Alle Oscar-Gewinner 2026
Oscars 2026: «One Battle After Another» triumphiert gleich sechs Mal
Wer gewinnt einen Academy Award
- Film: «One Battle After Another»
- Regie: Paul Thomas Anderson, «One Battle After Another»
- Hauptdarstellerin: Jessie Buckley, «Hamnet»
- Hauptdarsteller: Michael B. Jordan, «Sinners»
- Nebendarstellerin: Amy Madigan, «Weapons»
- Nebendarsteller: Sean Penn, «One Battle After Another»
- Originales Drehbuch: Ryan Coogler, «Sinners»
- Adaptiertes Drehbuch: Paul Thomas Anderson, «One Battle After Another»
- Internationaler Film: Joachim Trier, Norwegen, «Sentimental Value»
- Dokumentarfilm: Helle Faber, Alzbeta Karaskova, Pavel Talankin und David Borenstein, «Mr. Nobody Against Putin»
- Casting: Cassandra Kulukundis, «One Battle After Another»
- Kamera: Autumn Durald Arkapaw, «Sinners»
- Schnitt: Andy Jurgensen, «One Battle After Another»
- Production Design: Tamara Deverell und Shane Vieau, «Frankenstein»
- Kostüm: Kate Hawley, «Frankenstein»
- Make-up & Hairstyling: Mike Hill, Jordan Samuel und Cliona Furey, «Frankenstein»
- Ton: Gareth John, Al Nelson, Gwendolyn Yates Whittle, Gary A. Rizzo und Juan Peralta, «F1»
- Filmmusik: Ludwig Göransson, «Sinners»
- Originaler Song: «Golden» aus «KPop Demon Hunters»
- Animationsfilm: «KPop Demon Hunters»
- Kurzfilm: «The Singers» und «Two People Exchanging Saliva»
- Kurzer Dokumentarfilm: Joshua Seftel und Conall Jones, «All the Empty Rooms»
- Kurzer Animationsfilm: «The Girl Who Cried Pearls»
- Visual Effects: Joe Letteri, Richard Baneham, Eric Saindon and Daniel Barrett, «Avatar: Fire and Ash»
P.S. Wir vom Team watson sind heute Abend ganz parteiisch Team «Sinners».
Was ist los auf dem roten Teppich?
Vermutlich viel. Doch leider will SRF2 lieber einen Experten interviewen, der definitiv wacher ist als eure Simone. Die hat nämlich ihre Drogen nicht gefunden. Ehrlich! Da vertraut man einmal im Leben auf Drogen und findet sie nicht mehr! Simone vermutet: ausgeliehen an eine bedürftige Person. Die Drogen sind in jeder Apotheke erhältlich, ein total legales Biodings gegen Brainfog, irrsinnig effizient, aber aktuell abwesend. Halt! SRF2 verspricht: «Nur no ganz wenigi Momänt bis zum rote Teppich!» Jaaaa! Corinas Computer ist jetzt schon überhitzt. Die Aufregung steigt. Wo verstecken sich bloss Simone Drogen!?!
SRF2 flippt aus: Heidi Klum ist auf dem roten Teppich! Wir flippen deshalb noch nicht aus. Aber die «wenigi Momänt» sind jetzt vorbei. Welcome to the nights of nights.
Die anderen Frauen sind ein Traum: Elle Fanning! Emma Stone! Wie schön kann Weissglitzer sein? Schnee, der auf den roten Teppich fällt.
Chloé Zhao dagegen trägt Schwarz. Wie eine trauernde Witwe. Verschleiert. Gut, ihr «Hamnet» ist ja auch ein trauriger Film, geradezu ein Brüelilätsch-Film. Immer stirbt jemand. Shakespeares Sohn und Hamlets Vater.
Jessie Buckley kommt dagegen in frischen Tulpenfarben, feinstes Color Blocking in Rosa-Rot. Nicole Kidman und Demi Moore kommen mit Federbesatz. Millionen von Pailletten und Glitzersteinen dürften auf den Kleidern von Sigourney Weaver, Wunmi Mosaku und Kate Hudson verarbeitet worden sein.
Doch es ist jetzt schon klar: Keine fällt so auf wie Chloé Zhao.
Timothée Chalamet wirkt bedrückt. Kein Hauch eines Lächelns. Weisser Anzug. Tja, er hatte gewiss keine leichte Woche. Über den Shitstorm, den er mit seiner unbedachten Äusserung über Oper und Ballett angerichtet hat, haben wir ja schon hier und hier berichtet. Das Internet arbeitet sich noch immer an ihm ab, im Stil von «In 400 Jahren werden die Leute immer noch Mozart und ‹Schwanensee› kennen, Chalamet aber wird Schnee von vorvorvorgestern sein!»
Lustiger ist eh der Kampf von Jessie Buckley gegen die Büsis. Im November hatte die «Hamnet»-Schauspielerin nämlich in einem Podcast zusammen mit Paul Mescal über Büsis abgehatet. Beziehungsweise geschildert, wie das war, als sie begann, ihren späteren Mann zu daten. Der hatte nämlich zwei Katzen. «Eine der Katzen war eine Vorzeige-Bitch und sie inszenierte so etwas wie einen Putsch gegen mich. Ich kam nach Hause und da lag einfach Kot auf meinem Kopfkissen. Und ich dachte mir: Entweder ich oder die Katzen», sagte Buckley.
Die vereinigten Büsi-Menschen im Internet, also viele, hassten sie dafür. Am 6. März entschuldigte sie sich in der «Tonight Show» von Jimmy Fallon: «Ich bin eine Katzenliebhaberin! Als ich heute Morgen aufwachte, fragte ich mich: Glaubt die Welt wirklich, dass ich Katzen nicht liebe? Das hat mich den ganzen Tag beschäftigt. Ich fühlte mich schlecht.» Katzenliebhaberin, haha ...
Corina macht sich Sorgen um ihren grossen Liebling Pedro Pascal. Er sehe so alt aus, findet sie. Wo ist Michael B. Jordan? Etwa unterwegs mit Simones Drogen?
Läuft! Schlecht ...
Und es beginnt! Mit Conan O'Brien als Tante Gladys aus dem Horrorfilm «Weapons». Wer den nicht gesehen hat: Gladys ist eine Mischung aus dem «It»-Clown, Bette Davis in «Whatever Happened to Baby Jane» und dem Joker. Und dieses Wesen huscht nun durch die zehn nominierten Filme.
«Ich bin Conan O'Brien und ich bin geehrt, der letzte menschliche Moderator der Oscars zu sein», beginnt er in Anspielung auf die KI-Gefahr. «Heute Abend wird es nicht politisch», sagt er, wer sich das wünsche, solle zur Parallelveranstaltung, die von Kid Rock moderiert würde. Ausserdem sei es schade, dass Chalamet bloss die Oper- und Ballett-Welt aufgestachelt habe und nicht auch die Jazz-Szene. Über «Hamnet» sagt er, Shakespeares Frau habe «eine Waldgeburt. Bei uns nennt man dies: Ein Gesundheitssystem, das man sich leisten kann.»
Und dann wird er ernst: «Alle, die dies jetzt rund um die Welt schauen, sind sich einig, dass dies höchst chaotische Zeiten sind. 31 Länder aus 6 Kontinenten sind heute Abend hier versammelt. Wir feiern heute nicht nur Film, sondern auch die Ideale von globaler Kunst, Zusammenarbeit, Geduld, Widerspenstigkeit und dieser seltensten aller Eigenschaften: Optimismus.» Dann lobt er die Bescheidenheit der Anwesenden. Nur um selbst einen Oscar entgegenzunehmen. Als Imperator.
Zoë Saldaña verleiht den ersten Oscar des Abends. Für die beste Nebendarstellerin. Er geht an ... Amy Madigan, die Tante Gladys aus «Weapons». Der Abend beginnt ja schon mal voll falsch. Es gibt effiziente, spannende, gut geschriebene, überraschende Horrorfilme – und dann gibt es «Weapons». Oje. Madigan bedankt sich bei ihren Kindern, Hunden und ihrem «beloved Ed» – «nichts davon würde mir was bedeuten, wenn es ihn nicht gäbe». Damit gibts jetzt nur noch 15 Oscarchancen für «Sinners» :-((
Und schon gehts weiter: bester Animationsfilm wird wie erwartet der koreanische Netflix-Hit «KPop Demon Hunters». Das Team ist zu Tränen gerührt. «The Girl Who Cried Pearls» wird bester animierter Kurzfilm.
Tooooolll die Musikperformance von «Sinners» – im Finale fliegtschwebt die schwarze Primaballerina Misty Copeland an den Bühnenrand, grandios, übermenschlich! Ballett, Timothée, Ballett! Nicht Pingpong!
Schon drei Oscars für «One Battle After Another»
Anne Hathaway und Anna Wintour verleihen den Kostüm-Oscar wie erwartet an die Neuseeländerin Kate Hawley für «Frankenstein». Sie trägt die drei schönsten Broschen des Abends. Make-up & Hairstyling geht ebenfalls an «Frankenstein». Jacob Elordi habe für seine Verwandlung in das Monster 400 Stunden in der Maske verbracht, sagt einer der drei Empfänger.
Jetzt kommt der brandneue Oscar für das beste Casting. Wie bei den Kostümen sind auch hier nur Frauen nominiert. Wie schön! Gut, dass diese Kategorie endlich möglich wurde! Haha, nein, stimmt nicht, Frau Simone, «The Secret Agent» wurde von Gabriel nicht Gabriela Domingues gecastet. Und der Oscar geht an Cassandra Kulukundis und damit zum ersten Mal heute Nacht an «One Battle After Another». Schon wieder einer weniger für «Sinners». Hmmm ...
SRF macht ganz offensichtlich Sparprogramm: Eine Frau interviewt einen männlichen Experten und fertig. Keine launige Runde in Glitzeroutfits mehr.
Für Kurzfilme gibts gleich zwei Oscars. Im Ernst! Ausgerechnet diese kurze Kategorie dauert doppelt solange, witzelt Kumail Nanjiani, der die Preise übergibt. Er schlägt auch Kurzfilmfassungen von langen Filmen vor: «One Battle» etwa. Oder «Call Me by Your Nickname».
Es geht zum Nebendarsteller. Kieran Culkin übergibt. An wen???? Etwa an Sean Penn, der nicht gekommen ist? Oder endlich mal an jemanden aus «Sinners»? JA! Es ist Sean Penn! Unsere Prognose war richtig! «Sean Penn konnte heute Abend nicht hier sein, oder wollte nicht», sagt Culkin und geht mit Penns Oscar von der Bühne. Nummer zwei für «One Battle After Another».
Es gibt grossartige Einspieler, mit denen sich O'Brien über die Zukunft des Films lustig macht. Etwa eine typische Streamer-Fassung von «Casablanca», in der immer wieder wiederholt werden muss, worum es geht, dass Ilsa wirklich Ilsa ist, wo man sich befindet und dass der Zweite Weltkrieg gerade wirklich im Gang ist.
Paul Thomas Anderson gewinnt die Auszeichnung für das beste adaptierte Drehbuch, schliesslich hat er aus dem Roman von Thomas Pynchon «One Battle After Another» gemacht. «Ich habe diesen Film für meine Kinder geschrieben, um mich für das Chaos zu entschuldigen, das wir ihnen hinterlassen», sagt er.
Ryan Coogler gewinnt den ersten «Sinners»-Oscar für das beste originale Drehbuch. So laut war der Applaus heute noch nicht. Er redet derart schnell, aus lauter Nervosität, wie er sagt, dass er kaum zu verstehen ist. Ausser: Freude, Riesenfreude.
Bob und Babs
Billy Crystal verabschiedet Rob Reiner, den Mann, der Crytal als Harry von Sally berühmt gemacht hat. Und dann treten Demi Moore («A Few Good Men»), Kathy Bates («Misery») und viele mehr, die in und an seinen Filmen mitgewirkt haben, auf die Bühne. Und einmal mehr ist es unverständlich, dass er und seine Frau ermordet wurden.
Es folgt der Tribut an die Verstorbenen des letzten Jahres. Und Barbra Streisand erinnert sich an ihren Filmpartner und guten Freund Robert Redford. Sie nennt ihren «intellektuellen Cowboy» ihren Freund «mit Rückgrat». Er nannte sie «Babs». Und dann singt sie noch ein paar Zeilen von «The Way We Were». Sie ist 83, die Stimme nicht mehr so fest wie früher, aber so, so rührend.
Einer sagt was
«Frankenstein», schon wieder! Für die Ausstattung. Zu Recht. Der Special-Effects-Oscar geht an «Avatar: Fire and Ash». Wahrscheinlich auch zu Recht. Keine Ahnung. Ein Freund hat sich beklagt, dass unseren Oscar-Berichterstattungs-Riemen im Laufe des Abends immer der Atem ausgehe, zu Beginn sei immer alles ganz schillernd und ausführlich und dann werde es matter und kürzer, dieser Abschnitt ist das beste Beispiel dafür. Aber wenn die Drogen verschwunden sind, muss man sich auch nicht wundern.
Jimmy Kimmel kündigt die Dokumentarfilm-Oscars an. Es gebe so wichtige, mutige Filme, deren Regisseure ihr Leben riskieren würden, sagt er, «und dann gibt es Filme darüber, wie jemand durchs Weisse Haus geht und Schuhe anprobiert». Nimm das, Melania.
«All the Empty Rooms» gewinnt den Kurz-Doku-Oscar, ein Film über vier Kinder, die bei School-Shootings um Leben gekommen sind. «Wenn die Menschen die Zimmer dieser Kinder sehen würden, wäre dies ein anderes Amerika», sagt die Mutter eines toten Kindes.
«Oh Mann, er wird so sauer sein, dass seine Frau hier nicht nominiert worden ist», sagt Kimmel über die Nominierten für den besten Dokumentarfilm. Es gewinnt wie erwartet «Mr. Nobody Against Putin».
David Borenstein sagt: «‹Mr. Nobody Against Putin› erzählt, wie man sein Land verliert. Man verliert es durch unzählige kleine Akte des Einverständnisses. Wenn wir einverstanden sind, wenn eine Regierung Menschen auf den Strassen unserer grössten Städte ermordet, wenn wir nichts sagen, wenn Oligarchen die Medien übernehmen und die Kontrolle darüber haben, wie wir sie produzieren und konsumieren. Wir alle sehen uns einer moralischen Wahl gegenüber, doch zum Glück ist auch ein Mr. Nobody mächtiger, als wir denken.» Endlich. Riesenapplaus.
Schweden sind super, Frau Arkapaw ist superer
Ohhhh, der langhaarige Ludwig Göransson, der mit Ryan Coogler schon einen Filmmusik-Oscar für «Black Panther» gewonnen hat und noch einen für «Oppenheimer», gewinnt seinen dritten für «Sinners». Er erzählt eine herzige Geschichte über seinen Erstkontakt mit einer Gitarre, damals, in seiner schwedischen Kindheit.
Und das sehr lustige Damenquintett von «Bridesmaids» frotzelt über Leonardo DiCaprio, Benicio del Toro und dem fürchterlich fruchtbaren Schweden Stellan Skarsgård, der fast platzt vor Lachen. Schweden sind super.
Sound geht an den Formel-Eins-Film «F1». Tja. Da besitzen wir nun beide keine Kompetenz, um irgendwas zu sagen.
Schnitt! Interessantes Thema! Der Oscar geht an Andy Jurgensen, «One Battle After Another». Hm. Kann «Sinners» gopfridli endlich mal aufholen? Wie viele Trophäen hat «One Battle» jetzt schon? 27?
Die majestätische Demi Moore, die erkältet klingt, schenkt den Kamera-Oscar an Autumn Durald Arkapaw für «Sinners»!!!!!! Grosse Freude! Was für ein ultracooles Wesen Frau Arkapaw ist, wow! Und die erste Frau, die einen Kamera-Oscar gewonnen hat! Sie möchte, wie einst Frances McDormand, dass alle Frauen im Dolby Theatre aufstehen und sich sichtbar machen. Weil ihr so viele von ihnen – darunter etwa ihre Mutter – so viel bedeuten.
Regie geht an ... PTA!
«No to war! And free Palestine!» Javier Bardem redet Klartext. Es geht jetzt um den besten internationalen Film. Und es gewinnt das norwegische Vater-Tochter-Drama «Sentimental Value» von Joachim Trier. Er paraphrasiert James Baldwin: Alle Erwachsenen seien für alle Kinder verantwortlich, lasst uns nicht Politiker wählen, denen dies nicht wichtig ist.
Lionel Richie übergibt die Auszeichnung für den besten Song natürlich an «Golden». Es ist der erste K-Pop-Song der Oscargeschichte, der nominiert und gekürt wurde. Das grosse Team wird erstaunlich früh von der Regie abgeklemmt, was enorm unhöflich wirkt.
Zendaya und Robert Pattinson stellen die nominierten Regisseure und Chloé Zhao vor. Uiuiui. Und natürlich gewinnt Paul Thomas Anderson. Er hat das verdient. Er hätte das schon viel früher verdient. «Ich bin hier, weil mir andere ihre Zeit und ihr Vertrauen gegeben haben. Ich bin so glücklich, Filme mein Zuhause nennen zu können.»
Chalamet ist erneut gescheitert, Jordan gewinnt
Adrien Brody hat mehrere von Hand beschriebene Seiten mitgebracht, die er dann aber schlicht und schlank abkürzt mit: «Und die Nominierten für den besten Hauptdarsteller sind ...» To Chalamet or not to Chalamet? NOT! Michael B. Jordan gewinnt!!! Wie schön! Wir sind total begeistert. «Gott ist gut, Gott ist gut! Yeah, Mama, what's up!» Sein Vater sei extra aus Ghana angereist.
Und Timmy? War nach «Call Me By Your Name» und «A Complete Unknown» zum dritten Mal nominiert und hat zum dritten Mal verloren. Gemein. Dabei hat er sich immer so sehr angestrengt. Aber sie mögen ihn einfach nicht so richtig, in Hollywood.
Mikey Madison übergibt die Statuette an Jessie Buckley. Eine andere Möglichkeit hat es seit dem Sonnenaufgang von «Hamnet» eh nicht gegeben. Buckley hat diese Saison restlos alle Preise gewonnen. Was für eine Queen! Das irische Ministädtchen, aus dem sie kommt und in dem jetzt gerade alle mit Jessie-Buckley-Masken feiern, dreht jetzt gewiss durch. In Grossbritannien sei jetzt Muttertag, sagt sie, und sie wolle ihren Oscar dem «wunderschönen Chaos, das ein Mutterherz darstellt» widmen. Und von ihrem Mann noch mindestens «20'000 mehr Babys».
Und jetzt, bester Film. Bitte, bitte, wie wär's mit «Sinners»? Na? Und Nicole Kidman und Ewan McGregor (sie feiern den 25. Geburtstag von «Moulin Rouge» reissen das Couvert auf und es ist ...
... «One Battle After Another». 6 Oscars also. Es ist 3.36 Uhr und wir fühlen uns gerade etwas «deflated». Die Luft der Vorfreude war warm und frühlingssüss, jetzt ist sie raus. Nein, Quatsch, ein ausgezeichneter Film mit einem Traum-Ensemble hat gewonnen. Von «Sinners» waren wir halt einfach mehr Fan. «What a night, let's have a Martiny, this is pretty amazing», schliesst PTA seine kurze Dankesrede.
Das Oberdesaster heisst «Marty Supreme»: Neun Mal nominiert, null Mal gewonnen.
Conan stellt noch schnell die Sterbeszene von Sean Penn in «One Battle After Another» nach, dann ist ganz fertig. Wir sinds auch. Und wir hoffen, dass ihr euch beim Frühstückskaffee über den einen oder anderen dieser Preise freut. Love you all! Good night and good morning!
