleich selber B12 schlucken, anstatt Tiere dafür quälen? https://www.simply-live-consciously.com/deutsch/ernährung-gesundheit/vitamin-b12/ . Weder Mensch noch Tier kann das in der Verdauung entstandene B12 aufnehmen!
    • wintergrün 23.08.2019 16:23
      Highlight Highlight Am besten man lässt beim Arzt ein Blutbild machen und überprüft was im spezifischen Fall fehlt.
      Dann können die benötigten Stoffe als Nahrungsmittel Ergänzung verschrieben werden.
      Man kann sich auch bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung nie sicher sein dass im Einzelfall alles o. k. ist.
  • blueberry muffin 23.08.2019 14:00
    Highlight Highlight Vorteile von Veganer Ernährung: Umweltverträglich, keine Transfette, kein Kolestoryn, viele Ballaststoffe, nicht die Gelenke eines 80 jährigen mit 12, schneller Muskelaufbau, normaler BMI, weniger Hautkrankheiten.

    Vorteile am Omnivor dasein: B12 Präparate werden den Kühen bereits verabreicht, billig mit grossmengen an Weiblichen Hormonen versorgt (gibt tolle manboobies und hilft dabei schnell Masse anzubauen), kann Ohrinfektionen behandeln in dem er das Schnitzel ans Ohr presst.

    Das gilt in jeder Lebenssituation, vom Säugling bis zum Rentenalter. Zumindest laut Wissenschaft.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 23.08.2019 17:32
      Highlight Highlight Was ist Ko-les-sto-ryn? Janee, is klar. 😂
    • Tornado 23.08.2019 18:42
      Highlight Highlight Hört doch bitte mit dem umweltverträglich auf, viele vegane Lebensmittel wie Soja- Kokosnuss Produkte etc, kommen von weit her und werden teilweise problematisch angebaut.
    • loquito 23.08.2019 19:11
      Highlight Highlight Tornado... Und auxh dann noch sind diese xFach umweltfreundlicher als Fleisch...
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  • By-Quête 23.08.2019 13:50
    Highlight Highlight Immer wieder diese Schlagzeilen wegen der bösen Eltern, die ihre Kinder vegan aufziehen! Wenn verantwortunglose Eltern aber ihre Kids mit Fleisch und Milchprodukten vollstopfen und dadurch für übergewichtigen und kranken Nachwuchs sorgen, sagt kein Mensch etwas! Hier liegt wohl das viel grössere Problem, nicht zu reden vom Klima!
    • Die_andere_Perspektive 23.08.2019 17:26
      Highlight Highlight Besser dick als zurückgeblieben... Obwohl beides zu vermeiden wäre
  • Moggerli 23.08.2019 13:43
    Highlight Highlight Das erste Beispiel find ich schon sehr speziell...
    Die WHO empfiehlt in den ersten 6 Monaten volles Stillen. Hat die Muttermilch so wenig Nährstoffe enthalten, dass das Kind so mager war?
    Andere Frage: ist Muttermilch vegan? 😄
    Wenn nicht gestillt wurde, gäbe es ja auch Sojaersatzprodukte für Säuglinge. Der Entwicklungsstand von einem 3-monatigen Kind ist für mich schwer nachzuvollziehen.
    Da müssen die Eltern das Kind ja nur von Wasser und Gemüse/Früchte ernährt haben?!
    • Rabenau84 23.08.2019 14:14
      Highlight Highlight Das hat damit wenig zu tun. Die Muttermilch hat ja nicht einfach von Natur aus alle Nährstoffe drinnen: Die Mutter muss diese zu sich nehmen und so gehen sie auf das Kind über. Wenn aber die Mutter an einem B12-Mangel leidet oder zuwenig Kalzium oder sonst was im Körper hat, tut sich der Körper schwer, davon abzugeben, bzw. ist die Muttermilch sicherlich nicht ausreichend damit angereichert.
    • gintonicohneeis 23.08.2019 16:32
      Highlight Highlight Soja ist sicher kein Ersatz für Milch! Google mal nach Muttermilch. Und nach Produktion von Soja.
    • Moggerli 23.08.2019 18:47
      Highlight Highlight Kann nur von einer Veganerkollegin berichten. Ihr Kind ist prima gesund. Immer das Vitamin B12. Kann auch gut zugeführt werden. Kenne genug Leute die als nicht Vegi Mangel haben...
      Wenn sich ein Veganer gut mit der Ernährung auseinandersetzt, fällt es im ersten halben Jahr wahrscheinlich nicht so stark ins Gewicht. Wenns dann Breili oder Festnahrung gibt, wahrscheinlich schon eher...
      Ich ernähre mein Kind (wie auch mich) nicht vegan, ist mit zu ungewiss! Ich finde den geschilderten Fall einfach mal sehr extrem!
  • Blaubar 23.08.2019 13:39
    Highlight Highlight Ich bin an einen Punkt gekommen, an dem ich die Fleischindustrie einfach nicht mehr unterstützen kann. Wenn ich im Coop vor dem Regal stehe, höre ich in meinem Kopfkino die Schreie der vergasten Schweine, die Rinderherden, die in den Pferchen auf den Bolzenschuss warten. Wisst ihr was? Ich will und kann das nicht mehr tolerieren. Wenn man nicht gleich vegan lebt, Eier vom Hof, ev. Mal ausnahmsweise ein Stück Fleisch von der Dorfmetzgerei bezieht, wird man keinerkei im Artikel genannte Probleme haben. Im Gegenteil! Ich hoffe, dass der Artikel nicht bewirkt, dass man die Augen verschliesst.
    • Jungleböy 23.08.2019 13:56
      Highlight Highlight Erzähl das mal den tieren die bei lebendigem leibe in der wildniss gefressen werden.
    • Rabenau84 23.08.2019 14:17
      Highlight Highlight Vegane Ernährung, vegetarische Ernährung, Mischkost: Egal wie man sich ernährt, es ist der Wissensstand, der ausmacht, ob es gesund ist oder nicht. Wenn sich ein Veganer vom B12 fernhält, weil er komplett auf tierische Erzeugnisse verzichten will, ist das die Sache dieses Menschen. Google mal die Folgen von B12-Mangel, da ist Rauchen ja fast gesund.

      ABER: Wenn man das seinem Kind in der Entwicklung antut, dann ist das Körperverletzung, weil Schäden an Drittpersonen begangen werden. Und das darf nicht sein.
    • Adam Smith 23.08.2019 14:21
      Highlight Highlight Ist wahrscheinlich bei jedem anders. Ich hatte noch nie Gewissensbisse beim Fleischkauf im Coop. Ich war schon in der Micarna und habe alles gesehen und es stört mich immer noch nicht.
  • Denk Mal 23.08.2019 13:17
    Highlight Highlight Gut recherchiert, aber wohl in etwas einseitigen Quellen. Wie kommt es denn, dass ich als Vegetarier (seit über 40 Jahren) mehr Vitamin B12 im Blutbild habe als für Fleischesser üblich?
    Eben: der Artikel erwähnt sehr viele pflanzliche Nährstoffquellen nicht, die den Körper genügend versorgen können.
    • Rabenau84 23.08.2019 14:29
      Highlight Highlight Achtung: Richtig lesen, es geht um VEGAN, nicht vegetarisch. Vegetarier haben in der Regel kein bis wenig Probleme mit B12, da B12 in tierischer Nahrung vorkommt und Vegetarier ja Milchprodukte, Eier etc. konsumiere. ;-) Richtig lesen und nicht verwechseln.
  • Blaubar 23.08.2019 12:26
    Highlight Highlight Die Bedenken sind berechtigt und es lohnt sich, darüber Gedanken zu machen. Danke dafür! Was mich aber stört, ist, dass mit keinem Wort erwähnt wird, warum manche Leute vegan (oder vegetarisch) leben. Ohne diese Frage könnte man nämlich leicht zum Schluss kommen, dass es sinnfrei und unnötig wäre, vegan oder vegetarisch zu leben.
  • THEOne 23.08.2019 12:25
    Highlight Highlight Kinder vegan ernähren – geht das gut?
    -->> nein.
    btw. geil watson, dass ihr das rote kleine da hinschreibt. (ernstgemeint)
    • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 17:31
      Highlight Highlight Wieso glaubst du Omnivore hätten weniger Probleme?
  • Todesstern 23.08.2019 12:18
    Highlight Highlight Ich finde der Junge auf dem Foto sieht nicht so gesund aus...
  • Redback 23.08.2019 12:18
    Highlight Highlight Super Beitrag. Ich bin wie es so schon heisst, ein Omnivoren. Ich esse sehr gerne Fleisch, aber im Masse.
    Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein. Ich esse meistens im Büro Vegan. Das hat sich einfach so ergeben. Salat ist bei mir ohne Fleisch und auch nur selten mit Ei. Aber es bestätigt sich auch wieder das Vegan nicht gesund bedeutet. Auch der anbau von Soja ist umstritten. Das gleiche gilt auch für Fleisch. Alles im Mass und nicht immer alles zu jeder Zeit. Dann passt es mit der Gesundheit und die Umwelt hat auch Freude daran.
    • Lea Ladner 23.08.2019 12:42
      Highlight Highlight Soja wird zu 75% für die Tiere angebaut, lediglich 10% essen die Menschen. Der umstrittene Sojaanbau hat sehr viel mit dem weltweit masslos übertriebenen Fleischkonsum zu tun. Vegetarier und Veganer leben nachhaltiger.
    • Ranzelpanzel 23.08.2019 14:54
      Highlight Highlight Das Tier das getötet wird, damit auf deinem Teller Fleisch liegt, wurde häufig mit einem vielfachen an Soja und Getreide gefüttert.
  • Sark 23.08.2019 12:18
    Highlight Highlight Danke für diesen spannenden Artikel. Wenn ich versuche das Ganze ohne Wertung zu betrachten, bleibt mir vor allem der Eindruck, dass die vegane Ernährung gerade bei einem Kind sehr aufwändig ist. Gerade bei einem Baby/Kleinkind, das oft phasenweise sehr viele (gesunde) Lebensmittel verschmäht, kann ich mir fast nicht vorstellen, dass man das "gut" schafft. Unbestritten ist auch zu fetthaltige, fleischlastige Ernähung nicht sehr gesund. Ich glaube, bei veganer Ernährung weiss man einfach noch wenig über die Langzeitwirkung. Das wird sich dann zeigen, wenn Menschen von Kindsbeinen an vegan sind.
  • Passierschein A38 23.08.2019 11:58
    Highlight Highlight Kurz gesagt: Wenn man genug Zeit, Geld und das wissenschaftliche Know-how hat, die Blutwerte des Kindes regelmässig prüfen lässt und man genug Durchsetzungsvermögen hat, geht das schon...

    Die Hauptfrage ist aber: Warum?
    • Lea Ladner 23.08.2019 12:45
      Highlight Highlight Warum nicht? Die Frage ist: Möchte man nachhaltiger leben und das Tierleid verringern? Wenn dem so ist, nimmt man auch in Kauf, dass man sicher besser informieren muss um sich ausgewogen zu ernähren.
    • Junges Blut 23.08.2019 13:51
      Highlight Highlight Nur einer von vielen Gründen:
      Weil Fleischkonsum nachgewiesen ein grösseres Krankheitsrisiko mit sich bringt. Nur ein Beispiel: es gibt genau ein Lebensmittel, welches gemäss WHO zusammen mit Nikotin in der höchsten Stufe hinsichtlich Karzinogene ist und damit als krebsverursachend bezeichnet werden kann. Fleisch. Genauer gesagt rotes und verarbeitetes Fleisch.
      Sorry Dani, Gesundheit ist nicht nur was drin ist, sondern auch was es mit einem macht! Der Artikel ist somit schon ziemlich einseitig.

    • Adam Smith 23.08.2019 14:30
      Highlight Highlight @Lea Wenn man das aber nicht über die Ernähring machen möchte, dafür aber in anderen Lebensbereichen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • iisprinzässin 23.08.2019 11:58
    Highlight Highlight "Wie überlebst du ohne Protein wenn du kein Fleisch isst?" "Gar nicht, ich sterbe bald." "So ein Unsinn!" "Warum fragst du dann?"
    So oder so ähnlich hiess ein neulich gesehener Spruch, und ich muss sagen, er gefiel mir.
    • Bettmümpfeli 23.08.2019 13:44
      Highlight Highlight Haha sehr gut, den muss ich mir merken.
  • iisprinzässin 23.08.2019 11:54
    Highlight Highlight "Hauptgrund dafür ist, dass man (...) kein Vitamin B12 (Cobalamin) aufnimmt, das nahezu ausschliesslich in Lebensmitteln tierischer Herkunft enthalten ist." nahezu ausschliesslich oder ausschliesslich? Ist ein massiver Unterschied.
    • Phrosch 23.08.2019 12:10
      Highlight Highlight Iisprunzässin, weiterlesen hilft
  • sa5 23.08.2019 11:48
    Highlight Highlight Vitalstoffmsngel ist eine ernste Angelegenheit. Mein Vitamin B12 Mangel wurde zuspät entdeckt. Ich habe irepabale Nervenschäden davon getragen. Unangenehme Sache die ich niemandem wünsche.
    Wenn es um Gesundheit und Nährstoffe geht, dann lohnt es sich Gefühle beiseiten zu schieben und den rationalen Vetstand walten zu lassen.
    • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 17:51
      Highlight Highlight Stimmt. B12-Mangel ist kein spass und ein sehr ernstes Problem. Es tut mir leid deine situation zu hören.

      Aber eine kleine B12-Pille mit genug B12 einmal pro Woche lösst das Problem. Oder B12 Zahnpasta verwenden, falls man keine Pille will.
    • sa5 24.08.2019 10:20
      Highlight Highlight Wenn der Vitamin B12 Mangel fortgeschritten ist, dann helfen keine Pillen und Pasten mehr. Betarubin Spritzen werden unausweichlich. Wobei sich der Effekt mit den Jahren abflacht und immer häufiger gespritzt werden muss, die Erholung ist auch nicht mehr dieselbe.
      Wobei das Alter auch eine Rolle spielt, je älter der Körper umso schwerer wird es die Nährstoff Balance aufrechtzuerhalten.
    • Tod durch Proteinmangel 24.08.2019 18:29
      Highlight Highlight Ich glaube manchmal helfen nicht mal mehr die wirklich, leider :(

      Ich meinte eigentlich um den B12-Mangel überhaupt erst zu verhindern. Wenn du ihn hast kannst du Schäden bekommen die du nie mehr rückgängig machen kannst. Lieber B12 supplementieren/kontrollieren als ein Mangel zu riskieren, auch als Omnivore.
  • geissenpetrov 23.08.2019 11:30
    Highlight Highlight Bisher dachte ich, der Ovo-Lacto-Vegetarier ernähre sich ausschliesslich von Ovomaltine.
    Nun gut. Mit dem erworbenen Wissen, werde ich beim nächsten Huber-Quiz wohl nicht besser, aber dafür kann ich länger.
    Vielen Dank.
  • Waldtyp 23.08.2019 11:22
    Highlight Highlight Entweder man mag Tiere oder man isst sie, beides funktioniert nicht. Es ist eine ethische Frage und Menschen gibt es schon zur Genüge.
    • Adam Smith 23.08.2019 14:32
      Highlight Highlight Ich esse täglich tierische Produkte. Trotzdem habe ich als Haustier einen Hund, den ich für nichts in der Welt weggeben würde. Wo ist jetzt deine Logik?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 23.08.2019 14:48
      Highlight Highlight Nicht so viel Plan von Ökosystemen, oder?
    • Waldtyp 23.08.2019 18:38
      Highlight Highlight @kapitalist: Sie unterscheiden zwischen lebenswürdigen und lebensunwürdigen Lebewesen. Dies erscheint mir unlogisch.
  • Shikoba 23.08.2019 11:22
    Highlight Highlight Ich finde den Artikel gut, nur ist es etwas schade, wie Veganismus mal wieder in ein schlechtes Licht gerückt wird und Eltern deswegen angeklagt werden, während x Eltern mit ihren Kindern Fastfood Ketten besuchen und diese bereits im Primarschulalter übergewichtig sind..es sollte auf beide Seiten geschaut werden, resp. generell auf Gesundheit und nicht, ob da Fleisch dran ist oder nicht.
    • Shura 23.08.2019 13:11
      Highlight Highlight Entschuldige, wollte herzen, nicht blitzen❤️
    • Shikoba 23.08.2019 16:18
      Highlight Highlight @Shura, ❤️

      Können die Blitzer mal erklären, was an gesundem Essen so schlimm sein soll...? Oder wofür waren die Blitze gedacht? ^^
    • Shura 24.08.2019 14:02
      Highlight Highlight @ Shikoba,
      Wieso fragst du mich das? Ich gehe ja, wie gesagt, mit dir einig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sunshineZH 23.08.2019 11:18
    Highlight Highlight Jeder soll sich so Ernähren wie er möchte...aber sicher nicht bei Kindern.
    • Herr Ole 23.08.2019 17:39
      Highlight Highlight Ja ich bin auch dafür dass McDonalds-Besuche mit Kindern unter Strafe gestellt werden.
  • The fine Laird 23.08.2019 11:13
    Highlight Highlight Ist ein sehr heikles Thema. Das gleiche was Religion, Tattoos, Schönheitsops etc. betrifft.

    Ich bin der Meinung, dass man als Erwachsener später selber entscheiden darf wie man sich ernähren möchte. Das Leben als mündiger Bürger ist genug lang. Vorher soll doch das unwissende und unschuldige Baby bzw. Kind richtig ernährt werden.
    • iisprinzässin 23.08.2019 12:01
      Highlight Highlight Und was ist richtig?
    • The fine Laird 23.08.2019 12:20
      Highlight Highlight Für mich ist "richtig", dass das Kind alle Nährstoffe bekommt welche für eine gesunden und einwandfreien Körperaufbau nötig ist. Und das in Form von abwechslungsreichen und frischen Mahlzeiten ohne ihrgendeine Mangelerscheinung zu haben.
    • Redback 23.08.2019 12:20
      Highlight Highlight vegan sicher nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 23.08.2019 11:06
    Highlight Highlight In Entwicklungsländern sterben Kinder tagtäglich an Mangelernährung. Und wir haben solche Probleme!
  • stabiler 23.08.2019 10:51
    Highlight Highlight Pro memoria: Stillen ist selbstverständlich vegan. Es gibt - ausser womöglich in Eso-Spinner-Kreisen - KEINEN Disput, ob Stillen vegan oder "unvegan" ist.

    Veganismus ist der Versuch, mit seinen Handlungen so wenig Tierleid wie möglich zu verursachen, indem man Tiere nicht isst, noch sonstwie ausbeutet (Eier, Milch, Tierversuche etc.) und "verarbeitet" (Kleidung, Möbel, etc.).

    Es spielt also keine Rolle, ob die menschliche Muttermilch "tierisch" ist oder nicht, sondern dass sie von der stillenden Mutter aus freiem Willen ihrem Kind gegeben wird.
    • Stambuoch 23.08.2019 11:45
      Highlight Highlight Ich hoffe, sie verzichten auch auf lebensnotwendige Medikamente, wenn es darauf ankommt. Schliesslich wurden dafür Tierversuche gemacht.

      DAS wäre konsequentes, veganes Leben...
    • iisprinzässin 23.08.2019 12:01
      Highlight Highlight Übrigens geht auch Honig unter "nicht vegan".
    • Merida 23.08.2019 13:15
      Highlight Highlight Es gibt verschiedene Gründe für Veganismus. Tierhaltung ist nur einer davon...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnog 23.08.2019 10:49
    Highlight Highlight Funfact: Vitamin B12 kommt in der Schweiz nicht mehr natürlich vor und wird den Kälbchen gespritzt. Einfach noch so als Info🙂
    • Theiss 23.08.2019 11:12
      Highlight Highlight Interessant🤔 Hast du eine Quelle dafür?
    • Waldtyp 23.08.2019 11:26
      Highlight Highlight @Theiss, kannst den Bauern nebenan fragen, oder den Tierarzt, wo der Bauer regelmässig seinen Koffer voll mit Antibiotika, Supplementen etc. abholen geht.
    • Til 23.08.2019 11:56
      Highlight Highlight Da steht doch, es wird im Darm von Tieren von Bakterien gebildet. Es muss also nicht "natürlich vorkommen", die Tiere müssten höchstens artgerechter ernährt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jessiilaain 23.08.2019 10:44
    Highlight Highlight ich finde es nicht richtig, den veganismus an sich zu verurteilen, nur weil 2 menschen aus australien zu wenig informiert waren über das thema und sich und ihr kind wahrscheinlich mit brot und gemüse ernährt haben. Um sich gesund und ausgewogen zu ernähren (nicht nur vegan) gehört ein Grundwissen über ernährung auf jeden fall dazu. Es reicht in der Tat nicht aus 5 mal in der Woche Fleisch und Milchprodukte zu konsumieren und dann davon auszugehen alle Nährstoffe zu sich zu nehmen?!?!
    • Nick Name 23.08.2019 10:53
      Highlight Highlight Im Beitrag wird nirgends «Veganismus an sich» verurteilt und auch nicht gesagt, der gesamte menschliche Nährstoffbedarf sei mit 5x Fleisch und Milchprodukten pro Woche abgedeckt.
      Wie kommen Sie auf sowas?
  • Joe Smith 23.08.2019 10:44
    Highlight Highlight Gibt es auch eine Bezeichnung für Menschen, die konsequent auf Gemüse verzichten?
    • äxgüsi 23.08.2019 10:53
      Highlight Highlight Gichtkranke
    • stabiler 23.08.2019 10:54
      Highlight Highlight Ja, "Karnivoren". Die glauben, Gemüse sei des Teufels und der Veganismus-Trend sei Teil der "NWO", um die Menschen schwächlich und wehrlos zu machen. Such mal auf Youtube, du findest Hunderte davon. Disclaimer: Sv3rige und Konsorten können zu Gehirnzellenverlust führen.
    • hüttechäs 23.08.2019 11:27
      Highlight Highlight @äxgüsi 😂 danke für den lacher am morgen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hangry Turtle 23.08.2019 10:31
    Highlight Highlight Menschen sind keine Schildkröten. Die brauchen Tierische Produkte.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 23.08.2019 10:54
      Highlight Highlight Geierschildkröten sind Fleischfresser.
      *Klugscheissmodus off*
    • wipix 23.08.2019 11:45
      Highlight Highlight Alle Wasser und Sumpfschildkröten ernähren sich mind. zum Teil tierisch.
    • maude 23.08.2019 12:34
      Highlight Highlight und die Griechischen fressen auch gern mal ne Schnecke ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • klt 23.08.2019 10:28
    Highlight Highlight Vitamin B12 wird über den Magen nur schlecht aufgenommen, besser ist eine Vitamin Spritze vom Arzt. Die braucht es nur sehr selten: Ich bin sei 1992 Ovo-Lacto Vegetarier und habe erst eine Spritze benötigt. Den Vitaminspiegel kann man bei einer regelmässigen Blutuntersuchung kontrollieren lassen.

    Übrigens, Fleisch essen verringert das Risiko eines Vitamin B12 Mangels, schliesst ihn aber nicht aus.
    • Flint 23.08.2019 12:39
      Highlight Highlight Reis aus Interesse: bezahlt die Krankenkasse diese Untersuchungen?
    • batschki 23.08.2019 18:52
      Highlight Highlight Vitamin B12 wird bei der atrophischen Gastritis, Zoeliakie und ein paar anderen seltenen Krankheiten ( zus mit Vitamin D3 und Eisen) sowie bei st.n. Magenop nicht im Jejunum aufgenommen. Ausserdem sind Säureblocker und Metformin heute DIE Ursachen für Vit. B12 mangel in unseren Breitengraden.
      Leber enthält am meisten Vit. B12. Übrigens wird B12 auch im menschlichen Colon gebildet. Es soll Affen geben, die ihren Stuhl verzehren.
    • batschki 23.08.2019 20:54
      Highlight Highlight PS
      Diese Tatsachen wurden schon heute morgen erwähnt. Tut mir Leid, habe ich Sie nochmals mit den ähnlichen Weisheiten bedient
  • maddiepilz 23.08.2019 10:28
    Highlight Highlight Ich würde dringendst davon abraten, Kinder zur besseren Vitamin D-Aufnahme in die pralle Sonne zu lassen. Der UV-Eigenschutz ist in den ersten Jahren noch nicht ausgebildet, deswegen sind Kinder bis ins Vorschulalter noch sehr sonnenempfindlich. Ein Sonnenbrand ist dann viel schlimmer in Hinblick aufs Hautkrebsrisiko. Wenn man sein Kind vegan ernähren will, sollte Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel (z.B. ölige Tropfen) aufgenommen werden, sicher nicht über die Sonne!
  • stabiler 23.08.2019 10:25
    Highlight Highlight Erfreulich sachlicher Artikel. Schade aber, dass die Chance verpasst wurde, sich mit der weltweit ersten einschlägigen Studie zu diesem Thema zu beschäftigen und man stattdessen lediglich die Standard-Aussagen der DGE et al. wiedergab.

    Deswegen hier der Link zur deutschen Vechi-Studie über omnivor, vegetarisch und vegan ernährte Kinder:

    https://bit.ly/2ZgJZbC

    Und hier ein Geo-Artikel mit dem Professor:

    https://bit.ly/2ZoXBps

    Erkenntnisse: Ja, will man sein Kind vegetarisch oder vegan ernähren, muss man aufpassen, es geht aber. Mangel-Risiken gibt's auch bei Omnivoren.
  • Pafeld 23.08.2019 10:25
    Highlight Highlight Ein echter Huber.
    Was man beim B12-Test noch anmerken kann, ist das der B12-Serumwert in dem Zusammenhang nahezu nutzlos ist, da er bei einer chronischen Unterversorgung viel zu spät tiefe Werte anzeigt. Man sollte daher unbedingt auf den Holo-TC Test bestehen, da er das verfügbare B12 besser wiedergibt. Auch viele Hausärzte sind sich dessen Unterschied noch immer nicht bewusst.
    Und nein. Es gibt keine Alternative zur Supplementierung und den Tests. Weder mit Sauerkraut oder ungewaschenem Gemüse. Lasst euch keinen Eso-BS zu dem Thema aufbinden. Schwere B12-Mängel sind irreversibel.
  • whatthepuck 23.08.2019 10:21
    Highlight Highlight Ich erkenne keine Vernunft darin, sich in seiner Ernährungsweise derart einzuschränken, dass man eine gesunde Entwicklung seiner Kinder gefährdet, gleichzeitig aber auch als Erwachsener nur einwandfrei funktionieren kann, wenn man sich Tabletten mit künstlichen Vitaminen und anderen Nährstoffen zuführt. Ökologisches Bewusstsein hin oder her.

    Ausgewogenheit übertrumpft alles.
    • Lami23 23.08.2019 11:05
      Highlight Highlight Du isst unter Umständen Tiere, denen eine Menge künstliche Nährstoffe und Vitamine (unter anderem B12) zugeführt werden. Zum Thema "einwandfrei".
    • stabiler 23.08.2019 11:06
      Highlight Highlight Ich schon: Was ist ein Sprühstoss mit dem süsslich schmeckenden Vitamin B12-Spray jeden Morgen, im Vergleich mit dem kümmerlichen Leben eines Schweins im Stall, das in seinen eigenen Fäkalien steht, keinerlei adäquate Beschäftigung hat, gemästet wird mit dem Zweck, gegessen zu werden, und das Licht nur auf dem Weg zwischen Transporter und Schlachthaus sieht?

      (Alternativ kannst du auch alle zwei Tage einen Energy-Drink trinken. Auch diesen wird Vitamin B12 beigefügt.)
  • Sam12 23.08.2019 10:17
    Highlight Highlight Mir ist grundsätzlich egal, wie die Leute ihre Kinder ernähren. Die einzige Bedingung: das Kind muss alles erhalten, was es für eine gesunde Entwicklung benötigt. Das Kindeswohl ist hier irgendwelchen Trends oder sonstigen Essgewohnheiten der Eltern überzuordnen, Punkt.
  • Liselote Meier 23.08.2019 10:16
    Highlight Highlight Die Fragestellung ist ein wenig Falsch.

    Nahrungszusätze von anderen Tiere für Kleinkinder macht man in der Breite erst seit dem 19. Jahrhundert mit der Verkürzung der Stillzeit.

    Davor Stillte man viel länger als heute und Kleinkinder gab man als Nahrungszusatz hauptsächlich Mehlsuppe.

    Entscheidend ist, dass die Muttermilch die benötigten Vitamine enthält. Sprich der "Mutterkörper" muss alle Vitamine abgeben können und die müssen vorher zugeführt werden.
    • Nate Summer-Cook 23.08.2019 10:42
      Highlight Highlight Das wollt ich auch sagen 👆🏼
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    • Nick Name 23.08.2019 11:02
      Highlight Highlight «Die Fragestellung ist ein wenig falsch» leuchtet mir nicht ein. Was ist an einer so simplen und interessanten Frage einfach «falsch»? Und warum aber nur «ein wenig»?
      Das man früher länger stillte, stimmt wohl. Ändert aber nichts daran, dass es heute (weitverbreitet) anders ist. (Mit glücklicherweise einer langsam, langsam an Fahrt gewinnenden Gegentendenz ...)
      Ausserdem: Ich weiss nicht, ob bis zum 19. Jahrhundert Babys und Kleinkinder weniger mangelernährt waren als heute. Glaube es aber nicht wirklich ...
    • Liselote Meier 23.08.2019 12:41
      Highlight Highlight Na da wird ein falsches Spiel gespielt. Nicht die Vegane Ernährung ist das Problem sondern wie die Landwirtschaftsproduktion abläuft in Europa.

      Gemüse und Getreide enthalten heute praktisch kein B12 mehr, die Wiederkäuer nehmen dadurch auch viel weniger auf, daher wird heute vielfach B12 dem Tierfutter beigemischt. Dazu noch die zu sterile Küche, wo der Rest abgeschält/abgewaschen wird.

      In abgelegenen indischen Gegenden haben die vegan lebendenen Menschen kein B12 Mangel, dort wo viel gedüngt wird, taucht die Problematik auf.

      In 50 Jahren wird eh jeder Tabletten schlucken müssen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bazoo 23.08.2019 10:13
    Highlight Highlight Echt ein super Artikel. Mir war schon immer bewusst, dass man bei einer verganen Ernährung besonders darauf achten muss, woher man seine notwendigen Vitamine und andere wichtigen Stoffe her bekommt.
    Dass es aber so vieles zu beachten gilt war mir nicht bewusst.
    Selber hatte ich nie den Drang mich vegan zu ernähren da ich Fleisch nur beim ortsansässigen Metzger kaufe, Eier und Kässe im Dorfladen oder beim Bauer.
    Aber nach diesem Artikel freue ich mich gleich noch etwas mehr auf meinen Fisch heute Mittag😊
    • onlydogcanjudgeme 23.08.2019 18:52
      Highlight Highlight fisch vom lokalen nachhaltigen fischfang? 😉
  • Sagittarius 23.08.2019 10:12
    Highlight Highlight Wenn sich die Menschen seriös mit der Ernährung auseinandersetzen und sich informieren, sollten (bei Erwachsenen) keine Mangelerscheinungen auftreten, egal wie man sich ernähren.

    Veganismus braucht vertieftes Wissen, unter anderem auch bei der Mischung von Proteinen um an die essenziellen Aminosäuren zu kommen.

    Tropfen und Tabletten helfen nicht, wenn der Körper diese nicht aufnehmen und verarbeiten kann. Persönlich halte ich nichts von veganer Ernährung bei Kleinkindern. Aber vielleicht weiss ich es auch einfach nicht besser. Mit ärztlicher Begleitung, sollte wohl nichts dagegen sprechen.
    • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 18:05
      Highlight Highlight Jede Pflanze hat jede essenzielle Aminosäure.

      Wenn man genügend Getreide und Hülsenfrüchte isst, hat man kein Problem mit Proteinen. Das betrifft eigentlich nur Menschen die zu wenig essen, Rohklöstler oder leute die fast nur Junkfood essen. Selbst nur Kartoffeln würde den Proteinbedarf und alle essenziellen Aminosäuren decken wenn man genug Kalorien isst.
    • Sagittarius 23.08.2019 18:22
      Highlight Highlight Genau das meinte ich, die Mischung von Getreide und Hülsenfrüchte / Nüsse und Hülsenfrüchte usw. zur Vervollständigung des Aminosäuremusters.
    • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 18:35
      Highlight Highlight @Sagittarius
      "Aminosäuremusters"
      Das ist ein Mythos, wir müssen keine Proteinquellen kombinieren.

      Genug vollwertige (vollkorn) Getreideprodukte oder Hülsenfrüchte und man hat mehr als genug. Ich bekommen etwa 2g/kg/d, ohne das ich darüber nachdenke oder Proteinpulver nehme, alles nur vollwertige Pflanzen. Das ist weit mehr als genug, empfohlen wird mehr als 0.8g/kg/d, selbst Athleten profitieren nicht von mehr als 1.6g/kg/d/ [1].

      [1] https://bjsm.bmj.com/content/52/6/376
  • ponebone 23.08.2019 10:08
    Highlight Highlight @dani
    Sehr gut geschriebener, nüchterner Artikel 👍 (da hat der Maurice zumindest ein bisschen ja doch auf die Community gehört ;))
    Du schreibst bei den Frutariern: Verzicht auf alle tierischen Lebensmittel und Erzeugnisse sowie auf Pflanzen, die beim Verzehr vernichtet werden.
    Du meinst wahrscheinlich Ernte/Produktion, denn sonst könnten die ja gar nichts essen oder übersehe ich da was? Ich meine alles was wir verzehren wird ja verdaut.
    • Sandro Lightwood 23.08.2019 10:30
      Highlight Highlight verstehe es so, dass die Pflanzen nicht zum Zwecke des Verzehrs genommen/vernichtet werden dürfen. Dürfte also kein Apfel vom Baum pflücken. Wenn der Baum den Apfel aber abgestossen hat (also der Apfel ist auf den Boden gefallen), dann darf ich ihn nehmen und essen. Würde ja ohnehin kaputt gehen.

      Aber dann bitte die Kerne zurücklassen! 😉
    • Nobax 23.08.2019 10:36
      Highlight Highlight Die Regeln für Frutarier sind streng. Erlaubt sind Obst, Nüsse und Gemüsefrüchte wie Tomaten, Kürbisse, Paprika, Zucchini oder Avocado und Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen) sowie Getreide (Brot, Nudeln, Reis, Hirse, Mais), da die Pflanzen, nachdem die Samen ausgereift sind, von selbst sterben.

      Nicht gegessen werden beispielsweise Kartoffeln, Rote Bete, Rüben oder Zwiebeln, da die Stammpflanze beziehungsweise deren Wurzelteile bei der Ernte beschädigt werden könnten.

      https://www.netdoktor.de/ernaehrung/frutarier-das-duerfen-sie-essen/
    • Hattori_Hanzo 23.08.2019 12:18
      Highlight Highlight Ich glaube damit ist sozusagen die „Mutterpflanze“ gemeint: Apfel ist ok, der Apfelbaum stirbt ja nicht beim verzehr des Apfels. Karotten, Randen, Radischen u.ä. aber zum Beispiel nicht da hierbei sozusagen die ganze Pflanze stirbt. So habe ichs auf jedenfall verstanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • warumimmernicknames 23.08.2019 10:06
    Highlight Highlight Wenn man sich etwas mit Ernährung auseinandersetzt hat man nur Vorteile, egal ob vegan oder nicht. Tierische Nahrung bringt insgesamt betrachtet keinen Mehrwert, in dem Ausmass wie sie heute im Westen konsumiert wird bringt sie eher Nachteile! Hört auf Angst zu schüren! Es danken die Tiere und die zukünftigen Generationen unserer Spezies...
  • warumimmernicknames 23.08.2019 10:06
    Highlight Highlight Omega 3 DHA kommt nur so konzentiert in Fisch vor, weil diese Algen essen, welche die diese Fettsäuren beinhalten. Man kann statt dem unsinnigen Fisch(-öl) also grad so gut Algen(-öl) zu sich nehmen. Die restlichen erwähnten Nährstoffe sind übrigens auch bei der allgemeinen Bevölkerung ein Problem.
    • Til 23.08.2019 12:10
      Highlight Highlight Fisch schmeckt mir aber besser als Algen.
    • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 19:07
      Highlight Highlight @Til
      Glaubst du geschmack ist wichtiger als Leben?
  • Ranzelpanzel 23.08.2019 10:06
    Highlight Highlight Ich glaube das Vegan-Kind in Australien hatte andere Probleme die wir nicht kennen. Sollte das z.B. Kind gestillt worden sein wäre es schon deshalb nicht nur vegan ernährt worden. Langes Stillen ist ja gerade bei solchen Leuten stark verbreitet. Fazit für mich: Der Artikel ist pure Angstmache!
    • Nick Name 23.08.2019 11:06
      Highlight Highlight Warum ist Muttermilch nicht vegan?
      Was konkret ist im Artikel falsch?
    • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 20:13
      Highlight Highlight @Nick Name
      Ich glaube er meint, dass das Kind ja sowieso vegan lebt wenn die Mutter nur stillt.
    • Nick Name 23.08.2019 23:23
      Highlight Highlight Ich glaube, das könnte uns Ranzelpanzel verraten, wenn er wollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • warumimmernicknames 23.08.2019 10:05
    Highlight Highlight Genauso verhält es sich mit Protein. Der grösste Teil von künstlich hergestelltem Lysin (eine essentielle Aminosäure die noch am ehesten knapp wird bei einer pflanzlichen Ernährung), wird im Tierfutter eingesetzt. Tiere können nicht aus dem Nichts Nährstoffe herzaubern, sie verdichten diese meist nur. Na ja, dann doch lieber gleich selber Supplemente nehmen?
    • Nick Name 23.08.2019 11:08
      Highlight Highlight Und woher kriegt z.B. ein wilder Hirsch Supplemente?
      Oder ist sein Fleisch proteinfrei?
    • warumimmernicknames 23.08.2019 11:19
      Highlight Highlight Wiederkäuer sind da auch wieder die Ausnahme, wie beim B12. Einige andere Pflanzenfresser essen ihr Kot um ihr B12 aufzunehmen (Autokoprophagie). Das hab ich noch nicht versucht;) allerdings hätten wir auch keine Probleme mit B12 Mangel (oder weniger), wenn wir weniger hygienisch leben würden (ich sag nicht, dass das insgesamt gut wäre)...
    • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 18:43
      Highlight Highlight @Nick Name
      Hirsche trinken auch aus Flüssen und Seeen und essen Pflanzen mit Erde dran. Von da bekommen die ihr B12.

      Lysin wird eigentlich nur den Tieren supplementiert damit diese schneller wachsen. Einem Hirsch ist es egal wenn er nicht so schnell wächst wie ein hochgezüchtetes Huhn das nach 6 Wochen geschlachtet wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tantemagda 23.08.2019 10:05
    Highlight Highlight Ob sich jemand vegan ernähren möchte, liegt in seiner Entscheidung. Aber genau da liegt der Punkt: es muss eine ENTSCHEIDUNG sein können. Kinder und Haustiere können darüber einfach nicht selber entscheiden.

    Das zusätzliche Problem sehe ich darin, dass eben jene strikte Veganer vermutlich oftmals auch Tabletten als notwendige Nahrungsergänzung ablehnen.

    Jedoch muss gesagt werden, dass es auch unter den Omnivoren genug gibt, die ihre Kinder falsch ernähren.

    Grundsätzlich sollten alle Eltern über korrekte Ernährung unterrichtet werden - das ist in der Praxis aber schwierig.
    • warumimmernicknames 23.08.2019 10:40
      Highlight Highlight "dass eben jene strikte Veganer vermutlich oftmals auch Tabletten als notwendige Nahrungsergänzung ablehnen"
      kennst du denn viele davon? Oder voher nimmst du deine Info):) Ich kenne keinen Menschen, der sich vorwiegend pflanzenbasiert ernährt und B12 nicht supplementiert. Im Gegensatz zu den einigen Omnis, die mir von ihrem B12 Mangel erzählt haben.
    • tantemagda 23.08.2019 10:49
      Highlight Highlight Ja, die meisten (deswegen schreibe ich ja absichtlich nicht „alle) Veganer die ich kenne, legen viel Wert auf vollumfänglich natürliche Ernährung.
    • Tod durch Proteinmangel 23.08.2019 18:47
      Highlight Highlight @tantemagda
      Was kennst du den für Esoteriker? Wenn es eine Pille gebe die verhindern würde das ich jemals krank werde würde ich sie nehmen, auch wenn sie aus einem Labor kommt und mit GMO und allen möglichen Chemikalien hergestellt wurde.

      Zu der Entscheidung: was ist mit all den Kinder die keine Tiere töten wollen aber von ihren Eltern gezwungen werden nicht vegan zu leben? Ich kenne einige und das ist psychisch sehr belasten für das Kind. (Meine damit vorallem 10-14 Jährige)
    Weitere Antworten anzeigen
  • warumimmernicknames 23.08.2019 10:05
    Highlight Highlight Ich lebe grösstenteils vegan und habe eine kleine Tochter. Zum Thema B12 wird hier nicht die ganze Wahrheit geschrieben. "Tiere" sind auch wir und auch wir haben Bakterien im Darm, die B12 produzieren. Allerdings können wir praktisch nichts davon aufnehmen, so wie die meisten "Tiere". So weit ich weiss sind da Wiederkäuer die einzige Ausnahme, die anderen müssen B12 auch über die Nahrung aufnehmen. Dabei erhalten die meisten Tiere Supplemente. Der Grossteil des künstlich hergestellten B12 geht an die Tiere, nicht an die Menschen.
    • MarGo 23.08.2019 10:38
      Highlight Highlight ganz genau... wir stellen im Dickdarm selbst B12 her - da es aber nur im Dünndarm resorbiert werden kann und wir keinen "Retourgang" haben wie die Wiederkäuer, bringt uns das leider nichts.
    • warumimmernicknames 23.08.2019 11:50
      Highlight Highlight Übrigens müsste ich auch weniger B12 supplementieren, wenn ich die ganze Zeit in meiner eigenen Scheisse stehen/essen/leben/schlafen würde...
  • Bluesofa 23.08.2019 10:05
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen fundierten, sachlichen Artikel.
    Ich bin sicher, dass es Eltern gibt, die ihre Kinder vegan ernähren, ohne genügend über die Ernährung informiert zu sein. Aber auf der anderen Seite bin ich sicher, dass es genauso Eltern gibt, die ihre Kinder omnivor ernähren und keine Ahnung haben von einer ausgewogenen Ernährung. Ich frage mich, ob das dann so viel besser ist.
    • Lichtblau550 23.08.2019 18:33
      Highlight Highlight Klar gibt es omnivore Eltern, die ihre Kinder auf der Basis von Chicken Nuggets und Co. ernähren. Aber kommen die nicht eher aus der „bildungsfernen“ Ecke und wissen es einfach nicht besser (schlimm genug)? Veganer hingegen beschäftigen sich ständig mit ihrer Ernährung — da sollten solche Aussetzer mit Fehlernährungen bei Kindern doch weit seltener vorkommen?
  • äxgüsi 23.08.2019 10:03
    Highlight Highlight Ich habe mir kurz mal bei BLV das empfohlene Dokument für Säuglings- Kleinkinderernährung angeschaut. Vorwiegend, weil es mich langsam echt verrückt mach, dass irgend ein Paar aus Sydney als Standard Mahnmal gegen Vegane Ernährung gestellt wird. Und weil ich der Meinung war - als Säugling "isst" man Brustmilch und dann Breili.. Käse, Quark, Joghurt und Milch.. in kleinen Mengen erst ab dem 8 Monat anscheinend.. Vitaminn D wird getröpfelt... Jod muss die Mutter aufnehmen.. Fleisch steht mit Tofu und anderen Proteinquellen erst ab dem 2. / 3. Lebensjahr auf dem Plan.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 23.08.2019 10:02
    Highlight Highlight Danke für den sehr informativen und nüchtern gehaltenen Artikel.


    "Schätzungsweise 80'000 Menschen leben heute in der Schweiz vegan, Tendenz steigend."
    Wir haben es also mit einer kleinen, aber lauten Minderheit zu tun, der, auch dank der Klicks der Leser, in den Medien übermässig viel Platz eingeräumt wird.
    Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, die Berichterstattung zu beeinflussen, indem wir einfach nicht mehr Artikel rund um die Ernährung klicken.
    • grünergutmensch 23.08.2019 10:20
      Highlight Highlight Es ist wichtig dass sie sehr laut sind, es soll die Menschen mitübermassigem Tierkonsum aufrütteln.
    • Pafeld 23.08.2019 10:30
      Highlight Highlight Wir haben auf der anderen Seite auch rund 80'000 Veganer in der Schweiz und trotzdem müssen wir bis nach Australien schauen, um regelmässig auf schwer unterernährte Kinder zu stossen. Die Weigerung zur Weiterentwicklung einer ausgeglicheneren Wirtschaftsordnung mit einer besseren Wohlstandsverteilung verursacht deutlich mehr Kindesleid als "dumme, aufmerksamkeitsgeile Veganer".
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 23.08.2019 10:58
      Highlight Highlight @grünergutmensch
      Weshalb? Und was hat übermässiger Fleischkonsum mit Veganismus zu tun, dort geht es um den Konsum gar keiner tierischer Produkte.
      @Pafeld
      Klassischer Whataboutismus.
      Und weshalb setzten sie dumme, aufmerksamkeitsgeile Veganer in Anführungszeichen. Das habe ich a) nicht geschrieben und ist b) nicht wahr, die haben sehr gut verstanden, wie die heutige Medienwelt funktioniert. Sei laut, provokant und sei überzeigt, dass die moralisch ein bisschen besser bist als der Rest.
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  • StealthPanda 23.08.2019 10:02
    Highlight Highlight Legt los ich bin bereit.
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  • klt 23.08.2019 09:51
    Highlight Highlight "In den ersten anderthalb Lebensjahren hatte das Mädchen keinerlei Nahrungsmittel tierischer Herkunft erhalten."

    Wie lange wurde das Baby gestillt?
    Ich hoffe doch sehr, dass vegane Mütter ihr Kind stillen.
    • Maya Eldorado 23.08.2019 10:01
      Highlight Highlight Das stimmt! In der Muttermilch fehlt nichts, sofern die Mutter keinen Mangel hat.
      Da liegt das Problem, wenn sich eine stillende Mutter zu einseitig ernährt.
      Wenn die Mutter nun Vitamin B12 in Tablettenform nimmt, findet sich das auch in der Muttermilch wieder
    • bärn 23.08.2019 10:02
      Highlight Highlight nützt auch nichts wenn sich die mutter auch so sinnfrei ernährt...
    • ChiliForever 23.08.2019 10:07
      Highlight Highlight Im Artikel steht aber auch, daß die Mütter sich selbst ausreichend mit entsprechenden Vitaminen und Spurenelementen versorgen müssen.
      Was die Mutter nicht aufnimmt kann sie auch kaum weitergeben, nicht wahr?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 23.08.2019 09:50
    Highlight Highlight Danke für den Artikel, bestätigt mich in meinem glauben nur aus Fleisch kann auch wieder Fleisch werden.... Und der Rest ist sowieso Beilage....
    • Supermonkey 23.08.2019 10:27
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • MarGo 23.08.2019 10:31
      Highlight Highlight ... sag das mal einem Gorilla oder einem Wasserbüffel ;) beide ordentlich Fleisch auf den Knochen ohne welches aufzunehmen... Deine Grundsatzaussage hinkt...
    • Natürlich 23.08.2019 11:31
      Highlight Highlight @MarGo

      Gorillas essen Fleisch.
      Nicht viel aber sie tun es vo.ön Zeit zu Zeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MarGo 23.08.2019 09:44
    Highlight Highlight 2/2 Phosphor entzieht der Oraganismus aus dem Körper, um das wieder ins Gleichgewicht zu bekommen. Phosphor und Kalzium sind Hauptbestandteile der Knochen... daher auch die erhöhten Osteoporose-Krankheitsfälle in Ländern mit erhöhtem Fleischkonsum...
    Jod -> Salz... ;) nicht so ein Problem...
    Eisen sollte immer mit Vitamin C eingenommen werden, dann sollte es dort auch keine Probleme geben (meine beiden Mädels - also Frau und erwachsene Tochter, haben so Ihren Eisenmangel gut in den Griff bekommen)

    Ist alles halb so wild, wenn man sich denn damit auseinandersetzt... auch für Kiddies.
    • Lord Grizzly 23.08.2019 10:41
      Highlight Highlight Hi MarGo
      Wenn du so nen langen text schreibst, Antworte doch nächstes mal auf deinen eigenen ersten Kommentar, dann sehen wir auch den Anfang, das macht es einfacher als ihn weiter unten zu suchen :)
    • MarGo 23.08.2019 10:52
      Highlight Highlight das dachte ich mir im Nachhinein auch, danke dir :) war hald im Fluss... :D
  • Omniszienz 23.08.2019 09:44
    Highlight Highlight Ich bin, seit ich etwa 5 bin Vegetarier (eigene Entscheidung)
    Trotzdem bin ich der Meinung, Kinder sollten selbst entscheiden können, wie sie sich ernähren und wenn aus dem Veganismus eine Relgion wird ist es selten gut.

    • warumimmernicknames 23.08.2019 10:10
      Highlight Highlight Die meisten Kinder würden wahrscheinlich entscheiden, vegan zu leben wenn sie informiert würden und selber entscheiden könnten. Wenn mein Kind versteht, woher sein Essen kommt, und es trotzdem essen möchte darf es das gerne tun. Bis es soweit ist kriegt sie keine toten Tiere. Getauft wird sie übrigens auch nicht:)
    • P. Meier 23.08.2019 10:42
      Highlight Highlight @warumimmer. ..
      Interessanter Ansatz. Somit gehe ich davon aus, dass Ihr Kind genau über die Herkunft der Esswaren auf dem Teller Bescheid weiss. Ansonsten wäre es nach dem A stillen sicher verhungert. Mehlwürmer z.B. könnten auch lebend verzehrt werden, wenn Sie eine Abneigung gegen tote Tiere als Nahrungsmittel haben.
    • warumimmernicknames 23.08.2019 11:03
      Highlight Highlight Sie noch zu klein, um selber zu entscheiden. Später wird sie über die Herkunft ihrer Nahrung aufgeklärt. Bis dahin bekommt sie alles, was sie braucht (stille noch lange). Ich habe 3 Kinder gehütet von 1-5 jährig, die sich gewundert haben, warum ich die Schinkenpizza nicht esse. Ich habe ehrlich geantwortet und die Kinder verstehen das bzw. reflektieren das und wollen eigentlich keine Tiere essen oder den Kälbern die Milch wegtrinken. Meist aber werden die Kinder gar nicht darüber informiert dass ihr Lyoner mal ein Schweinli war, das finde ich problematisch. So können sie ja nicht entscheiden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • bärn 23.08.2019 09:43
    Highlight Highlight ...auf diesen Bericht essen heute Abend mein 4jähriger Sohn und ich eine feine Wurst vom Grill 👍🏼👍🏼
    • Lami23 23.08.2019 11:08
      Highlight Highlight Naja Wurst ist eine der schlechtesten Proteinquellen überhaupt. Da isst du besser Kichererbsen anstatt diesen industriellen .....
    • bärn 23.08.2019 12:59
      Highlight Highlight ...herrlich die reaktionen... auf diese noch gleich eine zum frühstück und zmittag, ohne beilagen ;-)
    • Tod durch Proteinmangel 24.08.2019 11:28
      Highlight Highlight Toll, ein Kazinogen der Klasse 1 [1](gleiche Kategorie wie Rauchen, Alkohol und Plutonium) für einen 4 jährigen. Und dann wirft man Veganer vor ihre Ernährung wäre schlecht für die Gesundheit.

      [1] https://www.who.int/features/qa/cancer-red-meat/en/
  • Janis Joplin 23.08.2019 09:42
    Highlight Highlight Bravo Dani und Danke! Fundiert wie immer. Ich persönlich verbiete mir nix, beschränke mich nur in der Menge.
    • Til 23.08.2019 12:30
      Highlight Highlight Ich beschränke mich auch in der Menge: wenn ich satt bin, höre ich auf zu essen.😆
  • Blackfoxx 23.08.2019 09:40
    Highlight Highlight Das Kind sieht nicht wirklich Gesund aus...
    • MorukNo1 23.08.2019 10:08
      Highlight Highlight Die Mutter auch nicht...
  • MarGo 23.08.2019 09:40
    Highlight Highlight 1/2 Eltern sollten - egal welchem Ernährungsstil, sie sich zuordnen - immer ein gutes Grundwissen bzgl Nährstoffen haben.
    Dass B12 supplementiert werden muss, gilt im Übrigen nicht nur für Veganer, sondern auch für Tiere, deren Fleisch zum Verzehr gedacht ist. Also supplementieren eigentlich alle B12 - die meisten hald indirekt.
    Kalziummangel sehe ich nicht explizit als Problem der fleischlosen Ernährung. Hier finde ich den Zusammenhang zwischen Phosphor und Kalzium als problematischer. Je saurer wir uns ernähren (mit Fleisch übersäuern wir enorm - nicht nur beim Sauerbraten ;) ) desto mehr
  • Magnum44 23.08.2019 09:39
    Highlight Highlight Red Bull ist doch voll mit B12, also los liebe Eltern, verleiht dem Kind Flügel ;)

    (damit ist nicht der Tod gemeint)
  • eigiman 23.08.2019 09:36
    Highlight Highlight Ich hol mir mal Popcorn und Limo, geht sicher bald ab hier in den Kommentaren.
  • The oder ich 23.08.2019 09:36
    Highlight Highlight Die erwähnten Stoffe, die zusätzlich eingenommen werden sollten (wie z. B. B12 (Cobalamin)): woraus werden die für die Tabletten- oder Tropfenform gewonnen?
    • MarGo 23.08.2019 09:47
      Highlight Highlight B12 soweit ich weiss mittels chemischem Verfahren auf Grundlage von Mikroorganismen...
    • Dani B. 23.08.2019 09:50
      Highlight Highlight Spezifisch gezüchtete Bakterien produzieren B12.
    • wilbur 23.08.2019 09:55
      Highlight Highlight Soviel ich weiss, wird b12 einfach aus den entsprechenden Bakterien gewonnen. Diese Tabletten werden, wenn ich mich nicht irre, mittlerweile auch der Nahrung von z.b. Kühen beigemischt, um den Gehalt zu erhöhen. Diese Bakterien sind aber auch im Boden vorhanden, und müsste das Gemüse nicht herausgeputzt im Regal landen, könnte man auch einen Teil der Tagesdosis damit abdecken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 23.08.2019 09:34
    Highlight Highlight Ich habe vor ein paar Jahren einmal eine Dokumentation geschaut die sich mit der Ernährung unserer Vorfahren bis und mit Homo Sappiens im Ursprung etc.

    Die Wissenschaftler dort haben aufgezeigt, dass ohne die Zunahme von Fleisch der Mensch, sprich der Homo Sapiens nicht durchgesetzt hätte weil seine Entwicklung viel langsam verlaufen wäre.

    Dass jetzt diese Kind nach 19 monate immer noch auf dem Level eines 3 Monate alten Babys war zeigt euch eindrück auf, dass gerade im "Wachstum" nicht auf dinge verzichtet werden soll. Sobald es alt genug ist selbst zu entscheiden kann man ja umstellen.
    • eigiman 23.08.2019 09:53
      Highlight Highlight In eine Richtung wird das Umstellen sicher gut gehen, aber von vegan auf einmal Fleischfresser könnte vielleicht zu Unverträglichkeiten führen. Aber was weiss ich schon, drum ess ich auch alles.
    • Scaros_2 23.08.2019 10:04
      Highlight Highlight Eigiman

      Wenn du dein Leben lang Europäisch gegessen hast und du dann von deiner Firma für 3 Jahre nach Indien geschickt wirst und von heute/morgen indisches hot-Spice essen wirst, dann hast du erst einmal auch eine unverträglichkeit und vermutlich lange zeiten auf der Toilette ;-)

      ALLES ist für mich einfahc nur gewöhnungssache.

      Ich bin der Meinung, man sollte Kinder möglichst vielfälltig ernähren + sie dreck essen lassen auf dem Spielplatz. Wenn sie dann so langsam in die Pubertät kommen, können sie ja selbstbestimmen. Aber bis dahin sollte man die ganze Palette essen.
    • Scaros_2 23.08.2019 10:07
      Highlight Highlight Ich kenne aus meiner Arbeit noch ein Beispiel:

      In den USA hat man in der Vergangenheit oft gesagt, dass man kleinen Kindern keine Erdnüsse geben sollte weil sie könnten sich daran ersticken. Dies führte dazu, dass vermehrt kinder nun Allergisch auf Erdnüsse, ja sogar den Duft in der Luft reagieren worauf Airlines die herausgabe von Erdnüssen verboten hat weil es zu anaphylaktischer schock führte.

      Neu geht man in die Richtung dass man es empfielt, dass kinder erdnüsse essen sollen damit sie verträglich werden.

      Daher - Breitflächig ernähren und nicht dinge ausschliessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • -V- 23.08.2019 09:31
    Highlight Highlight ich begreife es einfach nicht ... warum tut man sich sowas an? schon nur wenn man den Abschnitt B12 liest merkt man doch , dass ohne Fleisch nicht wirklich alles dabei ist was man braucht ...
    ich bin mir bewusst, dass wir zu viel fleisch essen... aber ist es tatsächlich die Lösung Tabletten zu futtern anstelle von normalem Fleisch?
    es gibt gewisse moralische entscheide bei der Tierhaltung etc - OK ... aber wie weit geht die Moral bei Tabletten?
    • grünergutmensch 23.08.2019 09:39
      Highlight Highlight Nochmals lesen bitte.
      B12 per Tabletten einzunehmen ist allenfalls als Veganer nötig, als Vegetarier nicht.
    • grünergutmensch 23.08.2019 09:41
      Highlight Highlight und übrigens, wenn Tabletten schlucken das einzige Problem ist, dann ist am veganer Lebenseinstellung nichts auszusetzen. Ich bewundere Veganer, ich schaffe es noch nicht.
      Andere schlucken Vitaminpräparate, Eisentabletten, Schmerzmittel etc und sind Omnivoren...
    • Brrrringsallyup 23.08.2019 09:45
      Highlight Highlight Interessante Überlegung, also wie ist das Essen von Tabletten deiner Meinung nach moralisch zu bewerten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 23.08.2019 09:27
    Highlight Highlight Ein sehr informativer Artikel über Veganismus. Ich finde das eine angenehme Abwechslung. Danke sehr Dani
    • Vecchia 23.08.2019 13:05
      Highlight Highlight @MarGo

      möglich, dass es Biobauern gibt, die "bescheissen".
      Ich habe bei LID u. Agroscope Infos zum standartisierten Einsatz von Cobalamin gesucht, bisher aber nichts konkretes gefunden. Würde mich aber schon interessieren was fact ist.

      B12 kann über Futtermittel verabreicht werden. Es gibt aber Biobauern, die keine künstlichen Futtermittel einsetzen, abgesehen davon, dass dieses Zusatzfutter teuer ist.
      Dass B12 bei Masttieren prophilaktisch gespritzt wird, glaube ich kaum, weil das horrende Tierarztkosten generieren würde.


Kann ich das noch essen oder muss ich's wegwerfen? Mit diesen Tipps bist du safe

Die Norweger minimieren die Lebensmittelverschwendung mit einem eleganten Trick. Neu heisst die Haltbarkeitsangabe: «Mindestens haltbar bis, aber nicht schlecht nach».

Kann man das noch essen? Die Frage, ob kürzlich abgelaufene Milch, Joghurts oder Eier noch geniessbar sind oder sofort in den Abfall gehören, sorgt in den besten Familien für heftige Diskussionen. Manche glauben, dass sofort das passiert, wenn man mit abgelaufenen Lebensmitteln in Berührung kommt.

Dabei ist es ganz einfach: Mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums werden Lebensmittel nicht automatisch schlecht.

Es heisst eben «Mindestens haltbar bis» und nicht «Sofort tödlich ab», wie …

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